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Helixuwe, WPL, Emil, thegray, el El, BdasB

ADAC Autokostenvergleich: Wenige E-Autos rentabel

Startbeitrag von BdasB am 28.04.2016 05:50

es ist mal wieder so weit ...
ADAC Autokostenvergleich: Wenige E-Autos rentabel

[adacemobility.wordpress.com]

Unser aktueller Autokostenvergleich zeigt: E-Modelle sind bei den Autokosten pro Kilometer größtenteils immer noch teurer als vergleichbare Diesel oder Benziner – trotz der jetzt angekündigten Kaufprämien.

Antworten:

Eigentlich fahre ich neue Autos länger als vier Jahre. Mein ältestes Auto ist 29 und mein jüngstes 17 Jahre.
Der neu Zero wurde im Januar bestellt. Wohl ohne Kaufprämie. Der Kaufpreis relativiert sich mit den Jahren. Ach ja, der liebe ADAC.
lg Winfried

von WPL - am 28.04.2016 08:48
Winfried, obwohl Du im Prinzip Recht hast, ganz so stimmts nicht: Auch meine Fahrzeuge sind 20 und 25 Jahre alt, aber Lithium wird dieses Alter nicht erreichen. Rechnet man in 20 Jahren zumindest einen neuen akkusatz mitrein schaut die Rechnung nicht viel besser aus. Abgesehen davon bekommt halten heutige Fahrzeuge schlicht und einfach nicht mehr so lang, der Zenit der Herstellungsqualität von fast allem wurde in den mittleren bis späten 90ern überschritten.

von el El - am 28.04.2016 11:01
Eigentlich rechne ich für die Akkus nicht länger als 8 Jahre. Was dann der Preis sein wird ist heute Kaffeesatzleserei. Klar, was sein wird ist alles Spekulation.
Wenn wir uns einen Transporter für`s Geschäft kaufen rechne ich mit einer Nutzungsdauer von 10 Jahren. Das haben die Fahrzeuge auch immer erreicht. Mal ein Jahr mehr oder weniger. Würden wir alle vier Jahre ein neues Fahrzeug kaufen würden wir nur für die Raten arbeiten.

Lg Winfried

von WPL - am 28.04.2016 18:12
Und wie kann man z.B. einen 1.2 Golf mit einem E-Golf vergleichen? Da liegt der 1.2 doch mindestens 2 Fahrzeugklassen unter der des E-Golfes. Jedenfalls was Motorleistung und Komfort angeht. Und dazu wird immer vergessen das die Preise für einem Stromer an das Angebot von Lademöglichkeiten gekoppelt sind. Wenn jeder immer wüßte das er wo auch immer er sein Fahrzeug stehen läßt auch laden könnte würde keiner mehr einen Benziner fahren wollen, Außnahmen wird es immer geben. Und so werden Verbrenner schnell unverkäuflich und EV´s wertstabil. Da sind solche Berechnungen nur Momentanaufnahmen und gerade für unsere kurzsichtige Lebensweise passend. Ein Vectrix fährt z.B. nach gut 60.000 km in die Gewinnzone. Und wer die in 3-4 Jahren nicht gefahren ist braucht kein eigenes Fahrzeug. Da ist Taxi und ÖPNV auf den Kilometerpreis gerechnet günstiger. Oder wie lange kann man mit einer Bahncard 100 fahren wenn man sich keinen Tesla kauft?
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 29.04.2016 05:17
Zitat
Helixuwe
Und wie kann man z.B. einen 1.2 Golf mit einem E-Golf vergleichen? Da liegt der 1.2 doch mindestens 2 Fahrzeugklassen unter der des E-Golfes. Jedenfalls was Motorleistung und Komfort angeht.


Die Motorleistung ist doch nicht relevant, wenn man den E-Golf nicht als einziges Fahrzeug nutzen kann weil man damit keine Langstrecke bequem fahren kann.

Zitat

Und dazu wird immer vergessen das die Preise für einem Stromer an das Angebot von Lademöglichkeiten gekoppelt sind.


Genau die Kosten für die ganze Ladeinfrastruktur werden nicht einberechnet.

Warum soll die Allgemeinheit für die ganzen Ladesäulen bezahlen?

Und wenn ein Unternehmen kostendeckende Preis verlangen würde, dann würde bei einem kWh Preis von 1 Euro kein Mensch mehr tanken.

Zitat

Und so werden Verbrenner schnell unverkäuflich und EV´s wertstabil.


Das sieht man bei den ganzen Angeboten bei Mobile, z.B. beim Renault Zoe. Da ist der Wertverlust nach 1-2 Jahren bei 50 %.

Zitat

Da ist Taxi und ÖPNV auf den Kilometerpreis gerechnet günstiger.


Nur wenn man überhaupt einen ÖNPV zur Verfügung hat und ihn nicht ständig nutzt. Hier wird auch immer der Vergleich mit irgendwelchen teuren Neuwagen gemacht, aber wenn man einen preiswerten Gebrauchtwagen nutzt und dann auch die Fahrten mit mehr als einer Person berücksichtigt, dann ist der ÖPNV ein teures unbequemes Abenteuer.

Zitat

Oder wie lange kann man mit einer Bahncard 100 fahren wenn man sich keinen Tesla kauft?


Der Vergleich hinkt, da man mit der Bahn nicht jederzeit bequem zu beliebigen mit Straßen erschlossenen Orten fahren kann. Und für eine Familie wird das ganz schnell zum teuren Abenteuer.

Übrigens, ich gebe für meinen Kleinwagen trotz rund 25.000 km inklusive Wertverlust nur rund 3000 Euro im Jahr aus.

von Emil - am 29.04.2016 08:33
AhA, wenn alle elektrisch fahren dann kostet die kwh keine 5 cent. Und abgelegene Gegenden erreicht man halt mit einem Taxi oder Mietfahrzeug. Lange Strecken muß man halt planen, elektrisch wie auch mit den Öffentlichen. Ist halt nicht so bequem am Bahnhof zu warten wie im eigenen Fahrzeug im Stau. Und im täglichen Wahnsinn fährt es sich besser und bequemer ohne Lärm und Gestank. Undd mein Kleinwagen, EL, hat in 5 Jahren keine 600 € im Jahr gekostet. Momentan liegt der Kilometerpreis bei unter 30 Cent, und der fällt mit jedem gefahrenen Kilometer. Bei meinen Vectrix Rollern sind es nun 20 Cent auf den Kilometer, fallend. Das heißt zu Deutsch je länger ich die Fahrzeuge fahre desto weniger stecke ich pro Kilometer in die Spardose. Nach 60000 tkm kommt gar nichts mehr hinein sondern von den Inhalt wird was neues angeschafft. Und komischerweise habe ich das Alte immer noch und nutze es halt als Speicher. Benzin ist futsch und das Geld dafür natürlich auch. Und daher geht die ADAC-Berechnung nicht weit genug, halt Kurzichtig.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 29.04.2016 10:15
Zitat
Helixuwe
AhA, wenn alle elektrisch fahren dann kostet die kwh keine 5 cent.


Was meinst Du damit?

Wenn alle elektrisch fahren wird auf den Preis noch eine Energiesteuer aufgeschlagen, oder meinst Du dass der Staat langfristig auf Einnahmen verzichten kann?

Zitat

Und abgelegene Gegenden erreicht man halt mit einem Taxi oder Mietfahrzeug.


Damit sind alle Gegenden abgelegene Gegenden. Und wenn man jeden Tag ein Mietfahrzeug braucht dann kann kommt man sowieso billiger mit einem eigenen Fahrzeug weg.

Zitat

Undd mein Kleinwagen, EL, hat in 5 Jahren keine 600 € im Jahr gekostet. Momentan liegt der Kilometerpreis bei unter 30 Cent, und der fällt mit jedem gefahrenen Kilometer. Bei meinen Vectrix Rollern sind es nun 20 Cent auf den Kilometer, fallend. Das heißt zu Deutsch je länger ich die Fahrzeuge fahre desto weniger stecke ich pro Kilometer in die Spardose.


Ich bin bei meinem Auto gerechnet über 5 Jahre bei etwa 12 ct/km inklusive aller Kosten bei einem Restwert von 0 Euro. :rolleyes:

Und wenn die Reparaturkosten stark ansteigen wird es verschrottet und es gibt einen neuen Gebrauchten. Dazwischen genieße ich damit überall ohne irgendwelche Umwege und ohne unnütze Wartezeiten zu fahren. Dazu ist mir meine Zeit einfach zu schade. :p

von Emil - am 29.04.2016 11:19

Huhn oder EI ....Re: ADAC Autokostenvergleich: Wenige E-Autos rentabel

Also wenn ich das lese - Ladeinfrastruktur
Pah - also soll dann Leute geben die noch keinen Stromanschluß haben! Nun ich hab schon mal gesehen das Leute ihr NB oder Handy mit der Dampfmaschine aufladen.

Und

Perse ist ein EV eher ein Leichtbau; Kurzstreckenfahrzeug die meisten EV sind das nicht - vielleicht noch nicht.... ich befürchte aber lange noch nicht .
Genausowenig wie eine Cayenne oder Panamera zum Brötchen holen oder zum fahren in einer Großen Stadt für den alltäglichen Arbeitsweg geeignet sind. Und die Großstädte wachsen immer mehr und das Land blutet immer mehr aus.

Niemand der bei Verstand ist würde in Masse ein explizites Langstreckenfahrzeug oder 40Tonner mit E-Antrieb ausstatten wollen.

Ein Echtes EV das erst mal Leicht ist braucht auch E-Antrieb weil der Fahrkomfort unter einen Explosionsmotor zu sehr leiden würde.
Als Kurzstreckenfahrzeug ist eine E-Heizung incl. Lenkrad und Pedale ohnehin mit mehr Komfort gekoppelt. - Wird sich aber einen Nicht EV-Nutzer schwerlich erschließen. Dagegen eher schon das Perse selbst in der einfachsten Ausrüstung man immer Automatik-Felling mitbekommt das grade bei herkömmlichen Kleinwagen - Teuer und Selten ist und meist mit erheblichen Verbrauch; Wartung und Reparaturkosten einhergeht.
Nun das man kaum noch Bremst setzt auch viel weniger bedenkliche Feinstpartikel frei nur weil kein Asbest mehr drin und besser nur homöopathischen Resten.
Genauso beim Thema Kupplung .....nur das erschliest sich einen nicht EV nur Schwer genauso Schwer einem der nie beruflich Räder; Motoren; Getriebe wechselt oder sonstige Fahrzeugnahe arbeiten ausführt.

85% aller Tagesstrecken bleiben bei unter 150KM das wird auch in Zukunft tendenzielle Änderungen einkalkuliert auch so bleiben.

EIN EV hat auf Kurz wie auch auf Langstrecke - keine fragwürdigen oder kritischen Betriebsparameter somit immer pro KM die gleichen Belastungen zu kalkulieren sind - Etwas das beim Verbrenner der in einem KFZ betrieben wird nicht der Fall ist und Systembedingt NIEEE anders sein wird.

Ein entsprechendes EV-Fahrzeug ist gleichzeitig Komfortabel und technisch einfach - kann somit in den Gestehungskosten neben einem Zweitfahrzeug der ein Verbrenner sein könnte bestehen.
Ein entsp. leicht EV muß nicht unsicherer sein als ein Verbrenner.
Ein ent... EV kann mit 10KWh/100km + Plus Komfortaufschlag bewegt werden.
Ein e..... EV kann selbst mit einem 250KM Akku günstig in der Anschaffung und betrieb sein.
.......EV kann selbst mit einem 250KM-Akkukapazität ohne weiteres während eines Halbtagsjob und Ruhezeiten über einen Herkömmliche 240VSteckdose auf Vollzustand gehalten/gebracht werden.

Ein EV könnte mit Lokal gewonnener Energie betrieben werden - andere Fahrzeuge garnicht!

Ein EV-Das über ein KWK geladen würde stellt somit "seine Abwärme" dort zur Verfügung wo sie gebraucht werden könnte.
Ein Herkömmliches Fahrzeug heizt IMMER nur seine unmittelbare Umgebungsluft und KEINE noch so ausgefuchste Lösung - kann daran was ändern.

Aber viel KWK - Ergänzt effektiv alternative Energien so das Herkömmliche Kraftwerke mit unter 40%Eta nicht mehr Kostendeckend betrieben werden können.

Viel KWK - kann herkömmliche Heizungssysteme vollständig ersetzten.

KWK kann bis auf Einfamilienhaus heruntergebrochen werden.

Viel KWK kann viel Schadstofffreier arbeiten; mit weniger Technik als der beste Euro 8.9.10.... Motor in herkömmlichen PKW deren Praxiswerte zudem gefälscht sind und auch weiterhin sein werden!

Bei aller schön rechnerisch von Verbrenner bietet ein EV mehr Flexibilität und der Umwelt bietet es bei ausreichend Vorhandensein die Rechtfertigung und Notwendigkeit KWK gegen jeden anderen Form zu bevorzugen.

In der Folge weniger Großkraftwerke ....weniger Heizungsanlagen und deren Primärenergieeinsatz...weniger Regelenergie im Herkömmlichen ineffizienten Fall benötigt wird.

Und upps was macht man mit dem ganzen nicht mehr benötigen Heizöl und Gas; Kohle und ko.... Volkswirtschaftlich besser verwenden als BARES GELD UNWIEDERBRINGLICH UND IM DOPPELTEN SINN ZU VERFEUERN in dem man es in Fragwürdige und ebenso ineffizienten Volkswirtschaften sendet Innerpolitische Stabilität mit fragwürdigen Kulturellen Errungenschaften erkaufen bis zu Exzessen die eigentlich nur der Umweltzerstörung dienen.

Die meisten Probleme dieser Zeit ; Vergangenheit und Zukunft begründen sich in den meisten fällen auf der Abhängigkeit der hiesigen Kulturen von ÖL;GAS;KOHLE zum Billigstpreis unter Negierung das die abRechnung meist auf dem Fuße kommt.

von thegray - am 07.05.2016 19:32
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