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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, p.hase, Sven Salbach, BdasB

Brennstoffzellen Branchenführer Deutschland 2016

Startbeitrag von BdasB am 29.04.2016 07:43

[bz.vdma.org]
Branchenführer Brennstoffzellenindustrie Deutschland 2016: VDMA: Brennstoffzellenindustrie bereit zum Markthochlauf

Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen
Working Group Fuel Cells
Brennstoffzellen Branchenführer Deutschland
PDF

[bz.vdma.org]

Die VDMA Arbeitsgemeinschaft Brennstoffzellen veröffentlicht auf der Hannover Messe 2016 den aktuellen Branchenführer Brennstoffzellenindustrie – Countdown to Ramp-Up. Die im VDMA organisierten Hersteller und Zulieferer von Brennstoffzellenanlagen sind bereit für den Hochlauf der Märkte. Der Countdown für die Serienfertigung in Deutschland läuft.

.... hmmm - gab's den nicht 1998 auch schon mal ? ;-)

Antworten:

klar :-) 2000 sollten die Elektroautos kommen, große BMS Initiative :-)
Dann waren die Fördergelder abgeschöpft und die Imagewerbung erfolgreich...

von Sven Salbach - am 30.04.2016 05:57
wann nutzt sich dieses typisch deutsche subventionsbetrugsmarktführergesülze eigentlich ab? niemals!

von p.hase - am 30.04.2016 22:54
Auf dem Papier sind die 90% Wirkungsgrad bei der Wasserelektrolyse nicht nur erreicht, sondern sogar schon überschritten, wenn ich den Norwegern auf der Messe glauben darf.
An Platineinsatz sind nur noch 0,1 bis 0,2 Gramm Platin bei den Niedertemperaturzellen erforderlich, wenn ich das zusammenfassen darf. Die 850 Grad heißen SOFC-Zellen benötigen überhaupt kein Platin und manche glauben, dass sie auch bei den Niedertemperaturzellen dafür einen Ersatz gefunden haben.
Erstaunlich ist der häufige Einsatz von Seltenerdmetallen, auch in Keramiken und Membranen, nicht nur bei der Wasserstofftechnik.
SOFC-Zellen benötigen keine teuren Materialien.
Auf dem Papier kann man schon mit 50% Gesamtwirkungsgrad für den Wasserstoffantrieb vom Dach bis zum Motor rechnen, ich rechne mit einem Drittel. 9,50 Euro kostet ein kg Wasserstoff, das sind 30kWh Heizwert. Der zählt auch alleine bei der Wasserstoffzelle.
Also, auf dem Papier sind das 15kWh für 9,50 Strom, ich rechne mit 10KWh aus den 9,50 Geldausgabe für das Kilo Wasserstoff.
Merke: Je mehr knallgasbetriebene Raketen und je mehr wasserstoffbetriebene Atomwaffen-U-Boote, desto interessanter wird es für unsere Großindustrie und Atommächte, sich den teuren Strom von unseren Dächern für ihre Zwecke anzueignen. Möglichst zum Nulltarif, damit wir nicht noch negative Preise bezahlen müssen. Wir sollten doch dankbar sein, wenn überhaupt jemand unseren "überflüssigen Solarstrom" abnehmen darf.
Die atomaren Friedenswaffen werden wegen ihrer Geräuschlosigkeit und der geringen thermischen und lärmäßigen Signatur nur noch in Brennstoffzellentechnik gebaut. Atomkraft, nein danke. Atomwaffen, ja bitte. 100% umweltfreundlich regenerativ mit Wasserstoff durch die Weltmeere geschippert.

von Bernd Schlueter - am 01.05.2016 13:52
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