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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
schachtelhalm, Bernd Schlueter, BdasB

Start des Ladeinfrastrukturprojekts FAST-E

Startbeitrag von BdasB am 21.05.2016 18:19

Start des Ladeinfrastrukturprojekts FAST-E

auszugsweise ....
[www.heise.de]

FAST-E. [fast-e.eu]

Das zur Hälfte von der Europäischen Union finanzierte Infrastrukturprojekt soll endlich der Durchbruch für ein funktionierendes und flächendeckendes Schnellladenetz sein. Eines, das zur Basis des Batterie-elektrischen Fahrens wird. Außerdem könnte es, wenn es klug ausgebaut wird, zu Teslas Superchargern aufschließen, der Messlatte beim Stromtanken.
Triplecharger

Heute, zur offiziellen Vorstellung der ersten 21 Standorte in Deutschland sowie sieben weiterer in Belgien, ist ein Anfang gemacht. An jedem dieser Punkte steht ein so genannter Triplecharger. Der Dreifachlader bedient den EU-Standard CCS (Combined Charging System), den japanischen Chademo-Standard sowie den mit Wechselstrom arbeitenden Typ 2. Die Ladeleistungen betragen vorerst je 50 kW (mit Gleichstrom bei CCS und Chademo) beziehungsweise 43 kW (AC). Zulieferer der Dreifachlader ist in den meisten Fällen efacec, und vor jeder dieser Säulen stehen zwei Parkplätze zur Verfügung.

Das wichtigste Unternehmen beim insgesamt 18-Millionen Euro teuren Projekt FAST-E ist Allego. Die deutsche Tochter des niederländischen Netzbetreibers Alliander ist Anführer eines Konsortiums, an dem viele Automobilfirmen teilhaben: BMW, Nissan-Renault und Volkswagen sind Beispiele dafür. Die Bahn macht auch mit.

Das Ziel bis spätestens Juni 2017: 241 Standorte mit einer Dreifach-Schnellladesäule in Deutschland. Dazu 37 weitere in Belgien sowie je 15 in Tschechien und der Slowakei. Schwerpunkt sind die Autobahnen, aber auch in wichtigen Stadtgebieten sollen Säulen errichtet werden. Der höchste Abstand: 70 bis 80 Kilometer. Diese Entfernung passt gut, denn sie entspricht ungefähr dem, was ein Batterie-elektrisches Auto diesseits von Teslas Model S bei Richtgeschwindigkeit auf der Autobahn verlässlich schafft. :confused:

Ebenfalls interessant ist, dass als Teil von FAST-E drei Standorte mit einem Batteriespeicher versehen werden.

Kommentare dazu: [www.goingelectric.de]

Antworten:

Ich könnte mir vorstellen, dass die Einigung auf einen einzigen gemeinsamen Stecker nicht die dümmste Idee wäre. Irgendwie hat man doch wohl Tesla nicht im Boot haben wollen?
Vermutlich Konkurrenzdenken. Das ist Elon fremd.

von Bernd Schlueter - am 22.05.2016 09:06
Den gemeinsamen Stecker, es gibt viele davon. Das Elektroauto ist schliesslich schon hundert Jahre als und da gibt es Änderungen, aber die alte Krokodilklemme, die schon Baker Electric und Colubia laden konnte, geht immer noch.

Dass Tesla vom wassergekühlten Stecker jenseits von 200 Ampere abkommt halte ich für unwahrscheinlich. Also wird es wohl der am meisten verbreitete werden, CHAdeMO.

Adapter für Tesla an CHAdeMO Schnellladern gibt es. Vom Deutschen Schnelllader habe ich noch nichts gehört.

In der Hauselektrik tut sich was, der 400 Volt Gleichstromstandart schein zu kommen und der passt ganz gut mit CHAdeMO zusammen.

von schachtelhalm - am 26.05.2016 13:06
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