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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, Bernd Schlueter, Solarstrom, bm3, el El, Yorch, R.M, Manfred aus ObB, Sascha Meyer, Andreas106

E- Golf mit höherer Batteriekapazität aber weiterhin mit einphasigem Schnarchlader...

Startbeitrag von Ralf Wagner am 21.05.2016 19:21

35,8 statt 24,2 kWh.
rw

[www.electrive.net]

Antworten:

Meiner Meinung ist der electrive Artikel fehlerbehaftet. So hat der aktuelle eGolf 85kW und nicht 100kW. Er soll aber 100 kW erhalten.

Mir war bisher bekannt, dass er entweder einen 7,2kW Lader (2phasig, 2*16A) oder einen 11kW (3phasig, 3*16A) bekommen soll, was aber noch nicht entschieden war. Den 3,6kW Lader beizubehalten halte ich für sehr unwahrscheinlich.

von Solarstrom - am 21.05.2016 22:20
Sicher?
Meines Wissens hat der E-Golf tatsaechlich 100kw und der Golf GTE 85 kw.
Meint zumindest ein Freund, der nen Golf GTE faehrt. Wird aber oft verwechselt.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 22.05.2016 10:36
Zitat
Sascha Meyer

Meines Wissens hat der E-Golf tatsaechlich 100kw und der Golf GTE 85 kw.
Meint zumindest ein Freund, der nen Golf GTE faehrt. Wird aber oft verwechselt.



Der GTE braucht aber weniger kW weil dieser das Drehmomnet über ein 6 Ganggetriebe
ans Rad liefert, und da des Drehmoment ja von vielen ( auch von den VW Werbefritzen )
als das entscheidende Empfunden wird, genügen dem GTE also weniger kW da mehr Drehmoment am Rad.

Der neuere E-Golf hatt wohl kein Schaltgetriebe mehr ande so die Werbefritze Drehmoment
deshalb nur die 85 kW so zumindest in der
[www.volkswagen-automobile-hamburg.de]
PDF zu lesen, den da steht auf Seite 7 * Leistung, kW/PS 85/115 *

Es gibt auch noch etwas Text dazu, also zum Motor

Zitat
VW Werbeprospekt
Das Vorurteil, Elektrofahrzeuge seien nicht zu Höchst-
leistungen fähig, kann der e-Golf mit seinen 85 kW
Maximalleistung und einem Drehmoment von 270 Nm
ab der ersten Umdrehung locker entkräften


In einer andern PDF zeigt VW dann das des mehr Drehmoment als ein Postbote,
bei genauer Ansicht des Bildes können aber einen auch Zweifel an so manchen
Kommen :-( was heut unter verwaschen Begriff Information und Wissen teilen mittels
WWW gefeiert wird. Eventuell gilt doch noch die alte Rechenweisheit von Adam Riese
das eine geteilte Menge immer kleiner als die Ursprungsmenge.

Aber heut kommt es einen vor das eine alte Mechanikerweisheit völlig vergesen,
eine Getriebe kann ein Drehmoment erhöhen bzw. veringern aber keine Leistung :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 22.05.2016 11:31
Ich liebe ja Schukostecker, weil es Milliarden Dosen dafür gibt. Trotzdem sollte man ein wenig auf die Zukunft ausgerichtet sein und die Leistung regeln können. Es wäre natürlich doppelt gemoppelt, wenn 50 kW Gleichstromladung Standard würde und man hat zusätzlich einen 50 kW-Lader im Fahrzeug einbaut. Alles noch unausgegoren und die Bundesregierung hat alles daran gesetzt, Verwirrung zu stiften, weil zig verschiedene Steckerwälder gefördert wurden. Jetzt ist keiner mehr bereit, zurückzustecken.
CCS ist auch nicht gerade das, was ich ausgesucht hätte.
Mit den Verlusten weichmagnetischer Ferrite für meine Induktionslader bin ich auch noch nicht zufrieden. Dass man die wasserkühlen muss, hätte ich mir auch nicht träumen lassen.
Amidon bietet nicht das, was ich mir wünsche.
Luftspulen zum Einstecken sind einfach zu voluminös.
Nur gut, dass VW nicht auf Chademo setzt. Damit wäre ich hier weit und breit ausschließlich Aldi Süd ausgeliefert.
Wartet, bis mein Induktionslader kommt! Dann schneiden wir einfach alle alten Zöpfe und Stecker ab.

von Bernd Schlueter - am 22.05.2016 19:19
Es wird in zukunft keine einphasigen Lader über 16A mehr geben (dürfen). Bisher war die Schieflastgrenze höher diese wird in Kürze auf 16A reduziert. Das bedeutet alle die AC etwas flotter wollen müssen Drehstromlader verwenden. 11kW d,h, 16A dreiphasig halte ich für eine gute Größe für die Heimladung und gelegentliche AC Ladung. 16A Drehstrom ist die Anschlussleistung eines modernen Herdes, das sollte jeder Elektriker schaffen. 11 kW reichen für mehr als 50 km Reichweite pro Stunde und damit für eine Nacht- Volladung für jedes Fahrzeug.

Ein 11 kW Lader wäre wünschenswert und sei es als Option. Die Geräte müssten doch langsam günstiger werden bei den kommendne Stückzahlen...

von Ralf Wagner - am 22.05.2016 21:54
Hallo

Schieflast hin und her, das müsste doch gar nicht sein, drei Phasen, Drehstromgleichrichter und dahinter ein einphasiges Ladegerät mit Weitbereichseingang. Oder halt Frequenzumrichter 3 phasig rein, einphasig raus.

Ich hab so ein Teil, dem ist es völlig egal wie viele Phasen es hat, wenn eine fehlt dann läuft es mit 2 Phasen und einem Drittel der Leistung weiter, fehlen 2 Phasen läuft es über eine automatische Umschaltung auf einer Phase und dem N


Aber generell ist mir das egal, die Wallbox ist das Gerät das zählt und das wird dreiphasig angeschlossen. Was das Fahrzeug zieht ist dem normalen Anwender doch egal.

Jeder Durchlauferhitzer schaltet bei Teillast eine Phase weg oder moduliert sie ist doch auch kein Problem.


Gruß

Roman

von R.M - am 23.05.2016 03:49

Ganz unvernünftig ist die Ausrüstung des Golf nicht!

3 Phasen, 3 PFC, sonst ist die Sinusverbiegung zu hoch. Alles einsparbar.
Trotzdem, bei Schnelladern gehört der Lader in die Ladestation, wenn ich davon ausgehe, dass auf ein Elektroauto weit weniger als eine Ladestation kommt.
Die städtische Mobilität wird schon längst mit Gleichstrom 500 bis 1500 Volt versorgt. Warum nicht auch die Ladestationen?
Insofern halte ich es für sinnvoll, jedes Elektroauto mit einem direkten Zugang zur Batterie auszurüsten. ZweipoligeSteckdose, mehr nicht.
Notsystem mit Schuko, klar, muss sein. Herausnehmbarer Bordlader für Drehstrom, für den, der es braucht. Ich nur selten.
Bei einer Einigung auf ein zweipoliges Gleichstromladesystem braucht es niemand mehr. Der Drehstromlader wird einfach an dem Batterie-Gleichstromstecker angekoppelt, der Rest geschieht per Kommunikation über Trägerfrequenz. Im Notfall kommt frau dann immer an solch einen Zusatzlader, von anderen Elektrofahrerinnen.

Insofern, bis auf den unförmigen CSS, halte ich die Ausrüstung des Golf für zukunftsträchtig!

Solaranlagen haben ebenfalls alle einen einen einfachen Abwärtswandler für Elektroautos zu bekommen, sonst kommt keines an unser alternatives Netz. Dieser VW schon.
Überhaupt bin ich dafür, dass die ganze elektrische Ausrüstung genormt und austauschbar ist und von einem Fahrzeug ins andere übernommen werden kann, samt Motor, Batterien, Navi und sonstiger elektronischer Ausrüstung. Nur dann wird Elektromobilität preiswert und der Automobilwegwerfgesellschaft ein Ende gesetzt.
Klar, passen Motor und Lader dann auch in mein Elektroflugzeug und Elektroboot zum Wasserskilaufen.

Nee, schimpft Ihr nur, vielleicht haben sich die Damen von VW sich doch dabei was gedacht? Nur dieser Stecker? Bäääh!!

von Bernd Schlueter - am 23.05.2016 06:29
Bin im letzten Sommer den eGolf gefahren. Habe mir auch die Prospekte mit geben lassen.
In diesem ist zu lesen: max. Leistung, kW (PS) bei 1/min: 85 (115)/3000-12000
Bei den Fahrprofilen wird zwischen
Normal: 85 kW
Eco: 70 kW
Eco+: 55 kW
unterschieden.

von Andreas106 - am 23.05.2016 06:57
Hallo Bernd,
ein herausnehmbarer Ladung funktioniert nicht in dem Leistungsbereich. Die Lader hängen an der Flüssigkeitskühlung.

Am CCS führt im Moment kein Weg vorbei. So sehr ich auch Sympathien für das ältere Chademo System habe und es auch selbst nutze, CCS hat die neuen Standards definiert wie HPC150 und HPC350.

Die Gleichstromnetze sind in den Köpfen, allerdings bleibt das Problem bei DC der schlechteren Schaltbarkeit. Die Kombiantion, PV, Batteriespeicher und Fahrzeug auf DC Ebene zu verbinden über entsprechende DC/DC Wandler ist schon da, z.B. an neuen Ladestationen.

von Ralf Wagner - am 23.05.2016 08:05

Re: Ganz unvernünftig ist die Ausrüstung des Golf nicht!

Nicht vergessen, die CCS (und ich glaube auch die CHAdeMO) Norm fordert eine galvanische Trennung! Da muss schon etwas mehr Aufwand betrieben werden bei der Ladung aus der Solaranalge oder dem Strassenbahnnetz.

Ich verstehe es weiterhin nicht, warum es kein anderer Hersteller ausser Renault schafft, den sowieso schon vorhandenen Umrichter zu nutzen, oder zumindest Teile davon.

Und selbst wenn es ein extra Lader ist: Wieso bekommt man bei den deutschen Premiumherstellern jeden Schnickschnack gegen Geld, aber keinen stärkeren AC Lader???

BTW: Tesla ausgenommen, wäre für mich ohne 22kW Ladung bisher unmöglich, gelegenlich zwischen dem Ruhrgebiet und Nienburg/Walsrode zu pendeln, es will einfach keiner DC Lader aufstellen.

von Yorch - am 23.05.2016 19:43
Was viele daran hindert ihren Fahrzeugakku direkt aus einer PV-Anlage aufzuladen sind gerade die Protokolle Chademo und CCS um den direkten Zugang zum Akku überhaupt erst freizuschalten und teure Stecker.

Viele Grüße:

Klaus

von bm3 - am 24.05.2016 11:37
Zitat
Solarstrom
Mir war bisher bekannt, dass er entweder einen 7,2kW Lader (2phasig, 2*16A) oder einen 11kW (3phasig, 3*16A) bekommen soll, was aber noch nicht entschieden war.


Jetzt haben sie den Artikel endlich berichtigt, es wird ein 7,2 kW Lader: [www.electrive.net]

von Solarstrom - am 26.05.2016 16:46
7,2 kW Lader reicht locker. Bei einem El, nicht bei einem richtigen Auto.

von el El - am 27.05.2016 03:28
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