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vor 1 Jahr, 2 Monaten
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vor 1 Jahr, 2 Monaten
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BdasB, Hotzi-47, Manfred aus ObB, Bernd Schlüter, Emil, Bernd Schlueter

Daimlers neue Akkufirma Mercedes-Benz Energy

Startbeitrag von BdasB am 02.06.2016 18:51

[www.heise.de]

Daimlers neue Akkufirma Mercedes-Benz Energy

Daimler ordnet seine Batterieproduktion neu:
Die neu gegründete Mercedes-Benz Energy GmbH übernimmt ab sofort die Entwicklung und den weltweiten Vertrieb von stationären Energiespeichern der Marke Mercedes-Benz. Die Produktion der Akkumulatoren bleibt bei Daimlers Tochterfirma Deutsche Accumotive GmbH & Co. KG.

Für den Batteriestandort der Daimler AG in Kamenz bedeutet dies eine Investition von 500 Millionen Euro und Verdoppelung der Produktionsfläche. Auf dem 2010 eröffneten Areal in Sachsen sind heute 330 Mitarbeiter beschäftigt. Die Mercedes-Benz Energy beginnt mit 50 neuen Mitarbeitern und soll bis Ende 2016 auf 100 Beschäftigte wachsen.
Bis Ende 2017 ist eine weitere Verdoppelung der Belegschaft auf 200 Mitarbeiter geplant.

... mal was historisches ...  [de.wikipedia.org]
Entwickelt wurde die Zelle gegen Ende der 1970er Jahre von der südafrikanischen Firma Zebra Power Systems and Beta R&D Ltd, welche dafür 1978 ein erstes Patent erhielt.[1][2] Die Firma Beta Research and Development entwickelte die Technologie weiter, bevor sie 1988 von der späterenAEG Anglo Batteries GmbH unter Beteiligung der Daimler AG übernommen wurde. Von der AEG Anglo Batteries GmbH wurden Produktionsverfahren entwickelt und seit 1994 einsatzfähige Traktionsakkus für Elektroautos gebaut, so für die Mercedes-Benz Studie A ebenso wie für die danach auch als Elektroauto serienreif entwickelte A-Klasse electric[3]
Nach Einstellung dieses Projektes und der Verschmelzung von Daimler AG und Chrysler-AG wurden Technologie und Patente an MES-DEA in der Schweiz verkauft.[1] MES-DEA produzierte Zebra-Akkus und rüstete verschiedene Kraftfahrzeuge mit Elektromotoren und Zebra-Batterien aus, u. a.Renault Twingo, Smart und Fiat Panda. Am Standort Stabio in der Schweiz werden die Batterien seit etwa 1998 produziert. 2010 gründete MES-DEAmit dem italienischen Batteriehersteller FIAMM das Unternehmen FZ Sonick, das die Batteriefertigung in Stabio sowie alle Patente und geistiges Eigentum übernahm. Nachdem MES-DEA zum 1. Juli 2010 seine Anteile an FIAMM verkaufte

Antworten:

Ach, da ist sie ja wieder. Nun kommt das Natrium doch zum Zuge. Die A-Autos waren mit ihrem doppelten boden genau dafür ausgelegt, heute habe ich wieder in schwindelnder Höhe in so einer Kiste gesesse und den Riesenraum bewundert, den der doppelte Boden bietet. Von dem kostenlosen Natrium bin ich eh ganz begeisert und das bischen Aluminium-Keramik ist, wenigstens von den Rohstoffen aus betrachet, umweltverträglich und keinesfalls teuer.Vakuumisolation muss schon sein, mit regelmäßiger Vvakuumpumperei, denn unter 100 ° sollten die Zebras nicht sinken.

von Bernd Schlueter - am 02.06.2016 22:50
Ich glaube nicht dass die Zebra-Batterie jetzt wieder von Mercedes produziert wird.

von Emil - am 03.06.2016 04:21
Zitat
Emil
Ich glaube nicht dass die Zebra-Batterie jetzt wieder von Mercedes produziert wird.


Und warum muß es Mercedes Sein :confused::confused::confused:

Es gibt auch andere Standorte die solche Dinge entwickeln :rolleyes:
Allerdings halt ohne des fast tägliche virale Marketing wie der Elon es nachmacht,
weil selbiges der Kottmayr Korbinian aus Dürrling vor 100 Jahr schon praktiziert, also
in Zeitung kema ohne das der Artikel wie Werbung bezahlt, des ist aber eine andere Geschicht ;-)

Aus dem Lande wo einst August der Starke die Bevölkerungszahl mehrte


Zitat
Heiko Weckbrodt 3. Februar 2016
Missing Link für die Energiewende


Zitat

Fraunhofer-Forscher aus Sachsen und Thüringen entwickeln leistungsstarke Billig-Batterie – und hoffen nun auf Giga-Fabrik in Mitteldeutschland


Wobei ein Batterie bezahlbar sein soll und nicht ein kurzlebiges Billiges Flitchen :mad:

Im Text gehts vorrangig um Tagesspeicher für PV Strom, was bei einen ZEBRA-Akku Sinn macht,
weil dann wär er ein halbes in der Regel in Betrieb wenn nicht gerade ein so
ein Wasserkraftwetter wie derzeit und ein halbes Jahr Kalt nach derzeitigen Geschäftsmodell
Absichten, dort steht Geschrieben zu den Billig:

Zitat

Nur sei die Natrium-Nickel-Chlorid-Batterie eben im System nur halb so teuer wie eine Lithium-Ionen-Batterie: Inklusive Klimaanlage, Steuerelektronik etc. müsse man derzeit pro Kilowattstunde (kWh) Speicherkapazität bei einer Lithium-Lösung etwa 1000 Euro kalkulieren, wobei der größte Teil der Technik auch noch aus Asien importiert werde, argumentiert Professor Stelter. Dagegen sei für die Kochsalz-Nickel-Batterien des IKTS ein Systempreis von etwa 400 Euro pro Kilowattstunde realistisch – wenn eine Produktion in Großserie gelingt. Berücksichtige man nur die Material-Einkaufskosten für die Zellen, sei seine Batterie sogar nur ein Zehntel so teuer wie Lithium-Zellen. „Das ist die billigste Batterie der Welt“, sagt Prof. Stelter.


Weil eben Mercedes erwähnt, noch ein Zitat weil die Selbigen dort auch erwähnt:

Zitat

Diese grundsätzliche Batterietechnologie ist eigentlich schon lange bekannt, sollte laut Stelter ursprünglich schon in der Mercedes-A-Klasse als „Zebra“-Batterie eingesetzt werden. Doch so richtig durchsetzen konnte sich diese Technologie nie. Das lag einerseits an den hohen Betriebstemperaturen um die 300 Grad, vor allem aber habe es bisher kein preisgünstiges Fertigungsverfahren gegeben, sagt der IKTS-Experte. Daher haben die Fraunhofer-Forscher am IKTS-Standort im thüringischen Hermsdorf und in Dresden nun eine Methode entwickelt, um die Batterie mit einer Art „Nudelmaschine“ massenhaft zu produzieren. Dabei entsteht der keramische Mantel des Energiespeichers als Endlos-Röhre.


Dann Spricht der Professor von möglichen Problemen und wohl von einen Arbeitskreis
mit mehreren Professoren, ein Fehler beim Bau einer Gigafabrik denn wenn man
für sowas Geld will muß man Dick auftragen und öfters in den Medien sein wie der
Prof. aus Dresden


Die Anzahl der Komponenten ist bei der Natrium-Nickel-Chlorid-Batterie eher übersichtlich: Im Prinzip
braucht man nur Kochsalz, Nickelpulver, einen Keramik- und einen Blechmantel. Dafür mussten
die IKTS-Forscher aber ihr ganzes Keramik-Know-How einbringen, um ein preiswertes
Verfahren für eine Massenproduktion zu entwickeln. Foto: Heiko Weckbrodt

Bild und Zitatquelle: [oiger.de]

Möge als jeder die Gigafabrik bauen für die Er von den Geldgebern Geld bekommt
und sich am Großen Vorbild Elon orientieren. Der hat Versprochen wenn Er des in
Sand setzt, also Geschäftlich, weil die Fabrik steht ja auf den Sand von Nevada, na
hoit Er s Mei und nimmt den Hut, man darf als gespannt sein wie sich alles Entwickelt :drink:

von Manfred aus ObB - am 03.06.2016 07:21
So interessant die Geschichte der Zebra Akkus auch ist, so wenig hat das mit den jetzigen Akku-Aktivitäten von Daimler in Kamenz zu tun.

Zebra - wie erwähnt - ist für Daimler Geschichte. Wird von FIAMM in Italien gebaut.

Auch die Litarion Zelle der Deutschen Akkumotive (Daimler Tochter) in Kamenz ist für Daimler Geschichte. Seit knapp einem Jahr gehört die Firma zu einem kanadischen Familienunternehmen, der Electrovaya. Die bauen munter weiter in Kamenz, in den alten Gebäuden, die mitten im Gebäudekomplex der Deutschen Akkumotiv liegen. Schon bemerkenswert, dass ein Inder aus Kanada die Fertigung hinbekommt.

Daimler baut in Kamenz Akkupacks aus koreanischen Zellen zusammen und hat die Kapazitäten erweitert. Nicht dumm die Strategie, wo gerade jetzt mal wieder einige neue Zell-Entwicklungen publiziert werden. Die üblichen Ankündigungen. Schaun wir mal, was sich durchsetzt. Da will Daimler nicht in möglicherweise zweit- oder drittbeste Technologie investieren. Also flexibel beste Zellen kaufen und das know-how in die Pack-Fertigung legen. So ein Pack....

Schön, dass Heise da mal wieder drüber berichtet hat. Die Geschichte(n) um diese Entwicklung geistern seit über einem halben Jahr immer wieder durchs Netz. Immer dann, wenn wieder eine neue Kleinigkeit dort passiert und das Thema Akku mal wieder in der Öffentlichkeit präsentiert wird. Also jetzt, wo Tesla die Eröffnung der Giga Factory für Ende Juli oder so angekündigt hat und VW laut drüber nachdenkt massiv in eine eigene Akkufertigung einzusteigen.

Der Akkumarkt und die Entwicklung bleiben spannend. Spanien und die Schweiz: da scheint auch was zu laufen. Lion (D) mit Kreisler (AT) machen möglicherweise was für Audi oder BMW u.a., und was macht eigentlich Bolloré in Frankreich? Ich denke mal, Daimler beobachtet das alles sehr genau. Ich versuchs auch, also beobachten. Und ich hoffe, die Preise fallen endlich mal.

Die heutigen Preise von mehr als 450 Euro pro kWh für Donnerhimmel oder kleine Rinder erscheinen mir noch recht hoch. Die Industrie kauft da möglicherweise bereits deutlich günstiger. Mein persönliches Batterie-Kauf-Management geht da noch in eine Warteschleife.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 03.06.2016 08:20
Zitat
EMobile plus solar

Zebra - wie erwähnt - ist für Daimler Geschichte.

Daimler baut in Kamenz Akkupacks aus koreanischen Zellen zusammen und hat die Kapazitäten erweitert.
Nicht dumm die Strategie, wo gerade jetzt mal wieder einige neue Zell-Entwicklungen publiziert werden. Die üblichen Ankündigungen.
Schaun wir mal, was sich durchsetzt. Da will Daimler nicht in möglicherweise zweit- oder drittbeste Technologie investieren.


Da widersprichst Du Dir ja selbst, ein Part den Du ansonsten in der Regel mir Überläßt :rolleyes:

Die Schwarz/Weiß gestreifte Pferdtechnik arbeitet ja an niederen Temperaturen und
na ja was soll ich lang Schreiben ich Kopier Dir was in Englisch und wer will kann
sich dann Selber was Denken oder auch Nicht :rp:

Zitat
Weidong Zhou
Abstract: To better confine the sulfur/polysulfides in the electrode of lithium–sulfur (Li/S) batteries and improve the cycling stability, we developed a double-layered core–shell structure of polymer-coated carbon–sulfur. Carbon–sulfur was first prepared through the impregnation of sulfur into hollow carbon spheres under heat treatment, followed by a coating polymerization to give a double-layered core–shell structure. From the study of scanning transmission electron microscopy (STEM) images, we demonstrated that the sulfur not only successfully penetrated through the porous carbon shell but also aggregated along the inner wall of the carbon shell, which, for the first time, provided visible and convincing evidence that sulfur preferred diffusing into the hollow carbon rather than aggregating in/on the porous wall of the carbon. Taking advantage of this structure, a stable capacity of 900 mA h g–1 at 0.2 C after 150 cycles and 630 mA h g–1 at 0.6 C after 600 cycles could be obtained in Li/S batteries. We also demonstrated the feasibility of full cells using the sulfur electrodes to couple with the silicon film electrodes, which exhibited significantly improved cycling stability and efficiency. The remarkable electrochemical performance could be attributed to the desirable confinement of sulfur through the unique double-layered core–shell architectures.


Eine Textquelle in Sächsisch dazu, wenn auch nicht mehr ganz Taufrisch da von 2014
aber älter werden wir doch Alle zusammen ;-)

[www.solarify.eu]

von Manfred aus ObB - am 03.06.2016 09:47
... Zebra Geschichte? Watt soll datt denne.
Ich dachte, hier gehts um neue Entwicklungen.
Daimler macht nix mehr mit Zebra Technik. Wer Zebra will, geht zu FIAMM.

Und selbst die Separion /Litarion Aktivitäten sind verkauft an Electrovaya. Alles vielfach veröffentlicht.

Hier gibt es einen schönen Bericht zur aktuellen Entwicklung bei Daimler und anderen.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 03.06.2016 13:33
ZEBRA STEHT NATUERL. NICHT IM ZUSAMMENHANG MIT DER AKTUELLEN PRODUKTION !!!!

DER (HISTORISCHE) HINWEIS AUF DAIMLERS ZEBRA-PRODUKTION VOR 20 JAHREN SOLLTE NUR ZEIGEN DASS ES DAMALS SCHON MAL AMBITIONEN GAB ... nicht mehr - nicht weniger ...

von BdasB - am 03.06.2016 22:19
Im Zusammenhang mit der Versorgung des Eigenheims mit alternativer Energie sind die Zebras ziemlich ideal. dabei darf der Akku ruhig im Fahrzeug stecken, die gespeicherte Energie reicht, um das Haus mehrere Tage lang zu versorgen, den Akku auf Temperatur zu halten und die Energiue für alle Fahrten im Nahbereich (bis 200km) zu ermöglichen. Dazu kommt die nun richtig lohnende Nutzung der Solaranlage, im hauseigenen Gleichstromnetz, dass unabhängig vom allegemeinen Stromnetz funktioniert, aber auch mit diesem Strom austauschen kann.
Die Spannung sollte an die Zwischenkreisspannung der meisten Elektrogeräte, des Solarwechselrichters und auch direkter Stromverbraucher angepasst werden, wie Beleuchtung und Geräte, die elektrische Direktheizung benötigen. Desgleichen versorgen sie die unerlässliche Klimanlage mit der Zwischengleichspannung für den Inverterkompressor.
Dieser dürfte immer noch der Hauptenergieverbraucher des Haushalts sein.

Also, Zebra für das Zweitauto - was sonst?

Die Zebrabatterie bitte herausnehmbar- zum Wegwerfen mit der Rostkiste ist sie viel zu wertvoll. Die unter 1000kWh jährlich, nur um die Batterie wärmemäßig bei Laune zu halten, ist ein Nachteil, unbestritten, aber immerhin sind Auto und Garage dann vorgeheizt und eisfrei. Etwa 100 Watt Verlust sollte man dafür einplanen.
Man sagte mir in Hannover, man wolle künftig auf den hohen doppelten Boden des Mercedes verzichten, der Raum sei unnötig groß und habe auch andere Nachteile.

Also, dann wird es wohl was Kokammäßiges??

von Bernd Schlüter - am 04.06.2016 08:32
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