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Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, Manfred aus ObB, Twiker76, hallootto, DH@SoKa, Sven Salbach, schachtelhalm, wolfgang dwuzet, J_T_Kirk, Helixuwe, BdasB

EU-Kommission prueft EV-Kaufpraemie

Startbeitrag von BdasB am 04.06.2016 19:53

[www.emobilitaetonline.de]

EU-Kommission sieht Diskriminierung bei Elektroauto-Kaufprämie
Die Auto Bild will aus "Insiderkreisen" erfahren haben, dass die EU-Kommission die für die Inanspruchnahme der Prämie geltende Kaufpreis-Obergrenze von 60.000 Euro kippen will, weil diese Einschränkung nach Ansicht des Gremiums Käufer teurer Autos diskriminiere...

Antworten:

Ja, so ähnlich hat Elon Musk das auch gesagt

von schachtelhalm - am 04.06.2016 21:36
jawol,
so mus das sein,
ist ja nich egal, ob mein elektrischer rolls royce
350ooo € oder nur 347ooo kostet:hot:

von wolfgang dwuzet - am 05.06.2016 06:45
Solange dann auch ein Fahrzeug wie der Twizy mit 4000 EUR gefördert wird braucht es keine Preisobergrenze. Wobei ich die direkte Kaufpreisförderung grundsätzlich für den falschen Weg halte. Ladeinfrastrukturförderung unabhängig von den Autofirmen wäre die bessere Lösung.

von J_T_Kirk - am 05.06.2016 08:33
Zitat
J_T_Kirk
Solange dann auch ein Fahrzeug wie der Twizy mit 4000 EUR gefördert wird braucht es keine Preisobergrenze. Wobei ich die direkte Kaufpreisförderung grundsätzlich für den falschen Weg halte. Ladeinfrastrukturförderung unabhängig von den Autofirmen wäre die bessere Lösung.


Eben drum.
Da holt man sich solch ein EV da es ja was dazu gibt und man ja alles was der Staat einem schenkt mitnehmen muß, fährt vom Händlerhof und bleibt nach 50 km stehen um festzustellen das die einzige öffentliche Lademöglichkeit schon besetzt ist und noch fünf weitere EV´s davor anstehen. Wat nu? Wo ist jetzt die Beschwerdestelle? Und dann steht man endlich vor einer freien Dose und bemerkt das der Stecker da gar nicht rein passt. Und zu Hause laden geht nicht da man ja Autostrom tanken muß und heimische Dosen ja nur Haushaltsstrom abgeben. Also sollte die Kaufprämie damit gekoppelt werden das jeder der ein EV kauft auch eine Lademöglichkeit vor zu weisen hat. Also die Prämie für die Installation nutzen muß. Dazu noch Fahrstunden nehmen die einem die Reichweitenangst nehmen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 05.06.2016 09:09
sinnvoll wäre es wenn es nur für Kleinfahrzeuge wie dem Twizzy, City El , Tazzari, Elektroroller etc gelten würde, damit mehr kleine Autos für den Stadtverkehr gekauft werden.
Die Förderung großer Elektraoautos ist perlen vor die Säure werfen...
Wenn ein Elektroroller dann nur 500€ mit Förerung kosten würde...oder ein City el nur 4000 oder ein Twizzy neu für 4000..
Das was derzeit bei der Förderung abgeht ist einfach nur dumm

von Sven Salbach - am 05.06.2016 11:53
Hallo Sven,

"dumm" wäre zwar schlimm genug, aber vielleicht noch irgendwie menschlich entschuldbar. Sollte sich jedoch herausstellen, daß bei der Förderung von "Elektrofahrzeugen" Leichtfahrzeuge, Zwei- und Dreiräder wieder vollständig ausgeschlossen sind, dann deucht mir jedoch, die Förderung sei nicht nur "dumm", sondern Absicht. Und damit keineswegs mehr entschuldbar.

Zu Zeiten der Abwrackprämie hatte ich mich nach den Bedingungen für Neufahrzeuge erkundigt. Aussage damals: Förderfähige Neufahrzeuge müssen mindestens (!!!) vier Räder haben (ein dicker Brummer mit sechs Rädern, z.B. mit Zwillingsachse hinten wegen Übergewicht, hätte also von der "Umweltprämie" sehr wohl profitiert). Der Witz dabei: Zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland ausschließlich dreirädrige Elektrofahrzeuge als Neufahrzeuge zu kaufen. Man habe mit dieser Regelung ausschließen wollen, daß sich die Leute für das Geld Fahrräder kaufen würden. Fragt sich nur - warum eigentlich? Es gäbe schließlich keine bessere Umweltprämie als eine, die die Leute scharenweise dazu anregt, ihr Altauto zu verschrotten und dafür Fahrräder zu kaufen. Aber schließlich war das ja nicht das wahre Ziel. Stattdessen gab's Leute, die ihren ein paar Jahre alten 3L-Lupo auf den Schrott gefahren haben wegen der paar Kröten. Und natürlich kein sparsameres Neufahrzeug kaufen konnten, weil es das schlichtweg nicht gab.

Aber wir lassen uns den Lobbyismus ja mehrheitlich widerstandslos gefallen und uns lieber für dumm verkaufen.

So gesehen ist es eigentlich ein Wunder im positiven Sinn, daß überhaupt eine preisliche Obergrenze festgelegt wurde. Sonst kauft sich der gemeine Deutsche damit seinen Panamera. Mit ein bischen Hybrid drin. Natürlich nicht, weil man den "Unsinn" mit diesem "Hybrid" gut fände, sondern nur wegen der 3000 Euro. Und auch völlig wurscht, ob der Preisaufschlag für die Hybridversion größer ist als die Förderung. Hauptsach', da kommt Geld vom Staat.

Falls wider Erwarten der Twizy förderfähig sein sollte, dann kauf' ich mir einen. Ich hab' langsam die Schnautze voll und will auch mal kassieren ;-)
Und nicht wieder trotz E-Kennzeichen wegen so einer blauen Plakette einen halben Tag Urlaub nehmen und auf's Amt rennen müssen. Und dafür dann auch noch bezahlen müssen...

Mit sonnigen Grüßen aus Karlsruhe,
Dirk
(Citroen AX Electrique, SAM I)

von DH@SoKa - am 05.06.2016 17:12
Na ja die 60.000 Grenze wird auch als "Tesla Grenze" diskutiert. Wobei im Tesla Forum die meinung steht, "wer einen Tesla kauft, braucht keine Förderung". Das sehe ich auch so - wenn ich auch noch eine Weile am Tesla abbezahle - da mir vom Munde abgespart.

Beruflich bin ich in Sachen Ladeinfrastruktur unterwegs und ich sehe dunkel Wolken am Horizont, in der Form als dass die Preise für die Ladung heftig angehoben werden um vielleicht in Zukunft mal in Wirtschaftliche Größen zu kommen. Am Schnelllader 50kW werden Preise zwischen 12 und 20€/h diskutiert. Eine Subventionierung der Ladeinfrastruktur fände ich durchaus sinnvoller an der Stelle als die Fahrzeugförderung.

von Ralf Wagner - am 05.06.2016 17:41
Zitat
Ralf Wagner
Na ja die 60.000 Grenze wird auch als "Tesla Grenze" diskutiert.


Ist auch extrem Unsensibel ( aber erwartet man das von der Politik :rolleyes: )
ein Stufenweiser Abbau des Zuschuß wäre weniger als "Tesla Grenze" auszulegen gewesen

Also bis 30.000 € E-auto 4000 € Zuzahlung, ab 40.000 € dann halt 3000€ fürs reine Akkuauto
für Ekisten über 50000 € dann 2000 € vom Steuerzahle und über 60000 bis 70000 € noch 1000€

Aber des ganze ist sowieso zu Spät und zu verkorkst um 1 Million Eautos bis 2120 zu bekommen
weil bis dahin gibt's eh was ganz wirklich Ökologisches und eventuell Bürgerfreundliches
( also nicht zu 100 % NSA betreut )

von Manfred aus ObB - am 05.06.2016 19:45
@ Dirk :spos::spos::-)

Dem gibt es eigentlich nichts Hinzuzufügen !!!

Ich habe heute auf einem (der vielen) Emobilitätstagen in Wolpertshausen gehört: Der Twizzy soll förderfähig sein, der 45er Twizzy nicht. Laut Aussage vom Autohaus Stoll in Crailsheim ????:confused:
F... the Kaufprämie !!!

von Twiker76 - am 05.06.2016 21:00
Der Twizzy ist doch als Quad zugelassen... es würde mich wundern wenn der in die Förderung kommt. Wenn ja wäre das natürlich cool...

von Ralf Wagner - am 05.06.2016 21:19
Es sieht so aus, als ob die 60.000 € Grenze fällt. Die Einschränkung mit den 60.000 € ist auf der BAFA Seite verschwunden. Damit es eine Prämie gibt, müssen die Hersteller mitspielen. Bisher gibt es noch kein Statement der betreffenden Hersteller ob sie die 2000 € Preisnachlass geben, damit der Käufer in den Genuß der 2000 € (Herstellernachlaß) + 2000 € (Umweltbonus) kommt.

von Ralf Wagner - am 13.06.2016 20:42
Oh man.
Die 60 k Grenze fällt...
Also muss Renault mitspielen damit ein Twizzy förderfähig ist ?
Und Twike, City-El usw. ?

Alles schon bekannt und geschrieben.

Jetzt muss es eigentlich passieren...

nein wir checken das nicht !

von Twiker76 - am 13.06.2016 21:45
Zitat
Ralf Wagner

Bisher gibt es noch kein Statement der betreffenden Hersteller ob sie die 2000 € Preisnachlass geben,.......


Man muß ja auch erst den Preis um 2000 € anheben, um danach den Nachlaß zu gewähren :o

von Manfred aus ObB - am 14.06.2016 05:58
Mann seid ihr naiv...

Die Kaufprämie war doch schon von Anfang an in den Preisen einkalkuliert.

von hallootto - am 14.06.2016 06:20
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