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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Joe-Hotzi, Manfred aus ObB, Ralf Wagner, Hotzi-47, Emil

2424km in 24h mit dem Tesla

Startbeitrag von Ralf Wagner am 19.06.2016 21:39

Horst Lüning, bekannter Youtube Blogger wollte wissen, wieviel km man mit dem Tesla unter günstigen Bedingungen in 24 h fahren kann. Man kann von Versuchsfahrten halten was man will, letztlich sind es praktische Erfahrungen die mehr zählen als jede Hochrechnung, das wusste auch schon Bertha Benz.

1997 haben die Mercedes Versuchsingenieure mit der damals für den Clean Air Act entwickelten A-Klasse ausgetestet was das Auto kann. Man ist dazu von Mettingen (Nähe Stuttgart / Esslingen) über die B10 und A8 Runden gefahren und hat immer wieder im Werk geladen. Auf die Weise kamen 1400 km/24h (1997!) zustande.

Horst Lüning mit Sohn und Team fuhr verschiedene Strecken rund um den Tesla Supercharger in Ulm. Unter Teslafahrer gilt die Faustformel dass ein kombinierter Fahr- und Ladeschnitt von 80 km/h möglich ist. Wenn man die Zeiten und die Batterie ausreizt, sieht man dass auch 100 km/h Schnitt machbar sind. Auch wer lange Strecken mit dem verbrenner fährt, weiß dass man für einen 100 er Schnitt inkl Bio - und Tankpausen nicht bummeln darf.

100 km/h, das ist der Serienstand 2016. Sehen wir wie sich die Technik weiter entwickelt mit neuer Ladetechnik der anderen Hersteller mit 150 kW oder gar 350 kW. Müssen wir eigentlich noch schneller laden?

Das Thema im TFF
[tff-forum.de]

Ein Bericht wird auch in der neuen E Printzeitschrift erscheinen
[www.elektroautomobil.com]

Horst Lünings Blog
[www.youtube.com]


rw

Antworten:

Zitat
Ralf Wagner
...
1997 haben die Mercedes Versuchsingenieure mit der damals für den Clean Air Act entwickelten A-Klasse ausgetestet was das Auto kann. Man ist dazu von Mettingen (Nähe Stuttgart / Esslingen) über die B10 und A8 Runden gefahren und hat immer wieder im Werk geladen. Auf die Weise kamen 1400 km/24h (1997!) zustande. ...


Hallo Ralf - danke, dass Du diese Testfahrt mal wieder ansprichst. Schade, dass es dazu bis jetzt keinerlei belastbare Quellen und Aussagen gibt. Ich hätte dies gern bspw. in WP eingearbeitet.

Denn entweder hat man dafür mehrmals den Akku getauscht (was ich nicht wirklich glaube), oder eben den Akku mit hohen Leistungen geladen.
Bis heute haftet aber der Zebra-Batterie der Makel der "Nicht-Schnellladefähigkeit" an, obwohl schon im Prospekt der A-Class electric eine externe Aufladung in 1h erwähnt wurde ...

von Joe-Hotzi - am 20.06.2016 09:07
Zitat
Joe-Hotzi

Schade, dass es dazu bis jetzt keinerlei belastbare Quellen und Aussagen gibt. Ich hätte dies gern bspw. in WP eingearbeitet.


Da setzt der Beitragschreiber die Quellen in welche die Quelle zu finden und :rolleyes:

[elweb.info]

Dort zu Lesen

Mercedes-Benz A-Klasse

Mercedes-Benz rüstete 1997 eine A-Klasse mit einer 370 kg schweren ZEBRA-Batterie Z12 (289 V, 104 Ah) aus . Sie hat einen Energieinhalt von 30 kWh (81 Wh/kg, 155 W/kg). Durch die Verwendung eines 1 Batteriesystems konnten die thermischen Verluste im Vergleich zu früheren 2 Batteriesystemanordnungen deutlich gesenkt (160 W/270°C) werden. Das Batteriesystem ist ölgekühlt, wobei die Abwärme auch zur Heizung des Fahrzeuginnenraums genutzt wird. Als Antriebssystem kommt ein 30/50 kW leistungsstarker Drehstrom-Asynchronmotor mit einem maximalen Drehmoment von 180 Nm zum Einsatz. Mit dem eingesetzten Antriebs- und Batteriesystem beschleunigt das 1380 kg schwere Fahrzeug in 16,5 s von 0 auf 100 km/h und erreicht unter städtischen Verkehrsbedingungen eine Reichweite von 200 km mit einer Ladung.
Links

Quelle: [www.ika.rwth-aachen.de]

Das Problem ist im Gegensatz zur Behauptung das Internet Vergißt Nichts, die Aachner
Quelle ist Tot, das passiert gerade wen es um Technische Dinge geht öfters.


Allerdings find ich den Beitrag

[tff-forum.de]

fürs TFF-Forum :eek: :spos:

von Manfred aus ObB - am 20.06.2016 09:24
Tja, Manfred, es ist schon toll, wie Du Dich immer wieder einbringst.

Nur kann ich in Deinem Beitrag (liegts an meiner Brille?) weder eine verlinkbare Quelle entdecken, noch eine belastbare Aussage.
Das heißt keinesfalls, dass ich Ralf nicht glaube (wir haben da schon persönlich Kontakt gehabt) - aber dies reicht eben leider nicht.

Über den Langstreckentest 1997 soll es irgendwo lokal einen Presseartikel gegeben haben - der wäre sehr interessant neben dem verschwundenen Beitrag von der RWTH Aachen.
Die praktische Eignung der ZEBRA für Schnellladung ist ja durch das Firmenprospekt (welches ich dank Ralf als auch deutsche PDF besitze) bestätigt.

Auch der Tesla-Langstreckenrekord wird erst "offiziell", wenn es bspw. nachprüfbare Pressemeldungen gibt. Forumsaussagen zählen nicht ...

von Joe-Hotzi - am 20.06.2016 10:21
Zitat
Joe-Hotzi
.... (liegts an meiner Brille?) ..... soll es irgendwo lokal einen Presseartikel gegeben haben - .....


Hmmm

Also meine Sehschärfe läßt auch nach, nur wo hast Du das mit den Presseartikel gelesen :confused:
soweit ich es verstanden hab hatte der Mercedes Cheffe damals nicht die Absicht
das irgendwie Publik zu machen, in dem Fall wärs extrem Kontraproduktiv das in die Zeitung zu Schreiben :rolleyes:


Hmmmmm

Forumsaussage reicht nicht, reicht dann aber die Zeitung vom Forum :eek:

von Manfred aus ObB - am 20.06.2016 11:41
Hallo Joe Hotzi,

ich kenne (kannte) einen der Buben äh Versuchsingenieure die damals dabei waren, habe aber keinen Kontakt mehr zu ihm. Er ist damals am Wochenende mit der A Klasse von Stuttgart zu seinen Eltern nach München gefahren, so ganz ohne öffentliche Ladeinfrastruktur und Zwischenladung... Eine schöne andere Aktion war ein nicht genehmigtes Beschleunigungsrennen auf dem Cannstatter Wasen... Die A Klasse ging schon damals gut. Jegliche positive Publicity war damals nicht gern gesehen, da schon der Punkt da war, dass man die Fahrzeuge wieder einstampfte...

von Ralf Wagner - am 20.06.2016 13:42
Ja Ralf, Du hattest mir das auch mit dem lokalen Presseartikel erzählt, der Unmut bei MB auslöste. Aber Manfred weiss sicher alles besser ... :rolleyes:

Fakt ist leider, dass "Hörensagen" nicht als verlässliche Quelle angebbar ist und damit die Infos zwar im Forum verbreitet, aber nicht bspw. in WP verwertet werden dürfen. Es sei denn, Ralf schreibt mal ein Buch auf dass man dann verweisen kann ... ;)

von Joe-Hotzi - am 20.06.2016 15:39
[web.archive.org]

[www.umweltbrief.org]

Im Prospekt steht dass mit einem externen Lader eine Schnellladung in 1 h möglich war.

Bei einer Reichweite von 200 km ergeben sich bei verschiedenen Geschwindigkeiten die folgende Reichweiten in 24h

km/h km/24h
80 1371
90 1490
100 1600

Eine Reichweite von 1400 km/24h ist also durchaus realistisch.

von Emil - am 20.06.2016 18:17
Zitat
Ralf Wagner
Jegliche positive Publicity war damals nicht gern gesehen, da schon der Punkt da war, dass man die Fahrzeuge wieder einstampfte...


Was? 1997 und "einstampfen"?
Am 23.03.2005 war ich bei einer Tagung in Kaiserslautern, dort hielt ein Kollege von Daimler einen Vortrag über Elektroauto-Antriebe. Erst abends, als er wieder fuhr, bemerkten wir, dass er elektrisch mit einer A-Klasse gekommen war. Von Stuttgart nach Kaiserslautern, morgens hin und abends zurück.

Wer kann, der kann. Oder konnte. Jedenfalls damals gings problemlos. Es ist wohl immer noch mehr eine Frage des "Dürfens", nicht des "Könnens".

Gruss, Roland
Gut, dass Tesla die Szene etwas aufmischt.

von Hotzi-47 - am 21.06.2016 07:54
Zitat
Joe-Hotzi
Ja Ralf, Du hattest mir das auch mit dem lokalen Presseartikel erzählt, der Unmut bei MB auslöste. Aber Manfred weiss sicher alles besser ... :rolleyes:

Fakt ist leider, dass "Hörensagen" nicht als verlässliche Quelle angebbar ist ......


Du könnst natürlich alte Zebrafahrer fragen, aber Emil hat den Text ja wieder Sichtbar
gemacht ( ohne ein Danke zu bekommen :rolleyes: ) andere sehen das mit der Quelle
wohl nicht so eng, z.B. die jetzigen Besitzer von [www.t-online.de]
( ist gleichzeitig die Bildquelle )


Bildtext: Elektroauto Grimsel: Leichtgewicht mit Top-Beschleunigung. (Quelle: Hersteller)

Journalistisch aber kein absolutes Vorbild wenn man den Artikel Liest:

Zitat

Elektroautos können sehr rasant sein. Der schnellste Vertreter seiner Gattung ist der Elektro-Rennwagen "Grimsel". Der von Studierenden der ETH Zürich und der Hochschule Luzern auf die Räder gestellte Bolide hat jetzt den Beschleunigungs-Weltrekord für Elektroautos gebrochen.


Der Begriff schnellste ist halt fast etwas irreführend weil es ja nicht um Endgeschwindigkeit geht
sondern um Spurtstärke und das Eauto was am besten Losspurtet kommt also derzeit aus der Schweiz.

Wie manche Eautofahrer mit Zebraakkus, aber wie ich Dich kenn ist der Bericht Dir wieder viel zu Alt
( obwohl mit Solarmobil aus Braunkohle )

[www.twikeklub.ch]

Zitat
Martin Schmid, ex TW 506, Zebra Twingo
Auch in diesen Ferien, in welchen wir das Auto selten brauchten, war die Memory-Effekt freie Batterie ein Stressfaktor weniger. Es ist egal, ob sie ¾ voll wieder ans Netz geht, oder mal einen Tag „unnötig“ an der Steckdose hängt – bei der Abfahrt ist sie immer voll und zwar nicht nur der Anzeige nach… Eine Zeitschaltuhr lohnt sich dennoch: Bei den NiCd-Akkus musste diese so gestellt werden, dass die Batterie erst dann zu laden beginnt, dass sie erst kurz vor geplantem Fahrtantritt voll wurde. Bei der Zebra ist der Grund ein anderer: Bei der Fahrt erwärmt sich die vakuum-isolierte Batterie von alleine. Dadurch ist nach der Fahrt für ein paar Stunden die Batterieheizung nicht notwendig, d.h. die ca. 60 Watt Heizleistung müssen nicht elektrisch bereitgestellt werden, sondern liefert die Abkühlung auf 261°C. Wird sie sofort nach Ankunft ans Netz geschlossen, kann der Bordcomputer beschliessen, zuerst noch überschüssige Wärme abzublasen, denn beim Laden entsteht neue (wenn auch deutlich weniger). Um dies zu verhindern versuche ich den Ladebeginn möglichst um ein paar Stunden zu verschieben – am besten auf nach 22:00, dann ist Nachtstrom angesagt. Mit Nachtstrom ein Solarmobil laden ist bekanntlich nicht nur ein Geldsparen, sondern eine ökologische Wohltat: Die Solaranlagen speisen am Tag wertvollen Tagstrom ins Netz und die Solarmobile laden überschüssigen Nachtstrom in die Batterie, anstatt mit weiteren Verlusten in einen Stausee gepumpt und zwischengelagert zu werden.


Was neueres vom Zebrafahrer wär z.B. des Video

[www.youtube.com]

des ist grad mal Jahr Alt :o

von Manfred aus ObB - am 23.06.2016 18:14
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