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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, R.M, Emil, Manfred aus ObB, BdasB

Kreisel (laut Presse) „die Tesla-Killer“

Startbeitrag von BdasB am 28.06.2016 08:42

[diepresse.com]

„Die Presse am Sonntag“ hat den „Tesla-Killern“ einen Besuch abgestattet.
"So werden Elektroautos endlich wirtschaftlich"



Johann und Philipp Kreisel schrauben am Stimbo. / Bild: (c) [mariokienberger.at]

Drei Brüder aus Oberösterreich verhelfen der Elektromobilität quasi im Vorbeigehen zum Durchbruch. Ihre Batteriesysteme sind leistungsstärker, leichter und langlebiger als alles, was bisher auf dem Markt war.


... na dann ...

Antworten:

Wenn ich mich nicht irre, verwendet auch Tesla ein flüssiges Kühlmittel in den engen Kanälen zwischen Panasonics Rundzellen, nur eben statt Kreisulineum Muskulinium. Nur die Klapperei ist typisch österreichisch, während Elon sich dabei deutlich zurückhält. Dass man mit Lasern nicht schweißen, sondern nur lasern kann, ist wohl auch nur eine typisch österreichische Erfindung. Wenn Panasonic demnächst sein neues Kühlmittel Matsushitium literweise gratis hinzuliefert, geht die Elektromobilität erst richtig los. Suppentütium wäre eine andere bahnbrechende Erfindung. Im Gegensatz zu den Rundzellenkanälen ist die Struktur von Kühlkanälen zwischen den Tüten weit weniger stabil, was die Brandsicherheit beeinträchtigt. Mit Hilfe der Verbesserung der Kühltechnik lässt sich der Lithiumgehalt der Zellen steigern. Fahrzeuge unterliegen schließlich immer dem Risiko von Kollisionen und Zerstörung durch Brand. Auch Fertigungsmängel bei Tausenden einzelnen Batterien sind nie auszuschließen, die ungekühlt zu den bekannten Brandschäden führen. Wir sollten die Bedeutung der Kühltechnik nicht unterschätzen. Unattraktiv gewordene Chinazellen könnten damit eine Renaissance erleben.

von Bernd Schlueter - am 29.06.2016 04:51
Zitat
Bernd Schlueter

Nur die Klapperei ist typisch österreichisch, während Elon sich dabei deutlich zurückhält.


Also das stimmt so pauschal Nicht mein lieber Bernd.

Im viralen Marktingnetzwerk von Elon kommen sehr wohl Mittel aus dem Donauland
zum einsatz, wenn auch die Texte dazu im Netz an manchen Inhalt eines Hirnkastels
zweifel laßen

[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 29.06.2016 06:51
Mal raten: Silikonöl als nicht selbstentzündliche Wärmeträgerflüssigkeit. Da plantschen selbst Chinaböller mit Vergnügen drin herum.
Fast alle Elektroautohersteller sind von der oft fehlerhaften Chinaware abgekommen und bevorzugen inzwischen europäische oder Produkte von Matsushita (=Panasonic). Vielleicht ist es mit Hilfe von Siliconöl als isolierender Wärmeträgerflüssigkeit wieder zumutbar, chinesische Ausschussware zu verwenden? Die wurde schon für unter 20 Cent pro Zelle verscherbelt und beschädigte den Ruf chinesischer Hersteller.
Siliconöl ist sehr inert und verhindert die Ausbreitung von Batteriebränden.
Die Rundzellen haben den Vorteil, dicht gepackt, enge Kühlkanäle zu bilden.
Die wärme, die beim Defektwerden einer einzelnen Zelle entsteht, ist so stark, dass sie über ein Kühlmittel abgeführt werden muss. Wir kennen das Problem von den SAFT-Zellen französischer Hersteller, deren häufigen Kurzschlüsse und Explosionen man durch aufwändige Wasser-Kühlkreise in den Griff zu bekommen bemüht war. Offenbar muss man auch bei Tesla und Kreisel bei den Tausenden insgesamt zuverlässigerer Panasonic-Zellen mit Ausreißern rechnen.

Vermutlich ist das der Hauptteil der "Revolution", die Kreisels Presse vorgibt? Ich denke eher, Tesla ist warm angezogen. Schon von Anfang an.

von Bernd Schlueter - am 02.07.2016 04:34
Hallo

Das Zeug hat aber den Nachdeil daß die Wärme nicht abtransportiert wird und den Riesen Vorteil daß die Zellen immer gleiche Temperatur haben.

Das Optimum wär eine Kombination aus beiden, Kühlung über Kühlkreislauf und Temperaturkontrolle über die Latentwärmespeichermaterialien.



Gruß

Roman

von R.M - am 02.07.2016 08:46
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