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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, Bernd Schlueter, BdasB

Der große 5-Jahres-Vergleich: Lohnt sich ein E-Auto?

Startbeitrag von BdasB am 30.06.2016 11:35

[www.presseportal.de]

Soll ich jetzt ein E-Auto kaufen? Der Preis-Unterschied zu einem Benziner oder Diesel ist bei einem mit Strom betriebenen Auto dank der Förderung jedenfalls deutlich geringer geworden, und teilweise ist das Elektroauto unter dem Strich sogar günstiger als ein Diesel. Insofern ist die Anschaffung eines Elektro-Autos für den ein oder anderen inzwischen tatsächlich auch eine finanziell mögliche Alternative geworden.

Denn: Wenn ein E-Auto maximal 2.000 Euro mehr kostet als ein vergleichbares herkömmliches Modell, wäre das für 30 Prozent der Deutschen eine realistische Option, so eine vorherige Studie von energietarife.com (zu finden unter [ots.de]).

"Grundsätzliche Bedenken vieler Interessenten, etwa zum Thema Reichweite, stehen dann natürlich noch einmal auf einem anderen Blatt", resümieren die Experten von energietarife.com.

Alle Details, die Kosten-Aufstellung und Berechnungen zu Kaufpreis und Betriebskosten finden Sie unter [www.energietarife.com]

Pressekontakt
Jörn Wolter, Leiter Kommunikation & PR
energietarife.com / Bo-Mobile GmbH
Matthias-Grünewald-Str. 1-3, 53175 Bonn
Tel.: 0228 - 909074-13
E-Mail: joern.wolter@bo-mobile.com

Antworten:

Nachdem mein Diesel mich bei der Rückkehr aus den Bergen verlassen hat (Zahnriemen), weiß ich Fernbusse und dezentral verteilte Fortbewegungsmittel zu schätzen, wozu ich insbesondere unzerstörbare Elektrofahrzeuge zähle, die als Carsharingobjekte überaus geeignet sind.
In der Marktöffnung für Carsharing und Elektrofahrzeugverleih und vor allem dem Fernverkehrmarkt sehe ich noch weit positivere Aussichten für die Wirtschaftlichkeit von Elektrofahrzeugen, als hier aufgezeigt wird.
Aus Umweltschutzgründen muss damit aber auch eine Öffnung des Energiemarktes für den freien Wettbewerb alternativer Energien verbunden sein. Frei, das heißt auch, Steuern und Umlagen dürfen nicht mehr auf das Endprodukt Strom erhoben werden, sondern ausschließlich die nicht regenerativen Brennstoffe.
Wie ich es sehe, geht dabei am Elektroauto kein Weg vorbei. Nicht nur für ein Drittel der Bevölkerung. Eher für alle.
Bahnfahrten und Fernbusse waren in meiner Odyssee mehrere enthalten, sehr angenehme Verkehrsmittel, wenn das Anschlussfahrzeug vorhanden wäre. Ein freigegebener Taxi- und Elektrorikschamarkt würde mit Sicherheit diese schwerwiegende Lücke im Handumdrehen schließen.

Elektroautos halte ich, vernünftig und einfach aufgebaut, für fahrtechnisch unzerstörbar und an Ort und Stelle reparierbar, was für die mit Mikroprozessoren vollgestopften Verbrenner nicht gilt.
Beispiel: An meinem Diesel hatte es Ventil-Kolbensalat gegeben. Das brachte irgendeinen der Mikrprozessoren, der eigentlich nichts damit zu tun hat, dazu, dass sich die heruntergekurbelten Fenster nicht mehr schließen ließen und ein Gewittersturzregen sich in das Fahrzeug ergoss. Samstagmittag Citroen: ein Ding der Unmöglichkeit, weil Elektrik an einer Stelle, wo sie nichts zu suchen hat (meine Meinung).
Autos sind reine Fortbewegungsmittel, die staufrei und zuverlässig funktionieren müssen. Den gegenwärtigen Zustand halte ich für unerträglich. Jedenfalls in den Ballungsräumen.
Auf Einfachheit und Robustheit wird meiner Meinung nach auch bei den heutigen Elektroautos zu wenig geachtet, die ein Carsharing im großen Stil erst ermöglichen. Die begrenzte Reichweite kommt dem Carsharing als Ergänzung des Fernverkehrs sehr entgegen, was dann noch fehlt, ist eine aus der Ferne zuschaltbare Notstromreserve.
Mit anderen Worten, da wird sich noch viel ändern müssen, vor allem die auch hier auftauchenden Lügerei mit der Gleichsetzung von fossiler und elektrischer Energie, die zur Lüge der auch hier auftauchenden Null-Emmissionsbehauptung führt.
Die durchschnittlich ca 300 Watt installierte Solarleistung pro Einwohner kommt zur falschen Zeit und widerspricht den im Artikel aufgestellten Behauptungen.
Das Elektroauto ist damit in jeder Hinsicht noch zu teuer. Warten auf vernünftige Technik lohnt sich, das Potential dazu ist aber vorhanden.
Zur Gewinnoptimierung muss die Automobilindustrie aber planwirtschaftlich denken und gestaltet die Preise nach eigenem gusto.
Neuentwicklungen an die Elektromobilität angepasster Fahrzeugkonzepte halte ich, wie eine Liberalisierung des übrigen Verkehrswesens, für unerlässlich.

Nein, es lohnt sich nicht, ist aber die Zukunft, wenn die Politik mitspielt.
Wir werden unseren Kampf für eine zukunftsträchtige Elektromobilität weiterführen.

von Bernd Schlueter - am 01.07.2016 09:28
Den Kampf für eine zukunftsträchtige Elektromobilität gewinnt man nicht wenn abwartet und kein Elektrofahrzeug kauft. Nur wenn eine Nachfrage nach Fahrzeugen da ist, wird sich etwas tun. Das Elektroautos nicht nur für Reiche sind weiß man in diesem Forum ganz besonders gut.

von Ralf Wagner - am 01.07.2016 23:05
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