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vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

"Was Strom künftig kostet, könnte undurchsichtiger werden"

Startbeitrag von BdasB am 30.06.2016 11:41

Das dezentrale Energiesystem stellt die bisherige Kostenstruktur für Strom auf den Kopf. Die Tarife könnten künftig als "Energie-Flatrate" gebucht werden, meinen Experten.

Siehe: [www.heise.de]

Antworten:

Den Flatpreis haben wir seit Anfang der Stromgesetzgebung schon immer, unabhängig davon, wie teuer die Erzeugung am entsprechenden Ort und die Zuleitungen sind. Ob unsere Regierenden jemals auf die ungeheuren Steuern und Abgaben verzichten werden, ist sehr zu bezweifeln und die Stromverteilungslobby wird alles dazu beitragen, dass es weder zum effektiven dezentralen Netz, noch zum Abbau des effektiven Abkassierungssystems kommt.
Außerdem möchte ich sehr bezweifeln, dass es jemals in unseren Breiten zu einer ausreichenden rein regenerativen Versorgung kommt. Zur Zeit werden unsere liebe Sonne und der heulende Wind noch mit den gewaltigen Abgaben für den Eigenverbrauch belegt, die unserer Waldmühle noch den Garaus machen werden, wenn wir Bürger nicht endlich einschreiten.

Strom ist ein unsichtbarer "Stoff" und lässt sich völlig unsichtbar durch Leitungen verschicken, weshalb das Überschreiten einer Grundstücksgrenze immer noch schwer bestraft wird, um den Staat und die sonstigen Interessierten nicht ihrer Pfründe zu berauben.
Wir wissen genau, wo der Raubbau an unseren Energieresourcen und an unserer Umwelt liegt, und der bleibt an den entscheidenden Stellen immer noch steuer- und umlagenfrei.
Einzig Verbrennung von fossilen und Kern-Brennstoffen dürften besteuert werden, wenn wir es ehrlich mit der Bevölkerung und , was vielen viel wichtiger ist, mit der Tierwelt und der sonstigen Natur, meinen würden.
Wozu brauchen wir noch das zentrale Netz, wenn wir eine Änderung herbeiführen wollen? Um die Pfründe weniger Großversorger und Steuer- und Umlageneintreiber zu sichern?
Stromsparen, wenn die regenerative Energie knapp wird, steht an und das regelt sich in dezentralen Netzen ganz von selbst. Unübersichtlich würde es dann nur für die heutigen Wegelagerer bei der Stromverteilung, unser Staat an erster Stelle. Der einzelne Bürger weiß dann sehr wohl, woher er seinen Strom beziehen kann und wieviel Resourcen ihm an windstillen Winter- und Regentagen noch zur Verfügung stehen, statt den heutigen Raubbau auf unserer Erde weiter begehen zu müssen.
Dazu wird es nur alles nicht kommen, weil wir uns allzu sehr in die Tasche lügen und belügen lassen.

Um 3000 kWh Energie pro Person in Form von flüssigem Wasserstoff mit seinem Energiegehalt von 33kWh pro kg eine Energiesaison lang zu speichern, benötigt man einen Flüssigwasserstofftank von größenordnungsmäßig einem m³ Größe, Hausheizung und Stromversorgung mit inbegriffen. Diese Speicherung bitte nur am sicheren Ort, zentral, im dezentralen Netz, denn nur dann gibt es in 100 Millionen Jahren bekanntlich nie zu einem anzunehmenden Unfall (WAU), wie Professor Werner Maihofer es damals der Kernenergie (GAU) prophezeihte. Als ehemaliger Geheimdienstler wusste nur er, wie er damals zu dieser Aussage kam.
Lithium als Speicher ist da keine Alternative als Speicher, Natrium aber sehr wohl . An der Machbarkeit mit den zusätzlich erforderlichen Zusatzstoffen wird noch geforscht.

Ein freier Markt ist immer undurchsichtiger als ein plan- und lobbywirtschaftlich gelenktes Rohstoff- und Preissystem, das uns in den umweltmäßigen Untergang treibt.
Aber dieser ermöglicht uns endlich, umwelt- und menschengerecht zu handeln.
Auch die Welt seltener Schmetterlinge hätte darunter nicht zu leiden, die immer noch in zu großer Zahl auf den Windschutzscheiben unserer PS-starken SUVs verendet.

von Bernd Schlueter - am 01.07.2016 07:22
Das flatrate wäre nur die passende Reaktion auf die Versteuerung und die Umlage auf den Strom, der von 3 Cent Herstellungskosten bzw. Vergütung am Markt auf fast 30 Cent hinaufkatapultiert wird.
Damit erkennt jeder den Unsinn, den man mit Hilfe des EEG und KWK angestellt hat. Im neuen, von Heise vorgestellten Modell kauft man einfach Anlagenanteile, ohne zu wissen, ob sie zuverlässig arbeiten. Risikokapital mit steuerlich nicht erfassbaren Energieerträgen. Zu jeder größeren Anlage müsste man schon eine Wohnung für einen Finanz- und Zollbeamten bauen, um nur annähernd zuverlässig den Verteuerungsgesetzen Folge leisten zu können.
Das EEG verhindert so jede Energiewende. Das Gegenteil von dem, was eigentlich beabsichtigt war. Meine grünen Freunde haben Wärmepumpen fast alle verteufelt, als es schick war, alles, was mit Atomenergiebetiligung zu tun haben konnte, in die Ecke zu stellen. Auch die grünen Männer, mit der Stricknadel in der Hand. Da wurde viel zusammenphantasiert und schöngeredet. Energie, pfui Teufel bzw. Trittin.
Ein Wanderschuh für 100 Euro hält höchstens 1000km. 10 Cent pro km.
Elektroautos kommen billiger: Energie müsste deshalb noch teurer werden. Von der CO2-Produktion und der weit klimaschädlicher Abgase eines Fußgängers gar nicht zu reden. Aber das zählt ja gar nicht bei manchen meiner grünen Freunde.

von Bernd Schlueter - am 02.07.2016 05:07
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