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Letzter Beitrag:
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Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

Bundesrat: Gesetz für flächendeckenden Smart-Meter-Einbau

Startbeitrag von BdasB am 08.07.2016 22:05

Bundesrat Gesetz für flächendeckenden Smart-Meter-Einbau

[www.heise.de]

auszugsweise ...


Der Bundestag hatte das Vorhaben Ende Juni beschlossen. Nun kann es nach Verkündung im Bundesgesetzblatt in Kraft treten.

Größere Verbraucher ab 7 kW installierter Leistung und Betreiber von Erzeugungsanlagen wie Photovoltaik-Systemen zwischen 1 und 7 kW sieht der Gesetzgeber von 2017 an in einer Vorreiterrolle, um "Smart Meter" ins Feld zu bringen. Der "haushaltsnahe Bereich" soll ab 2020 bei einem Jahresverbrauch von über 6000 kWh an "mit einem verpflichtenden Einbau" folgen. Dies trifft durchschnittlich für einen Haushalt mit fünf oder mehr Personen zu.

"Zwangsbeglückung"
Kleinere Heime sollen später mit intelligenten Zählern nachgerüstet werden. Netzbetreiber dürfen aber auch Haushalte in Eigenregie mit intelligenten Zählen ausstatten, sodass Kritiker vor einer "Zwangsbeglückung" der Verbraucher warnen.

Neben den vier großen Übertragungsnetzbetreibern bekommen laut den Änderungen durch den Bundestag auch kommunale Energieversorger wie Stadtwerke mit mehr als 100.000 angeschlossenen Kunden die begehrten Verbrauchsdaten frei Haus, mit denen sich umfangreiche Nutzungsprofile erstellen lassen. Größere Verteilnetzbetreiber erhalten so am Folgetag automatisch Messdaten in 15-Minuten-Intervallen.

Antworten:

Zwangsbeglückung

15 minütige Verbrauchskontrolle.
Das erinnert mich an einen unfassbaren Abkassiermechanismus, der immer noch Gesetz ist und für motorische Zwecke unangemessene Gebühren zu erheben ermöglicht. Jeder Aufzugbetreiber weiß das, indem hier die sogenannte Viertelstundenleistung erfasst wird mit unglaublich hohen Gebühren. Was immer noch Gesetz ist.
Andererseits bleibt gerade bei der bei mir verpönten elektischen Direktheizung dieses Gesetz außer Kraft und wird, im Gegenteil, noch mit besonders günstigem Direktheizstrom, belohnt, wenn eine gewisse Mindestheizleistung und Energievernichtungsmenge überschritten wird.
Was wir Menschen uns alles gefallen lassen müssen, geht auf keine Kuhhaut mehr.
Anstatt die Doppelnutzung von Energie in Form von Förderung der Exergienutzung zu steigern, werden immer weitere Hürden eingebaut, damit das nicht geschieht, denn Energie sparen soll alleine den Großen vorbehalten bleiben. Sprich, es fällt aus, denn am Energieverkauf wird verdient und der Verdienst soll in einer Hand bleiben, der Umsatz keinesfalls verringert. Der Umsatz verringert sich keinesfalls und alle Energieziele bleiben Makulatur, solange Solar-, Wind- und KWK-Strom zur Aluminiumerzeugung und andere die Gemeinschaft schädigende Zwecke missbraucht wird.
Nichts gegen intelligente Zähler, aber dann doch bitte für den gegenteiligen Zweck. Die Bewirtungsgebäude der großen Lobbyistenverbände wachsen wie Pilze aus dem Boden rund um die Leipziger Straße, wie sie es schon damals in Bonn taten. Der Milliardenaufwand lohnt sich, wir wissen auch, für wen. Gegen die geballte finanzielle Macht kann die Wilhelmstraße 93 kaum etwas ausrichten.
Aufgeben sollten wir aber nicht.
Mit Speck fängt man Mäuse und selbst Bundesratsmitglieder sollen nicht dagegen gefeiht sein.

von Bernd Schlueter - am 09.07.2016 07:00

Was Smartmeter auch könnten

Man könnte die sogenannten smartmeter auch dazu verwenden, stark unterschiedliche Preise für den Strom weiter zu geben. So, wenn die Sonne scheint, Strom zu 3 Cent, oder gar, dass man noch etwas dazu bezahlt bekommt, wenn man ihn nur abnimmt. Wir Elektroautofahrer stünden dabei oben an, denn in diesen Tagen wüssten wir genau, wann wir unsere Tanks füllen würden. Es würden auch Gesellschaften gegründet, die genau solche Gemeinschaften wie uns unterstützen würden. Aber genau das soll ja nicht geschehen. Nein, der Strompreis soll gerade überhöht und konstant gehalten werden, auch, wenn man ihn in Aluminiumproduktion oder Direktheizung vernichtet. Das Mittel dazu ist eine unendliche Stromsteuer- und Umlageerhöhung, die jeden Wettbewerb unmöglich macht und den Preis festschreibt. "Smartmeter" ausschließlich zur Staatsbeglückung und zum Eintreiben von Steuern und Umlagen.

von Bernd Schlueter - am 14.07.2016 05:14
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