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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
el El, Bernd Schlueter, StromerBodo, Norbert Kern, thegray, BdasB

Experte warnt vor Imageverlust wegen E-Auto-Reichweite

Startbeitrag von BdasB am 10.07.2016 20:28

[www.swp.de]
[www.heise.de]

Experte fordert realistische Angaben zur Reichweite von Elektroautos
Experte warnt vor Imageverlust wegen E-Auto-Reichweite



... ein paar Textauszuege ....

Der Autobranche könnte nach Expertenmeinung ein Imageverlust wegen unrealistischer Reichweiten-Angaben bei Elektrofahrzeugen drohen. Weil der Verbrauch und die Reichweite der Stromer mit dem gleichen Prüfzyklus wie bei Benzin- und Dieselwagen gemessen

Wie weit man mit einem Elektroauto kommt? Nicht allzu weit, denn die Batterie gibt oft nicht allzu viel her. Ein Branchenfachmann fürchtet eine Frustration der Verbraucher und richtet einen Appell an die Hersteller.

Wegen unrealistischer Reichweitenangaben bei Elektrofahrzeugen könnte der Autobranche nach Expertenmeinung ein Imageverlust drohen. Weil der Verbrauch und die Reichweite von E-Autos mit dem gleichen Prüfzyklus wie bei Benzin- und Dieselfahrzeugen gemessen würden, wichen die Angaben stark von der Reichweite im realen Betrieb ab, sagte der Chef des Instituts für Automobilwirtschaft (Ifa) in Geislingen, Willi Diez, der Deutschen Presse-Agentur.

"Wenn jetzt deutlich mehr E-Autos verkauft werden wegen der Elektroprämie der Bundesregierung, wird die Frustration unter den Verbrauchern über die Diskrepanz zwischen Theorie und Praxis bei der Reichweite wachsen", meinte Diez. Hieraus könnte sich eine Negativdebatte entwickeln, die das Image der Elektroautos beschädigen und deren bisher ohnehin nur schleppenden Verkauf abbremsen könnte.

...
Derzeit werden die Reichweiten nach dem alten europäischen Fahrzyklus ermittelt. Dabei werde nicht nur der Stromverbrauch im Fahrbetrieb, sondern auch der Einfluss der Heizung und der Klimaanlage auf die Reichweite unterschätzt. "Die Reichweite in der Alltagsnutzung kann daher 20 bis 40 Prozent niedriger sein als vom Hersteller beworben", sagt Diez. Statt versprochenen 180 Kilometern schaffe es manch ein Elektroauto nur auf etwa 110 Kilometer.

... wie oft mag der "Experte" (fuer...) wohl pro Woche im EV unterwegs sein ? ...


Sein Appell richtet sich generell an alle Hersteller von E-Autos. Er befürchtet in den nächsten Monaten einen Wettstreit der Hersteller bei den Reichweiten-Angaben, die ein zentrales Verkaufsargument seien. In diesem Wettstreit könne die Kluft zwischen Theorie und Praxis sogar noch größer werden, warnte Diez. Die Autohersteller müssten dies erkennen und entsprechend umsteuern ...


... da ruft wieder einer aus dem Sommerloch ....

Kommentar:  [www.heise.de]

Der Herr Experte soll mal aus seinem Elfenbeinturm klettern und die Augen in der Realität aufmachen. Genau das, was er fordert, tun die Hersteller bei E-Autos nämlich bereits - im Gegensatz zu den genauso unrealistischen Verbrauchsangaben bei Verbrennern.

Beispiel: Originalzitat von der Produktseite des Renault Zoe (https://www.renault.de/modellpalette/renault-modelluebersicht/zoe/reichweite.html):

Als erstes Großserien-Elektrofahrzeug erzielt der Renault ZOE eine maximale Reichweite von 240 Kilometern gemäß NEFZ*. [...] Wie bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor hängt die tatsächliche Reichweite des ZOE von verschiedenen Einflussfaktoren, wie der Fahrweise, der Geschwindigkeit, der Topografie, der Außentemperatur sowie der Nutzung von elektrischen Verbrauchern, wie Heizung und Klimaanlage ab. So sind bei mäßigen Außentemperaturen und gemischtem Streckenprofil 170 Kilometer möglich, im Winter rund 115 Kilometer.

... na dann leg ich mich wieder ... bis zur naechsten Expertenmeldung ...

Antworten:

Wie ein Image-VERLUST

Wegen WAS

"Imageverlust wegen unrealistischer Reichweiten-Angaben"

Hm - Hm was für eine Feststellung

Weiter "wichen die Angaben stark von der Reichweite im realen Betrieb ab"

Hm woher kommt mir das nur bekannt vor - ach ja Leute die genug Kohle ; Zeit und einen guten Anwalt haben - Haben ihre Neuen "zurückgeklagt; Schadenersatz usw. herausgeholt - wegen ihrem Verbrenner - wegen was nur :rolleyes:

Was ist den Das für ein EXperde:rolleyes:
O issn schoo wiieder April:D

Eigentlich müßte den mal einen Kommentar schreiben?

Und für die Autoindustrie gilt doch ist der Ruf erst mal ...... wirtschaftet sich in der Holding in Luxemburg ungeniert ...

von thegray - am 10.07.2016 23:42
Eine andere Möglichkeit wäre wen es so kommt wie bei den Handys heute. Ich kann mich erinnern das anfänglich Werbung dafür gemacht wurde mit glaub bis zu 450 Stunden Akku Standby und 150 Gespräche. Also: große Bildschirme rein viele Apps und sonstigen ... zum Spielen dann ist Reichweite nicht mehr wichtig........

von Norbert Kern - am 11.07.2016 05:43
Eieiei, da wird der uralte Reichweitenschreck zum -zigsten Male aufzukochen versucht !

Was beim Verbrenner allenfalls noch für ein Achselzucken taugt, soll die Massen jetzt letztendlich vom E-Auto abschrecken...

Was die Presse halt manchmal so für berichtenswert hält, es ist schon schräg. Da sondert ein ausgewiesener Verbrenner-Lobbyist eine warme Luft ab und schon wird's verbreitet, komisch...

von StromerBodo - am 11.07.2016 08:21
nicht der NEFZ ist das Problem, der Geiz und die Gewinnsucht der Hersteller ists! Zellen kosten heute nicht mehr viel, dennoch werden sie nicht in ausreichender Menger verbaut.

von el El - am 11.07.2016 17:05

Bernd warnt auch vor Imageverlust wegen E-Auto-Reichweite

Was mich noch stört, ist die lange Ladezeit an den Tankstellen, die inzwischen wegen einer stark angestiegenen Elektroautodichte durch inzwischen nur noch Elektroautos blockiert werden. Meines mit seinen 4 1/2 Stunden Ladezeit, neben Twizzies, an erster Stelle. Zudem muss ich allerspätestens nach 70km tanken. Die "neuen" Batterien sind doch zu schlecht in ihrer Kapazität. Die ursprünglich verbauten waren besser.

Also, Ladezeitverkürzung und Bezahlung von Parkgebühren sind wohl unvermeidlich. Damit dürfte Elektroautofahren in Düsseldorf aber ein sehr teurer Spaß werden, der nur durch park and ride außerhalb der Stadt zu lösen ist.

Wenn ich es richtig sehe, werde ich zukünftig um einen Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs nicht herumkommen. Mein Elektroauto werde ich nur noch zur Fahrt zu den zu selten bedienten Haltestellen benutzen, das NRW-Seniorenticket für 81 Euro monatlich im Abo wird wohl unvermeidlich sein, um den Nahverkehr bezahlbar zu machen.

Meine Elektroeinradfahrkünste werde ich allerdings noch einmal hart auf die Probe stellen müssen, das zum öffentlichen Verkehr eine ideale Ergänzung sein könnte. Immerhin hat man dabei die Hände für den Regenschirm noch frei und kann sich mit 45 Grad Schräglage gegen den Sturm stellen. Das macht mir nicht mal mein Elektroauto nach.

von Bernd Schlueter - am 12.07.2016 03:48
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