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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Gervais, hallootto, Bernd Schlueter, Andilux, Manfred aus ObB, BdasB

Allrad-Antrieb für Elektro-Krafträder

Startbeitrag von BdasB am 15.07.2016 07:27

[www.uni-ulm.de]

Sicherer, effizienter und dynamischer
Ulmer Ingenieure entwickeln Allrad-Antrieb für Elektro-Krafträder


Als Prototyp diente ein Elektroleichtkraftrad mit Nabenmotor auf Basis des bis zu 45 km/h schnellen Elmoto-Kleinkraftrads vom Fahrzeughersteller ID-BIKE, der das „Krad“ für den Allradantrieb modifizierte. Der Entwicklungs- und Beratungsdienstleister im Bereich Elektronik, Embedded Systems und IT, GIGATRONIK, hat das Testgefährt mit einem hybriden Energiespeicher ausgestattet und eine neue Stromregelung für die Elektromotoren implementiert, damit beim Bremsen Energie zurückgewonnen werden kann. ... eBike-Reku gibt's auch schon ;-)
Für den Fall, dass der Speicher voll ist oder der Fahrer bei geringen Geschwindigkeiten bremsen muss, hat ein weiterer Partner, die Produktdesign- und -entwicklungs-Agentur ipdd, eine elektromechanische Bremseinheit bereitgestellt, mit der über eine elektrische Ansteuerung auch die klassische Reibbremse eingesetzt werden kann. (der klassische Bowdenzug ist ja auch zu LOWTECH ?! )


Die Ergebnisse des Verbundprojekts können auf alle Klassen von Zweirädern mit elektrischem Antriebsstrang übertragen werden. Und auch herkömmlich betriebene Motorräder könnten von den Erkenntnissen der Ulmer Ingenieure profitieren und deutlich sicherer werden. Sind diese mit sogenannten Brake-by-Wire-Systemen ausgestattet, lassen sich die in Ulm entwickelten Algorithmen auch bei diesen Zweirädern problemlos integrieren.

Brake-by-Wire-Systemen ... ??? ... beim 2-Rad ???

Derzeit planen die Ingenieure bereits Folgeprojekte, die auch Chancen für Kooperationen mit weiteren Partnern aus Forschung und Industrie bieten.

Antworten:

Was den Allradantrieb angeht: E-Roller mit diesem gibt es schon länger, in D als EMCO Novette Twin mit zwei Radnabenmotoren a 800W (vermutlich sehr günstig im EK) seit 2012(oder 11 ?). Das ist ein lahmer Bleiroller, ich habe keinen Vorteil gegenüber seinen heckgetriebenen 1.5-2kW Pendants entdecken können.

von Gervais - am 15.07.2016 08:03
Komisch, dass man "by-Wire" mit einem stromführenden Kabel gleichsetzt. Auch ein Bowdenzug ist nach der Übersetzung Wire = Kabel!

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 15.07.2016 08:31
Zitat
hallootto

Auch ein Bowdenzug ist nach der Übersetzung Wire = Kabel!


Ja Aber

einen Bowdenzug kann man nicht Kostengünstig in die Visualisierung einer App implantieren,
mit höheren Kosten eventuell, aber nach spannst noch ein Depp, das de Sach ein Nepp :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 15.07.2016 08:58
Mist!
Ich hab nicht daran gedacht, dass die neueren/teureren Drahtesel, und die Bikes sowieso, ja gar kein Wire mehr haben, sondern schon mit der fortschrittlichen Hydraulik ausgerüstet sind.

Wie bremst man eigentlich, wenn die Spannung einmal nicht mehr da ist, z.B. wegen Kurzschluss, Wasser im System, schlechte Steckverbindung oder durchgescheuerte Kabel?

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 15.07.2016 09:18
Zitat

Wie bremst man eigentlich, wenn die Spannung einmal nicht mehr da ist, z.B. wegen Kurzschluss, Wasser im System, schlechte Steckverbindung oder durchgescheuerte Kabel?


Du kannst beim E-Vivacity sehen, wie man das macht. Der fährt bei Implausibilität oder nicht Vorhandensein (Kontakte,Poti,CAN Signal) gar nicht mehr bzw.stoppt den Antrieb. Wären dessen Bremsen nicht hydr. bzw. per Seilzug betätigt, könnte man auch auch die Reku mit einbeziehen, falls ein automatisches Abbremsen sinnvoll erscheint. Mir allerdings nicht. Obwohl ich früher mit der Einkreiser Ente beim Ausfall dieses schon Abenteuerliches erlebt habe.

von Gervais - am 15.07.2016 10:19
Komisch - die Neuseeländer haben da schon was fertiges ??

[www.ubcobikes.com]

lg Andreas

von Andilux - am 16.07.2016 06:23

Das Rad neu erfinden

Bei den elektrischen Einrädern haben wir schon längst den Allradantrieb und selbst bei den pedalbetriebenen muss man darauf nicht verzichten.
Der Aufwand, der bei der Synchronisierung elektrischer Nabenmotoren getrieben werden muss, ist von den Kosten her gesehen, minimal. Die elektronische Lageerkennungsmöglichkeit ist bereits eingebaut. Synchronmotoren sind gleichzeitig Schrittmotoren, sofern man die Einzelschritte und möglichst auch Phasenwinkel erfasst. Die Ausfallmöglichkeit komplexer elektronischer Systeme sollte man hingegen nicht unterschätzen.
An meiner Zitrone fällt die elektronische Traktionskontrolle ganz aus, wenn sich die Reifenhaftung sehr stark ändert, so bei Schnee. Regelschwingungen machen schon das sanfte Anfahren dann ganz unmöglich.

von Bernd Schlueter - am 18.07.2016 04:24
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