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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

Elektro-Bus ... MAN will nun auch (bald ;-)

Startbeitrag von BdasB am 18.07.2016 07:07

[www.busplaner.de]-
MAN: Elektrisch in die Zukunft
Hersteller will Ende 2019 mit Elektrobussen in Serienproduktion gehen.

... besser spaet als nie ;-)
Die MAN Truck & Bus AG, München, will sich in Zukunft verstärkt dem Thema Alternative Antriebe widmen und dabei besonders die Elektromobilität in den Fokus stellen. Dies verkündete der Hersteller Mitte Juli auf der IAA-Vorpressekonferenz in München.


... oder so ...
[www.pressebox.de]
[www.nahverkehrs-praxis.de]
Vossloh Kiepe leitet zukunftsweisendes Projekt für den Einsatz flottentauglicher IMC Batteriebusse
In Motion Charging (IMC): Vossloh Kiepe leitet zukunftsweisendes Projekt für den Einsatz flottentauglicher IMC Batteriebusse


(PresseBox) (Düsseldorf, 15.07.2016) Vossloh Kiepe koordiniert ein Projekt, in dem 10 Parteien von Gelderland (NL) bis Nord-Rhein-Westphalen (D) involviert sind. Es werden zwei 18 Meter Batteriebusse mit In-Motion-Charging (IMC) entwickelt und in Arnheim erprobt.

Am 30. Juni 2016 hat die Euregio Rhein-Waal den Zuschlag für das Projekt „E-bus 2020 IMC“ erteilt. Arnheims Infrastruktur für Oberleitungsbusse soll zur Ladeinfrastruktur für e-busse werden. Zusätzlich werden die Oberleitungen das Rückgrat eines intelligenten Stromnetzes. Die neuen Trolleybusse werden in oberleitungsfreien Sektionen wie Batteriebusse betrieben. Die Nachladung erfolgt während die 18 Meter langen Batteriebusse unter der Oberleitung auf den sogenannten „Charging-Roads“ (c-roads) fahren. Arnheim beabsichtigt in Zukunft ein Großteil der mit Biogas betriebenen Busse durch IMC Busse zu ersetzen. Diese Gelenkelektrobusse können über 10 km oberleitungsfrei fahren.

Verbindungen zu den Vororten können so mit emissionsfreien Bussen realisiert werden. Gas oder Dieselbusse, die teilweise auf c-roads fahren, können durch IMC Busse ersetzt werden. Für diese spezielle Anwendung werden die Batterien mit hoher Leistung während der begrenzten Zeit unter der Oberleitung geladen.

Dr. Besold, Geschäftsführer von Vossloh Kiepe:
„Um einen 18 Meter langen Batteriebus zu laden, reicht die Zeit, die an den Endhaltestellen zur Verfügung steht, nicht aus.
ANDERS GESAGT: REICHT DIE HIER EINGESETZTE TECHNIK NICHT AUS ;-)) ... siehe ABB ;-)
Auch wenn die Batterietechnologie sich zukünftig weiter verbessert, wird die notwendige Ladezeit eine Hürde bei der Einführung langer Batteriebusse sein - besonders bei größeren Flotten. Mit IMC kann ausreichend Energie für den Antrieb, die Batterieladung und die Klimatisierung der Fahrzeuge bereitgestellt werden. Die Technologie ist damit einen Schlüsselfaktor für die Tragfähigkeit von E-bus-Flotten. Oberleitungen stellen die effizienteste und wirtschaftlichste Ladeinfrastruktur dar, um einen zuverlässigen emissionsfreien Personennahverkehr in mittelgroßen und großen Städten sicherzustellen.“


... oder sooooo ...

[www04.abb.com]

ABB erhält ersten kommerziellen Auftrag für bahnbrechende 15 Sekunden Flash-Ladetechnologie und ermöglicht emissionsfreien Nahverkehr in Genf

Zürich, Schweiz, 15. Juli 2016–Modell fürdie urbane Mobilität derZukunft: Revolutionäre Lösung für geräuscharmen und emissionsfreienNahverkehr kommt ohne Oberleitungen aus und bietet praktikable Alternative zu Dieselbussen. ABB hat von den öffentlichen Genfer Verkehr ...

[www.handelszeitung.ch]
In Genf fahren jetzt Busse mit Batterien von ABB

Genf hat neue batteriebetriebene Busse in Betrieb genommen. Die Batterien werden innert 15 Sekunden aufgeladen – während die Passagiere ein- und aussteigen. Möglich macht dies die Technologie von ABB.

Vor der Einführung war das Konzept in Genf zunächst getestet worden. Die TPG, der Bushersteller HESS aus dem Kanton Solothurn sowie die ABB unterzeichneten die Verträge am Freitag. Während ABB die Ladestationen, den Antrieb und die Batterien liefert, kommt von HESS der Grossraumbus.


[www.greencarcongress.com]
ABB wins 1st commercial order for 600 kW 15-second flash charging technology; electric buses in Geneva

ABB has been awarded orders totaling more than $16 million by Transports Publics Genevois (TPG), Geneva’s public transport operator, and Swiss bus manufacturer HESS, to provide flash charging and on-board electric vehicle technology for 12 TOSA (Trolleybus Optimisation Système Alimentation) fully electric buses (e-buses) which will run on Line 23, connecting Geneva’s airport with suburban Geneva.

ABB will deliver and deploy 13 flash-charging stations along an urban transit bus route, as well as three terminal and four depot feeding stations. This will be the world’s fastest flash-charging connection technology taking less than 1 second to connect the bus to the charging point. The onboard batteries can then be topped-up in 15 seconds with a 600-kilowatt flash charge at the bus stop. (Earlier post.)

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Antworten:

Bekanntlich sind die Ultracaps nicht nur sehr ähnlich Lithium-Ionenakkus aufgebaut, sondern verwenden auch Ionenumladungen, sprich, chemische Reaktionen, um größere Ladungsmengen kondensatorähnlich zu laden. Kondensatorähnlich, denn die ladekennlinie der Ultracaps ist gekrümmt und sie arbeiten weder verlustfrei noch abnutzungsfrei. so ist kein Problem, in Sekunden ladbare Akkus herzustellen, die natürlich nur sehr dünne Energiespeichernde Schichten mit höherem Leistungsgewicht besitzen. Für einen Busbetrieb reichen die speicherbaren Energiemengen eben. früher verwendet man als nur notdürftig hinreichende Speicher Schwungräder, so bei Winterthur. MAN experimentierte ebenfalls damit, in Zusammenarbeit mit MM, Magnetmotor. Heute heißt ein Unternehmen in Starnberg so. Induktionsmotoren hoher Drehzahl wären da schonn geeignet, etliche -zig Megawatt Leistung sind da möglich.
Jetzt aber doch lieber mit schnellen Batterien.

Die Oberleitungslösung dürfte schnell Schule machen und ich schlug diese schon für das Fahren im Bergischen Land vor, neben Parkplätzen mit zwei Oberleitungen, sogar für PKWs.

Die Schweizer Girobusse scheiterten an der wachsenden Verkehrsbelastung mit zu häufigen Staus, die ein Abschleppen der schweren Busse erforderlich machten.
Ein weiteres aufgabenfeld dürften Schienenbusse werden, die an kurzen Oberleitungstrecken auftanken könnten und ebenfalls, am besten mit Schwungrad und Reservebatterie, weitere Strecken per geladener Energie fortsetzen könnten. Die Strompeitschen bisheriger Obusse waren für das schnelle Einfädeln der Stromabnehmer nicht geeignet.

Der Wirkungsgrad eines elektrischen Getriebs ist ab einer gewissen Motorengröße besser als der mechanischer Getriebe. Vor allem bisher außerhalb Deutschlands angewendet.

Also, für MAN kein Neuland. MAN leistete schon Bahnbrechendes im Bereich des Wirkungsgrads von Zweitakt-Dieselmotoren und wir werden mit Sicherheit in Zukunft von Neuentwicklungen hören.

Das Düsseldorfer Unternehmen Vossloh-Kiepe hat als Zulieferer der Duewag Marktanteile verloren und hat jetzt Kapazitäten frei für Neuentwicklungen. Das Geschäft der Ürdinger Duewag entwickelte sich rückläufig.

von Bernd Schlueter - am 18.07.2016 07:46
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