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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Helixuwe, Bernd Schlueter, BdasB

Bamberger Psychologen untersuchen Vorurteile gegenüber der Elektromobilität

Startbeitrag von BdasB am 24.07.2016 20:51

... auch das wurde vor Jahren schon mal erforscht ... Quelle: Otto-Friedrich-Universität Bamberg | emobilserver.de  [www.emobilserver.de]


Bamberger Psychologen untersuchen Vorurteile gegenüber der Elektromobilität

„Viele haben vor allem Bedenken, dass das Aufladen von E-Autos sehr lange dauert und so nur begrenzte Strecken gefahren werden können“, sagt Fabian Gebauer vom Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie an der Universität Bamberg.

In einer Studie nahm der Doktorand solche Vorurteile unter die Lupe und widmete sich der Frage, wie die Akzeptanz der E-Mobilität erhöht werden könnte.
Die Ergebnisse bestätigten: Durch das aktive Erleben können etwaige Vorbehalte fallen. 
 
In der BMW Welt in München baten die Wissenschaftler 62 Besucher, ein E-Auto mit einer 28 kWh Batterie und einer Reichweite von 160 Kilometern aufzuladen. Eine Hälfte der Testpersonen lud das E-Auto an einer DC-Schnellladesäule mit einer Ladeleistung von bis zu 50 kW auf (Ladezeit rund 30 Minuten). Die anderen Befragten nutzten eine konventionelle Ladestation mit Wechselstrom, bei der eine Vollladung bis zu acht Stunden dauern kann.

Schnelllade-Erfahrung erhöht Akzeptanz von Elektromobilität  (wer haette es aaaaahhhhnen koennen ....)

Davor und danach befragten die Forscher beide Gruppen zur Zukunftsfähigkeit von E-Mobilität. Es zeigte sich ein deutlicher Einstellungswandel: Die Befragten, die die Schnellladetechnologie genutzt hatten, waren nach dem aktiven Erleben deutlich zuversichtlicher als zuvor, dass E-Mobilität eine zukunftsfähige Technologie sei.
 
Zusätzlich zum Feldexperiment führte Gebauer auch Befragungen an einer Kontrollgruppe durch. 62 Testpersonen wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die wiederum die gleichen Grundinformationen über schnelle beziehungsweise langsame Ladetechnik erhielten, allerdings nur in schriftlicher Form. In diesem Fall konnten keine positiven Veränderungen in der Gruppe der Schnellladebedingung festgestellt werden, da die praktischen Erfahrungen fehlten.

Das Fazit von Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Claus-Christian Carbon: „Wenn man das schnelle Laden von E-Autos selbst einmal hautnah erlebt hat, fallen die typischen Vorbehalte gegenüber E-Mobilität.“  ... was man heut so alles erforschen kann

Testfahrten könnten Vorurteile gegenüber der neuen Technik abbauen (auch das wurde schon vor ueber 6 Jahren "erforscht")

Diese Erkenntnisse könnten in Zukunft eingesetzt werden, um mehr Menschen von den Vorzügen der E-Mobilität zu überzeugen.
„Hersteller von E-Autos sollten vermehrt Testfahrten anbieten, um Barrieren und Vorurteile gegenüber der neuen Technik abzubauen.
LOL (das gibt es doch schon lange !!!)
Gleichzeitig sollten sie weiter auf Innovation und Weiterentwicklung in diesem Bereich setzen“, empfiehlt Gebauer.  ... ach was ...

Auch im Hinblick auf die ökologischen Herausforderungen der Zukunft könne die E-Technologie so eine echte Alternative sein.
„Das Erleben des Gefühls, dass E-Autos ein umweltschonendes Verkehrsmittel sind, hat das Potenzial, viele Autofahrerinnen und -fahrer zum Umdenken zu bewegen.“ Damit könnte das aktive Erfahren einen wichtigen Beitrag leisten, den Markt für E-Fahrzeuge deutlich zu vergrößern, den Automobilherstellern attraktivere Zukunftsperspektiven für E-Technik zu schaffen, die Luftqualität zu verbessern und darüber hinaus dem Ziel der Bundeskanzlerin ein wenig näher zu kommen...

Antworten:

Heute hatte ich sehr viel Gelegenheit, die Elektromobilität im Alltag darzustellen. Dabei verteidigte ich die Ansicht, dass ein mit schwachem Verbrenner motorisiertes Hybridfahrzeug nicht unbedingt mehr als 25 km rein elektrische Reichweite haben muss, wenn diese reicht, um die täglichen Nahverkehrsaufgaben zu erledigen. Klar, Plug in, sonst kommt man nicht auf 80% rein elektriscvhe Fahrweise.
Nein, wenn etwas gegen die Elektromobilität spricht, dann ist es vor allem die oft unatraktive Lage der Ladestelle, die lange Fußwege oder mit dem elektrischen Einrad erfordert. Ferner die dumme Warterei von einer halben Stunde in der Pampa, bis die Kiste per Schnelladung wieder mobil ist. Für die Schnellladung muss man manchmal lange Anmarschwege in Kauf nehmen, bleibt aber fast immer während der trotzdem längere Zeit in Anspruch nehmenden Schnellladung tunlichst beim Fahrzeug.
Nein, dazu braucht man keinen Bamberger Psychologen, der einem die täglichen Erfahrungen ausredet.

von Bernd Schlueter - am 24.07.2016 21:14
Also seit mein Vectrix nach 50 km, meine normale geplante Strecke aus Langsamladezeiten, in 20 Minuten wieder die volle Reichweite von 160 km hat ist der genau so zu nutzen wie ein vergleichbarer 300-500 ccm Roller. Obwohl 20 Minuten laden bedeuten das allein das Absteigen, Helm Abnehmen, Stecker einstecken und die Ladesäule freischalten schon noch 5 Minuten zusätzlich beinhalten und nach Ladeende alles wieder nur anders herum plus ein eventueller Umweg doch schnell 40 Minuten werden können so ist doch das Fahren wesentlich angenehmer wie mit einem Verbrenner. Aber vor dem Umbau und 2,5 Stunden Ladezeit für 60 km machte es wirklich keinen Sinn über die 160 km Reichweite hinaus zu fahren. Aber wenn ich nur eine SchukoDose zum Laden finde dann dauert es halt lange beim Ladehalt. Aber meist reichen die 160 km und so stört es nicht wenn es mal länger dauert. Beim El kommt halt ein zusätzlicher Lader rein und schon geht es nach 30 Minuten weiter, wenn halt der Akkukapazität nach nur 70 km. Aber bei 6 kwh auf Hundert reicht da dann auch noch der Schuko.
Ich brauch halt keinen SUV oder 2 Tonnen um mich herum um meinen 5 Kg schweren Ars... von A nach B zu bewegen.
Wir müssen weg von den schweren Mobilen und der unnötigen Energieverschwendung. Das muß Akzeptiert werden. Wenn ich mit dem Vectrix und die Frau mit dem El fährt dann verbrauchen wir zusammen keine 12 kwh auf Hundert und können sogar uns trennen und jeder noch was anderes erledigenund keiner auf den anderen warten, das ist wirkliche Mobilität.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 30.07.2016 21:45
Zitat
Helixuwe

Ich brauch halt keinen SUV oder 2 Tonnen um mich herum um meinen 5 Kg schweren Ars... von A nach B zu bewegen.


Hmmmmmmm

Wie wiegst Du Deinen Ars.... alleine oder ist dies eine Schätzung :confused:

von Manfred aus ObB - am 31.07.2016 09:56
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