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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 3 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Emil, BdasB

PWC-Studie: Blockchain – Chance für den Energiemarkt?

Startbeitrag von BdasB am 03.08.2016 12:59

[www.zfk.de]

Blockchain – Chance für den Energiemarkt?
Die Blockchain-Technologie hat das Potenzial den Energiemarkt langfristig grundlegend zu verändern. Das zeigt eine aktuelle PWC-Studie.

Disruptive Entwicklungen und Geschäftsmodelle sind ein Dauerbrenner in der Diskussion über die Zukunft der Energiewirtschaft. Dazu wird auch die
Blockchain-Technologie gezählt. Bisher gibt es erst einige Pilotprojekte, zum Teil mit Beteiligung großer Energieversorger.
(Und wohl auch in einem Forschungsprojekt zum Thema EV-Ladung)
Ziel ist es, ein komplett dezentrales Energiesystem zu etablieren, in dem Energieproduzenten und Energieverbraucher auf Basis vordefinierter Verträge und ohne Intermediäre automatisiert Energielieferverträge ausführen.

Im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC in einer Kurzstudie die Potenziale dieser Technologie für die Energiewirtschaft untersucht. Die komplette Untersuchung und ein Positionspapier der Verbraucherzentrale findet man unter dem Link http://www.verbraucherzentrale.nrw/blockchain.

Antworten:

Zitat
BdasB


Im Auftrag der Verbraucherzentrale NRW hat die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC in einer Kurzstudie die Potenziale dieser Technologie für die Energiewirtschaft untersucht. Die komplette Untersuchung und ein Positionspapier der Verbraucherzentrale findet man unter dem Link http://www.verbraucherzentrale.nrw/blockchain.


Hmmmm

[www.verbraucherzentrale.nrw]

( in dem Link wird es für Bernd erst ab Seite 26 interessant unter 4.1. Europäisches Energierecht )

[www.verbraucherzentrale.nrw]

Beide Links gehen :confused:

Aber der Sinn verschließt sich mir Trotzdem

Zitat

Die Blockchain ermöglicht bargeldlose, direkte Geschäfte zwischen Anbietern und Abnehmern.
Zwischengeschaltete Instanzen wie Banken oder Zahlungsdienstleister werden überflüssig.
So die Verheißungen der innovativen digitalen Technologie.

Bislang kommt das Verfahren der dezentralen Datenspeicherung und -verifizierung vor allem im reinen Finanzsektor zum Einsatz.
Die Blockchain verbirgt sich unter anderem hinter den Kryptowährungen "Bitcoin" und "Ethereum".
Doch auch in anderen Bereichen wie der Energiewirtschaft gibt es erste Versuche mit
Blockchains. Hier könnten es die Energieversorger sein, die im Zuge der Digitalisierung als Zwischenhändler
überflüssig werden und so zentrale Geschäftsfelder einbüßen.


Es handelt sich also wenn ich es Recht verstehe ledglich um die Art wie man Energie bezahlt :rolleyes:

So nach dem Motto wenn der gelieferte Strom nicht Real, warum mit realen Geld bezahlen :o

von Manfred aus ObB - am 03.08.2016 13:32
Jetzt habe ich erst gelesen, worum es hier geht.
Das ist es ja, das von mir geforderte alternative Energienetz.
Ich sage es ja schon immer, aus dem Ausland kommt die Energiewende zu uns. Wir wollten schon mal fleißig sammeln für die Zeit, wenn Gabriels Klienten am Hungertuch nagen müssen. Für die gibt es dann endlich Konkurrenz. Wir sollten aber nicht vergessen, dass auch in den USA Gebietsmonopole vergeben wurden.
Haben wir erst einmal die alternativen Blockkraftwerke miteinander verbunden, fließt kein Tropfen mehr in die Energievernichtungsanlagen und Aluminiumschmelzen, sondern endlich smart in unsere Fahrzeuge.

von Bernd Schlueter - am 07.08.2016 12:38
Blockchain funktioniert in Deutschland nicht. Hier sitzt das Finanzamt am Stromende und kassiert so üppig, dass es nie einem Warentausch außerhalb seines Finanzsystems zulassen wird. Zudem werden befreundete Firmen ebenso üppig bedacht.
Wenn man wirklich einen weitgehend freien Markt und die Energiewende wollte, müsste man einzig die Brennstoffe besteuern und alle Folgeprodukte dem freien Markt überlassen.
Ich darf daran erinnern, dass Kohle immer noch steuerfrei in den Kraftwerken verbrannt wird. Gas unterliegt nur einer geringen Steuer. Da ist kein Kraftwerksbetreiber interessiert, zu sparen. Diese unselige Förderwirtschaft für angeblich umweltfreundliche Energie hat uns beschert, dassnur 3 Cent für die kWh Strom bezahlt wird, der dann für 26,5 Cent verkauft wird. Selbst das Gas, das man zur Erzeugung von der einen kWh Strom im Heizkraftwerk erzeugt, ist teurer. Für das dafür erforderliche Gas bezahlt man alleine 6 Cent.
Die Folge ist eine immense Exergievernichtung. Wer Blockheizkraftwerkstrom einspeist, bestraft sich und die Gemeinschaft.

Der Trick, dummen Politikern vorzugaukeln, mittels virtuellem Geld könne man endlich etwas Vernünftiges tun, mag zwar bei manchen Politikern funktionieren. Aber spätestens wenn die Großkonzerne weniger Energie verkaufen können, schlagen unsere erdoganischen Kräfte zurück. Die sind auch in unserem Land mächtig.

Trotzdem, versuchen wir es doch einfach! Vielleicht vergessen ja unsere Monopolisten einfach, dass sie auf ungeheuer mächtige Gesetze zurückgreifen könnten. Andere vergessen, hochgehende Atomreaktoren zu kühlen, vielleicht vergessen unsere sogar das Geldverdienen?
Also, ich wäre bereit, dem Manfred 26,5 Cent für den echten Wasserstrom zu bezahlen, auch in bitcoins. Auch bin ich bereit, meinen Energieverbrauch seinen Möglichkeiten anzupassen. Soviel ich weiß, bekommt er für eingespeisten Strom von EON deutlich weniger.

Aber hier geht es um viel mehr, die Halbierung unseres Energieverbrauchs, indem wir den meisten Strom in Heizkraftwerken erzeugen und die im Gas enthaltene Wärme optimal ausnutzen. Jahreszeitlich angepasst, dabei passt alles zusammen. Im Sommer ersetzen unsere Solardächer den Ausfall der Heizkraftwerke.

Für EON und Co bleibt dann noch genug. Es ist nicht so, dass diese gleich alle Hungertücher verschlingen. Aber mit 3 Cent die kWh kann man kein Heizkraftwerk betreiben, mit 26,5 Cent sehr wohl, auch nach der Brennstoffversteuerung.

von Bernd Schlueter - am 07.08.2016 17:15
RWE spielt beim Thema Blockchain zur Bezahlung schon mit.

Da geht also RWE durchaus voRWEg.

von Emil - am 08.08.2016 08:30
Zitat
Emil


Da geht also RWE durchaus voRWEg.


Wie war das Noch :rolleyes:



Bildquelle: [boldomatic.com] gibts auch als Tasse :o

von Manfred aus ObB - am 08.08.2016 12:44
Ich sehe hier nur auf eines:
angestrebt ist ein Zahlungsmodell, das nicht auf vom Monopol festgelegten Gebühren besteht, sondern eines, was das smart grid erst möglich macht. Bitcoins haben den Vorteil, dass das Finanzamt erst einmal ausgeklammert wird. Im smart grid für rein alternativen Strom hat das Finanzamt nichts zu suchen.

Ein Problem ist, dass Elektronen keine Farbe haben und man leicht aus dem vorhandenen Netz unentdeckt Strom in krimineller Absicht einspeisen kann. Umgekehrt natürlich auch. Was hier im Vordergrund steht, ist die direkte Kontrolle von eingespeistem und entnommener Energie. Dazu müssen Modelle entwickelt werden. Die bisherigen Monopolisten weigern sich, das smart grid zu integrieren. Vorsorglich hat man über die rein künstliche Verteuerung der Stromwegekosten gegen Konkurrenz irgendwelcher Art vorgebaut.

Deswegen wird hier auch von einem eigenen Netz gesprochen. Sowohl in materieller, wie in abrechnungstechnischer Weise. Je umfangreicher das Netz, desto schwerer kontrollierbar.
Ich fordere ja für das alternative Netz eine andere Stromart, die betrügerische Einspeisung erschwert und weit genauer überprüf- und messbar macht. Das kann meiner Meinung nach nur Gleichspannung in der Höhe einer Mittelspannung sein. Die Anzahl der Blöcke darf nicht zu hoch sein, um Übersichtlichkeit und Kontrollierbarkeit zu bewahren.

Das funktioniert natürlich auch mit der Abrechnung über die bisherige europäische Währung, falls das Finanzamt draußen vor dem rein alternativen Netz bleibt.

Dafür gibt es eine Alternative zur nationalen Stromsteuer, die zu 90% in die Rentenkasse fließt:

von Bernd Schlueter - am 10.08.2016 07:23
Ich sehe hier nur auf eines:
angestrebt ist ein Zahlungsmodell, das nicht auf vom Monopol festgelegten Gebühren besteht, sondern eines, was das smart grid erst möglich macht. Bitcoins haben den Vorteil, dass das Finanzamt erst einmal ausgeklammert wird. Im smart grid für rein alternativen Strom hat das Finanzamt nichts zu suchen.

Ein Problem ist, dass Elektronen keine Farbe haben und man leicht aus dem vorhandenen Netz unentdeckt Strom in krimineller Absicht einspeisen kann. Umgekehrt natürlich auch. Was hier im Vordergrund steht, ist die direkte Kontrolle von eingespeistem und entnommener Energie. Dazu müssen Modelle entwickelt werden. Die bisherigen Monopolisten weigern sich, das smart grid zu integrieren. Vorsorglich hat man über die rein künstliche Verteuerung der Stromwegekosten gegen Konkurrenz irgendwelcher Art vorgebaut.

Deswegen wird hier auch von einem eigenen Netz gesprochen. Sowohl in materieller, wie in abrechnungstechnischer Weise. Je umfangreicher das Netz, desto schwerer kontrollierbar.
Ich fordere ja für das alternative Netz eine andere Stromart, die betrügerische Einspeisung erschwert und weit genauer überprüf- und messbar macht. Das kann meiner Meinung nach nur Gleichspannung in der Höhe einer Mittelspannung sein. Die Anzahl der Blöcke darf nicht zu hoch sein, um Übersichtlichkeit und Kontrollierbarkeit zu bewahren.

Das funktioniert natürlich auch mit der Abrechnung über die bisherige europäische Währung, falls das Finanzamt draußen vor dem rein alternativen Netz bleibt.

Dafür gibt es eine Alternative zur nationalen Stromsteuer, die zu 90% in die Rentenkasse fließt:

von Bernd Schlueter - am 10.08.2016 07:26
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