Hochschule Aalen - Forschungs-Projekt "CO2-arme Stadt" - "nutzenstiftende Geschäftsmodelle"

Startbeitrag von BdasB am 09.08.2016 07:21

[www.hs-aalen.de]
"Projekt CO2-arme Stadt – reich an innovativen Ideen"

www.co2-arme-stadt.de
DOWNLOAD: Poster CO2-arme Stadt
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... Entwicklung (wirtschaftlich belastbarer, nachhaltiger und) innovativer Geschäftsmodelle....

Aber wieso steigen die Zahlen der angemeldeten E-Autos nicht wie geplant? Prof. Dr. Anna Nagl, Leiterin des Kompetenzzentrums für innovative Geschäftsmodelle der Hochschule Aalen hat darauf eine Antwort: „Solange Elektroautos mit herkömmlichen Strom betrieben werden, ist Elektromobilität aus Sicht der CO2-Reduzierung eine Milchmädchenrechnung." Umsetzungspartner Dr. Karlheinz Bozem ergänzt: "Erst wenn die Elektromobilität sich für die Verbraucher, Unternehmen und Kommunen rechnet, wird sie sich durchsetzen.“

Genau dafür praxisnahe Lösungen zu entwickeln und in Pilotprojekten zu testen, darum geht es im Forschungsprojekt CO2-arme Stadt. Elektromobilität soll durch die Nutzung von dezentral erzeugtem Ökostrom attraktiver werden. Dies erfordert die Entwicklung wirtschaftlich belastbarer, nachhaltiger und innovativer Geschäftsmodelle. „Der Nutzer muss die Möglichkeit haben, sein Fahrzeug überall mit Ökostrom, besser noch mit selbst erzeugtem Ökostrom, zu laden. Nur dann macht E-Mobilität Sinn!“, so Nagl.

Der Nutzer muss die Möglichkeit haben, sein Fahrzeug überall mit Ökostrom, besser noch mit selbst erzeugtem Ökostrom, zu laden. Nur dann macht E-Mobilität Sinn! Das erklärte Projektziel des BMBF-Verbundprojekts CO2-arme Stadt ist es daher solche nutzenstiftende Geschäftsmodelle unter Einbezug der tatsächlichen und potenziellen Nutzer zu entwickeln.

... bleibt die Frage ... wenn schon beim "normalen Roaming" - oder generell bei der BEZAHLUNG keine Verbesserung in den letzten Jahren eingetreten ist ... will man nun noch eins draufsetzen mit "Eigenstromabrechnung" ... wird es da fuer den EV-Fahrer am Ende nicht noch schwieriger ???

... mal sehen was "nutzenstiftende Geschäftsmodelle" sein werden ...
bezahlen per Muenzautomat oder Prepaid/Geldkarte wuerde schon mal viel NUTZEN bringen ;-) ... (wie macht das eigentl. die Zigaretten-Industrie mit ihren Automanten ???)





Im Netzgebiet des Verbundprojektpartners, der Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG, wird bereits heute sehr viel Solarstrom erzeugt. Durch die Nutzung der Solarstrompotenziale für das Laden von Elektroautos wird das Forschungsprojekt einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und somit auch zum Klimaschutz und zur Verringerung der CO2-Belastung leisten.

Das Verbundprojekt dient als Best-Practice-Beispiel und Leuchtturmprojekt in der Elektromobilität. Im Netzgebiet der Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG wird Elektromobilität intensiv für Bürger sichtbar und erfahrbar.

Der dezentral erzeugte und stark überschüssige Ökostrom wird besser genutzt. Somit trägt das Forschungsprojekt neben der Schaffung von Mehrwert-Dienstleistungen zur Netzentlastung bei.

Es entstehen skalierbare und auf andere Regionen übertragbare Geschäfts-modelle für die Nutzung von dezentral erzeugtem Ökostrom für das Laden von Elektrofahrzeugen.

Das Laden der Elektroautos mit dezentral erzeugtem Ökostrom ist kostengünstiger als konventioneller Fahrstrom im Individualverkehr. Zudem bietet er ökonomische Chancen – sowohl für Erzeuger und Betreiber als auch für Nutzer – weswegen er ökologisch betrachtet auch ein Beitrag zum Klimaschutz sowie zur „Energiewende“ ist und damit die im Projekt angestrebte CO2-Minderung erfüllt.


Weiterführende Informationen gibt es im Internet unter www.co2-arme-stadt.de und bei den Projektleitern Prof. Dr. Anna Nagl (Telefon: 07361-576 4601, E-Mail: anna.nagl@hs-aalen.de) und Andreas Ensinger von der Überlandzentrale Wörth/I.-Altheim Netz AG (Telefon: 08703-9255 1501, E-Mail: ensinger@uezw-strom.de).

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