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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
BdasB, Bernd Schlueter, Hotzi-47, Manfred aus ObB

Fraunhofer: Erfolg mit Elektromobilität mit nutzerfreundlichen Dienstleistungen und innovativen Geschäftsmodellen (WTF!:-)

Startbeitrag von BdasB am 19.08.2016 12:39

"Forschungsprojekt DELFIN"
... die FRAUNHOFER mal wieder ... [www.elektromobilitaet-dienstleistungen.de]

[www.iao.fraunhofer.de]

Elektromobilität spielerisch entdecken => Dienstleistungsentwicklung
Fallstudien zu nutzerfreundlichen Dienstleistungen und innovativen Geschäftsmodellen

Wie können Dienstleistungen die Verbreitung von Elektromobilität unterstützen und wie werden sie systematisch entwickelt? Anhand von vier Fallstudien aus Finnland, Estland, Dänemark und Norwegen stellt das Fraunhofer IAO Ansätze für die Entwicklung von Elektromobilitätsangeboten vor. Als wesentliches Ergebnis zeigte sich dabei u.a., wie Kunden auf spielerische Weise in die Entwicklung von Elektromobilitätsangeboten einbezogen werden können, damit diese Akzeptanz finden.

Im Rahmen des Forschungsprojekts DELFIN untersucht das Fraunhofer IAO die Rolle von Dienstleistungen bei der Verbreitung von Elektromobilität.
Aus den Ergebnissen leiten die Forscherinnen und Forscher Vorgehensweisen und Methoden für die Entwicklung und Umsetzung erfolgreicher Elektromobilitätsdienstleistungen ab.
In neu veröffentlichten Fallstudien stellen zwei Autorinnen aus dem Team konkrete Elektromobilitätsangebote bzw. Projekte vor und durchleuchten diese aus der Dienstleistungsperspektive.

Dadurch können Interessierte nicht nur unterschiedliche Sichtweisen auf die Rolle von Dienstleistungen bei der Verbreitung von Elektromobilität einnehmen. Sie erhalten auch wertvolle Einblicke in Erfolgsfaktoren für die Entwicklung erfolgreicher Dienstleistungsangebote.

Nutzereinbindung in frühen Entwicklungsphasen und spielerische Ansätze als Erfolgsfaktoren

Um gewerbliche und private Nutzer für Elektromobilitätsangebote zu begeistern, müssen diese in Entwicklungsprozesse eingebunden werden – und das möglichst früh. Davon profitieren Unternehmen gleich zweifach: die Zielgruppe kann nicht nur konkrete Anforderungen an die entsprechende Dienstleistung äußern, sondern wird gleichzeitig auch früh an das Unternehmen und deren Angebot gebunden. Wie der optimale Grad der Einbindung in den einzelnen Entwicklungsphasen aussieht, ist jedoch abhängig von unterschiedlichen Faktoren wie etwa Zielgruppe, Stand des Dienstleistungsprototyps oder Projektbudget.

»Co-Design klingt spannend und die Zusammenarbeit mit Kunden macht Spaß – die richtige Dosis, das passende Timing und geeignete Methoden auszuwählen ist jedoch nicht trivial«, so Sabrina Lamberth-Cocca, Wissenschaftlerin am Fraunhofer IAO und eine der Autorinnen. Es gehe darum, geschickt zu kombinieren: stark integrative Co-Design-Methoden mit Methoden der Befragung sowie zur Einnahme der Nutzerperspektive.
Wichtig ist es, bei der Festlegung des Integrationsgrads den gesamten Entwicklungsprozess einer Dienstleistung zu berücksichtigen, die Methoden je nach Entwicklungsphase zu variieren und insbesondere früh mit der Einbindung zu beginnen, um die Dienstleistung optimal auf Nutzerbedürfnisse abzustimmen.

Eine besondere Bedeutung kommt dabei spielerischen Ansätzen zu, die sich unter dem Schlagwort »Gamification« subsumieren lassen. Labor- und Pilotansätze werden als ideal für die Testphase vor dem Roll-out auf dem Markt angesehen, wobei in vielen Fällen Geschäftsmodelltests vorgeschaltet sein sollten.

Wissenschaftlich fundierte Unterstützung für die Entwicklung von Elektromobilitätsdienstleistungen

Das Fraunhofer IAO unterstützt Unternehmen bei der nutzerorientierten Entwicklung von Dienstleistungen in unterschiedlichen Bereichen. Für das Innovationsfeld Elektromobilität erarbeiten die Forscherinnen und Forscher Vorgehensweisen und wählen geeignete Methoden aus, die auf die speziellen Bedürfnisse der Branche abgestimmt sind.

Die Publikationen stehen unter dem Titel »Erfolg mit Elektromobilität – Fallstudien zu nutzerfreundlichen Dienstleistungen und innovativen Geschäftsmodellen« auf Deutsch und Englisch im Internet zum Download zur Verfügung.

Schlagwort »Gamification« + Dienstleistungsentwicklung - hoert sich fuer mich wie eine Frage an: "Wie kann ich den zum 'Kunden' machen und ihm dann das Geld rausleiern"

Antworten:

ACHTUNG - DA KOMMT NOCH WAS !

... es geht noch weiter ... [blog.iao.fraunhofer.de]
Acht Fragen, fünf Länder, ein Fall: die Erfolgsformel der Elektromobilität

Die Vor- und Nachteile von Elektromobilität werden fast schon gebetsmühlenartig rezitiert. Fehlt die Nachfrage oder mangelt es doch eher an Angebot? Reichweitenangst und Ladesäulenwüsten, uneinheitliche Ladestandards und scheinbar horrende Fahrzeugpreise bei nicht alltagstauglicher Modellauswahl sind fast schon Standardrepliken, im Wechsel mit Erfolgsmeldungen bei Ladeinfrastruktur, Batterieproduktion oder neu geplanten Modellen seitens großer Automobilhersteller. Ein wirklich klares Bild zu dieser Zukunftstechnologie zeichnet sich derzeit noch nicht ab.

Die Aufgabe der Forschung ist es, die tatsächlichen Entwicklungen und Potenziale genauer unter die Lupe zu nehmen und mögliche Auswege für Verbreitungsprobleme aufzuzeigen. Dabei gehen wir Wissenschaftler fast schon detektivisch vor: Wir befragen Zeugen, fotografieren Beweisstücke und Orte des Geschehens und werten unsere Aufzeichnungen akribisch aus.
Nun öffnen wir die Akten und weihen Sie in die Geheimnisse erfolgreicher Elektromobilität ein.


Folgen Sie unseren Meldungen aus dem Projekt DELFIN oder besuchen Sie unseren Stand auf der eCarTec Munich 2016. Die Fallstudienergebnisse können Sie in der vollständigen Publikation im Detail nachlesen. Sie steht Ihnen zum kostenfreien Download zur Verfügung. Gerne helfen wir Ihnen auch persönlich bei der Entwicklung von Dienstleistungen weiter, nehmen Ihre Kunden genauer unter die Lupe und prüfen Ihre Geschäftsmodelle auf Herz und Nieren. Nehmen Sie einfach Kontakt zu mir auf.

Leselinks:

DELFIN on tour:
[www.elektromobilitaet-dienstleistungen.de]
Erfolg mit Elektromobilität – Fallstudien zu nutzerfreundlichen Dienstleistungen und innovativen Geschäftsmodellen:
[www.elektromobilitaet-dienstleistungen.de]
Twitter: @emobility_serv [twitter.com]


... Auszug aus der PDF:


... und hier die BUZZWORDS-CHARTS ...
Das Herzstück – Die Innovation
Kooperationen
Aktivitäten Kundennutzen Kundenbindung Zielgruppe(n)
Branchenübergreifende und kompetenz basierte Kollaboration
Bussystem inkl. Services wie etwa Routenplanung, Unterstützung füreffizientes Fahren (GIBT ES DOCH SCHON !!!)
Ressourcen Distributionskanäle
Digitalisierte Lösungen und virtuelleUmgebungen fürKollaboration Elektromobilitätsplattform, über
die sich jeder Benutzer vernetzen und laden kann (GIBT ES DOCH SCHON !!!)

... und das wars nun ? ... wo ist da das bahnbrechende NEUE ???

von BdasB - am 19.08.2016 12:45

Re: ACHTUNG - DA KOMMT NOCH WAS !

Nanu? Soviel Forschung und Dienstleistung und Digitalisierung und virtuelle Umgebung und Plattformen und so, und das nur, um den verwirrten Kunden die Elektromobilität näher zu bringen.
Mir wird schon ganz schwindelig von diesen vielen neuen Schlagworten. Da fahr ich nun seit über 30 Jahren elektrisch. Ich fand es vergleichseweise einfacher als mit Verbrennern. Und ans Stromzapfen auch unterwegs habe ich mich gewöhnt, finde es nicht wirklich schwierig.
Da frage ich mich manches mal, was diese vielen neuen Schlagworte bringen sollen.

Wie nur - und das möchte ich mal erforschen - hat der Elon den Erfolg mit seinen Teslas nur ohne all diesen (kostenpflichtigen) Zusatzaufwand geschafft? Und hat er sich je um dieses ganzen Nebengesichtspunkte gekümmert? Gute Autos, gute Akkus und gute Lademöglichkeiten. Das isses, mehr brauchts nicht.

Gruss, Roland

von Hotzi-47 - am 19.08.2016 14:11

Re: ACHTUNG - DA KOMMT NOCH WAS !

Zitat
Aus dem Fraunhofer Wehrmachtsbe... ( Ähhh bei soviel Propaganda kommt man etwas durcheinander ) Forschungsbericht
.....Dabei gehen wir Wissenschaftler fast schon detektivisch vor: Wir befragen Zeugen, fotografieren Beweisstücke und Orte des Geschehens und werten unsere Aufzeichnungen akribisch aus.

......


Also das ist doch reiner Dilettantismus, GottseiDank für den Goldesel Ähhh Steuerzahler
kann in Zukunft auch der Privatmann hoffen etwas Geld davon Abzuschöpfen,
obwohl bei Licht betrachtet reicht da schon etwas Schulter klopfen ;-)

[www.bmbf.de]

Zitat
Pressemitteilung: 090/2016 des BMFB vom 16.08.2016
Gemeinsam Wissen schaffen

Mit einer neuen Förderung will das BMBF die Bürgerwissenschaften voranbringen / Müller: "Von Citizen Science profitieren alle Beteiligten"

Erstmals fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gezielt Forschungsprojekte, an denen maßgeblich Bürgerinnen und Bürger beteiligt sind. Bürgerwissenschaften, auch Citizen Science genannt, liefern der Forschung bereits detaillierte und umfangreiche Informationen, geben wichtige Impulse für Forschungsfragen und Rückmeldungen zur Relevanz und Anwendbarkeit von wissenschaftlichen Ergebnissen. Dies möchte das BMBF mit der neuen Förderung weiter ausbauen und auch methodisch voranbringen. Ziel ist es, den direkten Austausch zwischen Bürgerinnen, Bürgern und Forschenden zu stärken, neue wissenschaftliche Fragestellungen zu ermöglichen und die Bürgerwissenschaften insgesamt weiterzuentwickeln.

"Immer mehr Menschen entdecken in ihrer Freizeit die Wissenschaft für sich, beobachten seltene Tiere, erforschen die Geschichte ihrer Stadt oder messen Klimaphänomene. Bürgerinnen und Bürger wollen zunehmend nicht mehr nur über Ergebnisse informiert, sondern in den Forschungsprozess eingebunden werden. Diesen Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Wissenschaft möchte das Bundesforschungsministerium vertiefen. Unsere neue Förderung gilt deshalb Projekten, die Menschen unabhängig von ihrem Bildungshintergrund für Wissenschaft begeistern können. Von der Zusammenarbeit können alle Beteiligten profitieren", sagte der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Stefan Müller.


Citizen Science für Dilettantismus was für ein Fortschritt, also Roland nimm Deinen
Verein und Forsche am Eauto bevor das Geld Cremtrailwarner oder wie die Dinger
heißen sollen bekommen. Hmmm eigentlich mußt der Elon da auch Geld kriegen auch
ein Dilettant :rp:

von Manfred aus ObB - am 19.08.2016 15:25

Da kommt gar nichts

Jedenfalls nichts, was die Entwicklung weiterbringt.

Halbleiter, Batterien und Motoren bringen die Elektromobilität weiter. Alles andere dient nur dazu, Geld ohne Gegenleistung abzuschöpfen und in die Hände von Politikern und anderen Personen zu spülen, die jegliche Art von Arbeit von ihren Händen fernhalten. In dieser Hinsicht teile ich voll Manfreds Ansichten und Erfahrungen. Da bin ich nicht vor-eingenommen, sondern eingenommen.
Fraunhofer war ein sehr fleißiger Mensch. Die Fraunhofergesellschaft hat Fraunhofers Tugenden nicht voll übernommen. Es wird gesagt, dass unter dem Namen "Fraunhofergesellschaft" viel Industriespionage betrieben wird, jedenfalls, ohne Leistung die Arbeit anderer zu verwerten.
Jedenfalls wurde ich an der Uni einst davor gewarnt, neben allen positiven Leistungen dieser Gesellschaft existiere auch diese Art.
Ich hatte eine Erfindung gemacht, die Herren reisten aus München an, recherchierten und fanden, dass meine Entwicklung in sehr ähnlicher Form schon existierte. Das Wissen darum war für mich wichtig und so ersparte mir Fraunhofer einige Arbeit. Ich habe also nur positive Erfahrungen mit der Gesellschaft gemacht.

Die Ursprünge der Entwicklung der Lithiumakkus gehen auf europäische Forschungen zurück, Anwendung fanden Lithiumbatterien dann beim Militär und in den Polaroid-Kameras von Eastman-Kodak. Es folgten die Anstrengungen, die dann zum Akku führten.

Im Wesentlichen haben die chinesisch-japanischen Lithiumbatterien die Elektroautoentwicklung alleine vorwärtsgebracht, die übrigen Aktivitäten richten nur Chaos an. Dann nämlich, wenn es um die bloße Verteilung von Geld geht. An den wichtigen Stellen kommt dieses nicht an.
Oder hat die Drehstromkisterei je eine staatliche Unterstützung erhalten?

Nein, im Gegenteil, jetzt soll sogar teuer selbst hergestellter und verbrauchter Strom besteuert und mit Umlagen belegt werden.
Wir lassen uns vor den Karren einer Politikerkaste einspannen, die nur unser Bestes will...

von Bernd Schlueter - am 21.08.2016 07:20
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