POST: Streetscooter geht in "Massenproduktion"

Startbeitrag von BdasB am 23.08.2016 20:37

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Elektroauto Streetscooter: Die Post zeigt Autoherstellern den Weg
Auf dem Gelände einer ehemaligen Waggonfabrik in Aachen soll die Produktion massiv ausgebaut werden. Dabei zeigt der Logistikriese der Autowelt, wie Elektromobilität geht. (da gaeeehhhnt die "Autowelt" wohl nur)
Bis zu 70.000 Fahrzeuge könnten das einmal werden. "Wir sind Betreiber einer der größten Fahrzeugflotten in Deutschland", erklärt Gerdes. Und die müssten mehr und mehr emissionsfrei werden.

Die Deutsche Post – jetzt auch ein Autohersteller? Konzernchef Frank Appel winkt ab...
10.000 E-Autos sollen jährlich vom Band rollen

Noch ist das Fertigungsvolumen überschaubar, aber das Unternehmen will schon bald ein größeres Rad drehen. Nach dem Start der Serienfertigung folgt die Massenproduktion.

Rund 2000 dieser Fahrzeuge will die Post am Jahresende im Einsatz haben.
Danach geht es Schlag auf Schlag. "Im Moment brauchen wir die Produktionskapazitäten für uns selbst", sagte Gerdes und deutet an, wohin die Reise geht. Geschäftskunden im In- und Ausland sind potenzielle Abnehmer.

In der Paketzustellung ist aber auch die Konkurrenz mit E-Fahrzeugen Ball – ob UPS, Hermes oder DPD. Doch keiner tüftelt so intensiv wie die Post an Eigenentwicklungen. Sie setzen vielmehr auf Partner der Autobranche. Über eine Testphase mit E-Fahrzeugen der Autohersteller sei die Zustellung bisher aber noch nicht hinaus gekommen, heißt es beim Paketdienstleister DPD. Es mangelt vor allem an eines: An passenden Fahrzeugen.
(... was ja seltsam ist ... denn alle bisherigen (Verbrenner-)Zustellfahrzeuge gibt es als ELEKTROUMBAU ... nur ob der PREIS da das Problem ist ?)

9,5 Millionen Euro Fördermittel

Das Großprojekt, das die Deutsche Post und die Experten in Aachen auf die Beine stellen, bleibt selbstverständlich auch auf höchster politischer Ebene nicht unbemerkt. Und so ist es auch kein Zufall, dass Bundesumweltministerin Barbara Hendricks am Dienstag ebenfalls im deutsch-niederländischen Gewerbegebiet vorbeischaut. „Was hier entsteht, ist von großer Bedeutung“, sagt Hendricks.

Bis zum Jahr 2020 wird das Bundesumweltministerium die C02-freie Brief- und Paketzustellung der Post mit insgesamt 9,5 Millionen Euro fördern. Einzige Voraussetzung: Die Erkenntnisse der Entwickler sollen auch anderen Unternehmen zur Verfügung gestellt werden.
„Wenn wir über Elektromobilität sprechen, dann sprechen wir oft von Pkw, die privat genutzt werden“, sagt Hendricks. „Der Wirtschaftsverkehr gerät dann oft in den Hintergrund. Dabei ist es gerade der Wirtschaftsverkehr, der aufgrund zunehmender Logistik in Zukunft in den Städten größer wird. Von einer emissionsarmen Lösung sollen daher auch andere Unternehmen profitieren.“


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