ZF Saarbrücken plant Zukunft ohne Getriebe

Startbeitrag von BdasB am 07.09.2016 06:29

[www.saarbruecker-zeitung.de]
ZF Saarbrücken plant Zukunft ohne Getriebe
Konzern baut saarländischen Standort zu einem internationalen Leitwerk für Elektromobilität um
Der ZF-Konzern will in zehn bis 15 Jahren im Saarland kaum noch Getriebe bauen. Immer weniger Autos seien künftig mit Verbrennungsmotoren und Getrieben unterwegs. Stattdessen soll Saarbrücken Produkte für Elektromobilität fertigen.

Antworten:

Irgendjemand muss doch die Produktion besserer weichmagnetischer Materialien übernehmen. Gute Erkenntnis.

von Bernd Schlueter - am 07.09.2016 07:54
Das könnte die elektrische Revolution bringen.
Deutschland klebte wie kein anderes Land an den mechanischen und hydraulischen Getrieben. Dabei könnten, nach Entwicklung geeigneter weichmagnetischer Materialien, kleine elektrische Getriebe sogar bessere Wirkungsgrade erreichen als mechanische.
Ganz nebenbei ist dann der Grundstein gelegt für den Sieg der Elektromobilität.

Nach allem, was ich da in der Saarbrücker Zeitung lese, geht es um Antriebsstränge ohne Zahnräder. Das kann nur bedeuten, ein elektrisches Getriebe mit bisher in Deutschland bisher unbekanntem Wirkungsgrad, das dann automatisch mit dem Verbrenner mit elektrischem Antriebsstrang ein vollelektrisches Fahrzeug bilden kann.
Für die seltenen Fahrten über weite Strecken genügt dann die gelegentliche Zuladung eines leichten Generators, herausnehmbar und mit einem zweipoligen Stecker koppelbar. 1000 Betriebsstunden Haltbarkeit reichen dann vollauf, entsprechen diese doch 100.000km zusätzlicher Reichweite. Motorradhersteller fertigen längst solche Motoren.

von Bernd Schlueter - am 09.09.2016 05:54
Der neue Opel Ampera deutet dorthin, in welche Rictung die Entwicklung geht: in Richtung Batterien, die heute kein Hersteller mehr hrausnehmbar gestalten will. Was ich allerdings für einen Fehler halte, denn damit schränkt man den Anwendungsbereich der Fahrzeuge ein: meiner Ansicht nach sollte man die Fahrzeuge möglichst flexibel halten: Einen großen Teil der Batteien herausnehmbar, damit man je nach Bedarf Laderaum gewinnt oder einen gasbetriebenen, leichten Verbrennergenerator hinzuladen kann, für den man in der ganzen Welt Tankstationen finden kann. Die kann man notfalls auch auf Benzin umstellen. Ohne Katalysator. Notfalls. So etwas könnte ZF im Auge haben.
Sinnvoll wäre es natürlich, solch einen leichten Generator auch als BHKW tauglich zu machen. Das Zweitauto steht dann mit Gasanschluss in der Garage , lädt, versorgt das Haus und das örtliche, dezentrale Netz mit Strom und heizt die Siedlung.

Schon gewusst? Ein teures Schaltgetriebe ist bei den Plänen von ZF völlig überflüssig. Es genügt, den kleinen Verbrenner per mechanischer Kupplung an den Elektromotor zu koppeln, der selbstverständlich auch als Generator wirkt. Statt einer mechanischen Kupplung kann es auch ein Freilauf sein. Mit Anwurfmöglichkeit.

von Bernd Schlueter - am 03.10.2016 08:14
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