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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 2 Monaten
Beteiligte Autoren:
Manfred aus ObB, Emil, BdasB

IAA Nutzfahrzeuge 2016: Kernthemen Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität

Startbeitrag von BdasB am 22.09.2016 19:36

[www.heise.de]
IAA Nutzfahrzeuge 2016: Eine neue Transport-Ära bricht an

Alle zwei Jahre trifft sich die internationale Nutzfahrzeug-Branche in Hannover zur weltweit größten Messe für Transport, Logistik und Mobilität. Kernthemen der IAA 2016: Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität



[www.heise.de]
IAA Nutzfahrzeuge Hannover – E statt D


Vor kurzem noch unvorstellbar, jetzt als seriennahe Studie: MAN stellt einen e-Truck auf Basis der konventionellen Sattelzugmaschine TGS 4x2 BLS-TS vor. Den Antrieb übernimmt ein 250 kW starker E-Motor. Drehmoment: 2700 Nm. Lange Strecken? Fehlanzeige. Aber im so genannten Verteilerverkehr ist der Batterie-elektrische e-Truck realistisch.

Antworten:

Zitat
BdasB
Lange Strecken? Fehlanzeige. Aber im so genannten Verteilerverkehr ist der Batterie-elektrische e-Truck realistisch.


Im Verteilverkehr nimmt man normal keine Sattelzüge. Insofern stellt sich schon die Frage was die Studie soll.

Aber akkubetriebene LKWs auf Langstrecke werden wir wohl lange nicht sehen. Die müssten eine sichere Reichweite von mindestens 500 km haben damit das zu den Lenk- und Ruhezeiten passt (Pause nach spätestens 4,5 h). Und dann muss der Akku innerhalb von 45 Minuten wieder voll sein. Da man den Akku nur im unteren Ladebereich bis etwa 60 % Kapazität wirklich schnell laden kann, müssten eventuell 2 Pausen a 30 Minuten gemacht werden.

Nimmt man einen Verbrauch von 150 kWh/100 km an dann müssen 750 kWh Akkukapazität installiert werden. Bei einer Energiedichte von etwa 150 kWh/t wären das also rund 5 t Akkugewicht. Nach Abzug von 1 t für die Verbrennerkomponenten bleiben rund 4 t weniger Zuladung über. Das könnte der Gesetzgeber durch eine der 40 t Grenze auf 44 t kompensieren.

Das Problem dürfte aber weniger das Gewicht, sondern das Volumen des Akkus sein. Man hat an der Sattelzugmaschine nicht so viel Platz für die Batterie, außer man gestaltet das Fahrgestell völlig um.

Der Preis für den Akku alleine dürfte derzeit mehr als 200.000 € betragen.

Machbar ist das auch erst dann wenn eine Infrastruktur für das Laden vorhanden ist. Die Schnellladung tagsüber erfordert eine Ladeleistung von etwa 1 MW, etwa so viel wie 8 Tesla Supercharger, oder mindestens CCS-Säulen mit 300 kW.

Hier besteht noch die Chance dass die bisherigen LKW-Hersteller zuerst auf den Markt kommen, vorausgesetzt sie tun sich zusammen und bauen LKW-Supercharger und für das Laden über die Nacht normale Lader mit geringer Leistung für Ladung in 10-12 h ähnlich dem Supercharger Netz auf.

Tesla ist schon in den Startlöchern und könnte auch hier den Markt aufrollen, vorausgesetzt das Kapital ist da.

von Emil - am 23.09.2016 05:17
Zitat
Emil

Im Verteilverkehr nimmt man normal keine Sattelzüge. Insofern stellt sich schon die Frage was die Studie soll.


Und wie soll ich nun einen Einstig zum Granteln finden, wenn Du mir meine Zeile vor wegnimmst :mad:

von Manfred aus ObB - am 23.09.2016 06:37
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