Forschungsprojekte rund um die Elektroauto-Ladung ...

Startbeitrag von BdasB am 05.10.2016 20:37

[www.elektroniknet.de]
Forschungsprojekt Delta:Datensicherheit beim Laden von Elektrofahrzeugen

... echt jetzt ??? ... schon wieder ... das laeuft doch schon ...  und drei Jahre lang ... 

Aus dem Pressetext
Elektromobilität muss komfortabel und sicher sein. Um Elektrofahrzeuge in puncto Datensicherheit und Datenintegrität auf die Überholspur zu bringen, wurde das Projekt "Datensicherheit und Datenintegrität in der Elektromobilität beim Laden und Eichrechts-konformen Abrechnen" ins Leben gerufen.

Den Ladevorgang aus der Ferne überwachen und Funktionen wie das intelligente Laden steuern, ist bequem. Aber ist das auch sicher?

Sowohl während der Fahrt, als auch beim Ladevorgang tauschen Elektroautos Daten aus. Um eine korrekte Abrechnung und Verbraucherschutz sicher zu stellen, müssen Datensicherheit und Datenschutz immer gewährleistet sein. Ein valides Datensicherheits- und Datenschutzkonzept zur Einbindung der E-Fahrzeuge in das Smart Grid bildet die Grundlage zum Ökostromladen sowie für die Etablierung und Nutzung von Mehrwertdiensten. So wird Elektromobilität komfortabel und sicher.

Die internationale Standardisierung hat mit der Norm ISO 15118 eine Basis für die Kommunikation zwischen dem E-Fahrzeug und der Ladeinfrastruktur geschaffen. An der Prozess- und Wertschöpfungskette von Ladevorgängen und Mehrwertdiensten sind jedoch weitere Akteure beteiligt: Drittanbieter, Energieversorger, Netzbetreiber, Flottenmanager oder auch Fahrzeughersteller mit Service-Leistungen wie Kartendiensten. Hier ist die Kommunikation heute noch nicht standardisiert. Auch erfasst die Normung bisher weder die Absicherung des Fahrzeugs und der Ladeeinrichtung selbst noch die Absicherung der angebundenen Backend- und Abrechnungssysteme.

Erklärte Zielstellung des Projektes "Datensicherheit und Datenintegrität in der Elektromobilität beim Laden und eichrechtskonformen Abrechnen", kurz Delta, sind deshalb durchgängiger Datenschutz und Datensicherheit bei Mess- und Abrechnungsprozessen für den Elektromobilitätsnutzer. So bewertet das Projekt in den kommenden drei Jahren die Anforderungen an Datenschutz und Datensicherheit hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit, aber auch in Bezug auf Verständlichkeit, Alltagstauglichkeit und Angemessenheit – zum Beispiel durch prototypische Umsetzung. Delta erstellt Handlungsempfehlungen für Produkthersteller, Infrastruktur- bzw. Service-Anbieter (Schwerpunkt KMU) und Normungsgremien. Das Projekt macht fortlaufend die Ergebnisse für eine weitere wissenschaftliche Forschung bekannt und hat die Weiterentwicklung der ISO 15118-Normenreihe im Fokus.

Das Projektkonsortium besteht aus DKE Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE, dem Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart FKFS, dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie SIT, innogy SE (Konsortialführerin), der Physikalischen Technischen Bundesanstalt PTB, dem Lehrstuhl für Kommunikationsnetze der Technischen Universität Dortmund und der Webolution GmbH sowie V2G Clarity und itsecworld als weitere Partner.


[www.v2g-clarity.com]
[www.dke.de]

DELtA – Mit Datensicherheit gegen Hacker        

E-Autos hinterlassen beim Laden und Abrechnen eine Menge Daten, mit denen sich Rückschlüsse auf den Fahrer ziehen lassen. Die Ladesäulen könnten Hackern außerdem als Einfallstore in das Stromnetz dienen. DELtA analysiert, wie sicher die Abrechnungssysteme für Elektrofahrzeuge auf dem Markt sind und erarbeitet Empfehlungen für eine bessere Datensicherheit.

Industriepartner: RWE



... hier noch ein par FORSCHUNGSPROJEKTE ...


BiLawE – Kochen mit dem Elektroauto   

Mit dem bidirektionalen Laden werden Elektrofahrzeuge zu mobilen Energiespeichern, die Strom wieder in das Netz zurückspeisen können. Bisher funktioniert das Laden nur in eine Richtung: Die Akkus der E-Autos nehmen Elektrizität aus dem Netz auf. Das Projekt BiLawE entwickelt die nötigen Stromtankstellen und die Leistungselektronik für den wechselseitigen Stromfluss, der auch noch induktiv – also kontaktlos –  funktionieren soll. Mit der Rückspeisung können die E-Autos helfen, das Netz zu stabilisieren.Industriepartner: Bosch, Greening



LADEN 2020 – Bedarf an Ladeinfrastruktur      :hot:

Nur mit einem flächendeckenden Netz von Ladesäulen werden E-Autos zum Massenphänomen. Bei LADEN 2020 ermittelt das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) aus der nationalen Mobilitätsbefragung den Bedarf an Ladesäulen und erarbeitet ein Konzept für die deutschlandweite Infrastruktur.



SD-SE – Kostengünstige Alternativen zu Ladesäulen

Ein Netz von Ladepunkten bedeutet neue Milliardeninvestitionen – doch sind die wirklich nötig? Die TU Berlin untersucht im Projekt SD-SE, ob das sogenannte Mobile Metering nicht günstiger ist als das Aufstellen tausender Ladesäulen. Die Elektronik für das Abrechnen des getankten Stroms steckt dabei in einem Ladekabel oder im Auto selbst. Geladen wird an einfachen Steckdosen.



IILSE und STILLE – Laden ohne Stecker 

Ganz ohne Stecker kommt das induktive Laden aus. Internationale Standards für die Technik und das grenzüberschreitende Abrechnen per Roaming fehlen aber noch. Das Projekt STILLE erarbeitet Vorschläge für weltweit einheitliche Normen – damit auch das Laden im Urlaub nicht zum Problem wird. Im ähnlich gelagerten Projekt IILSE kooperieren  Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) besonders eng mit japanischen Partnern.

Industriepartner (STILLE): P3 Automotive



eBusCS – Tankstellen für Elektrobusse

In einigen deutschen Städten wie Hamburg und Münster fahren sie bereits durch die Straßen: Elektrobusse im öffentlichen Nahverkehr. Das Projekt eBusCS entwickelt einen internationalen und herstellerunabhängigen Ladestandard für die emissionsfreien Fahrzeuge.

Industriepartner: ABB, Siemens, MAN, EvoBus


... und ...

FlexJoin – Schnellere Produktion von Batterien

Nicht nur Tesla arbeitet daran, seine Batterieproduktion so rasch wie möglich zum Laufen zu bekommen. FlexJoin beschleunigt die Produktion von Batteriemodulen und Batteriepacks mit Hilfe einer Modulbauweise und einer neuen Lasertechnik. Dank des Verfahrens sollen auch neu entwickelte Batterien schneller in die Produktion gehen.

Industriepartner: Bosch, Binder Tecsys, F&K Delvotec, Heraeus



POLICE und InnoDeLiBatt – Recycelbare Akkus

Die mangelhafte Möglichkeit zum Recycling von Batterien ist derzeit noch eine der größten Schwachstellen von E-Autos. Im Projekt POLICE werden demontierbare Akkus entwickelt, sodass beispielsweise einzelne defekte Zellen ausgetauscht und die Speicher länger eingesetzt werden können. Durch den höheren Restwert könnten die Kaufpreise sinken. Beim ähnlich gelagerten Projekt InnoDeLiBatt soll neuartiges Batteriemodul den Montageprozess vereinfachen und eine automatisierte Demontage ermöglichen.

Industriepartner: Street Scooter, Futavis, Stratasys; Greening, Elring Klinger



PRO-E-Traktion – Smarte Motorenproduktion  

Das Projekt PRO-E-Traktion überträgt das Konzept der Industrie 4.0 auf die Herstellung von Elektromotoren. Die Produktionsanlagen werden digital miteinander vernetzt, das soll die Herstellung beschleunigen, Kosten sparen und die Qualität der Motoren verbessern. Von den neuen Verfahren sollen alle Hersteller profitieren.

Industriepartner: BMW, Thyssen Krupp, Trumpf, Otto Bihler Maschinenfabrik, RF Plast



SmartBodySynergy – Bauteile für alle Antriebsarten   

Auf Benziner werden Autohersteller noch lange nicht verzichten. Damit könnten sie in eine Kostenfalle laufen, denn parallele Produktionsstraßen für Teile von konventionell und alternativ angetriebenen Autos kosten. SmartBodySynergy entwickelt Rohbauteile, die sich für Fahrzeuge aller Antriebsarten einsetzen lassen – ob leichtes E-Auto oder wuchtiger Benziner.

Industriepartner: Mercedes, FFT Produktionssysteme, Flexis, Isra Vision, Schmalz



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