Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
4
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Andreas106, Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, BdasB

VDA-Lobby-Wissmann "macht keinen Sinn wenn die Politik mit Verboten kommt"

Startbeitrag von BdasB am 11.10.2016 07:15

[www.deutschlandfunk.de]
Lobby-Wissmann
"Verbotsstrategien waren noch nie klug"
"Wir glauben, dass es keinen Sinn macht, wenn die Politik mit Verboten agiert", betonte der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie

(ja-neee-is-klaaaarrr ... Gurt/Kat &Co. habt ihr alle FREIWILLIG verbaut ... wer es denn glaubt ...)

VDA-Präsident Matthias Wissmann hat Überlegungen der Bundesländer zu einem Verbot von Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2030 eine Absage erteilt.

Interesaantes Interview ... das Wissmann-Frettchen windet sich durch jede Frage ... mit sollte/koennte ... will ich nicht ...
Auszugsweise:
Eventuell werde durch die Herstellung synthetischer Kraftstoffe in den kommenden Jahren auch der Verbrennungsmotor wieder "eine völlig neue Qualität auch unter Klimagesichtspunkten bekommen".
Wissmann weiter ... "Aber die Frage, ob ein Elektroauto die beste Lösung ist, hängt vor allem von der Frage ab, ob wir den entsprechenden Strom haben, regenerativen Strom. Ein Elektroauto in einem Land, das weitgehend aus Kohlekraft seine Energie bekommt, ist möglicherweise unter Klimagesichtspunkten wesentlich weniger wirksam als ein hoch moderner Diesel."
"Sollte es gelingen, synthetische Kraftstoffe herzustellen mit null Emissionen, dann könnte es sein, dass die Verbrenner eine erhebliche Perspektive haben, insbesondere in den Ländern, in denen es einen großen Anteil von Kohlekraftstrom gibt ..."


LIEBER DIE ENERGIEVERSCHWENDUNG AUF DIE SPITZE TREIBEN (NUR DAMIT SICH NICHTS AENDERT)
Strom zu Sprit kein Problem - aber E-Autos mit Strom schon ... WTF ...


Wissmann argumentiert im Interview mehrfach Richtung synthetischer Kraftstoffe - dies deutet auf das BImSchG hin ... "Wasserstoff aus EEG statt Biosprit" => [67183441.foren.mysnip.de] ...
da ist dem VDA die Energieverschwendung lieber (Hauptsache es aendert sich nichts) ...


+++



[www.heise.de]
Keine Neuwagen mit Verbrenner: Widerstand wächst
Krischer bezog sich bei seiner Kritik auf eine – parteiübergreifend beschlossene – Stellungnahme des Bundesrates vom 23. September 2016 zu einer „europäischen Strategie für emissionsarme Mobilität“. Darin wird die Brüsseler Kommission gebeten zu prüfen, wie sich die bisherigen Steuer- und Abgabenpraktiken der Mitgliedstaaten auf die Förderung leiser und abgasfreier Mobilität auswirken.

Auf dieser Basis solle die Kommission dann Vorschläge für einen effizienteren Einsatz von Abgaben und Steuern unterbreiten, „damit spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden“. Die Stellungnahme wurde mit Mehrheit angenommen, was bedeutet, dass auch Landesregierungen mit SPD und Unionsbeteiligung zugestimmt haben müssen.

VDA-Präsident Matthias Wissmann sagte der dpa, weder die Bundesregierung noch die EU-Kommission forderten ein Verbot des Verbrennungsmotors ab 2030.
Ist das Lobbyfrettchen nun schon Sprecher der Bundesregierung/EU ? (Naja - wer die Gesetzte diktiert kann ja glaich auch ...)
Und aus der Stellungnahme des Bundesrates abzuleiten, „dass die deutschen Bundesländer oder der Bundesrat politisch belastbar ein Verbot des Verbrennungsmotors fordern, ist abwegig“. Er warnte vor einem politisch erzwungenen Aus für den Verbrennungsmotor. Dies „kann für den Klimaschutz sogar kontraproduktiv sein. Denn nur wenn Strom aus regenerativen Quellen kommt, sind Elektroautos wirklich emissionsfrei.“ (weil Verbrenner ja mit Zuckerwatte fahren)

[www.heise.de]

+++

[de.reuters.com]
Bundesrats-Beschluss befeuert Streit um Öko-Autos

Gespalten waren auch die Länder bei der Abstimmung von Ende September, deren Ergebnis erst jetzt öffentlich bekannt wurde: Das SPD-regierte Niedersachsen mit dem Konzernsitz von Volkswagen plädierte wie die Mehrheit der Länder für das Aus des Verbrennungsmotors. Das grün-schwarz regierte Baden-Württemberg, wo Daimler und Porsche sowie viele Zulieferer sitzen, stimmte wegen der Sorge um Arbeitsplätze dagegen. "Wir arbeiten nicht mit Fristen", sagte Regierungssprecher Rudi Hoogvliet. Stattdessen sollte die Industrie, die schon den Weg zu Elektroautos eingeschlagen habe, mit Grenzwerten und Anreizen zum Umstieg bewegt werden. Auch Bayern, Heimat von BMW und Audi, stimmte dagegen.

Anlass für die Stellungnahme des Bundesrates war die Mitteilung der EU-Kommission unter dem Titel "Eine europäische Strategie für emissionsarme Mobilität".[nL8N1A64KN] Die Länderkammer erklärt dazu unter anderem, sie sei der Überzeugung, dass "spätestens ab dem Jahr 2030 unionsweit nur noch emissionsfreie Pkw zugelassen werden". Dafür sollten Vorschläge zum "effizienten Einsatz von Abgaben und steuerrechtlichen Instrumenten" unterbreitet werden. Theoretisch könnte dies eine höhere Benzin- und Dieselsteuer sein.

INDUSTRIE UND GEWERKSCHAFT KRITISCH

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) nannte das Votum des Bundesrats daher irrelevant.

Antworten:

Zitat
BdasB


Wissmann argumentiert im Interview mehrfach Richtung synthetischer Kraftstoffe - dies deutet auf das BImSchG hin ... "Wasserstoff aus EEG statt Biosprit" => [67183441.foren.mysnip.de] ...
da ist dem VDA die Energieverschwendung lieber (Hauptsache es aendert sich nichts) ...



Ja des stand Gester hier im ELWEB * Wasgibtsneis * ( Neideitsch " News" ) nur des is so Nei net :rolleyes:

Sondern aus 2014 und nicht von der Autolobby angeschoben, sondern von EEG und Brennstoffzellen Lobbyisten
Eine Meldung von damals

[www.speicher-bar.de]

Zitat
13. Oktober 2014
Sehnlich erwartet hat das neue Gesetz, dem der Bundesrat im September mit 16 zu Null Stimmen zustimmte, die deutsche Wasserstoff- und Brennstoffzellenindustrie. Denn es enthält eine Verordnungsermächtigung, mit der die Anrechnung von Elektroautos, Wasserstoff und methanisiertem Wasserstoff auf die neue Treibhausgasquote kurzfristig umgesetzt werden könnte, sobald die EU den Weg dafür frei macht. Die EU-Kommission muss insbesondere festlegen, wie die CO2-Emissionen von Wasserstoff und synthetischem Methan bemessen werden sollen.


Eventuell könnt sein das die EU dazu irgendwas gepfurzt hat, allein es wird seinen
sozialistischen Gang gehen, den auch die EU * hält weder Ochs noch Esel auf *


p.s. wer das Fettgedruckt ließt, merkt das Eautos nur eine Alibiveranstalltung, deshalb ja
auch Modelle und Preise die nie dem derzeitigen Alltagsauto das Wasser reichen können :p

von Manfred aus ObB - am 11.10.2016 12:29
Strom wird in der Bundedsrepublik immer noch nicht umweltfreundlich hergestellt und damit erübrigt sich jede Diskussion über die Umweltfreundlichkeit von Elektrofahrzeugen.
Der Mammutanteil der elektrischen Energie wird durch ineffektive Verbrennungsmotoren hergestellt, wozu ich auch die Uranverbrennerturbinen und Kohle-Dampfkraftwerke zähle.
Der Verbrennermotor gehört dezentral neben unser Haus, das mit der Abwärme beheizt wird und auch die Nachbarn, bitte steuer- und abgabenfrei beheizt und mit umweltfreundlich erzeugtem Strom versorgt.
Zu diesem Zweck sollten tunlichst die vorhandenen Verbrennermotoren benutzt werden, die noch in unseren Fahrzeugen eingebaut sind. Wir sollten nicht mit Verboten reagieren, sondern die Weiterverwendung in Blockheizkraftwerken zu Pflicht machen. Ich stelle fest, Politiker haben von Technik keine Ahnung und meinen, die Umweltverpestung durch bloße Geldüberweisung nach Norwegen aufheben zu können.

von Bernd Schlueter - am 15.10.2016 09:49
Zitat
Bernd Schlueter
Wir sollten nicht mit Verboten reagieren, sondern die Weiterverwendung in Blockheizkraftwerken zu Pflicht machen.


Die Verbrenner in Autos taugen nichts für ein Blockheizkraftwerk. Die sind für ca. 2500 bis 3000 Betriebsstunden ausgelegt. Die würden spätestens im zweiten Jahr die Grätsche machen.
Ein Kollege hatte vor ein paar Jahren ein "günstiges" BHKW gekauft. Das war dann ständig kaputt. Danach holte er sich einen Dachs, der läuft.

von Andreas106 - am 16.10.2016 07:21
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.