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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

Projekt STILLE: Erforschung induktiver Ladesysteme

Startbeitrag von BdasB am 14.10.2016 07:32

[www.p3-group.com]

Projekt STILLE erfolgreich gestartet
13 internationale Partner arbeiten gemeinsam an Empfehlungen für interoperable induktive Ladesysteme
Projektvolumen der geförderten Partner: ca. 9 Mio. Euro
Fördermittel: ca. 4 Mio. Euro
Fördermittelgeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Projektträger: DLR

Das Projekt ist Teil des
Förderprogramms „ELEKTRO POWER II: Elektromobilität – Positionierung der Wertschöpfungskette“, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
gefördert wird. Im Rahmen von STILLE werden bestehende Standardisierungsvorschläge technisch validiert, hinsichtlich ihrer Interoperabilität bewertet und gemeinsame Empfehlungen abgeleitet.
Die Projektergebnisse fließen während der Laufzeit von Mai 2016
bis Dezember 2018 kontinuierlich in die Arbeit der nationalen und internationalen Standardisierungsgremien ein und treiben dadurch die Festlegung der
Interoperabilitätsbedingungen induktiver Ladesysteme maßgeblich voran ...

Im ersten Schritt werden dabei Leistungen bis 7,7 kW betrachtet. Für die Energieübertragung in diesem Bereich soll bereits Ende 2016 eine erste Empfehlung in STILLE erarbeitet werden.
Im Laufe des Projekts sollen dann weitere Untersuchungen im Bereich bis 22 kW stattfinden ...



... oder so ... [www.greencarcongress.com]
SAE J2954 Wireless Charging on track to make decision for WPT 2 (7.7kW) in January; planned commercialization in 2020

In a program track on Charging Infrastructure at the World of Energy Solutions Conference in Stuttgart, Germany this week, Jesse Schneider (BMW), SAE Taskforce Chair, Wireless Power Transfer and Alignment Methodology, presented the recently published SAE TIR, Wireless Power Transfer (WPT) for Light-Duty Plug-In/ Electric Vehicles and Alignment Methodology (earlier post) along with plans for standardization by 2018 to support commercialization. The SAE TIR J2954 contains a normative specification for both the vehicle and infrastructure side coils for the power level WPT 1 up to 3.7kW and informative specifications for WPT 2 to 7.7kW.

The current timing plan projects a commercial rollout of Wireless Power Transfer infrastructure by 2020. The SAE J2954 Standardization plan includes coordinated bench and vehicle testing, industry consensus work (standards documents) and three milestones from 2016-2018 in support of commercialization of wireless power transfer by 2020.


... Ladesysteme gibt's ja schon ein paar ... von Brusa bis Qualcom ... vermutl. aber ohne interoperable Wertschoepfung ?

[www.ise.fraunhofer.de]

[www.justpark.de]

Antworten:

Es gibt inzwischen so viele teure Ladesäulen, dass man sich endlich ernsthaft um vernünftige induktive Lösungen Gedanken machen sollte.
Ich denke da einmal an die Lösung, die General Motors in den USA in den Volta und in die Ladesäülen eingebaut hat.
Auf engstem Raum, kann man da, wassergekühlt, Hunderte von Kilowatt Leistung ohne nennenswerte Störstrahlung übertragen.
Ich würde dabei ein System bevorzugen, bei dem der Wandlertrafo gleich auch Übertragungsspule ist. Auf diese Weise kann man den Gesamtwirkungsgrad über die eines bloßen Wandlers steigern. Insbesondere kann mehr Raum für die Wandlerspulen vorgesehen werden.
Wandalen sind leider auch unter unseren Kindern zu finden und ich bekomme, seitdem ich auf Zeichen von Vandalismus achte, Bedenken, ob in die Straßendecke eingelassene HF-Leiter nicht doch Anlass zu Schabernack, sowohl durch Kinder, wie auch religiös Durchgeknallte gibt.
Wenn Parkplätze flächendeckend mit solch einem Induktionssystem ausgerüstet werden, dann doch eher für geringe Leistungen von vielleicht 1000 Watt, bei denen über nacht gerade der Akku nachlädt, was tagsüber verfahren wird. Da könnten in vielen Fällen auch 500 Watt ausreichen. Wer weiter fährt, verwendet die in schon, meiner Meinung nach, ausreichend vorhandenen Ladesäulen. Aber das Gros der Fahrzeuge ist schon mit 200 Watt gut versorgt.
Bedenken wir, steht ein Fahrzeug 50% der Zeit auf solch einem überaus billig herstellbaren Parkplatz, erntet es im Jahr über 1750kWh, bei einem Verbrauch von 15kWh/100km ausreichend für 11.000km, für ein Zweitfahrzueg mehr als ausreichend.
Diese Energie könnte man kostenlos zur Verfügung stellen,ohne, dass Missbrauch getrieben würde.

Jetzt gehe ich noch weiter und stelle fest, dass mit einer entnehmbaren Leistung von nur 50 Watt pro Fahrzeug 2500km Fahrt bzw. nicht unerhebliche Nachladung und Ladungserhaltung möglich sind. Bei 50 Watt würde auch dafür gesorgt, dass Missbrauch zur Elektroheizung vermieden wird. Eine billigste Leiterschleife von 1km Länge würde auf einer Straßenseite über 100 Fahrzeuge gleichzeitig versorgen, die wild hintereinandergeparkt werden könnten.

Die Entlastung des Versorgungsnetzes wäre enorm. Auch würde man smart einspeisen, sprich, man würde die eingespeiste Leistung zwischen 0 und 500 Watt modulieren.
Weder Netzgebühren, noch Steuern, noch Umlagen würden anfallen für diesen "Regelstrom", der nicht mehr als 3 Cent/kWh Unkosten erzeugt und zeitweise sogar "negativ" belohnt wird.

Durchschnittlich nur 50Watt pro Fahrzeug in 50% der Zeit, das kostet dann im Jahr 200kWh im Werte von 6 Euro. Die sind in der KFZ-Steuer bei weitem enthalten.

Also, hier habt Ihr die Lösung, die sich beliebig variieren lässt und die Attraktivität von Elektrofahrzeugen enorm bereichert.

Parksäulen Zuparken ist hingegen baba.

von Bernd Schlueter - am 14.10.2016 11:13
Nobelpreis für Herrn Collins:
Der Resonanz-Saugkreis ermöglicht es, aus der einfach im Straßenbelag gebetteten Leiterschleife eine Leistung von einigen Hundert Watt zu ziehen, ohne, das andere auf den Induktionsplätzen parkende Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen werden.
Ich behaupte, ein solches Niederleistungs-Induktionsladesystem von nur durchschnittlich 200 Watt pro Fahrzeug würde 70% der Fahrzeuge von den kostenpflichtigen Ladesäulen fernhalten und bei den restlichen 30% die Ladezeit an den Säulen nicht unerheblich verkürzen.

Nein, die angestrebten 7,7kW sind verzichtbar.

von Bernd Schlueter - am 14.10.2016 22:19
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