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Erster Beitrag:
vor 8 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 3 Wochen
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Bernd Schlueter, BdasB

Minister Gabriel will Initiative für EV-Akkus

Startbeitrag von BdasB am 28.11.2016 08:52

[diepresse.com]
Gabriel will Initiative für Elektroauto-Akkus

"Wir sollten eine große Initiative starten, um eine eigenständige Batteriezellenproduktion und -forschung für alle europäischen Autohersteller aufzubauen", sagte der SPD-Politiker dem Magazin "Der Spiegel".

Antworten:

Erfinden mit der Brechstange

Der ist schon gut für eine Marke, unser Minister. Nach ihm sollten wir die Superbatterie nennen. Walter Ulbricht plante auch alle ungelegten Eier im Vorhinein, Entsprechendes kam heraus. Unserem großen Sozialdemokraten steht es , je nach Misserfolg, frei, die Batteriemarke "Walter Ulbricht" oder "Sigmar Gabriel" zu nennen.
Ich hoffe, er hat noch genügend Wunderwaffenentwickler, über die er verfügen kann. Im Moment sähe ich nur die Möglichkeit, auf bereits Vorhandenes zurückzugreifen. Alle deutschen Entwicklungen stellten sich bisher als Wunderkolibris, jedenfalls als Pleiten heraus. Uns fehlen die fähigen Entwickler. Minister haben wir schon genug.
Sollte sich das Wunder einstellen und irgendjemand kommt doch auf die zündende Idee für eine Neuprodukion, die auch das hält, was behauptet wird, dann ist die Mitarbeit von Wirtschaftswissenschaftlern gefragt, vorher nicht.
Eine zündende Idee, die ganz auf bewährte Technik zurückgreift, hatte Elon Musk. Er bietet den Strom für seine bisherigen Kunden kostenlos an. Ich könnte mir vorstellen, dass er keinerlei Förderung von unserem Staat erhält, im Gegenteil, nur Hindernisse, die ihm in den Weg gestellt werden.
Mit ein wenig Entgegenkommen würde der in unserem kleinen Europa dezentrale Versorgungsnetze für seine Tankstellen aufbauen. Klar, da könnten sich auch die wirklich Aktiven für die Energiewende, die vielen Betreiber alternativer Energieanlagen anschließen. Aber nein, was Hugo Stinnes und Adolf Hitler einmal in die Welt gesetzt haben, darf ja nicht angetastet werden.
Vielleicht sollte Gabriel mal den Koran zu Rate ziehen. Der hat sich auch in über 1000 Jahren nicht den Veränderungen der Welt angepasst.
Bei Mohammed wurden wenigstens noch einige Wunder wahr, so brachte er seinem Pferd bei, am Felsendom einen meteriefen Krater als Hufabdruck zu hinterlassen, der ihn samt Gaul in den Himmel katapultierte. Nein, damit nicht genug, das hatte noch niemand fertig gebracht: er teilte den Mond in zwei Teile und klebte ihn anschließend wieder zusammen.
Warten wir mal ab , wie lange unser Minister für sein großes Wunder benötigt!
Die Weitsichtigkeit unseres Gröfaz sollte sich Gabriel wirklich nicht zum Vorbild nehmen. Übrigens erprobte man damals schon Wasserstoff-Brennstoffzellen, verlief leider, wie viele andere mit der Brechstange angefasste Projekte, im Sande.
Ich denke da nur an das Evonik-Projekt, großspurig als "Keramikbatterie" in den Himmel gehoben. Schöne Keramik, Porzellanpulver und -fasern.

Ich denke, Daimler muss nur mit etlichen Milliarden überschüttet werden, dann beginnt der kometenhafte Aufstieg der Evonik-Batterie.
Gegründet wurde Evonik zur Clementzeit, Parteifreund Werner Müller ist Aufsichtsratvorsitzender. Genossen unter sich, Standort Kamenz in Tradition der DDR-Brechstangenplanwirtschaft. Ich bin mehr für freie Marktwirtschaft, ohne auf Hitlers Monopole zurückgreifen zu müssen.

Forschung muss sein, aber bitte mit Augenmaß und nicht mit der Brechstange.

Litarion, Litec...

von Bernd Schlueter - am 28.11.2016 10:32

Re: Erfinden mit der Brechstange

Evonic stellte mit Landesunterstützung groß auf der composites aus.
Viele der keramischen Produkte des großen Konzerns waren ausgestellt, darunter auch die Revolution des Jahrhunderts, die temperaturbeständigen keramischen Matten, aus denen auch die Separatoren der Litec- und Litarionzellen des Konzerns bestehen.

Der Daimlerkonzern hat, so wurde mir versichert, sich nicht nur zurückgezogen, sondern auf Dauer die Zusammenarbeit aufgekündigt.
Sollten Tesla und Daimler den Trugschluss erkannt haben, dass vor der Explosion von Zellen die nicht so hoch temperaturfesten Separatoren durchaus noch nicht geschmolzen sind und die Zellen des Evonik-Konzern keinesfalls besser als die von Panasonic sind?

Degussa wurde inzwischen auch vom Evonik-Konzern aufgekauft und damit auch die von mir als besonders wichtig erachtete Vakuumschmelze. Die haben die Herren aber bereits weiter verhökert, ins Ausland.
Da ich nicht zu viel Gutes vom Essener Konzern hörte, könnte sich das sogar zu einem Glücksfall entwickeln. Der neue Eigentümer äußerte sich bereits, dass nicht daran gedacht werde, die Vakuumschmelze zu schließen und die Entwickler in die Arbeitslosigkeit zu entlassen.
Obwohl die neuen Besitzer ein Bankenkonsortium sind.
Vielleicht gibt es ja Schlimmeres, als Heuschrecken?
Die Essener waren drauf und dran, den Hanauer Betrieb zu liquidieren.
Im gleichen Gebäude befand sich zeitweise auch die atomare Intelligenz
der Bundesrepublik. Siehe Plutoniumskandal zur Zeit Fischers.

von Bernd Schlueter - am 02.12.2016 08:23
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