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Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, R.M, Hotzi-47, Eba_M

Wall B Ladestationen mit Gleichstromfehlerschutz

Startbeitrag von Ralf Wagner am 16.01.2017 10:11

Die korrekte Absicherung von Ladestation war ein teures Thema, da ein Gleichstromfehlerschutz notwendig ist. In erster Linie kann das ein RCD (Fi) Schutzschalter Typ B, der leider 400 - 500 € kostet.

Eine große Erleichterung ist der Schutzschalter von Doepke der einen einfachen Typ A RCD mit einem Gleichstromfehlerschutz kombiniert und etwa die Hälte eines Typ B RCD kostet. Typ DFS4EV.

Wall B als Hersteller von Wallboxen hat jetzt den Gleichstromfehlerschutz direkt in die Wallbox integriert, so dass die Wallbox mit einem kostengünstigen RCD Typ a abgesichert werden kann. Nach meiner Information arbeiten die Wallboxen mit Controllern der Fa Phönix die auch den Gleichspannungsschutz liefern.

Eine Wallbox 11 kW lässt sich jetzt mit Installation für unter 1000 € installieren. Z.B Wall B Eco 11 kW 699€ + RCD Typ A + Installation

[shop.wallbe.de]

rw

Antworten:

Hallo Ralf,
wie schätzt Du diese Ladeboxen von Henning ein:

Ladebox B3200R - ohne allstromsensitivem FI für 599 €

Ladebox B3200RD - mit allstromsensitivem FI für 899 €

Bei Henning bekommt man den allstromsensitiven FI von Döpke auch einzeln.

Die Industrienettopreise der üblichen Ladeboxen, z.B. auch von ABL, dürften eher darunter liegen. Bei größeren Mengen z.B. für die Autoindustrie sogar deutlich darunter. Aber auch Stadtwerke z.B. bekommen da bessere Konditionen. Läßt hoffen, dass die Preise für uns Endabnehmer auch mal fallen.

Eine Frage noch: Soll, kann oder darf man eine Wallbox mit allstromsensitivem FI an eine Haussteckdose anschließen, wenn bereits ein normaler FI vorhanden ist? Also Allstrom-FI hinter einem herkömmlichen FI. Die Frage ist vor allem für die Anwender wichtig, die ihre Box vom Haken nehmen und unterwegs irgendwo an herkömmliche Drehstromdosen anschließen. Ein mittlerweile übliches Verfahren. Kein NG-kick, kein Juice Booster, einfach die Ladebox mitnehmen. Also nur ein Gerät kaufen, wird insgesamt billiger.

Gruss, Roland
Und irgendwo hörte ich, dass moderne Hausnetze jetzt sowieso mit allstromsensitivem FI ausgerüstet sein müssen, schon wegen der vielen Geräte mit elektronischen Netzteilen und Umrichtern drin, mittlerweile fast Standard auch bei Waschmaschinen, Kühlmöbeln usw.

von Hotzi-47 - am 16.01.2017 18:49
So öffentlich muss ich ja aufpassen was ich schreibe :-).

1. Henning Bettermann ist mit seinem Controller bekannt. Ich habe Gutes gehört von den Platinen und Controllern. Ich nehme an es ist die aktuelle Variante verbaut an dem auch die Teslas laden können. Der Rest der Box ist Standardware, d.h. RCD, Schütz,

2. RCD B hinter RCD A sollte gehen. B sollte schnell genug abschalten um A zu schützen. Genau das macht WallB ja jetzt auch, im Verteiler einen RCD A in der Box nur noch der Gleichstromfehlerschutz.

Gruß
Ralf

von Ralf Wagner - am 16.01.2017 19:16
Ein RCD B hinter dem A ist nicht zulässig, da schon die möglichen 30mA beim RCD B den RCD A erblinden lassen könnte. Der RCD A-EV löst schon bei 6mA aus, ist also für den davorliegenden RCD ungefährlich.

Für einen ZOE geht aber nur ein RCD B

von Eba_M - am 22.01.2017 00:07
Hallo

Und da der Zoe der einzige ist der so was braucht eigentlich für private Ladestationen vollkommen überflüssig, macht alles nur teurer da man einen komplett neuen Strang legen muß.

Und 6 mA halte ich für ein Witz, wenn die Kondensatoren in den Ladegeräten mal etwas älter werden viel Spass.


Gruß

Roman

von R.M - am 22.01.2017 08:19
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