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Erster Beitrag:
vor 8 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 8 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, Manfred aus ObB, schachtelhalm, BdasB

Verbundvorhaben EV-Routenplnung "DieMo RheinMain"

Startbeitrag von BdasB am 27.01.2017 08:27

... und wieder mal ... [www.elektroniknet.de]

Verbundvorhaben EV-Routenplnung "DieMo RheinMain"  ...  Informationsplattform www.vielmobil.info 
Optimale Routenplanung für E-Fahrzeuge ... "Ohne Ladestress ankommen"


Für viele Fahrer von Elektrofahrzeugen sind es die zentralen Fragen: Wie weit bringt mich die Batterie und wo kann ich sie möglichst schnell wieder aufladen? Ein Online-Routenplaner des Fraunhofer-Instituts LBF ermöglicht nun Fahrten mit Berücksichtigung des Energiebedarfs zu planen.

Mit dem kostenfreien Routenplaner www.vielmobil.info können sich Nutzer anhand aktueller und prognostizierter Verkehrszustände verkehrsmittelübergreifend eine Route im Rhein-Main Gebiet auswählen. Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Verbundvorhabens DieMo RheinMain erweitern die Projektpartner ivm GmbH, Betreiber der Informationsplattform, und das Fraunhofer LBF den Routenplaner gemeinsam um den Baustein Elektrofahrzeug. Damit lassen sich diese Fahrzeuge mit ihren speziellen Anforderungen wie Restreichweite der Batterie und Lademöglichkeiten in die Routenplanung einbeziehen. Für die Reichweite wird eine Verbrauchsberechnung für Elektrofahrzeuge hinterlegt, um energieeffizient vom Start- an den Zielort zu gelangen.
Energieeffizientes Routing heißt zweierlei: Zum einen kann sich der Nutzer, beispielsweise mit Angaben zu Beladung oder Startzeit – und damit verbunden dem Verkehrsaufkommen – die Verbrauchswerte seines Elektrofahrzeugs für die jeweilige Strecke kalkulieren lassen. Und er kann sich die Route mit dem niedrigsten Energiebedarf berechnen lassen.

In die modellbasierte Energiebedarfsrechnung des Fraunhofer LBF fließen Angaben zum Fahrzeugtyp, Beladung, Außentemperatur, Geschwindigkeitsverlauf in Abhängigkeit von der Strecke und vom Verkehrsaufkommen sowie die Steigung im Streckenverlauf ein. Grundlage der Angaben ist eine Simulation, in der sich komplexe mathematische Gleichungssysteme verbergen, die das entsprechende physikalische Verhalten des Fahrzeuges beziehungsweise der entsprechenden Bauteile beschreiben.
Im Rahmen des Projektes DieMo RheinMain hat das Fraunhofer LBF im Simulationsprogramm atlab/Simulink ein Fahrzeugmodell für die Verbrauchsberechnung aufgebaut und unterschiedliche Modellierungsansätze untersucht. Das Modell bildet die wesentlichen Verbraucher von den Fahrwiderständen bis zu den Antriebsstrangverlusten ab. Es berücksichtigt auch Heizung, Klimaanlage und andere geringere Nebenverbraucher. In einer sogenannten Rückwärtssimulation liefert das Modell als Ergebnis einen Energiebedarf bei vorgegebener Geschwindigkeit.

.... ob die auch Parameter wie Bereifung (Groesse DRUCK), Windwichtung, Agressionspotential der Verkehrsteilnehmer, etc. etc. ... mit einbeziehen ??? ;-)

... wer laengere Zeit in seinem EV unterwegs ist bekommz "ein Gefuehl" fuer die Reichweite ... und wenn immer mehr EVs mit 300-600km Reichweite auf den Markt kommen relativiert sich das
"Reichweitenproblem"

Antworten:

Kommt mir vor wie - Tesla hat das schon, und wenn es keiner nachmacht, dann ist es wohl nicht so "quewl" - und jetzt will es der BND und hat dem Bundesamt für Schadsoftware (BSI, Bundestroianer und Co KG aA) den Auftrag gegeben und "Frownhofer" macht immer gerne Sachen, wo bei mir die Augenbrauen und manchmal auch der Hut hochgehen.

von schachtelhalm - am 29.01.2017 10:00
Zitat
BdasB
und wenn immer mehr EVs mit 300-600km Reichweite auf den Markt kommen relativiert sich das "Reichweitenproblem"



Bzw. es verlagert sich von der Straße in den Geldbeutel :o


Wenn es * das Problem * nicht geben würd, wieder bzw. es wenn Efahren zum Klimaschutz
dienlich ( welcher Klimaschutz, den gibt's doch garnicht mehr ) sein sollte, dürfte es
den Trend zum 300-600 Kilometer Eauto garnicht geben, da der große Akku siehe Tesla
nur dem geschuldet das die C-Rate bei größeren Leistungen ( Ampelrennen, oder Teslarennsport,
upps da geht das Rennen auch nur über 60 Kilometer, doch ein Reichweitenproblem )
einen großen Akku bedingt, also Marketing statt Klimaschutz :sneg:
Zefiix wieder bzw. dicke Hosen machen mit Eauto statt wie bisher mit Ferrari, Porsche und CO :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 29.01.2017 11:38
Hallo Manfred,
Du behauptest der große Akku beim Tesla braucht man nur für die hohe Leistung? Sicher ist die hohe Leistung dienlich Elektrofahrzeuge populär zu machen, es ist aber eher ein Nebeneffekt der Kapazität.

Ein großer Akku erhöht die Nutzbarkeit der Elektrofahrzeuge, ebenso wie die schnelle Ladbarkeit. Man braucht nicht lange zu simulieren um festzustellen, dass es sich mit einem 300 km Auto stressfreier fährt als mit einem 100 km Auto.

Die großen Kapzitäten bringen auch den neuen Effekt, dass auch Bordsteinparker ohne eigene Lademöglichkeit sinnvoll ein Elektrofahrzeug nutzen können. Bei den neuen Fahrzeugen mit großer Batterie wie z.B. der Opel Ampera-E kommt man in einen Reichweitenbereich wie es auch konventionelle Fahrzeuge haben. Für viele wird es reichen einmal in der Woche laden zu gehen. Es wird dabei vielleicht die Wahl geben per AC zu laden während der Arbeit oder beim Einkaufen oder an einen urbanen Schnelllader, die ebenfalls in Arbeit sind.

Du schreibst "welcher Klimaschutz, den gibt's doch garnicht mehr" da habe ich noch nicht aufgegeben wie Du offenbar. Es gibt Dinge zu verbessern, insbesondere die Fake-Diesel von der Straße zu bringen.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 30.01.2017 20:43
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