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Bernd Schlueter, BdasB

Deutsch-niederländisches E-LKW-Projekt eGreenLastMile (eGLM) gestartet

Startbeitrag von BdasB am 15.02.2017 09:58

[www.elektromobilitaet.nrw.de]
E-LKW-Projekt eGreenLastMile (eGLM) gestartet

Deutsch-niederländisches Pilotprojekt für Elektrolastwagen gestartet

Ein Konsortium niederländischer und deutscher Transport- und Logistikunternehmen arbeitet in den nächsten 3½ Jahren gemeinsam an der Einführung eines Wagenparks mit Elektro-Lkws. Für dieses Projekt, das von der Europäischen Union finanziell unterstützt wird, ist ein Etat von 5,2 Mio. Euro angesetzt.

Etat von 5,2 Mio. Euro

Vollständig elektrische Lastwagen mit einer Kapazität von über 40 t, dies klingt wie eine Lösung für die ferne Zukunft. Oder doch nicht? Technisch wäre sie möglich, doch die Umsetzung ist aufgrund der hohen Investition ein Hindernis. Ein Konsortium niederländischer und deutscher Transport- und Logistikunternehmen bündelt daher die Kräfte. Durch die gemeinsame Auftragsvergabe für die Anschaffung von neun Elektrolastwagen mit schneller Ladeinfrastruktur generieren die Unternehmen den Umfang, der für die Rentabilität der Investition erforderlich ist. Die Elektrolastwagen werden für den Transport auf den „letzten Kilometern“ eingesetzt, relativ kurzen Strecken, die vor allem in Logistikhotspots wie in Nordrhein-Westfalen in Deutschland und Limburg in den Niederlanden zurückgelegt werden. Durch die Bewältigung der letzten Kilometer der Logistikkette mit Elektrolastwagen ist eine Verringerung schädlicher Abgase in der Luft möglich. Die abgasfreien Elektrolastwagen tragen damit zu einer erheblich reineren und gesünderen Umwelt bei.

EU-Förderprogramm Interreg

Das Projekt eGreenLastMile oder eGLM wird im Rahmen des INTERREG-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt und von der Europäischen Union, der Provinz Limburg und dem Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen finanziell unterstützt. LIOF, die Entwicklungsgesellschaft der Provinz Limburg, leitet das Projekt.
FIER Automotive, ein auf nachhaltige Mobilität spezialisiertes Unternehmen, fungiert als Mitinitiator und operationeller Manager. Ferner sind folgende Transport- und Logistikunternehmen beteiligt: Meulenberg, Köpen, Samskip, die deutsche und niederländische Niederlassung von CTV und KLG.

Auftaktveranstaltung am 16. Februar 2017

Die offizielle Auftaktveranstaltung für das Projekt, das „electric Green Last Mile“ oder eGLM heißt, findet am Donnerstag, den 16. Februar, um 14.00 Uhr im Gouvernement an der Maas in Maastricht statt. Anmeldungen richten Sie bitte per E-Mail an Projektmanager Rob Kroon von FIER Automotive, e: rkroon(at) fier.net.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung wird erklärt, wie die elektrischen „Heavy duty-Trucks“ im Logistiksektor für Container und Verteilung in den Regionen Nordlimburg und Duisburg eingesetzt werden. Außerdem werden auch Experten und Erfahrungsexperten ihre Ansichten zur Zukunft der nachhaltigen Logistik vorstellen.

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Andere Sichtweise

LKW-Motoren sind stark und wirkungsgradstark. Sie kratzen an der 50% Grenze. Zudem ließen und lassen sie sich stark verbessern. Zusammen mit einer sorgfältiger abgestimmten selektiven Katalyse (agent blue, eigentlich gelb, weil Pipi) stoßen sie weit weniger Schadstoffe aus als unsere kohlebefeuerten Stromkraftwerke.
Wenn ich es recht überlege, braucht ein LKW nicht längere Strecken elektrisch zu fahren, es reicht ein Elektrozusatzantrieb für die Stadt und für Steigungen. Zum Überholen, da ist dieser auch nervenschonend für die anderen Verkehrsteilnehmer.
Ich habe kürzlich Bremerhafen besichtigt, da wäre es vielleicht sinnvoll, wenn auf der Fahrt zum und vom Hafen die Batterie wieder aufgeladen würde. Den Verkehr muss man erst einmal gesehen haben! Horst Hobbie weiß, wovon ich rede. Und er freut sich auch schon, wenn er dort endlich seine Stromabnehmer ausfahren darf...:rp:
Aber sonst? Auf den Schlafplätzen, sprich Parkplätzen, da könnten sie auch elektrisch per Oberleitung versorgt werden, oder auch per Ladesäule. Aber sonst? ich meine, völlig überflüssig. Man kann die Turbomotoren auch flüsterleise machen und ein 200kW-Motor mit 500kW elektrischer Reserveleistung sollte eigentlich auch für die dicksten Brummer genügen, zumal man dann das laute Getriebe größtenteils einsparen kann. Also, eigentlich braucht man die Oberleitung nicht. Die Standversorgung mit Kaffeemaschine und Heizung geht auch per Schukostecker. Ein 100kWh-Akku mit 5C Belastbarkeit sollte für alle Fälle genügen. mal rechnen : 6%Steigung bei 1000m Höhenunterschied und Tempo 80, das heißt bei einem 50-Tonner 700kW Leistung und in 15 Minuten ist man oben.Das reicht für alle Fälle. Nein, da braucht man keine Oberleitung.
Siemens hatte zwar vor vielen Jahrzehnten so etwas gebaut, aber heute haben wir gute Akkus, die während der Fahrt wieder aufgeladen werden.

von Bernd Schlueter - am 15.02.2017 20:31
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