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thegray, bm3, schachtelhalm, Andreas106, wolfgang dwuzet, Berlingo-98

Tesla fürs Volk? Opels Geheimplan

Startbeitrag von Berlingo-98 am 16.02.2017 08:00

Es läuft vielfach durch die Presse, das "Manager Magazin" berichtet heute über Opel:

"Der Chef wolle Opel bis 2030 zu einer reinen Elektromarke umbauen, berichtet das manager magazin in seiner neuesten Ausgabe (Erscheinungstermin 17. Februar, ab Donnerstag, 16. Februar, ab 12 Uhr digital abrufbar)."

... und weiter:
"Welche Chancen der Elektro-Plan des Opel-Managements angesichts der Verhandlungen der GM-Spitze mit Peugeot Börsen-Chart zeigen jetzt noch hat, ist unklar.
Der Neumann-Plan gilt im Unternehmen als Ausbruchszenario und als Möglichkeit, das Überleben der Marke zu sichern.
Vor dem Hintergrund der Verluste der letzten Jahre sehe Neumann die Gefahr, dass Opel mittelfristig nicht ausreichend in die gleichzeitige Entwicklung von Autos mit Verbrennungsmotoren und Elektroantrieben investieren könne, heißt es im Unternehmen. Deshalb wolle er die Marke relativ früh komplett auf den Antrieb der Zukunft fokussieren. Schon ab 2030 sollten keine Verbrenner mehr angeboten werden."


Muss der Name jetzt so geschrieben werden: Op-EL.

Gruss, Roland

Antworten:

na dann isses klar, warum PSA interesse an opel zeigt,
dann kann ja die ganze elektromobilität des konzerns bei op-el stattfinden:spos:

von wolfgang dwuzet - am 16.02.2017 08:26
Mein Reden, schon vor Jahren, als die erste große Krise anstand, sagte ich zu meinem Kollegen: Opel solle komplett auf elektrisch umschwenken.
Das Logo muß nicht einmal geändert werden. Was bietet sich besseres an, als ein Blitz und dann noch die Farbe gelb. Besser geht's nicht. ;-)

von Andreas106 - am 16.02.2017 08:27
Nun Opel hat das Problem das die in der Vergangenheit seit den 90ern die Leute von GM alles incl. Ruf und Qualität kaputt gespart haben -

Angeblich das Entwicklungszentrum eines der moderenern sein soll - Weltweit. Wenn ich mich recht entsinne das meiste am Volta ebenfalls aus Rüsselsheim kam.

Bleibt aber, das in den letzten zwei Dekaden Die Manager nicht verstanden haben Opel wieder ein eindeutiges Profil zu geben - dem die dann auch noch dauerhaft gerecht werden.
Nur so gewinnt man Kunden, behaupte ich.
Eine Trennung - nun wir alle wissen beim US-Firmen hat immer alles erst in die Zentrale zu fließen- würde sicher so manches ehrlicher machen - auch "vor Steuern".

Sicher würden die dann zum Erfolg verdammt - und wenn die Franzmänner die Zügel nicht ganz so stramm nähmen - würden die Mitarbeiter in der Mehrheit ungeahnte "Kräfte" mobilisieren um es den "Ex-US-Eltern" zu zeigen.
Alleine schon weil die US-Mutter nicht mehr zum Vorteil ihrer US-KernMarken, den Vertrieb in anderen Ländern der Welt Opel weiterhin verbieten könnte neue Möglichkeiten entstünden.

ABER zurück zum Kernland ist der Markt wirklich soweit in Deutschland ?
Hunderttausende von Autos im Jahr aufzunehmen !
ICH sage erstmal nein - Wir bekommen ja noch nicht mal eine Pedition für simple Schuko-Steckdosen auf dem Weg.
Wenn es den so kämme mit Opel, dann würden deren Lobbyisten auch im letzteren Punkt sicher erfolgreicher sein - ausnahmsweise mal zum Vorteil aller Bürger.
Und wenn das so kämme - Ein E-Rak für jeden Opel-Arbeits-Pendler.
Mannesman wurde von der Röhre zur Antenne -
Was wäre kürzer nach E-Fahrzeugpalette, passende Schwarm-KWK zu installieren dann könnte man auch noch die Motoren- und Getriebeproduktion am Leben erhalten.
Die E-Motorsteuerungen werden mit andere Software zu Wechselrichter für Regenerative Energien.
Dann ist der Sprung auch nicht Groß zum Regionalen Energie Anbieter - Kapital; Manpower; Wissen und Willen wäre sicher in der Belegschaft zu finden.
Und wer weiß vielleicht - V2G sogar anfängt Volkswirtschaftlich Sinn zu machen.

So wie es jetzt Läuft wird es mit Opel nichts mehr werden - denn die Zukunft zeichnet doch jetzt noch immer die Line weiter das es zukünftig viel weniger Produzenten geben wird - und Opel hat für GM keine Zukunft schon lange nicht.

von thegray - am 16.02.2017 12:05
Mein Traumfahrzeug war damals schon so ein RAK-E :spos: gewesen. Ideen seitens Opel waren scheinbar schon genügend da. Ich schätze mal, das dürfte damit jetzt nichts mehr werden... :angry: Hoffentlich wirds mit dem Ampera-e hier in D / AT wenigstens noch etwas, es wird jedenfalls langsam Zeit dass man wenigstens bestellen kann !

VG:

Klaus

von bm3 - am 16.02.2017 18:06
Zitat
bm3
Mein Traumfahrzeug war damals schon so ein RAK-E :spos: gewesen. Ideen seitens Opel waren scheinbar schon genügend da. Ich schätze mal, das dürfte damit jetzt nichts mehr werden... :angry: Hoffentlich wirds mit dem Ampera-e hier in D / AT wenigstens noch etwas, es wird jedenfalls langsam Zeit dass man wenigstens bestellen kann !

VG:

Klaus


Hi ich möchte dir Widrsprechen wenn dann nur mit sowas wie dem KTM/RaK-E.

A. Immer noch gibt es viel Res­sen­ti­ment gegen E-Technik, die kann man am besten mit ErFahrung abbauen.
B. Du wirst es evtl. kennen - Im Marketing-Jargon gibt es den Herden-Effekt: Einer rennt vor - Ein Paar traben hinterher um zu sehen was es da gibt wo der eine ....oder eben als Leitfigur angesehen wird. - das setzt dann einen großen Tros in Gang - innerhalb den es die gibt die Bisher absolut passiv waren aber jetzt die ersten sein wollen.......

Das ist mit einem RaK-E viel schneller und billiger umzusetzten UND falls man/ich doch daneben liegt "und einem die Bude eingerannt wird" dann doch ohne bzw. geringen Kanibalisierungseffekt im laufenden Artikelprogramm zu provozieren.

Auch ohne Steckdosen-Gesetzt wäre es kein Problem - die ersten 1-2 Jahresproduktionen könnten an Mitarbeiter gehen - die damit auf Schicht fahren und geladen Nachhause - die Infrastruktur in der Firma zu schaffen um ein paar Hundert Rak-E zu laden ist ein Klacks.

Mit einem entsprechenden Finanzierungspaket für Fimenmitarbeiter - Würde innerhalb der Belegschaft sicher wegen der Nachfrage und Kosteneinsparung für den täglichen Berufsweg - bald die Teile kontingentiert und teilweise Verlost oder als Bonussystem vermarktet werden müßen.

Opel hätte wiederum den Vorteil nicht nur Vorreiter in sowas zu sein sondern - den direktesten Weg für sich gebende Probleme oder eben viel wichtiger Verbesserungen aus der Belegschaft....
Und eben dieses Belegschaft würde dann auch noch ganz bestimmt kostenlose Außenwerbung machen (sieh mit einem Cityel zum Einkaufen fahren)- was würde wohl passieren wenn dann Bestellungen von OttoNormal angenommen würden?

Auf jeden Fall nicht so eine Absatzdebakel wie beim Twizy.

Und wie gesagt in der Zwischenzeit von Betriebs-Carrier zum öffentlichen Vermarktung, die Lobbyisten auf ein Steckdosen angesetzt.

1.Von Anfang an konstante Auslastung einer Produktionslinie
2.Kostenlose Verbesserungsvorschläge aus der Nutzergemeinde-Belegschaft.
3.Kostenloses Marketing und Schärfung den Firmen Profils
4.Wenn die öffentliche Vermarktung beginnt - geschultes Personal vorhanden. Und Stromversorgung zum Laden auch kein Anti-Kaufargument mehr.

Ups....

von thegray - am 16.02.2017 22:14
Opels Geheimplan ...

Der Opel Laubfrosch, "das selbe in grün" war ein Citroen.

Der Opel Vectra war ein VW Vento.

... und der Ampera ein Chevrolet.

Der Geheimplan, was bauen wir als nächstes nach?

Ohne GM wird es schwer, aber mit PSA könnte es gehen. So gross ist der Unterschied zwischen Ampera E und Peugot Ion oder Citroen C-Zero nicht. Also weiter in der Tradition, falls Opel noch zu retten ist.

Ich halte es für machbarer, als VW zu retten. Die sind wirklich nicht mehr zu retten.

von schachtelhalm - am 18.02.2017 10:02
Zitat
schachtelhalm

Ich halte es für machbarer, als VW zu retten. Die sind wirklich nicht mehr zu retten.


? to Big to Fail - trifft doch hier auch zu, oder?

von thegray - am 18.02.2017 14:56
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