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elweb news
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 9 Monaten, 4 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
thegray, Twiker76, dermanni98, Bernd Schlueter, BdasB

E-LKW ... erste Kleinserien ?

Startbeitrag von BdasB am 16.02.2017 09:17

[www.greencarcongress.com]

Mercedes-Benz starting small series production of heavy-duty Urban eTruck with electric drive this year for customer trials

Mercedes-Benz Trucks is bringing its all-electric heavy-duty truck (earlier post) to market in a small series this year. Following the presentation of the Urban eTruck with 25 t perm. GVW and a range of up to 200 km at the International Commercial Vehicle Show in 2016, the first vehicles will be delivered to customers this year.

The electric truck is based on a three-axle truck, with the entire conventional drivetrain replaced by an electrically driven rear axle with electric motors directly adjacent to the wheel hubs. Maximum output is 2 x 125 kW, while the peak torque is 2 x 500 N·m. In combination with the gearing, the torque at the wheel reaches 11,000 N·m.



[www.nachrichten.at]
MAN bereitet in Steyr Fertigung für Elektro-Lkws vor

STEYR. Prototypen von Zugfahrzeugen mit Batteriebetrieb werden auf die Straße geschickt. In den MAN-Labors in Steyr wird getestet und auf einem virtuellen Band die Montage entwickelt.



Antworten:

Ich behaupte, das wird der Durchbruch für die Elektromobilität, auch für PKWs. Die modulare Struktur wird zur Entwicklung unterschiedlicher Antriebe führen, darunter auch zu Akkus mit höherer Strombelastbarkeit.
Die Größe der Verbrennermotoren wird auf die Hälfte sinken, die höhere Elastizität der kombinierten Antriebe ermöglicht kleinere und leisere Getriebe. Die Hauptenergiequelle wird trotzdem der Verbrennermotor bleiben. In den vorgeschriebenen Ruhepausen auf den Parkplätzen ist genug Zeit, über relativ schwache Lader den relativ kleinen Batterievorrat aufzufüllen.
Da der Gesamtwirkungsgrad und die Umweltfreundlichkeit des LKW-Diesels die der Stromkraftwerke übertreffen wird, ist davon auszugehen, dass zumindest in der Sommerzeit der rein elektrische Antrieb vermieden wird. Noch ist der Feinstaubaustrag zu hoch und die Dosierung des agent blue nicht genau genug. Rekuperation und Geländegängigkeit werden durch den elektrischen Zusatzantrieb stark verbessert, der Energieverbrauch sinkt.

von Bernd Schlueter - am 17.02.2017 06:44
Für die Stadt wären eher Fahrzeuge wie der Streetscooter Work geeignet, also solche Riesentrümmer.

Wären OberleitungsLKW mit vergleichsweise kleinen Akkus nicht besser für längere Strecken?
Ich meine die ~700km/Tag eines LKWs wären mit Akkus ja eher nicht so einfach erreichbar und ziemlich teuer, wieso baut man dann nicht Oberleitungen an wichtigen Autobahnen? Mit deren Hilfe könnte sich so ein LKW während der Fahrt mit Strom versorgen und seine Akkus aufladen.

von dermanni98 - am 19.02.2017 15:12
Geh mal in Forum da findest du schon Beiträge zu !

Evtl. hat ja auch ein andere die Muße - gleich einen Link dazu raus zu suchen.
Von Vorteil ist natürlich mal zu rechnen was sowas kostet und wie sich das für einen Unternehmer under den derzeitigen und in naher zukunft abzeichnenden Möglichkeiten dann rechnen soll.

Mal als provokative Anregung - wenn die Bundesbahn das Netz und dessen Erhalt nicht selber bezahlen würde, wäre es wahrscheinliche eines der profitabelsten Unternehmen in Deutschland - behaupte ich mal !

Und man betrachte das mal - unter dem Kontext das LKW-Abgasentgiftung vorsätzlich abgeschaltet wird um einen kleinen 4Stelligen Betrag im Jahr einzusparen.
Bei modernen Fahrzeugen muß eine Speedlimiter vorhanden sein in serienmäßigen Bordelektronik - Auch der wird nicht selten Manipuliert.

Nur mal ein Link mal durch lesen - [www.zeit.de]

Dann wird einem klar - damit das Rentabel wäre, 10 oder evtl. sogar 20Milliarden zu investieren - man braucht ja auch UmschlagLKWbahnhöfe wenn der Batteriebetrieben LKW dann nicht zum Zielschaft.
Dann noch mal in Milliardenhöhe Betriebskosten pro Jahr.

Wo doch grade ein LKW auf Langstrecke das effizienteste DIESELFAHRZEUG IST!

:rolleyes:

von thegray - am 19.02.2017 17:38
700 km ist das Maximum was man am Tag fahren kann (2 x 4,5h Lz)
Das heißt aber Ladung aufnehmen losfahren ohne Zwischenstop (net mal zum Brunza) abladen...
Genau das habe ich ja auch schon geschrieben:
Maximal Klein LKw als 7,5 to elektrisch mit 200 km Reichweite und ner Hebebühne hinten dran... Das sind die Sammeltouren die man in der Stadt Tagsüber erledigt und nachts dann Fernverkehr...

Zur Erinnerung: Die Bahn hat meist schon überall Oberleitungen.
Man müsste als Bahn aber wieder flexibler werden... 3 Tage langer Transport per Bahn ist nicht mehr zeitgemäß...

Heißt aber rein batterieelektrisch kaum möglich, muss der E-Lkw eben sichere 400 km Reichweite haben und in einer Stunde das auch wieder nachgeladen haben...
Wenn man von 30 Liter Diesel auf 100 km mit 10 bis 15 to. Fracht ausgeht vgl. mit Elektro sind das bei einem Wirkungsgrad mal 2 ein Energiebedarf ab Akku von ca. 600 Kwh für die 400km.
Das macht Die Bahn schon besser da die Steigungen weniger stark sind.
Von der fehlenden Infrastruktur (eben diese Oberleitungen) an zB. der A 7 entlang mal ganz zu schweigen....
Da müsste man dann alle 500 m ein Windrad oder PV Anlage aufstellen um diese Leitungen zu füllen...Das würde laut Hr. Scheer um die 50 Mio kosten...und die Oberleitung kommt noch dazu...
Nen E Lkw mit ObLtg mit dann 100 km Reichweite kost dann ???
Muss auch noch hinzugerechnet werden...
Und nachts wenn kein Wind weht ???
Bei Müdigkeit oder mit Smartphone in der Hand (vor allem nachts oft zu sehen, weil im Fahrzeuginnenraum so komisch bläulich hell) schützt das nicht vor einem evtl. Grabenabflug... wenn Pech dann die Oberleitung abgerissen...
Wenn man dann noch überlegt wie viele Lkws nachts auf diesem Fernverkehr unterwegs sind (ich schätze alle 500 m einer in jeder Richtung) wird's spannend wenn ein Anstieg kommt...

Das einzig positive sehe ich ist die Leistung von 250 KW, sollte reichen.

Die billigen osteuropäischen Fahrer die mit Ihre Speditionen mit Sitz viel in zB. Österreich haben, dann in D als Sub Unternehmer für 50 Euro am Tag fahren 2 Monate lang nicht zu Hause waren und Lenkzeiten oder AD Blue Schummel scheiß egal, dann nicht mal Euro 1, hier auf deutschen Autobahnen unterwegs...

Pervers, irrsinnig, lebensgefährlich und so von allen akzeptiert oder sogar gewollt sind wir weit, weit weg von der Thematik OberleitungsLKW oder Elektro überhaupt...und wer hätte was davon ?

Kostenmäßig ein wahnsinniger Aufwand.

Besser wäre hier ein Hybrid Lkw mit einem 100 km Akku und 100 kW Verbrennungsaggregat so kommt man dann mit wahrscheinlich 20 statt 30 Litern auf 100 km aus ???
Gscheites Ad Blue im Tank für die Abgasreinigung und schöne Reku sollte wahrscheinlich billiger sein als diese sch... Oberleitungska.. .

Übriges diese gelben Post E Fahrzeuge (ca. 10 Stk.) stehen schon wochenlang in SHA auf einem Parkplatz vor ner Werkstadt rum...
ist es für diese Fahrzeuge noch zu kalt ??? Oder sind die Postler noch nicht geschult, oder...?

Viel Blabla, nix Arsch in der Hose und immer wieder dasselbe ?
Sehen wir doch bitte der Realität ins Auge....

haaaaahrrr..

von Twiker76 - am 19.02.2017 17:40
Zitat
Twiker76
700 km ist das Maximum was man am Tag fahren kann (2 x 4,5h Lz)
Das heißt aber Ladung aufnehmen losfahren ohne Zwischenstop (net mal zum Brunza) abladen...
Viel Blabla, nix Arsch in der Hose und immer wieder dasselbe ?
Sehen wir doch bitte der Realität ins Auge....

haaaaahrrr..



Wahuuuu ... interessante Rechnung von einem aus der Fahrpraxis...dat tut aber auch weh - so vernichtend;):cheers:

von thegray - am 19.02.2017 21:35
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