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VCOE: E-Autos um den Faktor 9 klimafreundlicher

Startbeitrag von BdasB am 23.02.2017 22:47

[www.oekonews.at]
VCOE: E-Autos um den Faktor 9 klimafreundlicher

 Eine neue VCÖ-Publikation macht deutlich: Elektrifizierung des Verkehrs nötig, um Energie- und Klimaziele zu erreichen -

Antworten:

Immerhin gehen die Ökonews-Autoren von einem Umsetzungswirkungsgrad von Verbrennungswärme in Strom von 40% aus, was wirklich etwas geschmeichelt ist. Trotzdem, Verbrennungswärme und Strom als gleich anzusetzen, ist einfach falsch.
Es gibt immer noch nicht genutzte Abwärme der Kraftwerke, da ist nicht dran zu deuteln und wer das ignoriert, versündigt sich an der Zukunft unserer Kinder.
10kWh auf 100 km Verbrauch, das will ich den Scheinökofreaks mit ihrem Tesla ja zugestehen, wenngleich auch das untertrieben ist. das Dreifache ist an Brennstoff erforderlich, um diesen Strom herzustellen und damit sind wir bei mindestens 3 Liter Brennstoff auf 100km. Dass der Strom dabei meist aus Kohle gewonnen wird, verbessert auch diese Bilanz nicht wesentlich und der Schadstoffausstoß von Kohlekraftwerken ist auch nicht besser.
Was das Stadtklima anbetrifft, gebe ich den Schönrednern recht, das könnte eine Umweltjury in meinen Augen sogar noch höher bewerten.
Aber dann sollte man nicht allgemein von Klima sprechen, sondern bei der Wahrheit bleiben.

Es könnte alles anders sein, ist es aber nicht.

von Bernd Schlueter - am 24.02.2017 04:48
Ich empfehle den Autoren auch mal die Schadstoffemissionen für SO2 und NOx für das Kohlekraftwerk das im wesentlichen nachts den Strombedarf für das Laden deckt, in die Betrachtung mit einzubeziehen. Da wird man dann feststellen dass das Elektroauto auch nicht sauberer ist als ein Euro6 Schummeldiesel.

Wir sind noch weit von sauberem Strom für Elektroautos weg. Da muss die regenerative Erzeugung noch vervielfacht werden wenn man den Ansprüchen gerecht werden will.

von Emil - am 25.02.2017 05:18
Hallo Emil,
wenn die EE-Erzeugung vervielfacht wird liegen wir aber dann bei 100% EE-Anteil.
Ich weiß nicht ob es dir entgangen ist, aber bei uns hier in der Nachbarschaft laufen die WEA auch nachts und auch die Biogasanlagen etc. .
Trotzdem brauchen wir gerne noch Zubau an EE-Anlagen..
Was zählt ist der europäische oder auch der deutsche Strommix und da ist es ein Faktum dass gegenwertig E-Autos schon mit deutlich weniger Schadstoffausstoß als Diesel-PkW bewegt werden. Und es wird eben jeden Tag mit jedem neu aufgebauten Solarmodul irgendwo und mit jeder neuen WEA noch besser zu Gunsten des E-Autos. Und dann gibts ja da in Zukunft auch noch V2G, V2H ....

@Bernd, nur immer über Kohlekraftwerke zu meckern nützt auch nichts.
Mach auch du was Gutes, tue was ! Baue PV-Anlagen auf oder wenn du das nicht wilst/kannst, investiere wenigstens irgendwo in erneuerbare Energieanlagen .
Nutze nur noch garantiert umweltfreundlich erzeugten Strom, es ist doch kein Problem zum entsprechenden Stromanbieter zu wechseln.

VG:

Klaus

von bm3 - am 25.02.2017 09:02
es gibt auch eine schöne Seite wo man anzeigen lassen kann wie viel % der Strom aus erneuerbaren stammt
wewewe.mix.stromhaltig.däää
PLZ eingeben...
muss es aber noch testen wie es geht.
Bisher habe ich geladen wenn Wind weht oder wie jetzt die Sonne scheint...das geht meist ganz gut...
Meist ist zwischen 1 und 4 Uhr nachts auch gut wenn der Wind weht...
Man kann sich schon selbst etwas helfen, ist halt etwas unbequem, aber möglich das man mit Elektro ganz gut sauberen Strom nutzen kann.
Nicht vergessen Großkraftwerke haben entsprechende Filter und chemische Verfahren wie beim modernen (ohne Schummel) Euro 6 Diesel das AdBlue. Wir müssten uns einig sein das entsprechende Kraftmaschinen die nicht beweglich, Schadstoffreduzierungen besser machbar sind. Das CO ² Problem ist jedoch sehr groß...
Gefahren werden kann mit E Mobil auch wie Sau. Entsprechend hoch ist der Energieverbrauch. Wenn man nicht bewusst tankt kann der Schadstoffausstoß höher sein.

Übriges der Reifenabrieb macht auch Feinstaub, je größer und schwerer die Reifen und das Auto, desto schlimmer...
Leichtlauf Energiereifen wahrscheinlich besser aber wie viel weniger, keine Ahnung...

von Twiker76 - am 25.02.2017 11:29
[www.eex-transparency.com]

Tatsächliche Stromproduktion

von bm3 - am 25.02.2017 13:51
ein bisschen zeitverzögert....
jetzt um 17 Uhr der Stand von 14 Uhr...
Da kann ich schneller reagieren wenn ich aus dem Fenster schau...

von Twiker76 - am 25.02.2017 16:00
Ach Leute was soll das ständige Gezeter; Nörgel ; mein Dreckstrom; in meinem Heize ich rum da ist dann auch nichts gewonnen; Umweltbilanzierungen; Großkraftwerke ; Lithum-Mangel usw.

Es ist doch nun mal so das eben erst mal das Ei gelegt werden muß und dann kann man weitere Hühner züchten - wenn man nicht anfängt an einem Ende der Wurst was abzuknappsen....

A: Unbestritten ist doch - CnHn Antriebe eine ganze Kette mächtiger Probleme mit sich brachte und bringt.
A.2 Die Probleme eigentlich in ferner Zukunft nicht wirklich genau absehbar ist.

B: Das zumindest in Deutschland immer mehr Alltags und und Kurzsteckenmobilität bis 100km verlangt wird für die Arbeit (bitte hier mal Aspekte Industie 4.0 und wegbrechen ganzer Berufszünfte mal außen vor; genauso die Diskussion des unbedingten Bürgereinkommen) die nächsten 15 hoffentlich 30 Jahre - also Hoffnung auf eine langsame Konversion - so bleiben wird.

C: Nicht jede Stadt oder Region das Kapital aufbringt den ÖPNV zu verbessern oder so wie Wien ein attraktiven Preisangebot zu machen - wer es nicht kennt pro Tag 1€ in der Jahreskarte (Besonders Pikant im Ruhrpot wenn man sich die Geschichte von RWE vor Augen hält und weshalb die Urmutter RWE entstanden ist und grade die die es nötig haben - kein Dividende mehr erwarten dürfen)

D: Die Versorger und Netzbetreiber sich trotz aller Verdummungswerbung - Vom Saulus zum Paulus, gegen ernsthafte Anpassungen des Marktes und Geschäftsstruktur wehren - sollten sich mal die Geschichte von Mannesmann vor Augen führen!

E: Bei immer mehr EE die Netze und Regellasten irgendwann an ihre Grenze kommen weil eben meist auf überregionale ; lahme; Großmannstechnik gesetzt wird.
E2: Doch irgend wann mal auf KWK dezentral umgeschwenkt werden muß.

UND DA IST DAS HUHN AUS DEM EI!

F: Wenn ausreichend EV im Markt gibt - natürlich begleitet von EE; es einen stärkeren Bedarf und auch argumentative Recht für einen breite Anwendung von KWK - um nicht zu sagen "natürliche Zwang"

G: NUR ein EV wirklich einfach - nicht mit CnHn effektiv bewegt werden kann!
G2: UND wer hat das als Gesetzt bestimmt das man nur Mit Letzenen Erden ein Effektives EV bewegen kann - in meinem Besten Zeiten habe ich mit 2 Dekaden alten NICD in einem Kleiderschrank 124Km auf der Landstraßegeschaft - was wohl mit günstig Produziertzen NiMh-aus einem EV1 erreicht hätte?

Dem gegenüber Lixx-Magan Drilling es heute Fahrzeuge gibt die nach 4-5Jahren grade mal an der 100Km-Grenze knapsen - Schade eigentlich ansonsten tolles Fahrzeug.

UN WATT SOLLN DAT NU SEI?

DIE UMWELTSCHONUNG IN DEM BEREICHEN WO EIN EV ES HEUTE NOCH SCHWERER HAT - besteht darin DAS man mit der ABWärme die man heute SINNFREI bei einem Verbrenner durch den Kühler in die UMWELT jagt - mit allen Begleiterscheinungen.
ZUM Heizen und Prozesswärme stationär gebrauchen kann.

DIE UMWELT profitiert nicht an den eingesparten im PKW Bereich also muß es nicht argumentativ , muß man garnicht an irgendwelchen Zöpfen herbei zerren sondern in der Einsparung VON HEIZUNGSANLAGEN!
Begleiterscheinung der Wegfall von schlechter Großkraftwerkstechnik und der WEGFALL von vielen ÜBERLAND-Stromtrassen.

Ich für mein Teil lass mich auf so Sinnfreies Klein-Klein suchen nicht ein.

Ich frage immer was machst DU mit den 50KW-Wärme die DU auf deiner Kurzstrecke jeden Tag Produziert mit allen schlechten Begleiterscheinungen?

Ups......

von thegray - am 25.02.2017 17:56
Es muss absolut etwas getan werden, damit die Primärenergienutzung verbessert wird, aber eine Schildkröte ist da schneller als der deutsche Staat. Ich kann nur jedem raten, unter der gegebenen Gesetzeslage die Finger von Blockheizkraftwerken zu lassen. Einmal verärgern wir damit unsere Monopolisten und Politiker, die untereinander eng befreundet sind, weil das ganze nur Sinn macht, wenn es dezentrale Netze mit freiem Energiehandel gibt, der nicht durch die unsäglichen Steuerstrafen die Energiewende zu einem Verlustgeschäft macht.
Was mich betrifft, ich wohne zwar in der Braunkohlenstadt Krefeld, aber das in Bezug auf die Energiewende vorbildliche Düsseldorf liegt 19km vor meiner Tür und Ihr dürft dreimal raten, wo ich inzwischen und immer noch die meisten Freunde habe. Freundschaften in über 80km Entfernung haben hingegen einen schweren Stand.
Zur Zeit liegt mein Bezug von umweltfreundlichem Düsselstrom für meinen Saxo bei ca 50%. Normalerweise liegt er höher. Dieser Strom ist übrigens nicht als umweltfreundlicher Strom gekennzeichnet, obwohl er es ist.
An den reichlich vorhandenen Solarstrom meiner Nachbarn komme ich nicht. Exclusivverträge, dir zwar gekündigt werden können, das ist aber mit dem Verlust von Vergünstigungen verbunden.

Interessante Aufklärung überDatenspione

Erkennbar an der großen Wasserdampfwolke über Düsseldorf

Im Winter schwindet die Wolke, dann wird damit geheizt, durch die sogenannte Brennwertnutzung.

von Bernd Schlueter - am 25.02.2017 23:07
Zitat
Twiker76
Nicht vergessen Großkraftwerke haben entsprechende Filter und chemische Verfahren wie beim modernen (ohne Schummel) Euro 6 Diesel das AdBlue. Wir müssten uns einig sein das entsprechende Kraftmaschinen die nicht beweglich, Schadstoffreduzierungen besser machbar sind.


Hier die Emissionswerte im deutschen Strommix:



Die Euro 6 Grenzwerte für NOx betragen für PKW mit Benzinmotor 60 mg/km und für Dieselfahrzeuge betragen sie 80 mg/km.

Damit man mit einem Elektroauto auf dem Wert des Dieselfahrzeugs liegt muss es mehr als 478 mg/kWh / 80 mg/km = 6 km/kWh fahren oder einen Verbrauch von weniger als 166 Wh/km oder 16,6 kWh/100 km haben. Das schaffen in der Realität nur wenige Fahrzeuge, wenn sie sehr sparsam gefahren werden.

Beim Feinstaub liegt die Grenze bei Diesel bei etwa 17 mg/kWh / 4,5 mg/km = 3,6 km / kWh oder 26 kWh/100km.

Vom SO2 brauchen wir gar nicht reden. Hier ist das Elektroauto bei aktuellem Strommix im Gegensatz zu den mit entschwefelten Brennstoffen betriebenen Verbrennern ein richtiger Schmutzfink. 321 mg/kWh wurden in 2014 emittiert.

Das Elektroauto bringt also derzeit wenn man den Strommix betrachtet in der Gesamtbilanz nicht etwa eine deutliche Verbesserung gegenüber einem Diesel. Allerdings hat das Elektroauto unbestreitbar den Vorteil dass die Emissionen vom Ort der Nutzung entkoppelt wird, außer schmutzige Kraftwerke liegen unter der gleichen Inversionsglocke, wie z.B. in Stuttgart.

Zitat

Wenn man nicht bewusst tankt kann der Schadstoffausstoß höher sein.


Wie tankt man bewußt?

Dies ist leider der Selbstbetrug den viele Öko-Elektroautofahrer begehen, wenn sie glauben sie könnten durch irgendeine Maßnahme beim Laden signifikant beeinflussen wie schmutzig der geladene Strom ist.

In dem Moment wenn man das Laden des Elektroautos startet dann produziert in der Regel keines der regenerativen Kraftwerke die zusätzlichen kWh mehr, da sie in der Regel schon an der Grenze des natürlichen Angebotes laufen. Stattdessen verbrennt irgendein mit Brennstoff befeuertes Kraftwerk mehr Brennstoff. Bei uns wird in der Regel noch ein bisschen Steinkohle aufgelegt.

Um den Schadstoffausstoß auch bei Elektroautos deutlich zu reduzieren muss durch weiteren Ausbau der regenerativen Erzeugung der schmutzige Strom aus dem Strommix verdrängt werden. Und natürlich wird es dann auch immer mehr Zeiten geben wo die Leistung den Bedarf in D immer wieder übersteigt. Erst wenn wir diese 100 % Phasen immer mehr haben kann man davon sprechen dass Elektroautos relativ sauber fahren. Bis dahin ist es nur ein Nullsummenspiel denn was mit Elektroauto an Strom mehr gebraucht wird kann ein anderer Verbraucher nicht aus dem Strommix nutzen, und muss zusätzlich durch Verbrennungskraftwerke produziert werden.

von Emil - am 26.02.2017 08:19
OK.
Beim Elektroauto gehe ich mit, bin eher bei 10 - 12 Kwh/100km.
Bei NOx eher noch weniger als 80 mg/km laut KIT (da sind Sie wieder) ist weit weniger mit AD Blue möglich (Diesel mit AD Blue ist das beste Antriebskonzept - auch wieder KIT) aber CO² ????

Warum wird eine zB. Entschwefelung bei Kraftstoffen durchgeführt und bei Großkraftwerkenbrennstoffen offenbar nicht ???
Allein schon bei der Entwicklung des Schadstoffausstoßes bei den Kraftwerken zeigt sich über die Jahre eine Verbesserung...

Bewusst tanken heißt vor allem bei Elektro wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Beim Brennstofftanken kann ich nur nach dem Preis schauen die Brennstoffe sind die gleichen.

Und genau: Weiterer Ausbau regenerativer Energie !!!!
Wir sind bei ca. 30 % Anteil bis jetzt und 2030 sollten es 100 % sein ?

Man sollte aber jetzt nicht den zB. Toyota Aygo mit dem zB. Tesla Model s vergleichen...

Schummeln die Kraftwerke nicht ? Oder sollen die Zahlen die Wahrheit sein...?
Die Werte bei Diesel und Benzin sollen wohl die Besten sein... aber nur wenn man eben nicht schummelt...

Ich stehe nach wie vor zu den Zahlen:
10k Euro, 100km Reichweite, unter 1000kg bis 4 Personen Platz,
Dann reicht Schuko oder bis zu 3,6 Kwh Ladeleistung aus und den Ladestrom den ich direkt aus meinem Inselsystem einlade rechne ich schon nicht mehr mit...

Fazit: Elektroauto ist besser außer im Winter... jetzt schon...

sg

von Twiker76 - am 26.02.2017 09:41
Hallo

Welche Co 2 Problematik die sehe ich nicht, erst mal ist der Anstieg des CO 2 Gehalts ein Zyklischer Prozess den man gut sieht wenn man die nicht manipulierten Diagramme des CO2 Anstiegs anschaut.

Auserdem steigt die Temperatur vor dem CO2 Anstieg.

Generell ist das kein Problem mehr als alles verbrennen können wir nicht, daher wird sich der CO2 Wert irgendwann stabilisieren.


Gruß

Roman

von R.M - am 26.02.2017 12:28
Emil, sowas kommt wohl dabei raus wenn der einzelne "Schlaumeier" zuhause meint er kann von seinem Wohnzimmer aus mehr als eine ganze Gruppe Wissenschaftler zusammen in einem Projekt leisten. :cheers:
Schon mal was von WTW-Betrachtungsweise gehört ?
Das hier stammt schon aus dem Jahr 2010:

[www.forschungsinformationssystem.de]

Dürfte zwischenzeitlich schon noch etwas besser für das E-Auto ausfallen.


Es gibt doch nichts was es nicht gibt Roman. :rolleyes:
Selbst hier trifft man scheinbar noch auf die Leugner der Zusammenhänge der globalen Erderwärmung.

von bm3 - am 26.02.2017 12:49
Zitat
Warum wird eine zB. Entschwefelung bei Kraftstoffen durchgeführt und bei Großkraftwerkenbrennstoffen offenbar nicht ???


Tja Twiker - weil in den KFZ eingesetzte Filter/Entgiftungssysteme mit dem Schwefel eine Problem haben.
Einerseits vergifteten die sich mit dem Schwefel anderseits mit mehr Schwefel erstehen während der Verbrennung ausgesprochen unerwünschte Nebenprodukte. Das mögen noch nicht mal die Ölhersteller denn ein Teil dieser Nebenprodukte findet sich durch Kondensation an der Zylinderwand dann im Oel wieder und verschlechtert dessen Eigenschaften - wofür dann wieder Additive eingesetzte werden - was dann dann das Spiel den Teufel mit dem Belzebub austreiben entspricht.... weil das wieder andere Additive ....usw.

Den Großkraftwerken ist das Egal - die Entschwefelen nach der Verbrennung - mal plakativ formuliert was meinste woher die ganzen Gipskartonplatten so billig herkommen. (denke mal an die Diskussionen vor 30 und Waldsterben/Bauwerksschäden/Sauererregen - da wurde das verpflichtend eingeführt.)

Daher haben wir eben die Diskussionen bei den Schwerölverbrennenden Frachteren und Cruisern - der "Flüssigteer" den den die Verheizen ist das übelste neben PVC und Uran das man sich vorstellen kann da wurde bisher kaum entgiftet - weshalb dessen und wegen des Feinstaubs grad Hafenstädte - oh Wunder die größten Belastungen in der Atemluft aufweisen.

von thegray - am 26.02.2017 13:54



Bildquelle siehe Zitat

Zitat
bm3

Selbst hier trifft man scheinbar noch auf die Leugner der Zusammenhänge der globalen Erderwärmung


[www.youtube.com]

von Manfred aus ObB - am 26.02.2017 13:55
Natürlich muss die elektrische Energie aus den Erneuerbaren kommen, dann hat das Elektroauto seinen maximalen Vorteil.
Nur mal zum Vergleich: wenn eine Million Elektroautos in Deutschland unterwegs sind, dann benötigen diese Autos gerade mal 0,3% der elektrischen Bruttoenergie in Deutschland. Diese Mengen sollten mit einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren doch wohl vorhanden sein.

von Ion-Fahrer - am 26.02.2017 16:48
das mit den containerschiffen ja das ist wohl das dreckigste an Fahrzeugen was unterwegs ist...das ist auch bekannt.
ich denke das wenn gewollt die stationäre verbrennung deutlich sauberer da die technik nicht mobil sein muss...
aufwand zum entschwefeln?
Damit der Kat oder abgasreinigung nicht drunter leidet...
warum ist ein euro 6 lkw besser als ein euro 6 pkw???
weil der lkw mehr platz für abgasreinigung und doch eine gute reaktionswärme entwickelt ??
nein wir haben kein co2 problem...:rolleyes:
mir reicht das diagramm von dem film die unbequeme wahrheit von einem ehm. fize prasident der usa...
eier oder hühner eieiei sind schon da!
wir sind aber blind....

von Twiker76 - am 26.02.2017 18:09
Zitat
Twiker76

ich denke das wenn gewollt die stationäre verbrennung deutlich sauberer da die technik nicht mobil sein muss...aufwand zum entschwefeln?

Damit der Kat oder abgasreinigung nicht drunter leidet...
warum ist ein euro 6 lkw besser als ein euro 6 pkw???
weil der lkw mehr platz für abgasreinigung und doch eine gute reaktionswärme entwickelt ??

nein wir haben kein co2 problem...:rolleyes:
mir reicht das diagramm von dem film die unbequeme wahrheit von einem ehm. fize prasident der usa...
eier oder hühner eieiei sind schon da!
wir sind aber blind....


Nun zu1 das auch etwas in 2 spielt - Stationäre Motoren werden - man nennt das "auf Strich" gebaut - soll bedeuten das man das was man erreichen möchte, Leistung oder Effizienz oder extreme Schadstoff Minimierung für einen "sehr schmales Leistungsband" optimiert.

Stell dir vor du sitzt im Fahrzeug und zwischen 800 und 2000 läst du die Kupplung schleifen und Würgst den Motor ab weil er da nicht die Wurscht vom Teller zieht. Bei 2200 kannste hingegen die Kupplung schnalzen lassen ; leer oder beladen das Teil zieht als wolle es die Welt auf eine andere Orbital schieben bei 2500 geht im dann aber schon wieder die Puste aus als wurde ein Asthmatiker durch einen Strohhalm atmend Leistungssport machen.

Das ist bei einem KFZ so nicht machbar bei KWK schon; ebenso Volllastanreicherung ein Fremdwort bei KWK sein kann wie auch nur mäßige Anwortzeiten auf Leistungsabfrage ...

Alles das ist für einen Motorenentwickler für Verbrenner ein Problem das man sich nur zwischen die Stühle setzten kann.

Stationäre Motoren grade in Bereichen von MicroBHKW würden vorzugsweise mit Gas laufen (alleine wegen der LAufruhe). Ein Verbrenner Monovalent mit Gas Betrieben aber ohne Abgasreinigung würde denke ich, auf ähnliche Schadstoffwerte kommen wie eine Benziner/Diesel mit 3-Wege Kat.

Warum LKW besser als PKW, nun erst mal sind es Effizientere Motoren 40Tonnen mit 40Liter zu bewegen würde bedeuten das ein Polo mit fast 1L/100km bei 100KM/h auf der Autobahn ....
Dann werden die auch seltener in einem Breiten Leistungsband betrieben; kennen weniger Kaltstarts usw.
Ich denke das der Fahrzyklus ohne hin ein andere ist - natürlich da auch anders geschummelt wird.....



betrieben

von thegray - am 26.02.2017 18:40
Hallo

Einfach mal die wirklichen Kurven anschauen [www.emission-zero.de] nicht die gefakten.

Wie da manipuliert wird sieht man schon daran daß die Orginaldiagramme immer mehr aus dem Netz verschwinden.


Gruß

Roman

von R.M - am 26.02.2017 19:38
Zitat
Twiker76
Bewusst tanken heißt vor allem bei Elektro wenn die Sonne scheint oder der Wind weht.


Das meinst Du jetzt aber nicht wirklich ernst, oder?

Gerade bei der beschränkten Reichweite der meisten Elektroautos muss man dann tanken wann immer es geht.

Und hast Du schon mal von der Dunkelflaute gehört?

Davon abgesehen bringt das tanken dann wenn die Sonne scheint und der Wind weht keine zusätzlich kWh ins Netz. Solange die Erzeugungsleistung die vertikale Netzlast nicht übersteigt und deshalb regenerative Kraftwerke ab geregelt werden müssen bringt der Verbrauch durch Elektroautos nicht wirklich zusätzlichen Nutzen. Denn der regenerativ erzeugte Strom hätte auch durch andere Verbraucher genutzt werden, und zur Reduzierung der Erzeugung bei brennstoffbetriebenen Kraftwerken geführt.

von Emil - am 27.02.2017 05:28
Zitat
bm3
Emil, sowas kommt wohl dabei raus wenn der einzelne "Schlaumeier" zuhause meint er kann von seinem Wohnzimmer aus mehr als eine ganze Gruppe Wissenschaftler zusammen in einem Projekt leisten. :cheers:


Aha, so was kommt wohl dabei heraus wenn man sich eine Gruppe von "Schlaumeiern" irgendwas ausdenkt um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen. :rolleyes:

Du gehörst anscheinend nicht zu den "Schlaumeiern" wenn Du anstatt dass Du die Fakten die ich vor gerechnet habe zu widerlegen, uralte Studien bemühen musst, die nicht mal auf meine Argumente Bezug nehmen, zitierst. :rolleyes:

Was ist an meinen Zahlen und der Berechnung falsch?

von Emil - am 27.02.2017 05:36
Zitat
Ion-Fahrer
Diese Mengen sollten mit einem weiteren Ausbau der Erneuerbaren doch wohl vorhanden sein.


Die sind eigentlich erst übrig wenn dauerhaft mehr als 100 % der Stromversorgung regenerativ erzeugt werden könnten. Denn bis die 100 % erreicht sind ersetzt neue regenerative Erzeugungskapazität die brennstoff-betriebenen Kraftwerke im Strommix für die bestehenden Verbraucher.

Was nützt es wenn die einen Verbraucher zwar rechnerisch sauberer werden, die anderen Verbraucher aber gleich dreckig bleiben?

Wie schon geschrieben, ich habe absolut nichts gegen Elektroautos, denn es hat unbestreitbar eine ganze Reihe von gravierende Vorteile.

Aber ich habe was dagegen wenn es immer als der heilige Gral betrachtet und bei jeder Gelegenheit übertrieben an Stellen schön gerechnet, und doch vorhandene Nachteile einfach unter den Teppich gekehrt werden. Das ist teilweise übelste Ökopropaganda.

von Emil - am 27.02.2017 05:47
Zitat
Twiker76
warum ist ein euro 6 lkw besser als ein euro 6 pkw???


Bezogen auf was ist der LKW besser?

Die Grenzwerte für LKW sind jedenfalls viel höher als bei LKW. Man kann das natürlich auf die t Gewicht umrechnen. Da braucht dann mein Wohnmobil auf Basis eines LKW bezogen auf den Kraftstoffverbrauch auch nur etwa die Hälfte eines SMART. :rolleyes:

Das mit den LKWs hat wahrscheinlich die LKW Lobby ins Spiel gebracht um positiv da zu stehen, und von ihren eigenen Defiziten abzulenken. Auch bei den LKWs hat sich in den letzten 10 Jahren hinsichtlich Effizienz praktisch nichts getan, was allerdings der aufwändigen Abgasreinigung geschuldet ist. Man braucht nur den spezifischen Kraftstoffverbrauch an g/kWh betrachten. Die besten LKWs lagen vor vielen Jahren um 180 g/kWh, und heute liegt der Wert eher wieder etwas höher.

von Emil - am 27.02.2017 05:54
Hallo Emil,

leider blendest du mit deinen "privaten" Zahlen jede Menge an Fakten zu Gunsten des E-Autos aus. Eine gewisse Beratunsgresistenz scheint auch da zu sein.
Nicht nur dass du die ganze Umweltproblematik bei der Ölgewinnung ausblendest mit Ölsanden in Kanada, Abfackeln von Begleitgasen z.B. in Nigeria und auf den Meeren, Tiefseebohrungen, Fracking ...
Du blendest auch noch aus dass alle veröffentlichten Emissionswerte zu Kraftfahrzeugen von der Autoindustrie mit zahlreichen Tricks ermittelt und absolut geschönt sind.In der täglichen Fahrpraxis weit überschritten werden !
Außerdem blendest du aus das jeder Verbrennungsmotor unabhängig von dieser Betrugssoftware,in der Kaltlaufphase, also auf den ersten 5 Kilometern regelmäßig ein Vielfaches an Schadstoffen ausstößt. Manche Verbrennungsmotoren erreichen im Kurzstreckenverkehr so gut wie nie ihre Betriebstemperatur !
Bei so Vielem was von dir ausgeblendet wird, frage ich mich dann allerdings schon ob hier nicht eine "Unterbelichtung" vorliegt.

Viele Grüße:

Klaus

von bm3 - am 27.02.2017 12:01
Zitat
bm3
leider blendest du mit deinen "privaten" Zahlen jede Menge an Fakten zu Gunsten des E-Autos aus.


Mir scheint es eher umgekehrt zu sein dass Du und viele andere aufgrund der zweifellos vorhandenen Vorteile, die Nachteile völlig ausblenden.

Das sind keine "privaten" Zahlen sondern ganz offizielle Zahlen. Und wer den vier Grundrechenarten mächtig ist kann das Ergebnis sehr einfach nach vollziehen.

Zitat

Eine gewisse Beratunsgresistenz scheint auch da zu sein.


Wenn man keine Argumente hat fängt man damit an den Diskussionpartner herab zusetzen. :rolleyes:

Zitat

Nicht nur dass du die ganze Umweltproblematik bei der Ölgewinnung ausblendest mit Ölsanden in Kanada, Abfackeln von Begleitgasen z.B. in Nigeria und auf den Meeren, Tiefseebohrungen, Fracking ...
Du blendest auch noch aus dass alle veröffentlichten Emissionswerte zu Kraftfahrzeugen von der Autoindustrie mit zahlreichen Tricks ermittelt und absolut geschönt sind.In der täglichen Fahrpraxis weit überschritten werden !


Nur weil andere was falsch machen gibt einen nicht das Recht letztlich genau auf dem gleichen Niveau zu argumentieren, und Zahlen die in das eigene Konzept passen schön zu rechnen und andere Zahlen die nicht in den Kram passen einfach unter den Teppich zu kehren.

Fakt ist, dass die Emission eines Elektroautos betrieben mit Strom aus dem deutschen Strommix nahezu genauso viel Schadstoffe emittieren wie vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. Der einzige Unterschied ist der dass sie das nicht dort tun wo sie genutzt werden.

Damit bricht für Dich und viele Andere jetzt vielleicht ein Weltbild zusammen, aber damit musst Du zurecht kommen. Fakt ist Fakt!

Zitat

Außerdem blendest du aus das jeder Verbrennungsmotor unabhängig von dieser Betrugssoftware,in der Kaltlaufphase, also auf den ersten 5 Kilometern regelmäßig ein Vielfaches an Schadstoffen ausstößt.


Was meinst Du was die Elektroautos machen wenn die Batterie und der Innenraum im Winter vorgeheizt wird.

Zitat

Manche Verbrennungsmotoren erreichen im Kurzstreckenverkehr so gut wie nie ihre Betriebstemperatur !


Das ist beim Elektroauto auch nicht anders, oder warum meinst Du haben die meisten Elektroautos im Winter teilweise 30-40 % weniger Reichweite?

Zitat

Bei so Vielem was von dir ausgeblendet wird, frage ich mich dann allerdings schon ob hier nicht eine "Unterbelichtung" vorliegt.


Das ist aber ein schlagkräftiges Argument. Wer auf so einem unterirdischen Niveau diskutiert der kann wahrlich überzeugen. :rolleyes:

Ich sehe, dass meine Argumente dich ins Mark getroffen haben. :rp:

Zitat

Viele Grüße:
Klaus


Die kannst Du gerne nach Beschimpfungen auch weg lassen.

von Emil - am 27.02.2017 12:48
Zitat
bm3
Hallo Emil,

leider blendest du mit deinen "privaten" Zahlen jede Menge an Fakten zu Gunsten des E-Autos aus. Eine gewisse Beratunsgresistenz scheint auch da zu sein.
Nicht nur dass du die ganze Umweltproblematik bei der Ölgewinnung ausblendest mit Ölsanden in Kanada, Abfackeln von Begleitgasen z.B. in Nigeria und auf den Meeren, Tiefseebohrungen, Fracking ...
Du blendest auch noch aus dass alle veröffentlichten Emissionswerte zu Kraftfahrzeugen von der Autoindustrie mit zahlreichen Tricks ermittelt und absolut geschönt sind.In der täglichen Fahrpraxis weit überschritten werden !
Außerdem blendest du aus das jeder Verbrennungsmotor unabhängig von dieser Betrugssoftware,in der Kaltlaufphase, also auf den ersten 5 Kilometern regelmäßig ein Vielfaches an Schadstoffen ausstößt. Manche Verbrennungsmotoren erreichen im Kurzstreckenverkehr so gut wie nie ihre Betriebstemperatur !
Bei so Vielem was von dir ausgeblendet wird, frage ich mich dann allerdings schon ob hier nicht eine "Unterbelichtung" vorliegt.

Viele Grüße:

Klaus


Nun Leute nicht übertreiben - Manche Sachen die er heute geschrieben hat kann man schon mitgehen - wenn jemand sowas schreibt - Muß man/n) sich doch auch dessen "Warte" vor Augen halten.
Emil ist oder war ein erfolgreicher Unter- oder Mitunternehmer, und auch wenn solche Leute noch die Bodenhaftung nicht verloren haben - gehen sie Dinge nicht nur von Ihrer Warte aus an, sondern sehen es eben auch von dieser. Und zu Not werden Probleme eben mit dem Mammon erschlagen statt sich Lebenszeit stehlen zu lassen.
Da verliert man auch schon mal den Fokus anderer oder was nicht heißt das auch da Nebelwetterlagen herrschen können.

Im extrem ...Es gibt kein Brot dann sollen sie eben....;)

von thegray - am 27.02.2017 12:57
Zitat
Fakt ist, dass die Emission eines Elektroautos betrieben mit Strom aus dem deutschen Strommix nahezu genauso viel Schadstoffe emittieren wie vergleichbare Verbrennerfahrzeuge. Der einzige Unterschied ist der dass sie das nicht dort tun wo sie genutzt werden.


Was heist das Jetzt -weiter machen wie bisher.

Hier ist doch einfach die "Huhn oder Ei Frage" aufzulösen. Ein Verbrenner ist am Ende seiner Möglichkeiten - These wenn das nicht so Wäre müßte man nicht mit soviel Aufwand - vorsätzlichen Betrug begehen.

Und wenn schon das EV hier ein Manko hat - die EV Technik ist doch erst am Anfang von 50 Jahren Entwicklung !
EV kann man auch aus andere Quellen betanken - Verbrenner ebn nicht nicht !
Und der Verbrenner kann mit der Abwärme nichts anfangen außer Sinnlos die Umwelt aufzuheizen - Ein EV bei dem ein Teil des Stroms aus KWK kommt schon !
Ein EV kann kalt gefahren werden - ein Verbrenner im Gegenteil eigentlich nicht!

von thegray - am 27.02.2017 13:08
Zitat
thegray
Was heist das Jetzt -weiter machen wie bisher.


Nein, natürlich nicht!

Zitat

Hier ist doch einfach die "Huhn oder Ei Frage" aufzulösen. Ein Verbrenner ist am Ende seiner Möglichkeiten - These wenn das nicht so Wäre müßte man nicht mit soviel Aufwand - vorsätzlichen Betrug begehen.


Ich stimme Dir 100 % zu!

Natürlich ist das Elektroauto der richtige Weg!

Aber wir sollten anfangen seriös und basierend auf Fakten zu argumentieren, anstatt uns nur die guten Dinge heraus zu picken, und die schlechten Dinge zu verschweigen. Auf diese Art und Weise werden die Probleme unnötig verschleppt.

Die ganze Diskussion um die Vorteile der Elektromobilität wurde in den letzten Jahren viel zu stark auf die CO2-Emissionen verengt, obwohl CO2 den Menschen nicht unmittelbar direkt betrifft. CO2 ist kein Schadstoff, sondern ein Gas das die Natur sogar braucht. Zweifellos ändert sich der CO2 Gehalt in der Atmosphäre und das Klima ändert sich, allerdings in einem Rahmen wo es sich schon immer geändert hat. Ob es jetzt gut ist sich mit allen Mitteln gegen diese Änderung zu wehren oder nicht, mag ich nicht zu beurteilen.

Das unmittelbare Problem ist aber nicht der CO2-Ausstoß, sondern der Schadstoff bei der Nutzung der fossilen Energieträger. Die Schadstoffe bei der Förderung, Verarbeitung und Nutzung sind das eigentliche Problem, neben den ganzen negativen Folgen der Resourcensicherung. Die Schadstoffe vergiften tagtäglich die Menschen und schädigen die Natur.

Und wenn es eben so ist dass Elektroautos rechnerisch einen ähnlichen Schadstoffausstoß wie Verbrennerautos haben, dann sind sie zumindest für dieses Problem (noch) keine Lösung. Auch wenn manche es anscheinend glauben ist der Ersatz des Verbrennerautos durch ein Elektroautos noch lange nicht die endgültige Lösung, sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Damit es mit der Schadstoffreduktion was wird muss vor allem die regenerative Erzeugung massiv ausgebaut werden.

Was nützt es wenn der höhere Verbrauch durch Elektroautos letztlich nur zu einer immer höheren Stromproduktion aus Kohle führt?

Wenn jemand vor der Alternative steht entweder einen bestimmten Betrag für ein Elektroauto auszugeben, oder mit diesem Betrag in regenerative Erzeugung zu investieren, hat meiner Meinung nach die regenerative Erzeugung absoluten Vorrang. Denn nur so mit mit der Zeit der schmutzige Strom immer mehr aus dem Netz verdrängt. Wenn man beides tun kann umso besser.

Wenn man das Elektroauto propagiert dann sollte man ehrlich und sachlich argumentieren, und auch die Problem ansprechen, dabei aber Lösungswege aufzeigen. So bleibt man glaubhaft und kann andere Menschen langfristig überzeugen. Macht man das nicht dann ist man auch nicht besser als die Verbrennerindustrie.

von Emil - am 27.02.2017 13:40
Heute früh gesehen:
Frag den Lesch "Wolken gehen neue Wege"

Da gibt es eigentlich nichts mehr hinzuzufügen...

Ich glaube ich mach so weiter wie bisher, scheint nicht so falsch zu sein...

Wem es nicht passt, der kann ja schon mal einen Trip zum Mars planen...aber eile scheint angebracht - ruck zuck ist 2030, 2040
und Geld wird doch überbewertet, oder ?

Jedoch viel
Laber Rabarber (evtl. auch eine Eigenschaft von Stoffel)

Ach übriges: Ich werde zu diesem Thema keine weiteren Text mehr schreiben...

von Twiker76 - am 27.02.2017 15:39
Zitat
Emil
Zitat
thegray
Was heist das Jetzt -weiter machen wie bisher.


Nein, natürlich nicht!

Zitat

Hier ist doch einfach die "Huhn oder Ei Frage" aufzulösen. Ein Verbrenner ist am Ende seiner Möglichkeiten - These wenn das nicht so Wäre müßte man nicht mit soviel Aufwand - vorsätzlichen Betrug begehen.


Ich stimme Dir 100 % zu!

Natürlich ist das Elektroauto der richtige Weg!

Aber wir sollten anfangen seriös und basierend auf Fakten zu argumentieren, anstatt uns nur die guten Dinge heraus zu picken, und die schlechten Dinge zu verschweigen. Auf diese Art und Weise werden die Probleme unnötig verschleppt.

...Ob es jetzt gut ist sich mit allen Mitteln gegen diese Änderung zu wehren oder nicht, mag ich nicht zu beurteilen.

Das unmittelbare Problem ....ganzen negativen Folgen der Resourcensicherung. Die Schadstoffe vergiften tagtäglich die Menschen und schädigen die Natur.

Und wenn es eben so ist dass Elektroautos rechnerisch einen ähnlichen Schadstoffausstoß wie Verbrennerautos haben, dann sind sie zumindest für dieses Problem (noch) keine Lösung. .... sondern nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Damit es mit der Schadstoffreduktion was wird muss vor allem die regenerative Erzeugung massiv ausgebaut werden.

Was nützt es wenn der höhere Verbrauch durch Elektroautos letztlich nur zu einer immer höheren Stromproduktion aus Kohle führt?

Wenn jemand vor der Alternative steht entweder einen bestimmten Betrag für ein Elektroauto auszugeben, oder mit diesem Betrag in regenerative Erzeugung zu investieren, hat meiner Meinung nach die regenerative Erzeugung absoluten Vorrang. ......

Wenn man das Elektroauto propagiert dann sollte man ehrlich und sachlich argumentieren, und auch die Problem ansprechen, dabei aber Lösungswege aufzeigen. So bleibt man glaubhaft und kann andere Menschen langfristig überzeugen. Macht man das nicht dann ist man auch nicht besser als die Verbrennerindustrie.


Also seit langen ist bei mir von Co2 nicht zu lesen gewesen - ich verweigere mich nicht den Co2-Machtnichts-Vertretern. Sehe aber auch die Seite kritisch und da hat es in der Vergangenheit genug Anlaß gegeben die Fiktion Pardon Fraktion .....

Nun ein EV sollte doch eine langfristige Sache sein somit - These macht es nichts wenn eben in den nächsten 2-4 Jahren eben Kohle hin oder ´her denn ohne EV - macht KWK noch viel weniger Sinn und wird gemauert! HUHN oder EI!!!!!!!!!!

Klar ist das mit der invest in Alternative zur Alternative auch überlegenswert. Und lass dir gesaht sein da geht es in mir seit geraumer Zeit. Bei mir ist es aber unkritischer da ich 50% meines Stromverbrauchs Tagsüber bei einem Kunden in der Nachbarschaft als Eigenverbrauch aus PV beziehe - wenn ich dann mal meine Kiste Repariert bekommen und noch ein; zwei drei Dinge..... zum Vorzugspreis versteht sich!

So ist seit dem Ersten Jahr im EL das ich bei Interessenten klar - auch sage Garage Werkzeug Willen Zeit - einen dieser Punkte ein Nein kritisch zwei .....eher absage und zu einem Guten E-Rad rate wenn schon ....

ABER bei DUMMEN Argumenten gerne auch mal die andere Seite der Medaille Glänzen lasse :D

von thegray - am 27.02.2017 18:29
Wieviel elektrische Energie kostet es einen Liter Benzin her zu stellen? Wenn wir mehr Fahrzeuge hätten die unter 10 kwh/100km bräuchten dann würden wir diese elektrische Energie direkt in Bewegung umsetzen. Also weg von den rollenden Wohnzimmern und zurück zu vernünftiger Mobilität. Ich sehe einen PKW in der heutigen Zeit nicht mehr als Mobilitätsträger sondern als Gefängnis an. Erst kommt man nicht voran und dann kann man sich nicht von ihm trennen da er nirgends zu parken ist. Ich grinse immer wenn ich die von Null auf Hundert in 4 Sekunden mit Klima und elektronischem Fahrwerk an meinem EL vorbei rauschen sehe um dann in der Stadt meine Erledigungen doch schneller erledigt habe. Und erst mit dem Vectrix! Im Stadtverkehr mit unter 6 KWH/100km kann ich meine Aktentasche zig mal Umweltfreundlicher wie ein Kleinstwagen mit 4 Liter oder gar ein bulliger 3 Liter V6 bewegen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 28.02.2017 00:00
...und BMW macht gerade die "digitale Revolution" und die Fahrer fühlen sich der Werbung nach in ihren Blechpanzern nun "frei" und haben nach wie vor "Freude am Fahren"...

[www.spiegel.de]

Gruß
Martin

Und immer noch gibt es Leute die auf solche Statussymbole stolz sind-
ich finds nur peinlich- hoffentlich macht das Urteil für die Raser aus Berlin Schule.

von Martin Heinrich - am 28.02.2017 07:29
Zitat
Emil
Wir sind noch weit von sauberem Strom für Elektroautos weg. Da muss die regenerative Erzeugung noch vervielfacht werden wenn man den Ansprüchen gerecht werden will.


Wie weit sind wir denn weg vom sauberen Strom? Ich meine Strom für alles, auch für den Kühlschrank, die Waschmaschine, den Geschirrspüler, die Kaffeemaschine und so weiter. Die brauchen bei mir ähnlich viel elektrische Energie wie mein(e) E-Auto(s).

Bei allen seit jetzt über 30 Jahren geführten Diskussionen über die Umweltfreundlichkeit der Elektroautos gilt nach wie vor:

1. Das Elektroauto ist so umweltfreundlich wie der Strom, mit dem es geladen wird. Ist (gefühlt) tausend Mal veröffentlicht worden.

2. Beim "Wir" und Strom gehe ich von der einfachen Tatsache aus, dass ICH meinen Strombezug umweltfreundlicher machen kann, wenn ich will. Beim Benzin oder Dieselbezug geht das gar nicht. Da muss ich nehmen, was es an den Tankstellen gibt.

3. Auf meiner letzten Stromrechnung für 2016 nachgeschaut, ist von E.ON, und mal einfach abgeschrieben:
- Von E.ON Deutschland für die Kundenbelieferung beschafft, also (auch) für mich: 43% Erneuerbare Energien, 4,8% aus Erdgas, 29,5% aus Kohle, 1,5% sonstige fossile Energieträger und 21,2 aus Kernkraft. CO2 Emissionen: 321 g/kWh. Diesen Wert nehme ich daher rein rechnerisch für meinen Hotzenblitz mit 15 kWh/100 km und komme damit auf rund 48 g CO2 pro km bzw. bei 25 kWh/100km für den Berlingo auf rund 80 g CO2 pro km.
- im Vergleich dazu der Durchschnitt in Deutschland: 31,8% Erneuerbare Energien, 6,5% Erdgas, 43,8% Kohle, 2,5% sonstige fossile Energieträger und 15,4% Erdgas. CO2 Emissionen 476 g/kWh.

4. Wie kann ich das weiter verbessern, wenn ich das will:
- Wechsel zu den Stadtwerken Ebermannstadt: 69,7% Erneuerbare Energien, 18,4% fossile und sonstige Energieträger und 11,9% Kernkraft. CO2 Emissionen 176 g/kWh.
- ab 2020 volle Nutzung meiner rund 5000 kWh selbsterzeugten Solarenergie plus den Rest von den Stadtwerken Ebermannstadt.

Wie kann ich die Emissionen meines Skoda-Fabia-Greenline Diesels verbessern, wenn ich das will? Fast gar nicht, nur sparsam fahren.

Bei allem Respekt für Schlecht-Rechnen und Schön-Rechnen gehe ich davon aus, dass ich diese Werte für den Strombezug und den Mix aus Eigenerzeugung und Strombezug glauben kann. Und mit dem Ausbau der Erneuerbaren Energien werden sie besser, nicht schlechter.

Und das ganz im Gegensatz zu den Euro6 Werten bei Spritfahrzteugen, die auf dem Papier ganz schön aussehen, doch in der Praxis teilweise um den Faktor 10 bis 40 überschritten werden. Dazu kommt, dass der Euro6 Anteil nicht so hoch ist, es gibt noch viele Euro5 und Euro4 und so Fahrzeuge. Die fahren noch. Und im Kurzstreckenverkehr stinken die gewaltig. Ist alles gut beschrieben: die werden im Kurzstreckenverkehr nie richtig warm.

Da sind Kraftwerke, denen man die Emissionswerte halbwegs glauben kann, um Größenordungen besser als die Schwindelwerte der üblichen Fahrzeuge.

Wirklich wichtig sind aber diese (meine) Gesichtspunkte:
a) Beim Elektroauto sind die hoch- niedrig- schlecht- oder schöngerechneten Emissionswerte ganz unabhängig von der Streckenlänge. Der Motor muss nicht warm werden, um besser zu werden. Dass kalte Akkus weniger Reichweite bieten, hat damit gar nichts zu tun.
b) Für mein Elektroauto kann ich mir den Strom aussuchen: Voll mit dem Überschuss-Strom meiner Solaranlage laden - wenn ich das will. Z.B. zum Erich nach Eggloffstein fahren und Strom sehr direkt aus seinem Wasserkraftwerk laden über die Park&Charge Station. Oder zur Park&Charge Stromtankstelle in Ebermannstadt fahren (dort gibt es drei!) und bei voller Sonne Strom auch ziemlich direkt aus der nahe gelegenen 1,3 MW Solaranlage der Stadtwerke nehmen.

Ich weiß einigermaßen wo der Strom herkommt, und kann es durch mein Verhalten beinflussen, was ich für eine Qualität zum Laden nutze.

Dagegen kann ich beim Diesel-Bezug nix beeinflussen. Kommt von irgendwo her, und auf Nachfrage an der Tankstelle, wo der genau herkommt, haben die nix sagen können und nur blöd geschaut.

Und behaupt niemand, ich kann meine Ladezeiten nicht steuern. Ich kann das gut und lade bei guten Sonnenschein natürlich hauptsächlich um die Mittagszeit. Ist Spitze, sozusagen, muss man nutzen.

Geplant: ab August 2020, nach Wegfall der EEG Vergütung, direkte Gleichstromladung und V2G. Mein(e) Fahrzeug(e) stehen viel, da können sie auch nebenbei als Heimspeicher dienen. Mal schauen, wie die Erfahrungen mit ähnlicher Technik bei einem Kollegen sind, der hat zwei E-Autos (bzw. einer davon Hybrid), 10 kW Solaranlage plus Tesla Powerwall. Man gönnt sich ja sonst auch alles.

Gruss, Roland
Ach so: ich vergaß die Kriege ums Öl. Soll ich das auch noch finanzieren?

von Berlingo-98 - am 28.02.2017 10:38
Zitat
Helixuwe
Wieviel elektrische Energie kostet es einen Liter Benzin her zu stellen? Wenn wir mehr Fahrzeuge hätten die unter 10 kwh/100km bräuchten dann würden wir diese elektrische Energie direkt in Bewegung umsetzen.


Danke, dass Du diese Frage erneut stellst. Rechnet man praxisnahe 1 bis 2 kWh elektrische Energie, die aus Eigenerzeugung oder aus dem Netz für die Herstellung eines Liters Flüssigtreibstoffs benötigt werden, dann muss oder soll man die gegenrechnen. Denn für elektrisch gefahrene km wird kein Flüssigsprit gebraucht, also fällt auch der Strombedarf für dessen Herstellung weg.

Es könnte sehr wohl sein, dass durch den Wegfall der Spritproduktion der Strombedarf gerade so verringert wird, dass man damit die Elektroautos betreiben kann.

Tolle Sache:
Alle Autos fahren elektrisch. Spritverbrauch fällt komplett weg. Stromverbrauch im Netz bleibt gleich. Oder steigt nur mäßig.

Kennt jemand genauere Zahlen und Studien dazu. Fraunhofer?

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 28.02.2017 10:49
Zitat
Berlingo-98
Zitat
Helixuwe
Wieviel elektrische Energie kostet es einen Liter Benzin her zu stellen? Wenn wir mehr Fahrzeuge hätten die unter 10 kwh/100km bräuchten dann würden wir diese elektrische Energie direkt in Bewegung umsetzen.


Danke, dass Du diese Frage erneut stellst. ...... Flüssigtreibstoffs benötigt werden, dann muss oder soll man die gegenrechnen..... Denn für elektrisch gefahrene....dessen Herstellung weg.

Es könnte sehr wohl sein, dass durch den Wegfall der Spritproduktion der Strombedarf gerade so verringert wird, dass man damit die Elektroautos betreiben kann.

Tolle Sache:
Alle Autos fahren elektrisch. Spritverbrauch fällt komplett weg. Stromverbrauch im Netz bleibt gleich. Oder steigt nur mäßig.

Kennt jemand genauere Zahlen und Studien dazu. Fraunhofer?

Gruss, Roland


Nun gibt es ganz sicher - bin ich geneigt zu behaupten!
Denn die Liste zur berechneung der "Grauen Energie" ist lang.
Der Erste Satz aus Wiki Zitat: Als graue Energie wird die Energiemenge bezeichnet, die für Her­s‍tellung, Transport, Lagerung, Verkauf und Entsorgung eines Produktes benötigt wird. Dabei werden auch alle Vorprodukte bis zur Roh­s‍toffgewinnung berücksichtigt und der Energieeinsatz aller angewandten Produktionsprozesse addiert.

Braut man also nur die Zahlen aus den "Grauen Energie" zu ziehen und in eine Eigne Tabellenkalkulation zu speisen -oder!

von thegray - am 28.02.2017 16:10
Hallo

Einfach 50% Salatöl rein kippen dann gehts. Ich fahr meinen alten Vorkammerdiesel komplett mit Rapsöl.

Gruß

Roman

von R.M - am 28.02.2017 19:39
Zitat
R.M
Hallo

Einfach 50% Salatöl rein kippen dann gehts. Ich fahr meinen alten Vorkammerdiesel komplett mit Rapsöl.

Gruß

Roman


Mach das mal mit einen Direkteinspritzer! Ich habe gesehen wie sowas aussieht !
Heute noch einen akzeptablen 124 oder 123 zu bekommen - muß man Tief in die Tasche greifen!

von thegray - am 28.02.2017 23:30
Zitat
Martin Heinrich
Und immer noch gibt es Leute die auf solche Statussymbole stolz sind-
ich finds nur peinlich-


Immer haben durch den Bau solcher Statussymbole Millionen von Menschen einen sicheren Arbeitsplatz. Wenn Dir das peinlich ist dann solltest Du einfach irgendwo in die Wildnis auswandern und ein Leben als Jäger und Sammler führen. :rolleyes:

Zitat

hoffentlich macht das Urteil für die Raser aus Berlin Schule.


Diese Art Raser fahren typischerweise aufgemotzte Kleinwagen und keine BMW Limousine. :rolleyes:

von Emil - am 01.03.2017 06:56
Hallo Emil,

oh, oh nun geht es gleich um Millionen Arbeistplätze - genau wie z.B. in der Rüstungsindustrie?

Muß ich das jetzt alles gut finden oder darf ich mich nicht doch dafür schämen das wir uns allen so etwas antun?

Suche jetzt nach keinem Link in dem der Unfall von Berlin zu sehen ist, jedenfalls war einer der geschrotteten Wagen ein ziemlich dicker Mercedes wenn ich es richtig gesehen habe und das passt ja auch zu diesen Juppies die da verurteilt wurden.
Die haben jedenfalls in ihren Geschossen dank Airbags und allem sonstigen Kram der die ganze Fuhre immer schwerer macht überlebt -
im Gegensatz zu dem Kleinwagen fahrenden Opfer.

Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 01.03.2017 07:12
Zitat
Berlingo-98
CO2 Emissionen: 321 g/kWh.


Es geht nicht um CO2, sondern die Schadstoffe durch die Stromerzeugung. CO2 ist kein Schadstoff sondern ein Gas ohne das das Leben auf der Erde nicht möglich wäre.

Zitat

4. Wie kann ich das weiter verbessern, wenn ich das will:
- Wechsel zu den Stadtwerken Ebermannstadt: 69,7% Erneuerbare Energien, 18,4% fossile und sonstige Energieträger und 11,9% Kernkraft. CO2 Emissionen 176 g/kWh.


Ein Wechsel zu einem anderen Stromanbieter macht den Strom im Strommix nicht sauberer. Der Bezug von Ökostrom macht zwar das eigene grüne Gewissen reiner, ändert aber auch nichts am Strommix.

Zitat

Da sind Kraftwerke, denen man die Emissionswerte halbwegs glauben kann, um Größenordungen besser als die Schwindelwerte der üblichen Fahrzeuge.


Es geht nicht um eine vergleichende Wertung zwischen Verbrennerfahrzeugen und Elektrofahrzeugen, sondern ob Elektrofahrzeuge im Prinzip die gleichen Grenzwerte einhalten.

Zitat

a) Beim Elektroauto sind die hoch- niedrig- schlecht- oder schöngerechneten Emissionswerte ganz unabhängig von der Streckenlänge. Der Motor muss nicht warm werden, um besser zu werden. Dass kalte Akkus weniger Reichweite bieten, hat damit gar nichts zu tun.


Im Winter wird der kalte Akku und natürlich auch der Innenraum geheizt und deshalb geht der Verbrauch pro 100 km teilweise um mehr als 50 % nach oben.

Zitat

b) Für mein Elektroauto kann ich mir den Strom aussuchen: Voll mit dem Überschuss-Strom meiner Solaranlage laden - wenn ich das will. Z.B. zum Erich nach Eggloffstein fahren und Strom sehr direkt aus seinem Wasserkraftwerk laden über die Park&Charge Station. Oder zur Park&Charge Stromtankstelle in Ebermannstadt fahren (dort gibt es drei!) und bei voller Sonne Strom auch ziemlich direkt aus der nahe gelegenen 1,3 MW Solaranlage der Stadtwerke nehmen.


Würdest Du diesen sauberen Strom rechnerisch nicht laden würde er den Strommix für andere Verbraucher sauberer machen. Das ist ein Nullsummenspiel. Es ist völlig egal wo Du Deinen Strom vermeintlich tankst, in der Gesamtheit bleibt der Strom so sauber oder so dreckig wie er ist, da nicht eine kWh mehr sauber produziert wird wenn Du das Elektroauto lädst, sondern eher Kohlestrom, weil die regenerativen Kraftwerke an der Grenze ihrer Kapazität entsprechend des Angebots an Sonne-, Wind- und Wasserenergie.

Zitat

Ich weiß einigermaßen wo der Strom herkommt, und kann es durch mein Verhalten beinflussen, was ich für eine Qualität zum Laden nutze.


Nein, du hast überhaupt keinen Einfluss darauf sondern es wird Dir nur von den Profiteuren suggeriert. Es ist ein einfaches Geschäftsmodell die Leute dadurch über den Tisch zu ziehen dass man Strom grün an zu streichen und damit Profit zu machen. :rp:

Zitat

Und behaupt niemand, ich kann meine Ladezeiten nicht steuern. Ich kann das gut und lade bei guten Sonnenschein natürlich hauptsächlich um die Mittagszeit. Ist Spitze, sozusagen, muss man nutzen.


Das nützt aber nichts da der Strom aus den PV-Kraftwerken so oder so verbraucht worden wäre, so lange es nicht wirklich die gesamte Erzeugungsleistung die vertikale Netzlast übersteigt. Das hat allenfalls Vorteile für das lokale Netz, so dass der Strom nicht in das überregionale Netz zurück gespeist werden muss.

Wie ich schon schrieb, geht es nicht um das Elektroauto ja oder nein, da bin ich eindeutig für ja. Es geht um die übertriebene Darstellung der Vorteile und das Verschweigen der Nachteile. Hier wäre mehr Ehrlichkeit gefragt, sonst befindet man sich irgendwann in der gleichen Situation wie die Verbrenner mit ihren manipulierten Abgaswerten.

von Emil - am 01.03.2017 07:26
Zitat
Martin Heinrich
oh, oh nun geht es gleich um Millionen Arbeistplätze - genau wie z.B. in der Rüstungsindustrie?

Muß ich das jetzt alles gut finden oder darf ich mich nicht doch dafür schämen das wir uns allen so etwas antun?


Der Vergleich der Automobilindustrie mit der Rüstungsindustrie ist bezeichnet. :rolleyes:

Und klar darfst Du Dich schämen, während Du die Früchte der aktuellen Situation genießt und über alles Schlechte in der Welt räsonierst. :rolleyes:

Zitat

Suche jetzt nach keinem Link in dem der Unfall von Berlin zu sehen ist, jedenfalls war einer der geschrotteten Wagen ein ziemlich dicker Mercedes wenn ich es richtig gesehen habe und das passt ja auch zu diesen Juppies die da verurteilt wurden.


Nicht die Hersteller und die Mitarbeiter eines Gebrauchsgegenstands der als Waffe benutzt wird, ist an so einer Tat schuld, sondern diejenigen die diesen Gebrauchsgegenstand als Waffe nutzen.

Man kann auch mit einem Fahrrad ein Rowdy sein. Schämst Du Dich jetzt auch über die Herstellung von Fahrrädern? :rolleyes:

von Emil - am 01.03.2017 07:42
Hallo Emil,

ich hab da nichts verglichen, es ging nur darum aufzuzeigen dass auch wenn viele Arbeitsplätze daran hängen (ob es nun gleich Millionen sind oder nicht) nicht unbedingt etwas Gutes dabei raus kommt.

Die Staatsanwaltschaft hat den Mördern auf vier Rädern vorgeworfen ihre Autos als Waffen eingesetzt zu haben.

Wir sind jetzt schon bischen OT hier, zum Thema Rad Rowdies muß ich eigentlich nichts schreiben, hab auch das Verlinkte nicht gelesen.
Nur so viel: aggresive Fahrer gab es schon immer, da ist mir keiner lieb, trotzdem gehen von den radfahrenden weniger Gefahren aus.
(btw. je nach Nahrungsaufnahme auch weniger Schadstoffe)



Gruß
Martin

von Martin Heinrich - am 01.03.2017 08:12
Wenn ich hier die letzten Beiträge so lese, dann stellt sich für mich persönlich die Frage,warum ein Mitglied hier eigentlich "Propaganda" für die "andere Seite" macht als ob es von der Mineralölindustrie dafür bezahlt würde.
Auch warum es hier eigentlich genau in diesem Forum aktiv ist und nicht in einem Forum "Pro-Dieselmotor" irgendwo.
Sicher muss man diese "an den Haaren" herbeigezogenen "Argumente" auch noch aushalten können obwohl sie schon vielfach und mit viel Mühe irgendwo wiederlegt wurden, aber ich habe hier ehrlich gesagt, keine Lust mehr dazu darauf immer wieder noch eingehen zu müssen.
Eventuell sollten bestimmte Leute besser für bestimmte Parteien kandidieren, da liegen sie dann wenigsten mit den von ihnen bezogenen Positionen genau deckungsgleich mit dem Parteiprogramm.
Aufgrund sogenannter "alternativer Fakten" halt.
Sicher sehe ich hier auch ein Beteiligungsrecht für Anhänger solcher Positionen, mich persönlich ermüdet soetwas jetzt aber, ich bin es einfach leid.

so long

Klaus

von bm3 - am 01.03.2017 16:25
Warum schreibst Du eigentlich in der dritten Person? :rolleyes:

Geh doch einfach auf die Argumente ein anstatt nur inhaltloses Gejammer zu verbreiten. Du hast von Anfang an nur herum gelabbert.

Hat man keine sachlichen Argumente mehr werden die Personen angegriffen. Das ist unterste Schublade.

Übrigens, es ist niemand gezwungen meine Beiträge zu lesen, oder gar darauf zu antworten. :rolleyes:

von Emil - am 01.03.2017 16:52
Hallo liebe Leute,

Das sind echt tolle Beiträge hier (abgesehen von den Streitereien), doch gehen die meisten am Thema vorbei. Leider.

Im VCÖ-Beitrag wird vom österreichischen Strommix geschrieben und schon im erste Beitrag wird über Kohlekraftwerke gewettert, mit denen Elektroautostrom produziert wird – sorry, aber das geht total am Thema vorbei.

VCÖ ist die Abkürzung für Verkehrsclub Österreich und setzt sich im Gegensatz zum ÖAMTC (Österreichischer Automobil- Motorrad- und Touringclub) mit Personenverkehr auseinander. Dabei stehen Personen in Vordergrund und nicht das Automobil. Der VCÖ schreibt über Themen, die Fußgänger oder öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrräder benutzende Personen betreffen, genau so wie über Kraftfahrzeugverkehr. In der Club-Zeitung wird auch nicht über größere und schwerere Autos berichtet, wie es viel zu viel in Zeitschriften anderer Vereinigungen der Fall ist. Ich habe mit dem VCÖ nichts am Hut und hoffe, ihn einigermaßen passend beschrieben zu haben.
www.vcoe.at : Der VCÖ ist jene Organisation in Österreich, die sich für ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität einsetzt. ...

Also: Mit Ö-Strommix entsteht mit einem Durchschnitts-E-Auto 4,5 mal weniger CO2 als mit einem Diesel-PKW, bei Solarstrom steigt der Faktor auf 9. Was ist daran herumzumeckern? Es können also mit gleichem CO2-Ausstoß neunmal so viele Menschen fahren, wenn wir nur alle Solarstrom tanken würden. Ist doch schön, oder?

CO2 und Klimalüge. Warum? Was hat das mit dem Artikel zu tun? CO2-Ausstoß dient als Maßeinheit für Ökobilanzen. Und es ist gut so, dass man sich auf CO2 geeinigt hat. Dafür gibt es viele logische Gründe. Nur über Klimaerwärmung oder nicht Klimaerwärmung zu diskutieren würde den Rahmen hier sprengen. Man hätte sich auch auf Euro einigen können, doch keine Währung währt ewig! Ein Vergleich über Jahre und über Grenzen hinweg ist schwierig. Man hätte auch Flächenverbrauch oder den ökologischen Fußabdruck nehmen können, doch das ist scherer zu rechnen und das Ergebnis leichter zu manipulieren. Man hätte auch (Öko-)Punkte vergeben können, doch wie definiert man die? Bleiben wir doch beim CO2, egal ob wir an eine Klimalüge glauben oder nicht. Einfach nur, um einfacher bilanzieren zu können. Danke.

Zurück zum Thema: MAN in Steyr (auch Österreich ;-)) startet mit der Produktion von E-LKWs - super, echt geil! Den Dieselgestank konnte ich schon als Kind nicht leiden und die Benzinfahne, die Mopeds (und Oldtimer) hinter sich herziehen stören mich heute noch - wann werden diese Stinker endlich verboten???

2030 keine Verbrenner-Neuwagen? Das prophezeien auch andere (z.B. Mario Herger: Aus Sicherheitsgründen wird es 2030 verboten sein, ein Auto auf öffentlichen Straßen selbst zu lenken oder so ähnlich postuliert er): Robotertaxis, die meist nur kurze Strecken fahren, sind sicherer und bequemer ...

Steuerreform, in Österreich, was, so etwas gibt es hier? Ja, meist vor Wahlen. Hoffen wir, dass es bald auch in Österreich eine Steuer auf CO2 gibt, so wie schon in vielen anderen Ländern. Hoffentlich fallen heuer die Begünstigungen für Diesel – Diskussionen gibt es schon. Warum nicht die Steuerbegünstigungen von Diesel auf Solarstrom ummünzen? Klar, bei den Dieselbegünstigungen in Österreich trifft viele der Neid. Leider. Ach ja, OMV hieß früher einmal ÖMV wie Österreichische Mineralöl....

Ich stelle mir lieber Velomobile vor, die auf die Panzerung verzichten können, weil sie mit Elektroantrieb und ein paar Minikameras usw ausgestattet sind und daher nur eine zwanzigstel eines heutigen Elektroautos wiegt und bedeutend weniger Platz auf der Straße braucht. So etwas wie Twizy nur leichter und selbstfahrend. Derzeit fahre ich die 41 km lieber mit dem Fahrrad in 1:25 (nur 10 Minuten länger als mit Auto, kein Parkplatzproblem und das Allerwichtigste: wenn ich mit Rad fahr komme ich entspannter und glücklicher in der Firma an).

Denkt positiv!

von Dineu - am 29.03.2017 19:50
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