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Bernd Schlueter, BdasB

Rückblick auf den nordischen Elektromobilitätsgipfel

Startbeitrag von BdasB am 06.03.2017 09:18

[blog.iao.fraunhofer.de]

Rollt eine Revolution auf uns zu? Ein Rückblick auf den nordischen Elektromobilitätsgipfel

Am 7. und 8. Februar 2017 versammelten sich knapp 500 Experten aus etwa 27 Ländern zum Nordic EV Summit in Drammen bei Oslo – unter anderem, um das Geheimnis des norwegischen Erfolgs in Sachen Elektromobilität zu erfahren. Norwegen ist der Spitzenreiter unter den nordischen Ländern, was die Verbreitung an reinelektrischen Autos betrifft. Etwa 150.000 Stück befinden sich dort bereits auf den Straßen. In Deutschland sind es laut Kraftfahrt-Bundesamt lediglich knapp 27.000 (Stand: Januar 2017). Vom Bestand an Elektroautos weist Norwegen etwa drei Mal so viel aus wie Schweden, Dänemark und Finnland zusammengenommen. Und erklärtes Ziel ist, im Jahr 2020 sogar 400.000 batterieelektrische Fahrzeuge vorzuweisen.

Die Norweger wissen genau um die Gründe, warum man dort bereits das erreicht hat, was hierzulande höchstens als Planzahl auf dem Papier zu finden ist und oft als Wunschtraum abgetan wird. Die staatliche Subvention in Form von Steuerbefreiungen und nicht-monetären Anreizen begreifen sie dabei durchaus als einen begünstigenden Faktor. Doch mit knapp mehr als fünf Millionen Einwohnern ist Norwegen ein kleiner Ländermarkt. Trotz positiver Erfahrungen mit Elektromobilität, hat das Land nicht die Kapazität, diese im Alleingang weltweit auszurollen. Die norwegischen Redner der Veranstaltung rufen daher zur nordischen Kooperation auf – und ernten ein positives Echo der schwedischen, finnischen und dänischen Referenten wie auch des einzigen isländischen Vertreters auf der Bühne. Kooperationen für den Aufbau des Elektromobilitätssystems sind also essenziell.

Video: [youtu.be]

Antworten:

Rätselt nicht so lange herum! In Norwegen kostet der Strom nichts und erzeugt kein CO2 und die anderen Abgase.
Bei uns wird alternative Energie behindert.
Das Paradoxe ist, alles unter den irreführenden Namen "Energiewende" und "Förderung".
Das wirklich entscheidende Gesetz beruht immer noch auf dem Gesetz für die Kriegsplanung über Monopole. Hier und da knabbert man ein wenig an den Ausführungsbestimmungen, ohne, dass sich wirklich etwas entscheidend ändert.

Mit Worten könnt Ihr jedenfalls die norwegischen Fjorde nicht wegdiskutieren. Außer Politiker, die können auch das.

von Bernd Schlueter - am 06.03.2017 10:25
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