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Erster Beitrag:
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Letzter Beitrag:
vor 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Twiker76, Bernd Schlueter, R.M, BdasB

Juelicher Forscher rechnen sich Wasserstoff 'schoen' ;-)))

Startbeitrag von BdasB am 18.03.2017 21:14

... auszugsweise ...

[www.trendsderzukunft.de]

Wasserstoff-Zeitalter: Das kostet der Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur 

Wer mit einem Elektroauto liebäugelt, das seinen Strom aus einer Brennstoffzelle an Bord bezieht, wird schnell wieder davon abkommen. Es gibt viel zu wenig Tankstellen, an denen man Wasserstoff tanken kann, den Brennstoff, der wirklich umweltfreundliches Fahren ermöglicht. Allerdings nur dann, wenn das Gas mit Wind- oder Sonnenstrom in Elektrolyseuren hergestellt wird. Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich (FZJ) haben jetzt ausgerechnet, wie teuer es wäre, eine komplette Infrastruktur für die flächendeckende Versorgung Deutschlands mit Wasserstoff aufzubauen. Die Summe ist vergleichsweise gering. 61 Milliarden Euro sollen reichen. Benötigt werden 10.000 Tankstellen, Pipelines mit einer Gesamtlänge von gut 40.000 Kilometern, Elektrolyseure mit einer Leistung von 28 Millionen Kilowatt und Erdspeicher für Wasserstoff.

Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich (FZJ) haben jetzt ausgerechnet, wie teuer es wäre, eine komplette Infrastruktur für die flächendeckende Versorgung Deutschlands mit Wasserstoff aufzubauen.

"Die Summe ist vergleichsweise gering. 61 Milliarden Euro sollen reichen. "  WTF!!! ... sind die alle VERSTRAHLT in Juelich (zuviele KUGELHAUFENSITZER?) 
Vergleichsweise WOZU - zur Marsbesiedelung ????



... mit "nur 200 Millionen Euro" Fördergeld (+ Geld der Betreiber) werden dennächst 5.000 Schnelllader für BEV gebaut. Selbst wenn die Fördergelder nur ein Drittel der Kosten für die Schnelllader ausmachen, sind das gerade mal 1% der genannten 61 Mrd., die für die H2-Infrastruktur erforderlich sind.

[www.zeit.de] ... estationen

[www.goingelectric.de]

Herstellung + Umwandlungsverluste, Distributions-Kosten, komplizierte Technik im Auto,  alles spricht zur Zeit gegen Wasserstoff im Automobilbau !
Ob es die Forscher in Jülich nach Abschluß der Studie wohl auch gemerkt haben ? 

BZ-EVs  = Abhaengigkeit (wie bisher) von der  Treibstoffindustrie
Batt.EVs = Vorteil fuer viele z.B. durch V2G !!!



Aus welchem Grund soll man Strom, der sich direkt zum Fahren eignet, mit hohen Verlusten in Wasserstoff umwandeln, um ihn dann über ein neu zu bauendes Verteilnetz wieder mit Verlusten in ganz Deutschland zu verteilen ?

Antworten:

eher so:

Wasserstoff mit CO2 in Methan umformieren, (selbstverständlich über Elektrolyser mit Erneuerbaren) ist weniger flüchtig und lässt sich ins bestehende Gasnetz einspeisen...

Nur eine "kalte Verbrennung" scheint wirklich sauber...
mit bisher schlechtem Wirkungsgrad.
Sollte jemand auf die "dumme Idee" kommen wie in einem Verbrennermotor zu verbrennen hat evtl. wieder das Problem das Verbindungen mit Stickstoff entstehen, je nach Temperatur...

Bleiben bei dem was es gibt ? Wohl kaum.
Kosten ? Mal sehen...

Grüße aus Hessen

von Twiker76 - am 19.03.2017 08:59
Hallo

Es geht nicht darum Strom in H2 umzuwandeln sondern darum Wärme und Strom in H2 umzuwandeln, das ist ein riesen Unterschied. Dazu kommt noch daß man vor Ort erzeugen kann und keine langen Transportwege hat.

Eine H2 Tankstelle kostet ca. 1Mio Das wies ich da ich gerade Angebote dafür einhole.

Zudem funktioniert die Brennstoffzelle nur mit einem großen Akkupack im Auto, da sind also durchaus Synergien.

Technisch gesehen halte ich das umwandeln von CO2 und H2 in Erdgas besser da die Pipelines dafür schon stehen. Der einzige zusätzliche Aufwand wäre das abtrennen von CO2. Wäre technisch relativ einfach in großen zentralen Klimaanlagen möglich die den Luftaustausch CO2 gesteuert fahren.

Gruß

Roman

von R.M - am 19.03.2017 09:10
auch so...

sg

von Twiker76 - am 19.03.2017 18:50
Es gibt mehr als 30 Millionen Fahrzeuge. Wenn die alle für 61 Milliarden Euro mit Wasserstoff versorgt werden können, bin ich dabei. Das wären nämlich weniger als 2000 Euro pro Fahrzeug. Allein die Umrüstung auf irdisches Gas kostet schon mehr.

Wenn wir bedenken, dass der erste wirtschaftlich betriebene Fusionsreaktor schon vor fast fünfzig Jahren für nur 10 Milliarden DM fertiggestellt wurde, zieht doch jeder anständige Tiroler seinen Hut vor unseren Wissenschaftlern. Allerdings waren unsere Jülicher daran weniger beteiligt. Das waren mehr unsere Garchinger.

Als jemand , der den Wendelstein Nr. 0 bereits erfolgreich bestiegen und den Wendelstein Nr.5 in Garching mit den eigenen Händen berührt hat, kann ich da mitreden.

"Sola fide" , so war schon der Wahlspruch Martin Luthers gegenüber allem , was wir glauben sollen.

von Bernd Schlueter - am 21.03.2017 00:21
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