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elweb news
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6
Erster Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Ralf Wagner, thegray, Bernd Schlueter, Sven Salbach

Fastned auf dem Weg zu Wirtschaftlichkeit

Startbeitrag von Ralf Wagner am 08.04.2017 10:28

Mit Ladeinfrastruktur lässt sich kein Geld verdienen, so sah es bisher bei vielen Anbietern aus. Der Niederländische Anbieter Fastned hat jetzt vermeldet, dass die Betriebskosten von zwei Stationen durch die Einnahmen gedeckt würden. Aus der Aussage ist lesbar, dass die Investitionskosten und Kosten für die Zentralen noch nicht abgedeckt sind.

[fastned.nl]

Mit steigender Nutzung ist die Hoffnung dass man in einen wirtschaftlichen Betrieb kommen kann ohne auf Förderung oder Querfinanzierung angewiesen zu sein. Ganz entscheidend wird der Preis für die Ladung sein und die Lage der Ladestation. Während einige Anbieter es mit unverschämten Preisen jenseits von 1 Euro pro kWH versuchen, stellen andere fest, dass eine gute Lage und ausreichende Ladepunkte ein guter Umsatzbringer ist.

rw

Antworten:

Ralf das ist das zu meinem letzten Posting - u.a. das was ich meine und seit Jahren....

Öffentliche kommerzielle Ladeläulen sind nicht das Geschäft und auch das nicht was Leute dazu bringt EV-Umstieg zu wagen.
Es kann wenn alles Stimmt bei diesen eine unterstützendes Argument sein - mehr aber nicht.

Wie du auch selber weißt - es ist die eigene Steckdose zuhause!
Vor allen anderen (wenn man Akkusysteme von >600Km und Volltanken in 15min mal außen vor läßt) Aber selbst dann, keiner wenn er nach Hause kommt dackelt nach einer Stunde 1km zur öffentlichen Ladesäule um für den anderen Nachbarn Platz zu machen.

Und bei dem Technologie-Aufwand der auch immer noch weiter nach oben getrieben wird, jetzt Thema Umfang.Eichfähigkeit , die Kosten nicht geringer werden den, bisher zu viele Systeme mit zu vielen Ansprüchen; von zu vielen Hardware-Anbietern und Produzenten.
Als das geringe Stückkosten; Zuverlässigkeit aus Großserie incl. Einfachen Abrechnungssystemen wahrscheinlich sind - Siehe die Berichte der letzten 5Jahre.

Und erlaube mir mal - die Tage in Nordeutschland an einer gestanden - zugekleistert mit Aufkleberen bis hinten gegen und einen Bedieneinheit in Höhe der Hüfte installiert; aus einen Standard-Unterputzprogramm; LCD-Anzeige hinter 20x80mm Plastik ZUM AUF DIE KNIE GEHN und Abends für genug Kontrast noch Handylampe.....; Bei Sonne aus der richtigen Richtung nicht Lesbar.

Man muß um es so zu machen Stukatiert haben; Meister in was vor der IHK abgelegt haben oder wo zu einem Amtlichen Techniker abgeschlossen haben ......

AUF DEM WEG DER WIRTSCHAFTLICHKEIT:rolleyes:

von thegray - am 08.04.2017 14:24
Hallo Oliver,
deshalb gibt es die Festlegung von PTB zu den Anzeigen, die klar fordern, dass die Anzeigen eindeutig ablesbar sind.

Die Regelwerke inkl der kommenden Ladesäulenverordnung 2 gehen sehr zu Gunsten der Nutzer. Es geht darum dass einfach geladen werden, dass klar ist was es kostet. Leider erfordert dass alles einen gewissen Aufwand von dem Betreiber der Ladeinfrastruktur. ich gehe davon aus, das spielt sich ein.

Gruß
Ralf

von Ralf Wagner - am 08.04.2017 15:04
Ralf sicher -
A: Wer so lange dabei ist - der sieht natürlich jetzt was ...
B: Nichts gegen Verordnung wenn sie Sinn macht und einen Standard im Wildwuchs sicherstellt - wenn auch oder eben doch auf Kleinsten gemeinsamen Nenner.

C: Und jetzt bitte nicht Mistverstehen (ich bin mir Bewust das du auch einen Beitrag zu Standards hattest, wahrscheinlich auch mal wieder Entgeldlos) Aber ich muß dich ja nicht an die Sache mit DER Deutschen LSV ehedem vor Augen halten!

Was im Übrigen die Betreiber angeht - möchte geren Mäusen mit Zeitreisemascheine sein - um sehen zu können wer von DEN Betreibern und Versorgern ganz mächtig mit an dem LSV-Radgedreht hat....
ob deswegen auch die Sache mit der "privaten Steckdosenverordnung" auf Eis liegt :confused:

Und bitte wenn ich sowas wie im geschilderten Fall habe - Wer hat den da alles Versagt? Muß man das wirklich irgendjemanden - meinetwegen auch per Standard erklären wie eine eine Anzeige bestimmt NICHT realisiert werden sollte - Gibt es Handys bei denen man erst den Akku ausbauen muß um ein Blick auf das SystemDisplay zu werfen?

Brauchts dazu einen Std. um zuverhinderen das jemand ein solches auf den Markt bringt!

Hier wird doch nur Offenbar das ein weniger Gewillter Investor; wenig interessierte Entwickler und Techniker; mit der "Heisen Nadel" etwas zusammengeschustert hat und einem ebenso willfährigen Betreiber überlassen - um z.B. Förderungen abzugreifen - nicht um eine Adäquate Dienstleistung auf die best möglichste Art an den Mann/Frau zubringen.

Den an welcher Stelle bei einer Oberflächlichen Produkt Übergabe/Abnahme hat den da jemand mit den Achsel gezuckt und gesagt Egal - müssen damit kein Geld verdienen - also ist es Egal das der Zündschlüssel unten am Schweller verwendet werden Muß um das Lenkradschloss zu entriegeln. Sicher hat irgendwelche Vorteile nur sehe ich die mit meiner kurzen Nase nicht .....

Solange solche Akteure in einen noch nicht vorhandenen Markt sind ......
sehe ich besten falls einen Licht; ein ganz kleines Glimmen am Ende eines sehr sehr langen Tunnel.

von thegray - am 08.04.2017 19:44
so siehts aus..
Klar wird es Stationen geben die "wirtschaftlich" sind, an oft befahrenden Strecken..aber die werden so selten sein, das es keinerlei Bedeutung hat.
Die LAdesäulen werden benötigt um E Auto verkaufen zu können, also geht es nur indem die EAuto Hersteller selber welche bauen und unterhalten um weiter Kunden zu haben...

von Sven Salbach - am 09.04.2017 00:27
Das Licht am Ende des wirklich langen Tunnels habe ich in Rom entdeckt, wo es nur überaus wenige private Elektroautos gibt, weil es allein so gut wie keine privaten Grundstückszufahrten gibt. Das Licht ist aber bei mir den ganzen Tag über hell und grell und es bedarf eines nur relativ unerheblichen Aufwandes, es für immer taghell werden zu lassen: Kein Abrechnungssystem, eine beschränkte dauerhafte Ladeleistung per Induktion, die durch steckerbasierte, gebührenbehaftete Ladung nur ergänzt werden muss.
Strom gibt es billig an der Börse. Der billigste sind dort Solar-, Wind- und Blockheizkraftwerksstrom und Manfred könnte uns auch noch einmal sagen, was er für seinen Strom beim Verkauf an der EON-"Börse" erzielen würde.
Eine neue Infrastruktur in den Städten ergibt sich dadurch ganz von selbst, einschließlich eines neuen Gleichstromnetzes.
Verbunden damit ist eine neuartige Stadtplanung, die lediglich vermeidet, dass die Straßen pausenlos wieder aufgerissen werden, weil keine Abstimmung darüber erfolgt, dass alle Erdarbeiten miteinander abgestimmt werden. Da diese stromangebotsabhängige Dauerversorgung nur eine Grundversorgung sichert, entlastet sie die wenigen Zusatztankstationen um 80%.
Nebenbei haben wir damit das alternative, dezentrale netz eingeführt, das immense Kosten spart.
Wann gründen wir unsere "neue Stadt"?
In den übrigen Bereichen sehe ich keinerlei Probleme beim Angebot preiswerter, zulässiger Ladekisten.
Unsere Drehstromkisten sind nicht für den öffentlichen Gebrauch zugelassen. Das ist ihr einziger Makel.
Ich halte es für möglich, ein manipulationssicheres prepaid Abrechnungssystems zu fertigen und zu einem geringen Preis zu verkaufen.
Diese Zusatzladesäulen sind keine Parkplätze! Anwesenheit ist Pflicht! Zeitbasierte Abrechnung mit Mindestleistung 20kW.

Iststand:
Wir wollen das elektrische Fahren einführen. Nirgendwo gibt es solch überflüssige und hohe Aufschläge auf den Strom:1000%!
Erst dann können zusätzliche Nutzungsgebühren oben drauf gelegt werden. Da läuft etwas grundsätzlich falsch.

Ich kann nur sagen: Wählt für den Landtag und Bundestag Grüne! Denn Strom muss immer teurer werden! (Jürgen Trittin)
Welche Partei will übrigens elektrische Direktheizung auf Dauer verbieten?

von Bernd Schlueter - am 09.04.2017 01:07
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