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R.M, Twiker76, Ralf Wagner, schelle63, Helixuwe, BdasB, Berlingo-98

Schaeffler: "30% EVs in 2030 sind moeglich"

Startbeitrag von BdasB am 20.04.2017 07:14

[www.automobilwoche.de]
[www.wallstreet-online.de]
Schaeffler: 2030 sind 70 Prozent aller Neuwagen Elektro- oder Hybridautos
Schaeffler hält 30 Prozent E-Autos 2030 für möglich

Der fränkische Autozulieferer Schaeffler geht davon aus, dass sich Elektroautos schneller durchsetzen als bislang gedacht.
Konzernchef Klaus Rosenfeld rechnet mittlerweile mit einem "beschleunigten Szenario" in Sachen Stromauto:
"Im beschleunigten Szenario rechnen wir 2030 mit 30 Prozent reinen E-Autos, 40 Prozent Hybridantrieben und 30 Prozent reinen Verbrennungsmotoren", sagte Rosenfeld dem "Handelsblatt".

Schaeffler ging im vergangenen Jahr noch davon aus, dass 2030 die Mehrzahl der Neuwagen mit reinem Verbrennungsmotor unterwegs sein wird.

Rosenfeld begründet sein revidiertes Szenario mit den jüngsten Ankündigungen großer Autokonzerne, die ihre Pläne für Stromautos in den vergangenen Monaten ebenfalls beschleunigt haben.
"Gleichzeitig ist davon auszugehen, dass der regulatorische Rahmen global noch restriktiver ausgestaltet wird", sagte Rosenfeld mit Blick auf die verschärften Abgasbestimmungen.

Antworten:

ja man kann von vielem ausgehen. Möglich ist viel...

Ich halte diese Annahme für zu gewagt...

Wenn bis zum Jahr 2020 3 % Elektrofahrzeuge unterwegs sind, dann könnte es klappen... sind es jetzt glaub um die 0,3 %...

So wie der Ölpreis: Ich dachte wir wären jenseits der 100 Dollar pro Barrel die Hälfte ist es gerade...

Alles spekuliert.

von Twiker76 - am 20.04.2017 07:27
2030 sind 18 Jahre, bis dahin glaube ich eher an über 50% Elektrofahrzeuge. Norwegen hat heute schon über 50% Elektro und Hybridfahrzeuge (Neuzulassungen), warum soll es in Deutschland noch mehr als 18 Jahre dauern dahin zu kommen wo Norwegen schon heute ist? Es geht Schlag auf Schlag mit den E-Stationen, sie werden schnell günstiger, warum soll man einen wartungsintensiven Verbrenner fahren?
Ralf

von Ralf Wagner - am 20.04.2017 19:24
Hallo

Einfach weil es unheimlich günstig ist einen Verbrenner zu fahren, 80000€ neuwert nach 6 Jahren noch 8000€ dazu ein Verbrauch von 8 l Diesel auf 100km für ein Oberklasse Fahrzeug einfach unschlagbar.

Wartung wird ignoriert mehr als Öl nachfüllen ist nicht, 6 Jahre und 100000 km ohne Wartung kein Problem, wenn größere Reparaturen sind wegwerfen.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.04.2017 00:03
Zitat
R.M
.. unheimlich günstig ist einen Verbrenner zu fahren, 80000€ neuwert nach 6 Jahren noch 8000€ dazu ein Verbrauch von 8 l Diesel auf 100km für ein Oberklasse Fahrzeug einfach unschlagbar.
Wartung wird ignoriert mehr als Öl nachfüllen ist nicht, 6 Jahre und 100000 km ohne Wartung kein Problem, wenn größere Reparaturen sind wegwerfen
.


Im Ironiemodus geschrieben? Vermutlich, aber leider nicht erwähnt. Seis drum, Verbrenner mit rund 80 Cent pro km oder so bei einer Nutzung, wie von Dir hier mal so locker in den (Foren-)Raum gestellt.

Da bleibt (für mich jedenfalls) vom "unheimlich günstig" nur das "unheimlich" übrig.

Jedenfalls bin ich elektrisch bisher günstiger gefahren. AX electrique, Testphase gerade abgeschlossen durch Abmeldung und Verkauf. Testphase lief von 2003 bis 2017. Kosten mit allen Nebenkosten, Reparaturen, Steuern und Versicherung inklusive doch einiger Wartung: rund 25 Cent pro km.
Und das ist ernst, nix Ironiemodus. Na ja, Oberklasse Verbrenner ist natürlich ein anderes Fahren, gebe ich schon zu. Aber günstig sieht anders aus. Muss allerdings jeder für sich rechnen.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 21.04.2017 09:13
Hallo

War nicht ironisch gemeint sondern ist Realität R-Klasse 3,2 l diesel mit 3 Sitzreihen und über 2t Anhängelast 8l diesel auf 100km sind gerade mal 10€ und ab und zu ein paar l Ad Blue.

Ersatzteile sind spott billig aber auser Verschleissteilen ist nichts zu erwarten.

Damit fahre ich 3 Jahre oder 60000km ohne Probleme und mit einem Jahr Tuev bekomme ich das Teil immer los.

Alternative B Klasse ed für 22000€ und 4€ auf 100km und dazu noch irgendwas das einen Anhänger mit 2t ziehen darf.

Gruß

Roman

von R.M - am 21.04.2017 19:45
@R.M
hast Du so nen modernen Diesel ?
Die meisten Normalos eher nicht...

wer kauft sich schon einen neuen Ad blue der schon etwas teurer zu sein scheint ? Ich glaube da sieht die Rechnung wieder anders aus.
Schweine gibt es überall.
Manche versuchen auf Kosten der Anderen auch noch Geld zu machen...
Habgier lässt Grüßen...

Sorry aber 50 % in D Neuzulassungen Elektro ?
Ich wette es sind nicht mal 20 % bis zum Jahr 2030.

von Twiker76 - am 21.04.2017 20:19
Hallo

Klar mit Vorheizung zur Zersetzung des Ad Blue damit die Reinigung von Anfang an funktioniert.

ca. 23 l Ad Blue gehen in den Tank, je nach Fahrweise zwischen 8 und 10000 km bis die Warnlampe kommt.

Ist kein Hexenwerk nen Diesel sauber zu kriegen muß nur genug Hubraum haben.

Ich fahre immer recht große Fahrzeuge, die sind im Kaufpreis und Unterhalt wesentlich preiswerter als kleine

Gruß

Roman

von R.M - am 21.04.2017 21:11
Ich kann Euch einen Urlaub in Norwegen empfehlen um zu sehen dass es funktioniert.

Wenn uns die Mobilitydienstleister nicht völlig abzocken werden Elektrofahrzeuge günstiger zu fahren sein, als fossile Antriebe. Im Moment lohnen sich Elektrofahrzeuge nur für Vielfahrer, die Gründe sollten bekannt sein. Je günstiger die Anschaffung wird umso eher lohnt es sich auch für Leute mit weniger Jahreskilometerleistung.

von Ralf Wagner - am 22.04.2017 00:10
In Norwegen gibt es Öko-Strom mehr als man derzeit dort verbrauchen kann.
In Norwegen gibt es keine nenenswete Automobilindustrie und daher keine Verbrenner-Lobby.
Und ich habe wenig Hoffnung dass wir nicht von den sogenannten "Dienstleistern" abgezockt werden. Da hilft nur daheim Tanken, was leider nur für Kurzstrecken und Eigenheimbesitzer klappt.
Wenn politisch gewollt, kann 30% elektrischer Anteil in 2030 m.E. locker gehen. Da hab' ich aber auch wenig Hoffnung.

von schelle63 - am 22.04.2017 08:54
Ich fahre einen Skoda Favorit Bj 94. Vor sieben Jahren hat der 100€ gekostet. Steuer und Versicherung im Jahr 260 €. 100 tK für 100€ Ersatztteile und ÖL. Verbrauch knapp 6 Liter die Hundert. 700 km Reichweite pro 40 Liter. Anhänger zieht er bis 750 kg. Im Winter warm. Keine Suche nach Steckdosen! Spontan irgend wo hin fahren!
Ich fahre einen Soda Forman Bj. 91. Platz ohne Ende. Hat vor 7 Jahren 150€ gekostet. Steuer und Versicherung 270€. 100 tkm für 100€ Ersatzteile und Öl. Zieht auch 750 kg Brennholz.
Nachteil! Wird ab 100 km auf der Bahn mächtig laut.
Vorteil!
Wartungsarm und für spontane Fahrten geeignet.
Ich fahre einen Favorit Bj. 94. Kaufpreis 200€. Alles andere wie beim ersten Favorit.
Ich fahre einen Felicia 1.6. Der zieht 1000 Kg. Geschenkt und 5,5 Liter auf Hundert. 240 € im Jahr plus 20€ Verschleißteile.
Ich fahre EL. Kaufpreis 3000€, zweit EL für Ersatzteile. Steuer und Versicherung Pienatz. Technik unfd Komfort gleich Null, Spaßfaktor 100%. Favorit/Forman geichfalls 100%.
Ich fahre Vectrix mal 4, Versicherung 200€, Steuer dank Unwissendheit 11€. Gekauft für insgesammt 12000€.
Klar, ich habe mehr Fahrzeuge wie ich je nutzen kann. Aber dafür sind es auch 4 Personen, Familie, die sich diese teilen.
Und der Vorteil an all diesen Fahrzeugen die jeder nach Bedarf nutzen kann ist das sie nie in eine teure Werkstatt müssen da ich sie selber noch Fahrtüchtig halten kann.
Meine kleine Solaranlage schafft den Strom für die fünf heran und die Verbrenner tun dem Geldbeutel auch nicht weh.
Wer jetzt wirklich rechnen kann der wird allein nur dem Geldbeutel nach sich nie ein EV anschaffen. Dazu noch die Unmöglichkeit in einer Mietskaserne sein EV laden zu können wird die Luft in den Innenstädten nicht verbessern.
P.S. Ich fahre so oft es möglich ist nur mit den Stromern in die Stadt um dann zu riechen wie schlecht die Luft dort wirklich ist.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 24.04.2017 23:48
das hört sich so an das das den bock auch nicht fett macht wenn wenige mit nem e auto fahren und so ist es auch...
6 Mio Menschen sollen weltweit vorzeitig sterben wegen schlechter luft...und wir reden über prozent...

von Twiker76 - am 25.04.2017 18:31
Hallo

Nicht vergessen die schlechte Luft atmen die Städter und genau die wollen nicht auf Autofahren verzichten.

Die Lösung ist für mich eine andere Luftwäscher in den Städten die mit einer Citymaut finanziert werden, hilft sofort und nachhaltig.

Gruß

Roman

von R.M - am 25.04.2017 19:35
Alte Gurken fahren so lange wie es geht- das ist ökonomisch UND ökologisch korrekt. Elektrisch fahren wann und wo immer es passt: sauber und korrekt. Da bin ich ganz bei Helixuwe.

Wir können die Welt verbessern; aber nicht so schnell dass es gleich dramatisch weniger als 6 Millionen Tote (im Jahr?) werden. Wir reden (schreiben) hier über ein THEMA, über Prozente reden wir hier (ich zumindest) nur weil es der Titel vorgibt, schon mal deswegen weil keiner Zahlen hierzu abschätzen, geschweige denn ehrliche Zahlen angeben kann. Das sollen uns andere vorlügen, wer's glaubt wird dann eben selig.
Das Gute ist aber dass wir, außer über das Thema zu reden, auch was TUN. Es macht mich zufrieden, die Welt innerhalb meines Dunstkreises eben dieses kleine Bisschen zu verbessern. Also Twiker76, nicht verzweifeln, wir werden besser, und wir werden mehr.

@R.M: in der aktuellen ZEIT zu lesen: die Luft auf dem Land ist teilweise genau so schlecht. Meine persönliche Erfahrung: die Landeier (= da wo ich herkomme) wollen eher NOCH WENIGER aufs Autofahren verzichten.
Luftwäscher mögen kurzfristig helfen (Wälder auch!), langfristig werden aber die Ursachen der Verschmutzung anzugehen sein.
MfG
Schelle

von schelle63 - am 28.04.2017 19:55
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