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Erster Beitrag:
vor 6 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 6 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Helixuwe, Bernd Schlueter, BdasB

Solinger O-Bus-ForschungsProjekt

Startbeitrag von BdasB am 02.05.2017 09:08

[www.presse.uni-wuppertal.de]
[www.rp-online.de]
Batteriebus „BOB“ macht Diesel überflüssig:

Forscher der Bergischen Universität an Solinger Projekt beteiligt ...

Mit rund 15 Millionen Euro fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur das Solinger Pilotprojekt „Mit dem Batterie-Oberleitungs-Bus (BOB) und der intelligenten Ladeinfrastruktur zum emissionsfreien ÖPNV“.

Partner in dem Projekt sind auch das Arbeitsgebiet Elektromobilität (Prof. Dr.-Ing. Benedikt Schmülling) sowie die Lehrstühle Elektrische Energieversorgungstechnik (Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek) und Elektrische Maschinen und Antriebe (Prof. Dr.-Ing. Stefan Soter) der Bergischen Universität Wuppertal. Die Forscher erhalten für ihre Teilprojekte insgesamt rund 6,5 Millionen Euro.
An dem Forschungsvorhaben unter Leitung der Stadtwerke Solingen ist auch die Neue Effizienz, An-Institut der Bergischen Universität, beteiligt.


... rieeeeecht irgendwiieeee nach Forschungs-ABM ...
Die Teilprojekte der Bergischen Universität beschäftigten sich mit der Erforschung und Entwicklung technischer Systeme, Komponenten und Steuerungs- sowie Regelungsansätze. Prof. Dr.-Ing. Benedikt Schmülling und sein Team werden Anpassungen der Oberleitungsbustechnologie an die neuen Anforderungen erforschen sowie ein neuartiges Fahrerinformationssystem entwickeln, das z.B. Informationen zum Ladezustand und -management des BOB visuell aufbereitet und an den Fahrer weitergibt. .... aaarrrghhhhhh !?!??!!?!??

Der Lehrstuhl von Prof. Dr.-Ing. Stefan Soter befasst sich mit der Entwicklung einer intelligenten bidirektionalen leistungselektronischen Kopplung des Oberleitungsnetzes mit dem öffentlichen Energieversorgungsnetz, was eine wesentliche Grundlage für das gesamte Projekt darstellt, sowie mit der technischen Integration erneuerbarer Energieträger in das Oberleitungsnetz.

Die Forschergruppe um Prof. Dr.-Ing. Markus Zdrallek nutzt die neu entwickelten oder verbesserten Komponenten und konzeptioniert und erforscht Betriebs- und Regelungskonzepte um den Umbau des Oberleitungssystems mit BOB zu dem geplanten Smart-Trolleybus-System (STS) zu ermöglichen. So soll die Betriebssicherheit des ÖPNV erhöht und weitere ökonomische und ökologische Mehrwerte generiert werden.


Weitere Informationen unter www.neue-effizienz.de

www.solingen.de/de/aktuelles/batteriebus-bob-macht-diesel-ueberfluessig/

www.bmvi.de


[www1.wdr.de]

Zweiter Frühling für Solinger Auslaufmodell

Die Stadt mit dem größten Obus-Netz in Deutschland wird zum Testgebiet. Bis zum Jahr 2021 wollen die Stadtwerke Solingen 20 BOB-Busse anschaffen. Überlegt wird auch, weitere stationäre Stromspeicher, Photivoltaik-Anlagen und Ladestationen für Elektro-Fahrräder und -Autos in das Liniennetz einzubauen.

Offiziell trägt das Foschungs- und Pilotprojekt den langen Namen: 'Mit dem Batterie-Oberleitungs-Bus (BOB) und der intelligenten Ladeinfrastruktur zum emisssionsfreien ÖPNV'. Auch die Bergische Universität Wuppertal beteiligt sich daran.

Solingen ist eine der letzten drei Städte in Deutschland (neben Esslingen bei Stuttgart und Eberswalde in Brandenburg), in der noch Trolleybusse an doppelten Oberleitungen auf Liniendienst unterwegs sind. Mehrfach hatten auch Solinger Kommunalpolitiker in der Vergangenheit überlegt, es den vielen anderen Großstädten nachzutun und auf Standard-Diesel-Busse umzusteigen. Doch im Rat fand sich nie eine Mehrheit dafür.

Jetzt können die Verteidiger des Obus-Konzepts triumphieren: Der Trend zum Elektro-Auto ist angesagt. Elektro-Pkw werden staatlich gefördert. Die Stromerzeugung wird schrittweise auf erneuerbare Energiequellen umgestellt. Und die moderne Batterie-Technik hebt das Niveau der Stromspeicherung deutlich an.


In Form der Batterie-Oberleitungs-Busse kommt die Obus-Technik nun auch für andere Städte wieder in Frage; denn sie müssen nicht mehr ganze Buslinien mit Oberleitungen versorgen. Es genügt, wenn die Stromleitungen über Kernstrecken hängen, die von etlichen Linien befahren werden.

... naja ... die Kohle-Schleifer-Technik der O-Busse aus Solingen ist nun nicht der letzte Stand der Technik - und das Siemens mit den OBERLEITUNGS-LKW auf der AUTOBAHN so zieeeeemlichhhh DAS GLEICHE ERFORSCHT (!!!) will da wohl auch niemand wahrnehmen (man muss ja noch bis zur Rente forschen ;-)

[www.heise.de]


 ... denn doppelt erforschen haelt halt besser ;-)

Antworten:

Es Kostet nur ein überzeugtes Reden um die blöden Unwissenden zu überzeugen. Warum nur stehen gerade an Staupunkten diese Politwerbeschilder wenn sie uns wählen stehen sie demnächst hier nicht mehr im Stau. Passt alles zu meiner Beobachtung, 1990 konnten noch 10% aller Autofahrer mehr wie 10 Meter über die Motorhaube schauen. 2000 waren es nur noch 4% und Heute kann kaum noch jemand weiter wie auf das Display seines Navis/Bordcomputer schauen. Lasst sie doch Forschen. So sind sie von der Straße und keine Angestellten der Agentur für Arbeit. Wir haben nur deswegen keine Steuererklärung auf dem Bierdeckel wei niemand wußte wohin mit den Beschfäftigten der Finanzämter und den Steuerberatern. Im Klartext immer wieder der Spruch, warum Einfach wenn es auch Kompliziert geht. Ich kenne die Probleme der Solinger mit den Drähten als ehemaliger Wuppertaler nur zu genau und wer sich mal die Bahn anschaut mit ihren Schienenproblemen weir erkennen das die Probleme offensichtlich ohne Forschung viel tiefer liegen.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 03.05.2017 23:58
Oberleitungen sind teuer und hässlich.
das wird sich ändern, wenn nur maximal 10% der Strecken damit ausgerüstet werden: bevorzugt im innersten Stadtbereich, an Steigungen uns an Endhaltestellen.
Die Strecken dazwischen lassen sich im reinen Batteriebetrieb zurücklegen und zyklenfeste Hybridbatterien, eine Mischung aus Lithiumakku und Doppelschichtkondensator, sind bereits fertig entwickelt, mit denen man die oberleitungsfreien Zwischenstrecken überwinden kann.
Das gilt dann auch für die Bahn und es wäre an der Zeit, stillgelegte Strecken wieder in Betrieb zu nehmen, ohne Oberleitung, bis auf die kurzen Ladestrecken.
Eine neue Betreibergesellschaft sollte man zu diesem Zweck aber gründen, der Schlendrian der deutschen Bahn muss ein Ende finden.

von Bernd Schlueter - am 04.05.2017 07:50
Also ich bin ja Hobbybusfahrer im Liniendienst. 200 km in einer Schicht sind das Normale. Dafür braucht es keine Oberleitungen. Eventuell mal ne Induktive Ladebox. Ja, ich bin heute von 10:30 bis 20:30 keine 200 km mit einem Linienbus gefahren. Da waren eineinhalb Stunden Standzeit dabei plus kleinere Standzeiten. Das sind 65 Liter Diesel die pro Schicht gespart werden können. Der Bus den ich fahre ist 20 Jahre alt und hat die Million schon lange überschritten. Das Problem sind die vielen kleinen Unternehmer die kein Geld für Neuanschaffungen haben. Und die Tickets sind unterirdisch. Unsere Mobilität ist eigentlich nicht Bezahlbar was die Umwelt angeht. Ein Fahrer der jeden Tag 10 Stunden dem Stress der Straße stand halten muss bekommt dafür 1400 € Netto auf das Konto. Darum wird es in den nächsten 5 bis 10 Jahren niemanden mehr geben der diesen Beruf ausüben möchte. Ich fahre alle 3-4 Wochen mal einen Sonntag um das nicht zu vergessen. Dafür darf ich dann alle 5 Jahre 1000€ bezahlen damit der Führerschein gültig bleibt. Und wie gern würde ich es noch erleben mal einen elektrischen Bus zu fahren. Aber unsere Politiker lassen uns ja lieber vergasen und der Kraftfahrtzeuglobby ihren Willen. Hybrid PKW gibt es ja nun schon bei nahezu allen Herstellern, warum nicht bei den Linenbussen? Dieselelektrisch wie es die Bahn ja kann wäre für die Zeit bis man voll elektrisch fahren kann eine Alternative. Da wäre die Klimatisierung der Fahrzeuge und auch die Umleitungen kein Problem. Aber das ist alles mehr wie ein kleiner Kopf je verarbeiten kann.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 07.05.2017 21:48
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