Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 1 Jahr
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
el El, haasjo, Bernd Schlueter, Ralf Wagner, BdasB

VDE|FNN "Anschluss von E-Fahrzeugen am Niederspannungsnetz wird geregelt"

Startbeitrag von BdasB am 08.05.2017 19:34

[www.elektroniknet.de]

Ladeeinrichtungen für Elektromobilität
Anschluss von E-Fahrzeugen am Niederspannungsnetz wird geregelt


Die Anwendungsregel »Technische Anschlussregeln Niederspannung« stellt die Weichen für die sichere Integration der Elektromobilität in die Netze.

VDE|FNN will den Anschluss von Elektrofahrzeugen am Niederspannungsnetz regeln. Änderungsvorschläge zu »Technischen Anschlussregeln Niederspannung« (E VDE-AR-N 4100) können bis zum 28. Juni 2017 eingereicht werden.
Mit dem Entwurf der Anwendungsregel »Technische Anschlussregeln Niederspannung« E VDE-AR-N 4100 (TAR Niederspannung) definiert das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (VDE|FNN) neue Anforderungen an Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge. 

So müssen Ladeeinrichtungen künftig ab einer Bemessungsleistung von 4,6 kVA beim Netzbetreiber angemeldet werden. Noch dazu müssen Ladeeinrichtungen netzdienlich einsetzbar sein und geregelt Blindleistung bereitstellen. Laut Heike Kerber, Geschäftsführerin von VDE|FNN, schafft VDE|FNN dadurch die Voraussetzungen für die Integration größerer Stückzahlen von Elektroautos in die Niederspannungsnetze.

Antworten:

siehe auch mein Beitrag vom 2.5.

von Ralf Wagner - am 08.05.2017 21:25

Alle Macht den Konzernen oder APFC

Es ist schon ein Wahnwitz, welche Aufgaben uns Bürgern auferlegt werden, um den Bezug von elektrischer Energie möglichst kompliziert und die Einrichtung dezentraler Netze unmöglich zu machen.
Da wurde schon per Gesetz verfügt, dass zunächst aus dem antiqierten 50Hz-Sinus-Strom zunächst pulsierender Gleichstrom gemacht wird, der anschließend per PFC in Wechselstrom verwandelt wird, der mit zur Eingangswechselspanung synchronen Strombelastung die Sinusform des 50 Hz-Netzes stützt. Die daraus gewonnene zweite Zwischengleichspannung von meist 400 bis 600 Volt wird daraufhin in Hochfrequenzgerechten Wechselstrom verwandelt, der wiederum in die zur Batterieladung passende Gleichspannung gewandelt wird.
Nun soll diese PFC als "APFC" auch noch aktiv aus der Ferne gesteuert Phasenfehler des Netzes beseitigen, ein Wahnsinnsaufwand, der nur dazu dient, die Nutzung von elektrischer Energie zu verkomplizieren und die Abhängigkeit vom Netzbetreiber zu erhöhen.
Denkt denn einfach niemand daran, welche Ersparnis es bedeuten würde, wenn man auf diese ganzen überflüssigen Phasenschieberkorrekturen verzichten würde und das dezentrale Gleichstromnetz einführen würde?
Schaut Euch doch einmal unsere Stromverbraucher im Haushalt an.
Welche Geräte benötigen denn heute noch 50 Hz Wechselstrom?
Ich sehe nur noch Wandler in den Geräten, die diese inzwischen überholte 50Hz - Technik des "Drehstromnetzes" umgehen und auf Gleichstrom geräteintern umgestellt sind.
Warum überhaupt noch 50Hz? Wer braucht noch Synchronmotoren oder Uhren, die die 50Hz-Impulse benötigen?
In Meerbusch-Osterrath hat man die Bevölkerung aufgewiegelt, sich gegen die geplante HGÜ-Station zu wehren. Auch so kann man jeden Fortschritt der Energieversorgung blockieren und dezentrale Netze unmöglich machen.
Ich fordere die Festlegung auf eine für den Hausgebrauch vorteilhafte Gleichspannung und zusätzlich auf eine höhere, variable Zwischengleichspannung, die den Ausbau kleinerer , dezentraler Netze möglich macht.
Es ist dabei durchaus sinnvoll, an die weltweit verbreiteten 120 Volt-Netze, nun endlich wieder mit Gleichstrom, oder auch niedrigerer Spannung, zu denken. Die variable Zwischengleichspannung darf dabei auch in der Gegend von 1000 Volt liegen und das Einfügen von Lichtbogenlöschpausen stellt einen im Vergleich zu PFC geringen Aufwand da. Die Sicherheit elektrischer Anlagen würde ganz enorm ansteigen. Elektrische Stromschläge stellen heute im Haushalt eine der größten Gefahrenquellen dar.
Die variable Zwischengeichspannung ist ideal für die Versorgung von Ladestationen.
Ohne dieses ganze, überflüssige Phasenschiebertheater.

von Bernd Schlueter - am 09.05.2017 03:32

Re: Alle Macht den Konzernen oder APFC

Oh man. Bin ich froh, dass ich keine Ladeeinrichtung mit 11kw habe, sondern eine Steckdose mit 11kw für Schweißgerät, Kreissäge und Holzspalter. Ab und an hängt da auch mein Auto dran. :-)

von haasjo - am 09.05.2017 07:10
4,6kVA? So eine starke Ladeeinrichtung benutze ich nicht. Ich hab ja nur HPs mit so 3kW, davon halt einige.

von el El - am 11.05.2017 05:03
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.