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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 1 Jahr, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Ralf Wagner, BdasB

Daimler setzt auf Dieselmotoren und Seehofer fordert Kaufprämie für Euro-6-Dieselautos

Startbeitrag von BdasB am 21.05.2017 15:53

[www.heise.de]
Daimler setzt auf Dieselmotoren und Robotertaxis

Der Autobauer Daimler will trotz der Diskussion um Fahrverbote und sinkende Nachfrage auch weiterhin Dieselmotoren entwickeln. Bei der Entwicklung selbstfahrender Autos setzt man hingegen auf neue Technik.

Trotz Diskussionen über Fahrverbote sieht Ola Källenius, der Entwicklungsvorstand von Daimler, noch eine lange Zukunft für den Diesel. "Wir investieren weiter in unsere Verbrennungsmotoren, sowohl Otto als auch Diesel", sagte Källenius der Deutschen Presse-Agentur. Der Stuttgarter Autokonzern ist dabei, eine neue Motorengeneration auf den Markt zu bringen. "Aus heutiger Sicht gibt es keinen Grund zu sagen, es wird keine Nachfolgegeneration für diese Dieselfamilie geben."
Ist das Festhalten am Diesel nun Weitsicht oder Verzweifelung?


... und aus dem VOLLHORST-LAND ...


[www.spiegel.de]
Seehofer fordert Kaufprämie für Euro-6-Dieselautos
Nach Informationen des SPIEGEL will Seehofer mit einer Kaufprämie der Absatz von Modellen fördern, die mit modernen Euro-6-Motoren ausgestattet sind. Sie erfüllen strengere Grenzwertauflagen als Autos mit Euro-5-Aggregate. Zumindest auf dem Papier - denn laut einer Studie des Umweltbundesamts stoßen auch die neuen Motoren viel mehr Stickoxide als erlaubt aus.

[www.spiegel.de]

Laut dem Plan aus München soll es "starke Anreize zur Flottenerneuerung von Dieselfahrzeugen" geben. So fordert Bayern auch, dass nur Autos mit Schadstoffklasse 6 auf bestimmten öffentlichen Parkplätzen halten dürfen. Auf diese Weise will Seehofer generelle Fahrverbote für Dieselautos in den Innenstädten verhindern.


... und im Laendle ...


[www.heise.de]

Kretschmann und Industrie beschließen Partnerschaft

... hmmm .... was macht dann eigentl. die NPE ?
Baden-Württemberg will mit der Automobilindustrie in einer strategischen Partnerschaft die Zeitenwende hin zur Elektromobilität angehen. „Es steht viel auf dem Spiel“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) am Freitag (19. Mai 2017) nach einem Treffen mit Akteuren der Industrie in Stuttgart. Der Automobilstandort Baden-Württemberg müsse seine Vorreiterrolle behaupten und auch Arbeitsplätze im Land halten, sagte Kretschmann. 

„Der Wandel vollzieht sich in rasendem Tempo.“ Politik und Industrie hätten nun einen gemeinsamen Dialog angestoßen, der dauerhaft sein soll.

Daimler-Chef Dieter Zetsche sprach nach den mehrstündigen Treffen von Chancen, die miteinander angegangen werden müssten. „Autobauen ist ein Mannschaftssport“, sagte Zetsche. Der Wandel gehe weit über neue Antriebe hinaus. Autonomes Fahren und digitale Vernetzung seien die Aufgaben für die Zukunft. Allein bei Daimler würden zehn Milliarden Euro in den Ausbau der Elektroflotte investiert.

Auch Vertreter des Automobilzulieferers Bosch und des Sportwagenherstellers Porsche sprachen von großen Herausforderungen für die Zukunft. Sie kündigten an, den Transformationsprozess aktiv zu gestalten. In einer Welt neuer Mobilität würden Auto, Bus, Bahn und Bike künftig nahtlos miteinander vernetzt und einfach buchbar sein, sagte Bosch-Chef Volkmar Denner. „Wir wollen Mobilität hier in Baden-Württemberg neu denken“, sagte er.

Für die Elektromobilität seien verlässliche Rahmenbedingungen nötig, sagte der stellvertretende Vorstandschef der Porsche AG, Lutz Meschke. Notwendig seien etwa ein leistungsfähiges und nachhaltiges Stromnetz sowie der Aufbau einer Schnellladeinfrastruktur....

Regierungschef Kretschmann und die Automobilbosse betonten, dass der Dialog langfristig angelegt sei. Noch für eine längere Zeit würden Verbrennungsmotoren und Elektroantriebe nebeneinander existieren.

Auf Landesebene hat sich nach Darstellung der Regierung eine Taskforce gebildet. Diese soll auf höchster Entscheidungsebene Aktivitäten der Ministerien für Verkehr, Wirtschaft, Wissenschaft, Umwelt und Digitalisierung bündeln und abstimmen. ... auweia ...

Antworten:

Passt auch dazu...

Kretschmann kauft sich einen Diesel.... enttäuschend und auch ein Zeichen. Das Diesel Fahrverbot zumindest für Euro 6 kommt wohl nicht.
rw

[www.stimme.de]

von Ralf Wagner - am 21.05.2017 20:34
Zitat
Ralf Wagner
Kretschmann kauft sich einen Diesel....


Privat so in dem Link [www.focus.de] zu Lesen, der Text geht weiter mit:

Zitat
Seehofer Kollege Kretschmann
«Ich wohne auf dem Land, meine Frau muss weit zum Enkel fahren, ich habe auch einen Anhänger»,
sagte er. «Neulich habe ich für meinen Enkel eine Tonne Sand geholt: Da brauche ich einfach
ein gescheit's Auto



Was jetzt seine Anhänger dazu meinen :eek: daß Er mit Anhänger fährt, da bin ich aber mal gespann ähhh gespannt :rolleyes:

So als Hilfe für Grüne ohne Kretschmann bezug, daß Zitat von einzigen Grünen Seehofer Kollegen
stammt unsprünglich aus der TAZ ( Spende nicht vergessen ) [www.taz.de]

von Manfred aus ObB - am 21.05.2017 22:07
Energie wird hauptsächlich nach wie vor aus Verbrennungswärme gewonnen und da gibt es kein wirtschaftlicheres Verfahren als mit dem Dieselmotor. Gut, den sähe ich lieber in der Garage stehen mit Nutzung der Abwärme.
Kein Mensch spricht mehr vom Feinstaub, das NOx ist kein Problem mehr, denn die wirtschaftlichen Diesel erzeugen mehr NOx als je zuvor und benötigen deshalb in jedem Fall eine vollständige Abgasreinigung mit Ammoniak, also agent blue. Meine Dieselzitrone von 2002 hat die bereits. Die Stromkraftwerke haben diese nicht, jedenfalls die meisten nicht und blasen Unmengen Schwefel, Grobstaub, Radioaktivität und ungenutzte Abwärme in die Umwelt.
Daimlers traue ich zu, dass sie etwas Zuverlässiges bauen. Herr Kretschmann passt auf, dass die Daimlers keine krummen Dinge dabei drehen und es wäre auch nicht schlecht, wenn der Diesel weniger Zylinder hätte und dafür einen Elektromotor, Batterien und einen Generator an Bord. Die würde ich dann dem Winfried in seinen Anhänger einbauen...
Es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ralf seinen Tesla verkauft und sich etwas Vernünftiges anschafft.

Gleich eine Überlegung: Für Fahrräder gibt es Schubanhänger mit eigenem Antrieb. Ob es so etwas nicht auch für Teslaanhänger geben kann? Ein Handicap dabei war schließlich, dass der Elektroantrieb im Zugfahrzeug überlastet würde.
So: Der Sechszylinder-Diesel wird in drei Zweizylinder geteilt: Einer im Anhänger, einer als Heizkraftwerk in der Garage für das Haus und die der Nachbarn, den dritten versteigern wir im elweb. Euro 7.

von Bernd Schlueter - am 24.05.2017 15:31
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