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Bernd Schlueter, BdasB

EU-Projekt „ELMAR“: Vorpommern setzt auf maritime Elektromobilität

Startbeitrag von BdasB am 12.06.2017 07:04

[www.b4bmv.de]

Vorpommern setzt auf maritime Elektromobilität  ... wegen EU-Projekt „ELMAR“

Leadpartner WFG Vorpommern erhält Bewilligung für EU-Projekt „ELMAR“. Mit einem Gesamtbudget von 1,8 Mio. EUR soll die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Booten, Yachten, Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen mit Elektroantrieb in der südlichen Ostseeregion gefördert werden.

Zur Antragstellung eines EU-Projektes zur Förderung der Entwicklung, Produktion und des Vertriebs von Schiffen und Booten mit Elektroantrieb wurde im südlichen Ostseeprogramm ein Projektantrag mit dem Kurztitel „ELMAR“ eingereicht.
Ziel des Projektes, welches am 1. Juni 2017 gestartet ist, ist es, Unternehmen aus dem Schiffs- und dem Bootsbau in der Anwendung neuer Technologien zu fördern. Die Wirtschaftsfördergesellschaft (WFG) Vorpommern ist Lead Partner, weitere deutsche Partner sind die Hochschule Stralsund sowie der Marina Verbund Ostsee e.V., die ATI Küste GmbH, die IHK Neubrandenburg und MAZA MV e.V. als assoziierte Partner. Darüber hinaus beteiligen sich vier polnische und vier litauische Partner sowie weitere assoziierte Partner aus Schweden, Dänemark und Polen.

ELMAR bietet zahlreiche Möglichkeiten für Unternehmen, dazu zählen die Bestandsaufnahme potenzieller Anbieter sowie Lieferanten- und Vertriebsketten von Bootsbau- und Schiffbauunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern mit Interesse an e-Mobilität, eine Marktpotenzial- und Zielgruppenanalyse, Unternehmerreisen nach Süddeutschland und Österreich sowie Schweden und Norwegen und eine mögliche Teilnahme an Bootsbau-Workshops zum Bau von Demo-Booten in Litauen und Polen. 

Mit ihrer Teilnahme an EU-Förderprojekten will die WFG Vorpommern zusätzliche finanzielle Mittel erschließen und Vorhaben der Regional- und Wirtschaftsentwicklung ermöglichen. Dabei arbeitet sie eng mit interessierten Betrieben der Region zusammen. Mit unter anderem der Greifswalder HanseYachts AG sowie der Ostseestaal GmbH und der Weißen Flotte aus Stralsund zeigten sich bereits im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen im Rahmen der Vorbereitungsphase sehr am Thema interessiert. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass ELMAR die Chance bietet, eine größere Initiative wachsen zu lassen und ein Netzwerk aufzubauen, das einerseits dem Erfahrungsaustausch dient und andererseits die Interessen der maritimen Wirtschaft im Bereich E-Mobilität vertritt. 

Das Projekt, welches über das Interreg South Baltic Programm aus Mitteln des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, ist für weitere regionale Unternehmen offen. Hinweise, Vorschläge und Empfehlungen werden gern unter kuba@invest-in-vorpommern.de oder 03834/ 550 606 entgegengenommen. 

Antworten:

Elektrisch auf dem Meer?
Einen größeren Unsinn gibt es doch wohl nicht?
Ein sauberer Verbrennungsmotor im Schiff, das ist alleine vernünftig. Zusätzliche Strahltriebwerke, aber bitte nur für das Anlegen im Hafen, per Batteriebetrieb, das ist alleine vernünftig.
Bedenken wir: Die Zwischenspeicherung der Energie in Batterien bedeutet überaus große Energieverluste und auf See richten die Abgase weniger Schaden als in der Umgebung der Kraftwerke an Land.
Nein, wir sind hier nicht am Kochelsee in Bayern wo die Natur so sauber und empfindlich ist, dass die Fahrt mit dem langsamen Elektroboot eine Bereicherung darstellt.
Große Schiffe haben ohnehin heute schon Elektroantrieb, in Form eines elektrischen Getriebes, das dann auch, nur im Hafen, aus Batterien gespeist wird. Aber die Batterie- Zwischenspeicherung für die Fahrt auf offener See, das ist eine echte Umweltsünde.

Bringen wir die Elektromobilität nicht in Verruf! Solarschiffe auf offener See, das ist einfach nicht sinnvoll, zu langsam und gefährlich.

von Bernd Schlueter - am 13.06.2017 08:19
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