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vor 1 Monat, 4 Wochen
Letzter Beitrag:
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Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Twiker76, hallootto, wolfgang dwuzet, BdasB

Nun doch Elektro-Quote in China ;-)))

Startbeitrag von BdasB am 21.06.2017 08:03

[www.handelsblatt.com]


... auszugsweise ...
Das große Zittern vor der Quote

Offenbar bricht Chinas Premierminister Li Keqiang ein Versprechen, das er Kanzlerin Merkel gegeben hat: Er will nun doch strenge Zwangsquoten für E-Autos einführen. Das hätte fatale Konsequenzen für deutsche Autobauer.
[www.manager-magazin.de]

BMW, Daimler und VW zittern vor Elektro-Quote in China

Noch im Juni schien es, China würde deutschen Autobauern bei der Elektroauto-Quote entgegenkommen. Doch jetzt steht der Kompromiss offenbar wieder in Frage. Für BMW, Volkswagen und Mercedes steht viel auf dem Spiel.

Die geplante Elektroauto-Quote in China sorgt erneut für Unruhe in der deutschen Regierung und Autoindustrie: Das signalisierte Entgegenkommen der chinesischen Regierung beim Spitzentreffen in Berlin Anfang Juni steht nach dem nun bekannt gewordenen Gesetzentwurf wieder infrage.

Denn darin ist der Start der Quote noch immer für 2018 vorgesehen, obwohl Insidern zufolge die Regierung in Peking auf Drängen der Bundesregierung eine Verschiebung um ein Jahr versprochen hatte. "Wir hoffen, dass den Signalen, die wir empfangen haben, auch Taten folgen", sagte eine Sprecherin des Wirtschaftsministeriums am Montag. Die Gespräche mit der chinesischen Seite liefen.

In der Autoindustrie herrsche Besorgnis, erklärte ein mit der Diskussion Vertrauter gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Es erstaunt, dass in dem neuen Entwurf die in den vergangenen Wochen bereits öffentlich diskutierten Änderungen nicht enthalten sind." Und: "Wir erwarten eine verlässliche Umsetzung der angekündigten Änderungen." Die Vorgaben sollten realisierbar und fair sein, ausländische Unternehmen sollten mit chinesischen gleichbehandelt werden.

Nach dem Entwurf sollen die Hersteller ab dem kommenden Jahr über ein Punktesystem eine Absatzquote von 8 Prozent mit Elektro- oder Hybridautos erfüllen. Andernfalls drohen Strafzahlungen. In den beiden Folgejahren seien dann 10 und 12 Prozent vorgesehen.

Jedes fünfte Auto in China ist eine deutsche Marke

Durch den Zwang zu mehr Elektroautos in China, mit der vor allem die Luftverschmutzung in Großstädten bekämpft werden soll, hatten VW und Daimler ihre Elektroautopläne beschleunigt. Doch erste neue Modelle mit längerer Reichweite kommen erst zum Ende des Jahrzehnts auf den Markt.

Die Autoindustrie hatte deshalb auf mehr Zeit für die Quote in China gedrungen und aufgeatmet, als Ministerpräsident Li Keqiang bei seinem Berlin-Besuch Entgegenkommen signalisierte.

"Kein Kompromiss, keine Zugeständnisse"

Antworten:

die autobauer solln sich mal keine besorgniss machen,
die sollen endlich mal elektroautos im bezahlbaren rahmen produzieren
oder wenigstens
aus eingekauften komponenten zusammenschustern

von wolfgang dwuzet - am 21.06.2017 13:43
Seit vielen, vielen, vielen Jahren hat die Hinhaltetaktik ja schon funktioniert. Mist nur, wenn Länder wie China, oder Norwegen Entscheidungen treffen, die von unseren Politikern nicht wieder umgebogen werden können. Es kann nicht mehr lange dauern, dann gibt es einen großen Knall. Wenn man nicht doch endlich einmal aufwacht.
Ich bin sicher, dass unsere deutschen Autobauer von Heute auf Morgen in der Lage wären bezahlbare Elektrofahrzeuge zu bauen, die eine ausreichende Reichweite haben. Wenn ich darüber nachdenke, was man mit den vielen Milliarden €, die alleine VW in den Sand gesetzt hat, hätte für die Elektromobilität tun können. Was will Daimler ausgeben? Lächerliche 80 Mio. €. Ein Klacks im Vergleich dazu. Aber man will ja wenigstens etwas machen.
Wenn es so einfach ist, einige Milliarden zu verkraften, und trotzdem noch Gewinne auszuweisen, dann ist es doch kein Problem, einige Hundert Millionen in Ladeinfrastruktur zu investieren. Nur eine ausreichend vorhandene, und für jeden verfügbare Ladeinfrastruktur nimmt die Reichweitenangst. Und das ist z.Zt. das größte Gegenargument der Elektromobilität.
elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 21.06.2017 15:21
finde ich auch.

Ein E Auto mit 100 km Reichweite, 100 km/h und 4 Sitzplätze unter 10k Euro und einer Akkulebensdauer von 100k km (um dann eben immer noch um die 100 km Reichweite zu haben) sind möglich !

Da darf dann die Ladung von Schucko mit 2 KW oder von mir aus CEE blau auch mal 4 h dauern...

Gedacht wenigstens einen bezahlbaren Zweitwagen als E Mobil...

Leider:

...bitte warten Sie, piiieeep, bitte warten Sie, piiieeep....

von Twiker76 - am 21.06.2017 15:51
Mit den Elektroautopreisen in China kann unsere Industrie nicht dauerhaft mithalten. Die 8% müssten schon verschenkt werden. Das kommt 4% Steuer auf die Verbrenner-Neuwagen gleich. Nein, China kann seine Elektrofahrzeuge selbst bauen. Unterstützen wir lieber die ansässige Industrie in Südostasien, damit die unseligen älteren Diesel-Rikschas ihre Tuk-Tukerei durch Elektroantrieb ersetzen! Das wäre effektiver und müsste auch die Zustimmung unserer chinesischen Freunde finden. Fände ich überhaupt nicht schlecht, wenn Elektro-Mercedesse unter deutscher Qualitätsaufsicht in China produziert werden. Bei uns könnten sie entworfen und getestet werden.
Es sei denn, Donald Trump verbietet uns das. Die USA haben bei uns schließlich immer noch Sonderrechte.

von Bernd Schlueter - am 21.06.2017 16:37
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