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vor 4 Monaten, 4 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 4 Monaten, 4 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Berlingo-98, R.M, BdasB

Shell und NewMotion kooperieren

Startbeitrag von BdasB am 21.06.2017 08:06

[www.newfleet.de]

Shell und NewMotion kooperieren
Der Mineralölkonzern Shell kooperiert mit NewMotion, einem der größten Anbieter von intelligenten Ladelösungen zum Strombezug. Kunden der Shell Card mit Profi Paket können zukünftig an rund 50.000 Ladestationen europaweit Strom für Elektrofahrzeuge beziehen.

Antworten:

So steht es in der Mitteilung:

"Grundsätzlich vereinbart der Geschäftskunde den Vertrag zum Strombezug direkt über die Shell Card und erhält Zugang zur Ladeinfrastruktur von NewMotion."

Andersherum wäre es mir lieber, also z.B. so ausgedrückt:
Grundsätzlich gibt es Strom für Elektroautos an jeder Shell Tankstelle mit Zugang und Abrechnung auch über NewMotion.

Vielleicht ist die jetzige Zusammenarbeit mit NewMotion ja ein Schritt in diese Richtung. Also Stromzapfsäulen an jeder Shell Tankstelle. Das würde Sinn machen.

Die jetzige Lösung ist unnötig, denn mit einer NewMotion Card hat man sowieso Zugang zur Ladeinfrastruktur von NewMotion. Warum und wofür noch die draufgesattelte Shell Card? Ist nur was für die Fuhrparkmanager, die das Tanken ihrer Verbrenner und Elektriker über eine gemeinsame Platform abrechnen wollen. Für reine E-Fahrer nicht nötig.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 21.06.2017 08:24
Roland, ich muss Dir widersprechen. Es hat einen Riesenvorteil, wenn man die in der Landschaft versteckten Elektrotankstellen schon aus der Ferne erkennt, und die gelb rote Shell-Reklame ist gewaltig, auch im Nebel gut erkennbar und manchmal rund um die Uhr geöffnet und erleuchtet. Parkplätze sind fürs erste schon da, auch , wenn sie vorerst nur mit 3,7kW anfangen. Das ist ausbaubar und teure Ladesäulen sind auch überflüssig. Da weiß ich, an wen ich mit meinen Induktionsladeplänen herantrete, da ist für eine ausreichend große Nutzerzahl gesorgt. Klar, tanke ich auch meinen Diesel dort, was ich so schon tue.
Wir gewinnen damit einen starken Verhandlungspartner für den Energiemarkt und ich spekuliere schon darauf, dass man zukünftig gasbetriebene Generatoranhänger für die Ferienfahrt dort mieten kann. Wenn die diese in Großbritanien und in den Niederlanden eingeführt haben, kann sich der deutsche Tüv auch nicht mehr sträuben.
Bei ausreichend Kundschaft könnte es sich für die Shell-Energiecenter auch lohnen, Heizkraftwerke zu betreiben mit einem eigenen Energienetz, das der deutschen Monopolstruktur entgegengesetzt werden kann. Ein Riesenschritt nach vorne, meine ich. Wir Dieselstinker freuen uns auch, wenn es wieder mehr Tankmöglichkeiten gibt.
Da haben sich zwei Große gefunden und ich werde mit von der Partie sein.

von Bernd Schlueter - am 21.06.2017 13:41
Oh Bernd,
eigentlich hast Du Recht, nur Dein vermeintlicher Widerspruch unterstützt ja meine Forderung.

Denn was Shell im Moment macht, ist nur eine Abrechnung per Shell Card für Strom aus bestehenden Ladestationen. Nirgendwo steht, dass Shell Ladestationen an den eigenen Sprittankstellen aufbaut. Shell will nur die E-Autos aus Fuhrparks sozusagen in sein Abrechnungssystem einbeziehen. Von E-Ladesäulen an Shell Tankstellen war nicht die Rede.

Und genau das will ich, und Du offenbar auch: Elektro-Ladestationen an allen Shell Tankstellen. Ich gehe in meinen kühnsten Wünschen und Forderungen noch weiter:
Die Ladesäulenverordnung III sollte vorschreiben, dass Tankstellen jeder Art - also alle herkömmlichen Sprittankstellen - auch die Energie für Elektroautos bereitstellen müssen.
Vielleicht müssen wir uns an die EU wenden. Denn ich habe den Eindruck, dass Deutschland die ganze Ladesäulenverordnung ohne EU Druck und Vorgaben wohl kaum gemacht hätte.

Tank und Rast hat das an den Autobahntankstellen jetzt Schnellladesäulen aufgestellt. Wird Zeit, dass die übrigen Spritanbieter am gleichen Platz auch Strom anbieten. Typ2 würde ja mal für den Anfang gehen, und Schuko oder CEEblau wäre natürlich für uns alte Franzosen-Fahrer super. Für Twizys auch und CityEls auch.

Gruss, Roland

von Berlingo-98 - am 21.06.2017 14:24
Die Absicht, Ladestationen einzurichten, ist da

Ob auch in Deutschland, das hängt von unseren Regierenden ab. Die Grünen haben wir gerade in NRW abgewählt. Vielleicht entfällt damit auch irgendwann der überflüssige bürokratische und finanzielle Aufwand, Stromtankstellen zu betreiben. Unter der Hand wurde mir an Shell, Star und Araltankstellen schon aus der Patsche geholfen und bei im Moment noch 50km Reichweite patscht es öfter. Früher habe ich MacDonald verschmäht, heute nicht mehr. Die meisten Gespräche bezüglich des Elektroautofahrens führe ich an der Benzintankstelle. Dabei beschönige ich nichts und niemand bereut nachher seinen Entschluss. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen: unser Anliegen macht Schule.
Bei meinen 50km mit teilweise defekten Batterien bleibe ich zur Zeit, um Kennlinien aufzuzeichnen, die für uns alle interessant sind. Nur, wo stelle ich die jpegs hin?

von Bernd Schlueter - am 21.06.2017 16:24
Hallo

Der Vorteil ist einfach, es gibt über jeden Vorgang eine detailierte Rechnung die man beim Finanzamt einreichen kann.

Ist aber bei der DKV Card genauso

Gruß

Roman

von R.M - am 21.06.2017 17:23
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