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Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Richard, Bee, BdasB

"Ladesäulen-Check" - grosse Unterschiede in den Fahrstrompreisen

Startbeitrag von BdasB am 12.07.2017 06:33

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Große Unterschiede in den Fahrstrompreisen
Ladesäulen-Check Deutschland: Stromtankstellen kompliziert und oft teuer

Das Chaos an der Ladesäule
Große Unterschiede in den Fahrstrompreisen


Bei den Fahrstrompreisen der größten Betreiber öffentlicher E-Auto-Ladesäulen, die 80 Prozent der Punkte abdecken, gibt es eine erhebliche Spreizung, und Spontanladen ist eher selten möglich. Das ergibt eine stichprobenartige Online-Preisblattrecherche von Statista für das Energie- und IT-Unternehmen Lichtblick von Mitte 2017.

Für Lichtblick steht damit fest: Stromtankstellen sind "kompliziert und oft (zu) teuer". 

Statista hatte im "ersten großen Ladesäulen-Check in Deutschland" stichprobenartig die Online-Preisblätter von elf Ladepunkt-Betreibern untersucht und nur Tarife ohne Vertragsbindung verglichen. Die Elf decken angeblich 80 Prozent aller öffentlichen deutschen Ladesäulen ab. Demnach reicht der Fahrstrompreis umgerechnet in kWh – Stand Jahresmitte, alles brutto – von 13,5 Cent beim Dresdner Kommunalversorger Drewag bis zu 66,9 Cent bei der RWE-Tochter Innogy. Zum Vergleich: Haushaltsstrom kostet im Schnitt 29,1 Cent. Gratis lädt man noch bei den Stadtwerken Leipzig und Düsseldorf sowie bei der Rheinenergie Köln. Zählt man bei der EnBW die Registrierungsgebühr von 20 Euro hinzu, springt sie vom preislichen Mittelfeld an die Spitze. Zugrundegelegt wurde eine Ladung für 100 km mit einem Nissan Leaf an einem AC-1-Anschluss mit 7,4 kW Leistung. Meist wird Ladezeit abgerechnet. Diese wurde hier umgerechnet in kWh.

Lichtblick fordert vertriebliche Öffnung aller Ladesäulen

Spontanladen ist nur bei drei der elf untersuchten Ladesäulenbetreiber möglich: Innogy, EWE Oldenburg und Mainova Frankfurt am Main. Die politische Botschaft von Lichtblick-Chef Gero Lücking: Durch die angebliche Intransparenz und Zugangshürden sei "die Verkehrswende zum Scheitern verurteilt". Er fordert, dass Ladesäulen dem Stromnetz zugeschlagen werden und dass dann E-Auto-Fahrer ihren Fahrstrom zu Haushaltsstrom-Preisen von ihrem jeweiligen Versorger bekommen können.

Antworten:

Die Ergebnisse diser "Untersuchung" sind mindestens durch Schlampigkeit, wenn nicht sogar böswillig verfälscht. Zeittariefe nicht mit der Kapazität der Säule zu belasten, sondern die mangelhafte Ladetechnik in den Strompreis zu rechnen ist vom Ansatz her fragwürdig. Zu behaupten, Spontanladen sei bei RWE nicht möglich ist schlicht falsch. Heute scheint aber ohnehin der Antistromtag zu sein. Folgemeldung war "Gesundheitsrisiken durch Netzausbau".

von Richard - am 12.07.2017 07:17
Bitte die Fehler zu entschuldigen, die Funktion "Bearbeiten" geht nicht und ich war über die Maßen verärgert.

von Richard - am 12.07.2017 07:21
Zitat
Richard
Zeittariefe nicht mit der Kapazität der Säule zu belasten, sondern die mangelhafte Ladetechnik in den Strompreis zu rechnen ist vom Ansatz


Die Studie ist zwar teilweise falsch berechnet (z.B. muss derzeit in Berlin für die einphasige Ladung i.d.R. mind. 1 €/kWh gezahlt werden, nächste Woche bei realistischen Ladevorgängen um die 2 €/kWH, herzlichen Dank an das Eichamt!) und in weiten Teilen in sich verlogen (als Vorlage für Politker etc.), aber die Ausrichtung an der derzeitigen und für die Zukunft absehbaren Realität mit den AC-Ladeleistungen (anstatt sich auf das eine Fahrzeugmodell mit dem 22kW AC-Kreischlader zu beziehen), ist voll in Ordnung.

von Bee - am 12.07.2017 09:02
Da möchte ich widersprechen. Ladeleistung ist wie ein Schiebedach etwas das nachgefragt wird oder eben nicht. Mich fragt schon heute jeder nach meiner Ladegeschwindigkeit. Wenn Verkäuferaussagen dass sei normal nicht mehr glaubwürdig sind, dann geht es ganz schnell mit den CCS und AC22 Paketen. Die werden dann als Rabataktion dazugegeben und bald sind sie Standard. Ich prophezeie den Tag, an dem Schuko den Status des Reservekanisters hat und Ladezeiten über 1h nicht mehr zu verkaufen. Und ja, der Lademotorhybrid schreit echt schlimm.

von Richard - am 12.07.2017 10:53
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