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Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, thegray, Twiker76, BdasB

Ifo-Studie (by VDA ;-) "Verbot des Verbrennungsmotors gefährdet 600.000 Stellen"

Startbeitrag von BdasB am 19.07.2017 07:46

... IFO da gab es ja frueher schon viel UnSINN ;-)  [www.heise.de]
Ifo-Institut gegen Verbot von Autos mit Verbrennungsmotor

Die Schlafmützen und Betrüger von der Deutschen Automobil-Industrie drohen ...wie immer mit Arbeitsplatzverlusten.

Die Wirtschaftsforscher des ifo-Instituts sind zwar nicht gegen alternative Antriebe, sie meinen aber, ein Verbot von Verbrennungsmotoren wäre nicht hilfreich.

Die vorgelegte Ifo-Studie kommt auf mindestens 620.000 Arbeitsplätze in Deutschland, die nach heutigem Stand von einem Aus für Benziner und Diesel betroffen wären. "Das heißt nicht, dass diese Arbeitsplätze wegfallen", betonte Fuest. Besonders bedroht wären aber 130.000 Stellen in kleinen und mittleren Zulieferfirmen. Die Studie wurde im Auftrag des Verbands der Automobilindustrie (VDA) erstellt.

Um alternative Antriebsarten zu fördern, sollten nicht Verbrennungsmotoren verboten werden, sondern die Infrastruktur verbessert und nachfrageorientierte Anreize geschaffen werden, schreiben die Forscher.



Steigender Strompreis (IFO ist nix peinlich)

Die Studie basiert unter anderem auf Analysen der detaillierten Produktionserhebung im Verarbeitenden Gewerbe, um die Bedeutung der Technik des Verbrennungsmotors für Wertschöpfung und Beschäftigung in der deutschen Industrie darzulegen. Außerdem haben sie zu Umweltauswirkungen ein Prognosemodell entwickelt, das einen Vergleich des Kohlendioxidausstoßes im Verkehrssektor mit und ohne Zulassungsverbot bis ins Jahr 2050 ermöglichen.

Im ersten Geltungsjahr eines Zulassungsverbots für Pkw mit Verbrennungsmotoren müssten statt der bisher prognostizierten knapp 250.000 batterieelektrischen Fahrzeuge mehr als 3,3 Millionen solcher Autos zugelassen werden, um die fehlenden Neuzulassungen zu kompensieren, heißt es in der Studie. Bis zum Jahr 2050 würde die zusätzliche Stromanforderung auf 7,6 Prozent der Gesamtstrommenge ansteigen, was in einem Aufschlag auf den durchschnittlichen Strompreis in Deutschland von etwa 0,5 Prozent resultieren würde. ... uuiii 0,5% - ja leckmichfett

...DAS MEHR AN 'STROMVERBRAUCH" kann durch den nicht verbrauchten (und somit nicht produzierten) SPRIT schonmal zu >80% kompensiert werden ...
SIEHE: [www.goingelectric.de]



... und hier gleich nochmal ...

[www.emobilserver.de]
Verbot des Verbrennungsmotors gefährdet 600.000 Stellen

Über 600.000 heutige Industriearbeitsplätze und 10 Prozent der industriellen Wertschöpfung in Deutschland hängen an der
Verbrennertechnik. Ein Verbot des Verbrennungsmotors würde sich drastisch auf die Arbeitsplätze auswirken,
 warnt das fo Instituts mit dem der deutschen Autolobby in einer neuen Studie.

Die Studie des ifo (Instituts für Wirtschaftsforschung) und des VDA (Verband der Automobilindustrie) kommt zu dem Schluss: Ein Zulassungsverbot für Verbrennungsmotoren ab dem Jahr 2030 könnte deutliche Einbußen für Beschäftigung und Wertschöpfung am Standort Deutschland zur Folge haben. Mehr als 600.000 der heutigen Industriearbeitsplätze wären direkt oder indirekt betroffen.

Bei der Wertschöpfung wären die negativen Effekte eines Verbrennerverbots ab 2030 noch deutlicher: Insgesamt 13 Prozent (rund 48 Mrd. Euro) der Bruttowertschöpfung der deutschen Industrie wären tangiert. Das sind zentrale Ergebnisse einer neuen Studie des ifo Instituts.

Die Studie untersucht konkret „Auswirkungen eines Zulassungsverbotes für Personenkraftwagen und leichte Nutzfahrzeuge mit Verbrennungsmotor“. Im ersten Schritt werden potenzielle negative Folgen und Risiken eines solchen Verbots für die Leistungsfähigkeit und die Beschäftigung in der deutschen
Industrie untersucht.

Daran schließt sich eine Analyse der Innovationsanstrengungen der Industrie bei Verbrennungsmotoren und alternativen Techniken an. Dem folgt eine Untersuchung der Umweltauswirkungen eines Zulassungsverbots.

Ifo-Präsident Clemens Fuest erhofft sich angesichts der Studienergebnisse keine Verbote von der Politik, sondern "Maßnahmen, die die
Marktdurchdringung mit innovativen Produkten beschleunigen". Ähnliche Worte findet auch Matthias Wissmann, Präsident des VDA: "Moderne Verbrennungsmotoren werden auch 2030 noch ein unverzichtbarer Mobilitätsbaustein sein", ist sich Wissmann sicher.

Antworten:

Wenn wir die Energiewende wollen, kann das nur über dezentrale Netze gehen, die lose, das heißt, ohne die heute erforderliche Phasendreherei, an das weltweite Hochspannungsnetz , angekoppelt werden. Bei der Stromerzeugung, die weiterhin hauptsächlich über die Nutzung der Exergie aus Brennstoffen erfolgen wird, wird aber in bisher unbekanntem Maße die Abwärme genutzt, sodass wir in der Heizsaison den Wirkungsgrad der Stromgewinnung, wirtschaftlich gesehen, mit 100% ansehen können. Große Kernkraftwerke haben dabei das Nachsehen, denn der Abwärmetransport zu Heizzwecken von diesen ist ausgesprochen schwierig.
Erforderlich werden viele, wirkungsgradstarke Verbrennungsmotore, die nicht mehr in unseren Fahrzeugen, sondern dezentral nahe den menschlichen Behausungen angeordnet werden und sowohl Heizenergie, wie Strom, weit preisgünstiger zur Verfügung stellen.
Diese Verbrenneraggregate werden zwar größer und , da stationär, weit umweltfreundlicher ausgeführt werden können, aber ihre Anzahl wird weiterhin für Vollbeschäftigung sorgen. Außerdem sehe ich in der dann erfolgten Liberalisierung des Strommarktes eine regelrechte Explosion für die Anwendung elektrischer Energie, neben der aufwendigen Installation von Heizenergienetzen.

Untrennbar von diesen Änderungen ist aber das Verbot, elektrische Energie weiterhin zur "Direktheizung" zu verwenden. Ausschließlich leistungszahlstarke Wärmepumpen sind dann noch zur Rückverwandlung von Strom (Exergie) in Heizungs-Wärme (Anergie, die künftig auch einen Wert haben wird) zulässig. Die Verschwendung muss ein Ende haben.

Unsere Energieresourcen sind schließlich begrenzt.
Also, ich erwarte, ganz im Gegenteil, Vollbeschäftigung und eine deutliche Verbilligung des Stroms. Es gibt lediglich eine Umstrukturierung. Jede Änderung erzeugt bei Konservativen Unbehagen und böse Voraussagen. Wir sollten uns nicht von Unkenrufen leiten lassen.

Also, ganz einfach: Der Verbrennungsmotor befindet sich künftig nicht mehr im Fahrzeug, sondern in verbesserter, größerer und umweltverträglicherer Form in oder am Rande unserer Siedlungen.
Wenn Kernenergie überleben will, dann nur in Form sicherer, kleinerer, abschaltbarer Kraftwerke, deren Energie zu 100% genutzt wird und deren Radioaktivität schnell abnimmt und nach 500 Jahren vollständig verschwunden ist.

Erst, wenn das geschafft ist, sollten wir uns Gedanken machen, wie wir das menschliche Leben umgestalten sollten, ohne die unendliche Expansion der kapitalistisch gesteuerten Wirtschaft.
Nein, das Ende unseres Wirtschaftssystem ist noch nicht gekommen. Es ist noch viel zu tun.

von Bernd Schlueter - am 20.07.2017 03:31
Abbau der Radioaktivität in 500 Jahren wovon träumst Du nachts ???

Warum nicht endlich alle AKW abschalten ???

Also Finger in A... und rumdrehen...

von Twiker76 - am 20.07.2017 11:31
Ich träume von der Stillegung aller heutigen Reaktoren und von einer neuen Generation Reaktoren, die es noch nicht gibt. es wird aber bereits dafür geforscht und entwickelt. Sie beruhen auf bereits bekannten Techniken, haben aber den Bereich der Wirtschaftlichkeit nicht erreicht.
Ich meine nicht die Fusionsreaktoren, die eventuell nie funktionieren werden.
500 Jahre ist natürlich eine lange Zeit, und 100 Jahre sind die Hinterlassenschaften noch höchstgradig radioaktiv. Eigentlich ist die Menschheit auch dafür nicht reif, Atomwaffen lassen sich unverändert daraus bauen. Da es viele sehr kleine Reaktoren sein werden, ist deren Bewachung schwierig. Aber das Uran wird zu 100% verbrannt, es bleiben keine langlebigen Aktiniden übrig und, das ist das Wichtigste, sie sind unvergleichlich eigensicher gegen Exkursionen.
Strom werden sie nicht erzeugen und nur für Heizzwecke einsetzbar sein.
Für unsere Elektroautos reichen Sonne und eine geringe Menge fossiler und nachwachsender Rohstoffe, die die Umwelt verkraften kann. Darauf sollten wir uns alle einstellen und vom atomaren Netz abkoppeln.
Atomstrom, nein danke.

Wo werden Forschungen für Teilbereiche betrieben? Mol/Belgien (Myrrha) und in Lund/Schweden (ESS) Einen ersten Entwurf machte .
In Cern/Schweiz entwickelte Carlo Rubbia einen Teilentwurf (Rubbiatron).

von Bernd Schlueter - am 21.07.2017 09:44

Was für ein Re: Ifo-Studie (by VDA ;-) "Verbot des Verbrennungsmotors gefährdet 600.000 Stellen"

Kuhmist - est ist eigentlich schon durch gedrungen das die jetztigen KKW-Technik ein Kostenproblem haben - woher kommen den die Versorger Probleme - Weil andere Techniken über alles auch noch Günstiger sein können?

NEu AKW Technik dann mit statt 30% Eta mit 40 oder was:joke:

Mannomann

von thegray - am 21.07.2017 13:27
Also, ich würde gerne Strom aus Heizkraftwerken kaufen, damit nicht die ganze Abfallwärme, die ich mit meinem Elektroauto in die Luft blase, ungenutzt von der Natur geraubt wird. Obwohl, das darf ich nicht so laut sagen, denn ich tanke bevorzugt bei Aldi und in Düsseldorf, deren Stadtwerke, zumindest in der Winterzeit, vorbildlich arbeiten. Die gasturbine hat im Sommer einen Wirkungsgrad von über 50%.
Was die Herren Altmaier und der Gabriel mit der Retabilität von kleinen BHKWs angestellt haben, entzieht sich meinem Einflussbereich.
Offensichtlich sabotierten sie die Energiewende, wie Du auch treffend bemerkst.

von Bernd Schlueter - am 21.07.2017 14:10

Re: Was für ein Re: Ifo-Studie (by VDA ;-) "Verbot des Verbrennungsmotors gefährdet 600.000 Stellen"

Zitat
thegray
Kuhmist -


Ist wie getrocknete Kamelfladen ein hervorragendes CO2 neutrales Brennmaterial :spos:

Zitat
thegray


est ist eigentlich schon durch gedrungen das die jetztigen KKW-Technik ein Kostenproblem haben -


Bernd bezog sich auch nicht auf Elon sondern auf Edison, nein halt der wars auch Nicht :rolleyes:

Hmmmmm wer war des Noch :confused:


Geld das Donald Duck angesäuert, Viele halten das Produkt
mit dem die Kohle gemacht für sieh ganz Oben halbes Wort :o
ach ja der Gates Bill :hot: Der wars

[www.stern.de]


wer den Stern nicht mag, kann auch in den Spiegel schauen

[www.spiegel.de]

aber damit ist des Sach noch lang nicht aus der

[www.welt.de]

von Manfred aus ObB - am 21.07.2017 14:17
Zitat
Bernd Schlueter

Die gasturbine hat im Sommer einen Wirkungsgrad von über 50%.


Ganz ruhig Bernd, setz Dich in Schatten und wenn der Puls wieder Okay,
schreibst des ganze nochmal Richtig

na halt verkehrtes Dingsda, des hätts sein sollen



von Manfred aus ObB - am 21.07.2017 14:25
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