Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb news
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 3 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
schachtelhalm, Bernd Schlueter, BdasB

oliverwyman-STUDIE: "Elektromobilität – Bleiben die Zulieferer auf der Strecke?"

Startbeitrag von BdasB am 10.08.2017 08:43

[www.oliverwyman.de]

Elektromobilität – Bleiben die Zulieferer auf der Strecke?
Eine Analyse von Oliver Wyman zeigt: Zulieferer müssen sich im Zeitalter des Elektroautos neu aufstellen und sogar mit direkten Wettbewerbern kooperieren


... auszugsweise ...
Traditionelle Automobilzulieferer drohen bei der Elektromobilität auf der Strecke zu bleiben. Eine Analyse der Strategieberatung Oliver Wyman zeigt: Anbieter, die noch stark auf den klassischen Verbrennungsmotor setzen, laufen Gefahr, Marktanteile zu verlieren und Wachstumschancen auszulassen. Die Schwäche nutzen will die chinesische Regierung, die eine auf alternative Antriebe ausgerichtete Autoindustrie aufbaut. Verschärft wird die Lage durch die zunehmende vertikale Integration der Automobilhersteller (OEM), die nach der Wertschöpfung ihrer Lieferanten greifen. Der Analyse zufolge wird der E-Antrieb 2025 nur noch knapp 20 Prozent teurer sein als der Verbrennungsmotor und zu zunehmender Durchdringung führen. Von Zulieferern erfordert das eine konsequent auf Elektromobilität ausgerichtete Produkt- und Markenstrategie sowie neue Kooperationen. Dafür müssen sie bereit sein, sich selbst mit direkten Konkurrenten zu verbünden.

Antworten:

Wir sollten uns hüten, das Batteriemanagementsysem im CANBUS einzubinden mit Tausenden von Einzelzellen. Dieses hat getrennt zu laufen vom allgemeinen CANBUS und darf lediglich seine Ergebnisse in die Anzeige einspeisen.
Mit der Langlebigkeit der Lampen entfällt auch die Notwendigkeit, jede Lampe mit einer IP zu versehen und fern zu steuern.
Die Komplexität der heutigen Verbrennermotoren entfällt, die Komponenten können in dieser Hinsicht vereinfacht werden und weiterhin von antiquitierten Zulieferern gefertigt werden.
Bei den Antriebskomponenten , also Motoren und Batterien, wäre Standardisierung wünschenswert, mit Integration der Elektronik.
Zentralisierte Steuerungen über den CANBUS sollten vermieden werden, der Wettbewerb unabhängiger Bauteilhersteller erhalten bleiben.

Der CANBUS erzeugt Machtpositionen für ein Zuliefererunwesen.
Man bemerkt das schon, wenn im CANBUSsystem unerkannte und unverstandene Fehler auftreten , für Platinen im Wert von wenigen Cent
Tausende Euro verlangt werden und sonst völlig intakte Fahrzeuge unter fadenscheinigen Gründen angeblich oder tatsächlich auf dem Schrott landen.
Vereinfachung sollte unser Ziel sein.

Wie sagte noch der Ukrainer Sergei Pawlowitsch Koroljow?

"Je einfacher eine Konstruktion ist, desto genialer ist sie. Kompliziert bauen kann jeder."

Sagt's, und schon flog der Sputnik um die Erde.

von Bernd Schlueter - am 13.08.2017 08:00
LOL

Die Motorenindustrie, die sich von der Zulieferindustrie ihre Autos um den Motor herum bauen lässt ...

Gibt es doch schon: PSA bezieht den kompletten i-MiEV von Mitsubishi und klebt nur noch vorne die zwei Winkel für Citroen oder den Löwen für Peugot drauf. Das war denen dann aber auch irgendwie nicht recht.

Die Autoindustrie hat abgemeiert, nicht mehr zu retten, fertig, endgültig k.o.

von schachtelhalm - am 13.08.2017 17:49
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.