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Erster Beitrag:
vor 3 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten, 1 Woche
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Berlingo-98, Manfred aus ObB, Andreas Friesecke, Andilux, BdasB, Emil

"Elektro-Wohnmobil" mit Solarpaneelen

Startbeitrag von BdasB am 28.08.2017 09:21

[weltexpress.info]
[www.emobilserver.de]
​​​​​​​[www.schwaebische.de]
Reisemobilbranche wappnet sich für Elektromobilität

 ... echt - oder nur FOLIE ???
Sogar unter dem ALKOVEN ? LACH ...


Das Elektro-Wohnmobil mit Solarpaneelen
Die Debatte um den  Ausbau der Elektromobilität konzentriert sich meist auf privat genutzte PKW.
Jetzt erkennt auch die Reisemobil-Branche ihre Chancen:
auf dem Caravan Salon in Düsseldorf wird erstmals ein Elektro-Wohnmobil vorgestellt - allerdings nur als Prototyp.

Wesentliche Bedeutung komme dem Verzicht auf andere Energiearten zu, ein E-Reisemobil also im Wohnbereich auch Funktionen wie Kühlen, Kochen und Heizen mit Strom statt Gas abdeckt. Die autarke Stromproduktion für Fahren und Wohnen sei deshalb besonders wichtig. Gleichzeitig gebe es ganz neue Zukunftstechnologien, die Komfort, Lebensqualität und auch Sicherheit künftiger Reisemobil-Generationen veränderten. Dem Allgäuer Caravan-Hersteller sei klar, dass Elektromobilität viel mehr bedeute, als nur ein elektrisch betriebenes Chassis unter den Aufbau zu setzen. Angesichts des zu erwartenden technischen Fortschritts hält Helge Vester die Serienreife eines E-Wohnmobils in drei bis fünf Jahren für realistisch; was weitere Kreise ziehe: Die gesamte Infrastruktur von Rasthöfen, Stell- und Campingplätzen müsse sich auf das Thema Elektromobilität einstellen, betont Vester.

Das Elektro-Wohnmobil ist zu diesem Zweck großflächig mit insgesamt 31 qm Solarzellen bestückt, um autark Strom produzieren zu können. Die im E-Caravan verbaute recyclebaren Batterien können bis zu 1.500-mal aufgeladen werden, was einer Laufleistung von ca. 250.000 km entspricht.
... nach 1500 Ladungen sind die dann weg ?

"Die Elektromobilität wird kommen. Es ist nur noch eine Frage der Zeit", so das Unternehmen. Bis zum ersten, marktreifen Elektro-Wohnmobil dürfte es aber noch ein paar Jahre dauern....

weitere INFO + Bilder hier: [www.promobil.de]

Leopold prophezeit nicht nur das Ende von Otto- und Dieselmotoren, sondern gleich auch das Ende der Gasflasche. In Isny ist auf dem Caravan Salon dieser Tage in Düsseldorf und begutachten. Dort steht die E-Home-Studie von Dethleffs. Die Entwickler laden zur Besichtigung ein. Mehr noch: Interessierte Reisemobilisten werden gebeten, die Entwickler auf dem E-Weg „aktiv zu begleiten“. Das klingt zwar nach Sterbehilfe, aber ist gut gemeint. Wer begleiten will, der darf sich auf [www.dethleffs.de] registrieren.

Antworten:

Zitat
BdasB
Das Elektro-Wohnmobil ist zu diesem Zweck großflächig mit insgesamt 31 qm Solarzellen bestückt, um autark Strom produzieren zu können.


Von diese 31 qm ist mindestens 1/3 im Schatten, ein weiteres liefert maximal nur 70 %, und ein weiteres nur etwa 85 % des Ertrags. Hier zwar PV gut für die Stromversorgung des Wohnbereichs, aber für die Reichweite nutzt das wenig.

Zitat

Die im E-Caravan verbaute recyclebaren Batterien können bis zu 1.500-mal aufgeladen werden, was einer Laufleistung von ca. 250.000 km entspricht.


Dies würde dann einer Reichweite von nur 167 km pro Ladung entsprechen. Damit wird ein Wohnmobilfahrer wohl nicht glücklich werden. Und das Laden wird auf Wohnmobilstellplätzen und Campingplätzen auch nicht einfach. Bei so einem nicht gerade windschnittigen Alkoven Model wird man mit mindestens 50 kWh/100 km rechnen müssen. Die Akkukapazität dürfte also nur etwa 100 kWh betragen. Das Aufladen an der CEE16 Steckdose dauert dann etwa 28 h.

Da hätte sich Detlefs sich schon etwas mehr Mühe geben sollen. Einfach ein bestehendes Fahrzeug um zu rüsten kann nicht die Lösung sein. Sie hätten wenigstens mit einem windschnittigeren Integrierten starten können, und die Solarmodule an der Seite hätten sie sich ganz sparen können. Die sind nur zur Show da.

Entweder man steht in der Sonne, dann muss man auch Vorkehrungen treffen damit es nicht brütend heiß im Fahrzeug wird. Oder man stellt sich in den Schatten, dann hat man aber nichts von den Solarzellen.

von Emil - am 28.08.2017 12:06
Ja ja, so ein Reisemobil und Solarmobil gleichzeitig hatte ich mir immer gewünscht.
Das vorgestellte ist mir etwas zu groß. Und wie Emil schon schrieb: es dürfte auch eines der strömungsgünstigeren sein. VW Bus Größe würde mir eigentlich reichen. Der Sion ist etwas klein, eignet sich höchstens für eine Person und auch nur zum gelegentlichen Übernachten. Dürfte dafür viel preisgünstiger sein. Bin gespannt, wer eher wirklich kaufbar ist. Bin auch gespannt, wer als erster den Streetscooter bzw. das große Postmobil zum Campingmobil umbaut. Mit anderen Worten: Die Zeit ist reif auch für sowas. Und wer hätte das 1985 bei der ersten Tour de Sol gedacht, dass die Solarmobile mal tatsächlich alltagstauglich und von der Industrie zum Kauf angeboten werden.

Was ist eigentlich aus Janas Bully und Kraut, pardon crowd funding Idee geworden?

Und dieser Kollege ist hinsichtlich solar und Wohn-/Campingmobil schon lange unterwegs. Vor einiger Zeit auch zu Besuch bei mir. Siehe www.solarmobil.eu

von Berlingo-98 - am 28.08.2017 12:42
Tja, was alle immer haben wollen

Endlose Reichweite
Klein solls sein
Alles drinn soll sein
Kosten solls nix
Umweltfreundlich solls sein
Bequem solls sein
Ewig halten solls
Und Autark solls auch sein ( damits nix kost... )

Also, alles lauter Parameter die da gar nicht zum jetzigen Menschen passen

lg Andreas

von Andilux - am 29.08.2017 15:55
...nur sind da keine Solarzellen sondern Aufkleber mit Fotos von Solarzellen drauf. Was'n häßliches Tuning...

Wenn, dann gescheit.

Gruß
Andreas

von Andreas Friesecke - am 30.08.2017 19:23
Zitat
BdasB


Leopold prophezeit nicht nur das Ende von Otto- und Dieselmotoren, sondern gleich auch das Ende der Gasflasche. In Isny ist auf dem Caravan Salon dieser Tage in Düsseldorf und begutachten. Dort steht die E-Home-Studie von Dethleffs. Die Entwickler laden zur Besichtigung ein. Mehr noch: Interessierte Reisemobilisten werden gebeten, die Entwickler auf dem E-Weg „aktiv zu begleiten“. Das klingt zwar nach Sterbehilfe, aber ist gut gemeint. Wer begleiten will, der darf sich auf [www.dethleffs.de] registrieren.


Erst dacht ich beim Lesen Aha Wohnmobil mit einen Grundofen um Birkenholz zu verheizen
( warum Birkenholz Opa oder Uropa Fragen ) aber dann doch den Link gefolgt

[www.promobil.de]

und Äha nix wars mir Kachelofen

Zitat
promobil.de
Grüne Ideen finden auch im Inneren ihre Anwendung: Statt Gasheizung und -kocher kommen Infrarot-Flächenheizelemente zum Einsatz, verbaut in Boden, Decke und in vielen Wandmöbeln. Diese heizen nicht die Luft, sondern die Möbel im Innenraum. Das führt zu einer angenehmeren Temperatur im Wohnmobil. Ebenfalls wird PCM-Material eingesetzt. Ein latenter Wärmespeicher, der Wärme aufnimmt und abends, wenn es kälter wird, diese gespeicherte Wärme wieder abgibt. Ein weiteres Highlight ist mit Sicherheit die Sitzheizung unter der Hecksitzgruppe und die Bettheizung, die sogar individuell voneinander – je nach den jeweiligen Vorlieben – eingestellt werden kann.



Da des ganz natürlich von Alexa und den anderen Spionageschlampen gesteuert
wird, die mal Fragen wie man die tolle Strahlungswärme der Flächenheizung ( ist
trotzdem nicht mit einem Kachelofen zu vergleichen ) welche letztlich Niedertemperaturwärme,
wie diese sinnvoll in einen Wärmespeicher zu Nutzen, also erklär mal Alexa :rolleyes:

von Manfred aus ObB - am 30.08.2017 19:43
Zitat
Manfred aus ObB
Erst dacht ich beim Lesen Aha Wohnmobil mit einen Grundofen um Birkenholz zu verheizen
( warum Birkenholz Opa oder Uropa Fragen ) aber dann doch den Link gefolgt..


Alexa kenn ich nicht, daher doch dem google link gefolgt: "Der tolle natürliche Duft, den Birkenholz im Kamin versprüht, stammt von den ätherischen Ölen, die im Holz enthalten sind und die beim Verbrennen ihren frischen harzigen Geruch entfalten."
Wär mal was: Im Wohnmobil mit Birkenholz heizen und Klimaanlage dann mit Zoelith. Schlags doch mal vor.

[Ironiemodus EIN]
Gut gut, wenn man im Wohnmobil mit Holz heizen will. Aber würde sich - also auch unterwegs im Wohnmobil - Birke dann auch als Beissholz eignen? So ein Beissholz sollte man doch immer dabei haben, oder? Als Schnellmaßnahme bei drohender Schnappatmung.
Aber an anderer Stelle las ich, dass Birkenholz schwer zu spalten ist. Also als Beissholz nur bei guten Zähnen, oder zum Gebisstraining.
Muss leider Dich fragen in Ermangelung eines anderen Opas. Meiner ist schon 1945 gestorben, und mittlerweile bin ich selbst 4facher Opa.
[Ironiemodus AUS]

von Berlingo-98 - am 31.08.2017 09:00
Zitat
Berlingo-98

Muss leider Dich fragen in Ermangelung eines anderen Opas. Meiner ist schon 1945 gestorben, ...


Eventuell hätte Der das gewußt, Birkenholz hilft den Landser auch frisch
geschlagen und deshalb relativ naß durch die Kälte, im Gegensatz zu
den meisten Hölzern brennt Birke eben auch frisch geschlagen ganz pasabel.
Wie es später in der DDR gern als Porole an Wänden gesprüht, vom Ivan Lernen heißt .....
in dem Fall nicht zu erfieren, kein Wunder also das Alexa die Frage nicht beantworten kann :rp:

p.s. der Kamin muß dann aber für die Feuchte ausgelegt werden, in wie weit die
dadurch gewonnene Brennwertwärme im WOMO zu verwenden wäre sicher ein
Forschungsantrag wert ;-)

von Manfred aus ObB - am 31.08.2017 13:40
Zitat
Manfred aus ObB
Mein Opa? Eventuell hätte Der das gewußt, Birkenholz hilft den Landser auch frisch geschlagen


Mein Opa war nie bei Militär, hätte da mit Landser-Wissen nicht aufwarten können. Mein Vater schon, aber auch den kann ich nicht mehr fragen seit Febr. 1980.
Aber hast mich trotzdem überzeugt, es wird eine meiner drei Birken im Garten noch dieses Jahr geschlagen. Muss leider weg, weil sie umzustürzen droht und schon ziemlich schräg steht.
Ach ja, das Holz könnte ich dann ja für meinen geplanten Kamin in meinem geplanten Wohnmobil zurücklegen, nur um mal beim Thema Wohnmobil zu bleiben. Solarpaneele sind da sowieso geplant.

Zitat
Manfred aus ObB
Wie es später in der DDR gern als Porole an Wänden gesprüht, vom Ivan Lernen heißt .....
in dem Fall nicht zu erfieren, kein Wunder also das Alexa die Frage nicht beantworten kann


Würd mich jetzt echt interessieren, was Alexa antwortet auf: "Porole an Wänden um nicht zu erfieren". Danke für diese herrliche Realsatire.
Hier der link zu einer weiteren Satire über Spracherkennung und Reaktionen und Abruch... Abruch...

Zitat
Manfred aus ObB
im WOMO zu verwenden wäre sicher ein Forschungsantrag wert


Also ran, klingt nach "Bayern innovativ". Wäre doch was für die Holzgeist-GmbH oder so.

von Berlingo-98 - am 31.08.2017 14:09
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