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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 3 Monaten
Letzter Beitrag:
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Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, hk12, Manfred aus ObB, joloeber, BdasB

E-Traktoren .... so langsam geht es los ;-)

Startbeitrag von BdasB am 08.09.2017 21:29

... bevor das Genoele wieder losgeht "der kann aber nicht 18-Stunden-lang den 40m breiten Heuwender die Alm zum Grossglockner raufziehen" ... es handelt sich um kleinere Fahrzeuge (bei Fendt wohl im Kommunal-Einsatz gesehen)

[www.financialexpress.com]
[www.businesstoday.in]
[auto.ndtv.com]
[overdrive.in]


The first electric tractor in India launched; check out who did the honours

Agri machinery manufacturer Escorts on Wednesday launched the country’s first electric and hydrostatic engine transmission tractor on Wednesday under the flagship New Escorts Tractor Series (NETS).



Escorts unveils plan for India's first electric tractor



[www.augsburger-allgemeine.de]
[www.handelsblatt.com]
[www.br.de]
Fendt will 2018 Elektrotraktoren auf den Markt bringen

Der schwäbische Traktorenhersteller Fendt will 2018 einen batteriebetriebenen Traktor auf den Markt bringen, der nicht nur in der Landwirtschaft eingesetzt werden kann.

Wie der Vorsitzende der AGCO/Fendt-Geschäftsführung, Peter-Josef Paffen, am Freitag sagte, ist der Traktor für Kommunen als Räumfahrzeug eine Alternative. "Wir können auch die Stadt München sauber von Schnee räumen", meinte er. Das Unternehmen habe wegen eines Modellprojekts bereits in der Landeshauptstadt angefragt.

Der Landwirt könne die Batterie des Schleppers in 40 Minuten bis zu 80 Prozent wieder aufladen und dafür die auf seinem Hof installierte Photovoltaikanlage nutzen.



[www.merkur.de]

Nach dem Diesel-Skandal: Jetzt kommt der Elektro-Traktor
Modellprojekt in München angefragt


Wie der Vorsitzende der AGCO/Fendt-Geschäftsführung, Peter-Josef Paffen, am Freitag sagte, ist der Traktor für Kommunen als Räumfahrzeug eine Alternative. „Wir können auch die Stadt München sauber von Schnee räumen“, meinte er. Das Unternehmen habe wegen eines Modellprojekts bereits in der Landeshauptstadt angefragt.



[www.br.de]
Neue Traktoren und Mähdrescher
Landmaschinenschau bei Fendt im Allgäu


Kaum eine Pressekonferenz im Allgäu ist so international besetzt wie die von Fendt in Marktoberdorf. Heute ist es wieder soweit: Fachjournalisten aus zwei Dutzend Ländern werden sich im Fendt Forum über Neuheiten informieren.
Was vorab bereits durchgesickert ist: Fendt will auf dem Firmengelände einen neuen Groß-Mähdrescher vorstellen und rückt in diesem Jahr vor allem Ernte-Maschinen in den Mittelpunkt. Gezeigt werden soll auch ein batteriebetriebener Elektro-Traktor; ein Prototyp, der aber noch nicht in Serie gehen wird.



... da gab's schon mal was mit ELEKTRO (am Diesel-Trekkkkker) ... [www.fendt.com]

Fendt mit Stromgenerator, X Concept
FutureFarm Projekt MARS Fendt X Concept



Das X Concept, basierend auf der 700 Vario Baureihe, wird angetrieben von einem 147 kW / 200 PS starken AGCO Power 4-Zylinder Dieselmotor und verfügt über einen integrierten Hochleistungsgenerator mit einzigartiger Leistungsfähigkeit. Der besonders kompakte und effiziente Dieselmotor erlaubt die Platzierung der für die elektrische Technologie benötigten Komponenten, wie den Generator, die Leistungselektroniken, die Verkabelung sowie die speziellen Wärmetauscher. Dabei ist der Generator zwischen Motor und Getriebe platziert.

Antworten:

Für meine Bekannten mit dem Bioland-Bauernhof im bergischen Land habe ich und viele ihrer Kolleginnen schon seit langem gefachsimpelt, wie wir die dreihundert Quadratmeter Stalldachfläche in idealer Ausrichtung mit alternativer Energie nutzen können. Bisher kamen wir noch zu keinem Ergebnis. Aber das hier beschriebene elektrische statt nur Zahnradgetriebe könnte auf längere Sicht den Durchbruch bringen. Auf den Dieselmotor kann in der Landwirtschaft nicht verzichtet werden, da bei geeigneter Wetterlage Tag und Nacht durchgearbeitet werden muss. Die zugepachteten Felder liegen zu weit entfernt, zu weit für den Stromtransport vom Hof. Zwischen der 400 Volt Stromeinspeisung vom Hof über eine drei km lange 70mm² Aluminium-Vierfachleitung ins Mittelspannungsnetz und der ca 35km entfernten Abnahme in Köln liegen nicht nur erhebliche Leitungswiderstände, sondern vor allem die Belastung durch Staat und Umlagensystem, die aus der ca 2,5 Cent Einspeisevergütung einen Entnahmepreis von 26,5 Cent in Köln machen.
Aber hier ist wenigstens für die Zukunft ein Anfang gemacht.
Traktoren besitzen neben mehreren Zapfwellen ein umfangreiches hydraulisches System, dass durch elektrische statt Öldruck-Energieübertragung vereinfacht und später auch verbilligt werden kann. Rein elektrische betriebene Servosysteme sind in unseren Elektroautos erst seit ca 2 Jahrzehnten in der Entwicklung und im zunehmenden Einsatz. Unnötigerweise entfallen bei den älteren Elektroautos ca 5% der Energie auf den energiefressenden Betrieb allein der ölhydraulischen Servolenkung, so bei meinem Saxo.
Der dieselbetriebene Berlingo wäre längst elektrisch, wenn er den schweren Anhänger mit dem Traktor ziehen könnte und die erforderliche Reichweite hätte. Notgedrungen musste der neue VW-Transporter für die zahlenmäßig angewachsene Familie wieder ein Diesel sein.
Danke, für den Artikel, Bdas!

von Bernd Schlueter - am 09.09.2017 03:13
In den Produktinformationen zum Traktor [www.fendt.com] steht, dass er einen 22kW-Lader an CEE rot und CCS mitbringen wird.
Heißt das, man kann in Zukunft an einem Bauernhof mit seinem eGolf, i3 oder Ioniq Schnellladen?
80% einer rund 100kWh Batterie in 40 Minuten laden entspräche einer mittleren Ladeleistung von 120kW. Dann benötigt der Bauernhof wohl einen eigenen Mittelspannungstrafo. Auch die Ladestation und deren Hersteller würden mich sehr interessieren.

Joakim

von joloeber - am 09.09.2017 05:58
Zitat
joloeber

Heißt das, man kann in Zukunft an einem Bauernhof mit seinem eGolf, i3 oder Ioniq Schnellladen?


Nein weil das seit Jahrzehnten die Stromquelle auf dem flachen Land, bevor die
Drehstromkiste kam, lediglich immer mit Vorsicht zu genießen, da etliche CEE
5 Poldosen an das 4 Adrigekabel der alten Gußeisenenflachstarkstromstecker

Bild und Bezugsquelle: [www.ebay-kleinanzeigen.de]

angeschraubt und so beim aufsplitten auf 230V für manches Rauchzeichen gesorgt :o

von Manfred aus ObB - am 09.09.2017 06:54
Der Bauer von Welt fährt heute mit anderen Stromarten. Wechselstrombatterien und Wechseldtromsolarzellen sind out.

von Bernd Schlueter - am 09.09.2017 16:14
Hallo Bernd,

elektrisch angetrieben Zapfwelle und damit stufenlose von Antrieb unabhängige Drehzahl bei regelbarem Drehmoment ist definitiv ein Thema.

Das Ersetzen der Ölhydraulik mit ihren vielseitigen Nutzungen sehe ich als Anwender allerdings auf längere Zeit nicht.
Schon die Servolenkung kannst Du mit bis zu 4 Quadrantballen (~350kg/Stk) auf dem Frontlader nicht mit Deinem Saxo vergleichen.
Die gleiche Hydraulikpumpe treibt u.a. Frontlader, Front- und Heckhydraulik, Kipper, Klappmechanismen an Mähwerk,Knickzetter,Schwader, Ballenzangen, Kratzböden in Miststreuer und Silowagen, Siloschneider oder auch Holzspalter und Kehrmaschinen an.

Die Heckhydraulik eines großen Schleppers kann dabei durchaus 10t Hubkraft aufweisen (z.B. Claas Xerion). Die Bauteile der Ölhydraulik sind Schmutz-, Witterungsunempfindlich und überwiegend einfach zu warten bzw. Instand zu setzen.

Ich wage zu bezweifeln, das das elektrifizieren der ganzen Geräte zu einem finanziellen Vorteil führt, allerdings die Hydraulikpumpe elektrisch anzutreiben macht wiederum Sinn.

Gruß
Horst

von hk12 - am 11.09.2017 14:12
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