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Andreas106, Twiker76, Bernd Schlueter, el3331, Berlingo-98, el El, Manfred aus ObB, bm3, Heidetom, R, BdasB

Opel Ampera E - "VOX Rekordfahrt"

Startbeitrag von BdasB am 11.09.2017 09:17

[www.vox.de]

Opel Ampera E - Rekordfahrt

Wir starten einen Rekordversuch, den bisher kein Mensch zuvor in Angriff genommen hat. Albert und Alex wollen Deutschland mit einem normalen Serien-Elektroauto durchqueren.
Rund 750 Kilometer von Ost nach West - und das ohne ein einziges Mal nachzuladen. Gestartet wird in Görlitz. Von hier aus wollen die beiden es bis in den äußersten Westen nach Aachen schaffen.
Eine Strecke von 750 Kilometern. Für diesen Marathon müssen sie also auf das derzeit modernste und effizienteste E-Auto setzen. Und das ist nicht etwa ein Tesla, sondern der Opel Ampera-E.

Mit seinem 60kwh-Akku soll der Ampera-E 520 Kilometer bewältigen können, die Effizienz-Benchmark unter den Serien-E-Autos. Dennoch: Auch dem Opel fehlen immer noch rund 230 Kilometer für die Durchquerung von Ost nach West. Wie soll das gehen? Werden Albert und Alex die ersten sein, die diesen Mount-Everest der Physik erklimmen?

... mit Tempo 27-50 km/h ueber die Doerfer kommt man immerhin ueber 700km weit (auch wenn man hinter sich eine Staulawine herzieht ;-) )

Antworten:

Mit dem Herrn Bloch am Steuer bleiben die noch in Ostdeutschland schon mit leerem Akku liegen. :cheers:

von bm3 - am 11.09.2017 09:37
Immerhin muss bei dieser Gelegenheit dann 'mal einer der Sagen umwobenen E-Opels ans Tageslicht befördert werden ...... !

Ansonsten: Warum 750 km am Stück fahren, wenn man nach ca. 400 km sowieso eine Fahrer bedingte Pause machen muss/sollte und zufälligerweise eine leistungsstarke Ladesäule in der Nähe ist?

Heidetom

von Heidetom - am 12.09.2017 20:10
Das habe ich auch direkt gedacht. Die haben das Prinzip nicht verstanden. 750km mit ca. 40km/h macht rund 19h Fahrtzeit und macht elektrofahren lächerlich. Falls das nicht der Plan ist besser 750km in drei Blöcken bei Tempo 100 mit zwei Zwischenladungen von je einer Stunde und man braucht halb so lang.

von R - am 13.09.2017 04:26
Ein Fehler war auch nur Landstraßen zu benutzen. Kurven fahren kostet erheblich Energie. Auch ein zu langsam Fahren ist nicht effizient. Mein Drilling braucht im Stand ein halbes kW.
Auf der Autobahn mit lang gezogenen Kurven, moderaten Höhenunterschieden und kürzerem Fahrweg in der LKW Spur hätten Sie die Entfernung geschafft.

von Andreas106 - am 13.09.2017 07:08
Zitat
bm3
Mit dem Herrn Bloch am Steuer bleiben die noch in Ostdeutschland schon mit leerem Akku liegen. :cheers:


Jetzt bin ich gespannt wann ein Video erscheint welches eine Testfahrt Zeigt mit einem
Diesel Brest-Wladiwostok ohne Nachtanken und dann erklärt bereits kurz vor Warschau war Schluß
und ein Elektroauto mit 1qm PV-Fläche hätte die Strecke aber sicher geschafft.

Ich denke diesmal kommt die Partei sicher vor die ÖDP hat ja ein tolles Wahlvideo

[www.heise.de]

Die Zeit etwas neutral zu Betrachten und echte Eigenschaften nach Vor und Nachteilen
objektiv zu Bewerten ist längst Vergangenheit, Heut gilt was meiner Ansichten mir
Recht gibt ist die Technik die nur Vorteile und welche mir nicht zu Nasen steht ist
nur Scheiße. Eine Ansicht die ich aus meiner Kindheit auf den Bauernhof kenne,
da hatte auch jeder Katoffebauer den besten Bulldog und letztlich haben alle ihre
Traktoren diese oder jene Stelle die beim andern besser gelöst, nur Zugeben konnte
Keiner des ums Varreken nicht, was solls war schon bei den alten Griechen so und
Atlantis ist auch nicht wegen Eigenschaft aus Hochmut was zu Lernen Untergegangen :o

von Manfred aus ObB - am 13.09.2017 08:34
und schön mit 90 hinter nem Lkw her ???
Weil langsamer solltest auf der Autobahn nicht fahren.

von Twiker76 - am 13.09.2017 17:53
Gestern bin ich mit meinem 1,4-Tonner Diesel testweise quer durch Köln und Leverkusen 40km nach Monheim gefahren und habe ganz genau gemessen. Volle 20 Liter auf 100km waren es, während ich auf der Autobahn zwar 14 km weiter fahre, aber unter 6l/100km benötige. Allerdings nur ohne Stau und ohne Berufsverkehr.
100 Ampelhalte, vor vielen mehrfach, können es wohl gewesen sein. Richtige Staus gab es dabei nicht, aber viel dichter Verkehr und es hat etwa 3/4 Stunde länger gedauert.
Mit dem Saxo habe ich immer den fast gleichen Verbrauch. Gleich, ob mit 85 auf der Autobahn oder mit Tempo 30 in der Stadt. Bei Tempo 40 und vollen Reifen müsste Vieles möglich sein, wenn man nachts ohne Verkehr fährt. Auch viele Ampeln sind dann ausgeschaltet. Mein Saxo hat sehr hohe Stillstandsverbräuche, vor allem für die Servolenkung, und die Vakuumpumpe läuft auch zu oft.
Bei einem cw-Wert von 0,3, 1,4m² Frontfläche und Tempo 80 erreichne ich einen Luftwiderstand von135 Newton und einen Verbrauch durch den Luftwiderstand auf den 750km von 28 kWh. Bei 40km/h wären es nur 7kWh. Die eingesparten 21 kWh müssten also für 250km über der Werksangabe reichen. Halte ich für sehr gut möglich. Aber bitte nur bei Nacht und Nebel, wenn man nicht sieht, dass es wieder ein Elektroauto war, das den Verkehr aufhielt!

von Bernd Schlueter - am 14.09.2017 06:47
Zitat
Twiker76
und schön mit 90 hinter nem Lkw her ???
Weil langsamer solltest auf der Autobahn nicht fahren.


Mach das ja nie mit einem El! Windschatten schön und gut, aber nicht mit dem El hinter einem LKW. Der LKW zieht einen nur hin und her, links-rechts, immer schneller, wie ein schlenkernder Wohnwagen. Windschatten beim El ist ab einer gewissen Geschwindigkeit gefährlich! Dann schon lieber ohne Windschatten.

von el El - am 15.09.2017 06:51
Hallo,
zum Glück ist ein El für LKWs zu langsam, zumindest solange es noch einigermaßen "legal" betrieben wird.
Mir ist jedenfalls auch mit dem AX, der die eingetragenen 91 wenn es sein muß, tatsächlich fährt, schon der eine oder andere LKW weggefahren.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 15.09.2017 19:47
Aaahh merkt ihr was ?

Wie schon geschrieben reichen halt 95 uu. nicht aus.
Da brauchste schon an die 100 Sachen um im Windschatten im Lkw zu fahren.
Und Ampera ist ja kein El.

von Twiker76 - am 16.09.2017 09:01
Was sind das für LKWs, die weit über 90 km/h fahren? Mein Tacho geht laut GPS in diesem Bereich ca. 3 km/h vor.
Selten treffe ich einen LKW, der laut Tacho ca. 90/91 km/h fährt. Was real dann den bekannten 88 km/h entspricht.
Meistens fahren die LKW auf meiner Strecke eher 82 - 88 km/h laut Tacho. Das entspricht dann 79 - 85 km/h real. Halber Tachoabstand sind dann ca. 40 m, das ist 4/5 Abstand von zwei Leitpfosten.

von Andreas106 - am 18.09.2017 07:56
So beeindruckend solche Testfahrten wie die von VOX auch sein mögen.... für den Alltagsbetrieb haben sie für mich wenig Relevanz.

Mehr interessiert und beeindruckt hat mich das Protokoll einer normalen Fahrt am 1.5.2017 auf dem Frankenschnellweg, also zwischen Erlangen und Nürnberg. Dort sind streckenweise "nur" 80 km/h erlaubt, an anderen Abschnitten 100 km/h. Das Bild zeigt die Energiewerte dieser Fahrt über die letzten 50 km. Durchschnitt um die 10 kWh/100 km. Mit anderen Worten: Bei solcher Nutzung, die typisch für Landstraßen, solche Autobahnen und Berufsverkehr sind, kann man bis zu 600 km weit kommen. Bei 100 km werktäglich: Aufladen nur noch alle Woche oder so und außer Haus dort, wo der Strom noch günstig ist.
[attachment 2467 ampera-e-verbrauch-bei-80.jpg]

von Berlingo-98 - am 18.09.2017 10:47
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