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elweb news
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Erster Beitrag:
vor 2 Monaten, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 2 Monaten, 3 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Manfred aus ObB, Ralf Wagner, Andilux, BdasB

Oslo im Elektroauto-Boom ... kommt mit dem Bau von Ladestationen nicht hinterher

Startbeitrag von BdasB am 18.09.2017 19:23

[www.wiwo.de]

Zu wenig Ladestationen: Oslo ist mit Elektroauto-Boom überfordert
Die Stadt kommt mit dem Bau von Ladestationen nicht hinterher.

Antworten:

Gut das es wenigsten genug Wasserkraftwerke gibt :cheers:

von Manfred aus ObB - am 18.09.2017 19:35
Was der Mensch nicht alles für Probleme hat .....

Aber hätte man die Zeit genutzt, die verstrichen ist nachzudenken ob e Mobilität funktioniert oder nicht sähe es eh anders aus. Wird bi uns auch noch kommen....
Gott sei Dank

lg Andreas

von Andilux - am 19.09.2017 03:54

Zu viele Ladestationen

Laden dauert um ein Vielfaches länger als Kraftstoff tanken. Entsprechend muss es auch mehr Ladestationen geben.
Irgendwann wird man deshalb wahrnehmen müssen, dass das Säulen- und Strippengewirr, das daraus folgt, plus der vierfache Weg von und zur Ladesäule ein unübersehbares Chaos bereiten wird. Zumindest , wenn nicht jeder seinen eigenen Standplatz am eigenen Haus hat.
Wir hatten schon einmal das Parkuhrenwirrwarr, das endlich abgeschafft wurde.
In Rom habe ich mir schon einmal die Gedanken dazu gemacht und erkannt, warum es so in Rom keine Elektromobilität unter den gegenwärtigen Zuständen geben kann. Es gibt eine Lösung, die aber hier im Forum einheitlich abgelehnt wurde. Ich meine nicht die Lösung mit Oberleitung, die auch praktikabel wäre.

Natürlich gäbe es auch die Möglichkeit, den Individualverkehr ganz abzuschaffen. Was den Missbrauch des öffentlichen Verkehrsbedarfs als Geldabschöpfquelle angeht, sehe ich dabei allerdings auch schwarz.
Jedenfalls, solange der ÖPV nicht völlig neu geordnet wird.

In Oslo hat man das Problem bereits erkannt, allerdings erst, nachdem man es nicht vorausgesehen hat.
Zum ÖPV möchte ich sagen, dass er unbedingt ausgebaut werden muss, wenn der ÖPNV den Individualverkehr in den Städten ausgebaut wird. Darin sehe ich strukturelle , politische und personelle Probleme.

Das gegenwärtige Chaos der Ladesysteme, beweist, dass unsere Politik unfähig ist, vernünftige Lösungen flächendeckend durchzusetzen.

Wir Elektroautofahrer sind gefordert, weil wir täglich mit der Problematik konfrontiert werden.

von Bernd Schlueter - am 19.09.2017 07:55
@Bernd, es gibt kein Chaos der Ladesysteme, der Rauch lichtet sich! Die vorherrschenden System in Europa werden Typ 2 und CCS sein.

Das ganze ist eine positive Meldung, zeigt es doch dass das Wachstum in Oslo deutlich ist. Letztes Jahr war ich in Oslo und es war begeisternd wie viele Elektrofahrzeuge dort unterwegs sind und wieviele Ladestationen es gibt.

von Ralf Wagner - am 19.09.2017 19:53
Zitat
Ralf Wagner


Das ganze ist eine positive Meldung, zeigt es doch dass das Wachstum in Oslo deutlich ist.


Stimmt die Gewinne aus dem Rohölhandel haben die Billionen Dollargrenze überschritten

Das Überschreiten der Marke wurde am Dienstag von Norges Bank Investment Management mitgeteilt, die den Fonds verwaltet. "Eine Billion Dollar zu erreichen - das ist ein Meilenstein", erklärte der Chef der Gesellschaft, Yngve Slyngstad. "Das Wachstum des Marktwerts des Fonds war atemberaubend." Als im Mai 1996 die ersten Öleinnahmen übertragen worden seien, habe sich noch niemand eine derartige Steigerung ausmalen können. Nach früheren Reuters-Berechnungen hat der Fonds die Billionen-Schwelle bereits am 12. September erreicht. Hintergrund ist der Höhenflug der weltweiten Aktienbörsen.

[www.finanzen.net]

Weil die Meldung

[www.spiegel.de]

macht es mir schwer für 100% Emobilität und nur Eautozulassung bis Weihnachten
also des Weihnachten 2020 machbar zu sehen :rolleyes:

Überschrift im Spiegel

Norwegen Elektroautovereinigung rät von Elektroautos ab

als Leseprobe aus dem Artikel:

Die Nichtregierungsorganisation vertritt die Interessen der norwegischen Elektroautofahrer und setzt sich eigentlich für eine rasche Ausbreitung der Stromer ein. Doch jetzt ist es schon so weit gekommen, dass Elbilforening auf die Bremse tritt: Haugneland rät Autofahrer in Oslo davon ab, sich ein strombetriebenes Fahrzeug anzuschaffen - wenn sie nicht die Möglichkeit haben, es zu Hause zu laden.

p.s. noch mal zu dem Reichtum aus den Rohöleinahmen und der Billion Vermögen
( wir haben 2 Billionen Schulden )
Das sind pro Kopf mehr als 157.000 Euro für jeden der rund 5,3 Millionen Einwohner Norwegens.

So gesehn könnt nach so manchen Texten hier, Norwegen jeder Norweger ein Modell X kaufen
und Elon würde dann sofort für alle Ladestationen für Lau bauen, wobei der Strom eh
fast schon für Lau ist lange vor den Rohölfunden, Dank der Wasserkraftwerke.

von Manfred aus ObB - am 19.09.2017 21:02
Wo denkst Du hin, Ralf. ausgerechnet ich habe doch nichts gegen den Ersatz von Verbrennern durch Elektroautos! Im Gegenteil, ich will, dass jeder Verbrenner zum Elektroauto wird, weil meine Hybride bevorzugt als Elektroauto betrieben werden, vor allem zu 100% in den Städten.
Schau Dir die Fotos von den Ladesäulen in Oslo an:
Mich stören die Unzahl der Ladesäulen, die aufgestellt werden müssen und vor allem die Strippen dazwischen. Nicht nur das: Die Ladesäulen müssen bei der Aufstellung die maximale Länge der Fahrzeuge berücksichtigen und in einem bestimmten Muster, völlig unflexibel, aufgestellt werden, was viel zu viel Parkraum, auch für Elektroautos verschwendet. Nein, Du kennst meine Lösungsversuche...
In den Städten sind die aber auch nicht ideal. Ich meine, wir müssen Parkraum gewinnen, statt den den Menschen noch verbliebenen durch parkenden und ladenden Verkehr noch zuzupflastern. Die Städte sind nicht mehr lebenswert!
Für mich gibt es neben meiner bekannten Lösungsmöglichkeit nur die, den Verkehr flüssiger zu gestalten und in den Problemstädten Straßenraum zu opfern und stattdessen Parkhäuser an jeder Ecke aufzustellen, in denen jeder Parkplatz eine Steckdose besitzt.
Klar, das bedeutet auf lange Sicht einen Umbau der Städte, über den sich bisher kaum jemand auch nur im Ansatz Gedanken gemacht hat.
Ich in Rom schon, und da kann man gar nicht umbauen, ohne allzu viel zu zerstören. Aber bei uns mit den durch den Krieg aufgeräumten Städten geht das! Wir haben genug, sprich, viel zu viel Straßenraum, der wegen parkender Autos und Staus nicht genutzt werden kann.

Ralf, Du hast leichter Zugang zu statistischen Zahlen. Wäre es möglich, dass Du einmal Zahlen einsammelst, was durchschnittlich ein Parkplatz im Parkhaus in Großstädten kostet? Wenn möglich, mit den Folgekosten durch den notwendigen Umbau in der Stadtplanung?
Dazu im Vergleich die Kosten für eine Ladesäule am Fahrbahnrand einschließlich der beiden dafür vorgesehenen Anschlüsse plus Verkabelung und Aufreißen der Bürgersteige und Straßen?
In Parkhäusern bedarf es keinerlei Kosten. Die Centbeträge für eine Steckdose, Sicherung, Zähler und Abbuchgerät zähle ich nicht. Samt smarter ladesteuerung. Fernkommunikation ist dort überflüssig, das vorhandene Verbrenner-Parkhausleitsystem reicht völlig aus. Das Smartphone für freie Ladesäulen: unnötig. Alle Parkplätze haben eine praktisch kostenlos installierte Steckdose. Parkhäuser können leicht überwacht werden und werden bei hinreichend Konkurrenz weit zahlreicher und billiger, als sie heute sind. damit das Chaos auf den Straßen endlich verschwindet. Ich meine das Chaos durch den ruhenden Verkehr, insbesondere im Stau und den der mitten zwischen den Menschen parkenden Karren mit Fallstricken dazwischen.
Die Norweger sind bedächtige Menschen und haben eine etwas lange Leitung, bis sie erkennen, was da falsch läuft. Da ist offensichtlich die Regierung nicht ausgenommen...
Hilf Du und helfen wir ihnen auf die Sprünge.

Übrigens kommt unser angeblicher Wasserstrom nicht aus Norwegen, sondern aus fossilen Brennstoffen, von denen viele auch aus Norwegen stammen. "Unseren" gelogenen Wasserstrom verbrauchen die Norweger selbst. Das kann aus physikalischen Gründen gar nicht anders funktionieren.
Norweger von der Elektrifizierung des Verkehrs abhalten -
ich glaube, es geht bald los!

Manfred, die meisten Elektroautos fahren durch die verschwenderische Verbrennung fossiler Energie, BHKWs sind der Weg zur Energiewende, genau die, die Norwegen uns liefert (und keinen Wasserstrom).

Manfred würde uns gerne tatsächlich Wasserstrom liefern, darf aber nicht. Die leuchtende Werbetafel ("EON") gleich über seinem Haus erinnert ihn täglich daran.
Schuld gebe ich unserer Regierung mit ihrem "Stromgate". Sind wir das Volk, Fragezeichen?

von Bernd Schlueter - am 20.09.2017 05:16
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