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Erster Beitrag:
vor 3 Monaten, 2 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 3 Monaten, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, BdasB

Renault: "Energie & Smart Grid" Tochtergesellschaft gegründet

Startbeitrag von BdasB am 10.10.2017 10:38

[www.emobilserver.de]
Renault: Neue Tochtergesellschaft für Energie & Smart Grid gegründet

Renault mischt jetzt auch bei Smart Grid und Ladenetzen mit


Mit der neu gegründeten Unternehmenssparte Renault Energy Services will der Autokonzern seine Aktivitäten auf die Bereiche Energie, Smart Grid und intelligentes Laden ausweiten. Man wolle in diesen Sparten "aktive Präsenz" zeigen.

[www.car-it.com]

Energie und E-Mobility
Renault gründet Tochterfirma für Smart Grid

Der französische Autohersteller Renault hat die Gründung einer Tochtergesellschaft für die Bereiche Energie und Elektromobilität bekannt gegeben. Die "Renault Energy Services" soll sich in erster Linie um eine aktive Präsenz in den Sektoren Energie und Smart Grid bemühen, heißt es aus Boulogne … Weiterlesen...

Renault launches its own new energy subsidiary to develop grid products
[electrek.co]


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[www.emobilitaetonline.de]ßbritannien-nissan-besitzer-können-energie-in-stromnetz-einspeisen

Großbritannien: Nissan-Besitzer können Energie in Stromnetz einspeisen

Kunden des neuen Nissan Leaf im Vereinigten Königreich können ab 2018 überschüssigen Strom ihrer E-Autobatterie an das Stromnetz gegen Bezahlung zurückgeben. Nissan kooperiert bei dem neuen Vehicle2Grid--Konzept mit dem Energieversorger Ovo. Nach Angaben der beiden Unternehmen sollen die Kunden auf diese Weise jährlich ca. 390 bis 445 Euro (umgerechnet 350 bis 400 Pfund) einsparen können. Ein ähnliches Konzept hatte Nissan bereits in Zusammenarbeit mit Enel in Dänemark etabliert.

Bei dem neuen Angebot, welches den Kunden ab dem 1. Januar 2018 zur Verfügung steht, wird am Wohnstandort des Nissan-Besitzers eine spezielle Ladestation installiert. Diese ermöglicht dem Energieversorger Zugriff auf das Batteriemanagement des Fahrzeugs. Der Kunde kann anhand geplanter Fahrten täglich seinen Mindestbedarf an Energie angeben, die überschüssige Energie wird in das Stromnetz eingespeist. Gleichzeitig kann der E-Autobesitzer überschüssige Energie der Batterie zu Hause oder am Arbeitsplatz nutzen, wenn der dortige Strompreis ansteigt.

Nissan und Ovo betonen den Beitrag des neuen Vehicle2Grid-Angebotes zur Durchsetzung der erneuerbaren Energien. Durch die zusätzliche Energie der E-Autobatterien könne eine temporär schwache Versorgung durch Solar- oder Windkraft, wenn die Sonne nicht scheint oder kein Wind weht, ausgeglichen werden. Darüber hinaus bestünde ein geringerer Bedarf an neuen Kraftwerken oder einem weiteren Ausbau der Netze, wie unter anderem The Guardian berichtet.

Des Weiteren plant Ovo speziell für Besitzer von Solaranlagen die Markteinführung einer Speicherbatterie für zu Hause, vergleichbar mit der Tesla Powerwall. Der Energieversorger zahlt dem Kunden für den Zugriff auf die Batterie knapp 390 Euro pro Jahr (umgerechnet 350 Pfund) und geht darüber hinaus von einer jährlichen Ersparnis bei den Stromkosten in Höhe von 267 Euro (240 Pfund) aus.

... kaum zu glauben ... ist denn imn GB der STROM soooo teuer ?

Antworten:

Re: Renault: "Energie & Smart Grid" Tochtergesellschaft gegründet

Nein, in GB gut 1/4 billiger, obwohl die keine kostenlose Braunkohle haben.
Aber das war ja zu erwarten, dass das Ausland mit dem smart grid anfängt. Bei uns herrschen noch die komfortablen Gesetze aus der Kriegszeit bzw. aus der Zeit zur Vorbereitung des Krieges. Unsere Monopolisten wären schön dumm, so etwas Tolles einfach uns zuliebe aufzugeben. Allein Angela Merkel hat sich für die Freigabe eines smart grids ausgesprochen. Hoffentlich legt da niemand ein Bombe, wenn sie ernst damit machen sollte.
Mit dem smart grid, das erlaubt, auch mit voller und sogar höherer Strompreisvergütung einzuspeisen, würde unsere Energieindustrie das ehrwürdige Gesetz von 1935 kippen.
Jürgen Trittin prescht wieder vor und will die CO2-Steuer statt Stromsteuer einführen.
Wir sollten alle diese Initiativen unterstützen, falls Ihr die Energiewende wirklich wollt. Ich halte Jürgen Trittin in dieser Frage für unbestechlich.

Da der weitaus größte Teil elektrischer Energie durch CO2-ausstoßende Verbrennung hergestellt wird, wird der Strompreis dann nicht auf 2,5 Cent fallen, wie manche vielleicht meinen könnten.

von Bernd Schlueter - am 10.10.2017 12:31
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