Tesla Modell3, Daten sind untertrieben

Startbeitrag von Ralf Wagner am 26.10.2017 12:07

Laut einem Dokument der EPA (Environment Protection Agency) sind die technischen Daten, die Tesla für das Modell 3 angegeben hat eher untertrieben.

Tesla will das Modell nur mit 310 Meilen (496 km) angeben, möglich sind je nach Zyklus 345 Meilen und mehr. Im City range wurden 495 mi (790km) hochgerechnet.

Auch die DC Ladeleistung sorgt mit bis zu 525 A für Überraschungen, je nach Ladezustand 185 kW, d.h. mehr als die aktuellen Modell S und X. Fraglich ist nach wie vor ob der CCS Stecker für Europa kommt oder nicht. Die neuen HPC 350/500 Lader könnten über CCS das Modell 3 mit maximaler Fahrzeugladeleistung laden.

Die AC Ladeleistung ist in USA 48A / 230V = 11kW. Das Fahrzeug ist in der Lage bis 80A (einphasig) zu laden. Wünschenswert aber unbestätigt, wäre in Europa ein 3 x 16A 230/400V Drehstromlader mit 11kW oder mehr.

In dem EPA Dokument finden sich viele weitere Detaildaten zum Fahrzeug.

Unter Elektrek der Artikel und das verlinkte Dokument der EPA

[electrek.co]

Der Original Link zur EPA
[www3.epa.gov]
rw

Antworten:

Hallo Ralf,

ich hoffe das gilt nicht für den Preis.
Ich denke so um die 40k sollten für 300 km Reichweite drin sein.
Sonst kann man sich ja gleich nen Model S kaufen ?

von Twiker76 - am 28.10.2017 16:33
Nun wunderen tut mich das wirklich nicht.
Bestenfalls - jetzt schon....?

a. Skalierungseffekte bei der Massenproduktion der Zellen.
b. Zeugen von guten Qualitätsmanagement und Fertigungsgüte, Ergebnis, wenn schon ganz am Anfang bei den Rohmaterialline nur ein "paar" Cent mehr investiert werden u.s.w Kommen für den Hersteller viel mehr höchstwertige Zellen raus, ohne groß in den Kosten bemerkbar zu machen selber wenn es pro Fahrzeug 10.000x ein paar Cent sind.
c.Je größer der Anteil an besten Zellen und evtl. noch ich bezeichne das jetzt mal als "HF-Match" ....Also schnelle Selektion nach Leistung- oder Energiedichte - sollte Pro Zelle nicht mehr als ein paar Sekunden dauern. Steigt auch das Leistungsvermögen der Blöcke.
Die immer weniger werdenden "guten" landen dann nach dem Motto "die Guten ins 3xs Töpfchen die schlechten ins Gröpfchen >in den Stationärspeichern.
Wenn dann noch der Cell-Output kurzfristig schneller steigt als die Fahrzeug Produktion.....

Hat alles was mit Produktionskompetenz zu tun (ups - landen wir glich wieder bei dem nicht vorhandenen in D). Bei anderen Herstellern hat man nur bedingt Kontrolle darüber was der OEM-Lieferant macht und der will seine Gewinne nur zu gern maximieren.

Dann weist du bald nicht mehr wohin mit den ganzen guten Zellen - schwuppdiwupp haben die kleinen Fahrzeuge bessere Blöcke drin als manche der Oberklasse aus der Vorjahresproduktion.
(Nun würde man denken können dann wird ......doch - haben die derzeit andere Baustellen als im Marketing die Daten und Preise nachzuziehen.)

Außerdem sinkt die Rate der zu erwartenden Reklamationen der nächsten 8 Jahre wegen zu stark abfallender Akkuleistung (vor allen wenn die Elektronik die verfügbare dazu noch anpasst.:D ich sage mal voraus das wird nach der Fahrzeuggarantie der Erste "Lifehack" werden den es so manchen in den Fingern jucken wird)

Ein Zellieferant so wie es bei den meisten D-Projekten wohl zu erwarten ist, Erst bei den beschränkten Möglichkeiten der Endverbraucher hierzulande - interessiert es ein Ar.... was die Blöcke in 5-8 Jahren machen!
Das wird ein dicker Brocken auf zu arbeiten, wenn es den mal hier zu einer Produktion kommt.....

von thegray - am 28.10.2017 19:01
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